Vorteile von Matrifokalität

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Gott MUTTER Figurinen mit vogelkopf und Nabel-vulva-Wiedergeburtssymbolik aus Moairet Hirmil, Syrien, 2000-1550 v.u.Z., Foto Franz Armbruster: Museum Louvre, Paris, Frankreich

 

Auch heute, in unserer komplizierten Welt, bietet Matrifokalität eine Reihe von Lebensvorteilen:

• Die Erziehungsarbeit ist auf viele verschiedene Menschen der Sippe verteilt, was Einseitigkeit und Überforderung vorbeugt und Vielseitigkeit fördert.

• Der Lebenskontext der neuen Generation ist wesentlich stabiler als die patriarchatsalternative Variante der Ehe, die auf einem leicht flüchtigen Liebesgefühl und der natürlich-kurzzeitigen sexuellen Anziehung zwischen Exogam-Fremden oder auf einer arrangierten patrilokalen Form beruht.

• Existentielle Trennungs-Traumen durch Scheidungen werden für die Kinder vermieden, und die sollten nicht unterschätzt werden, liegt doch in westlichen Kulturen die Scheidungsrate bei 40 % und wird nur unter restriktiv-theologischen Bedingungen und meistens damit verbundenen ökonomischen Abhängigkeitsverhältnissen von Müttern zumindest äußerlich sichtbar unterschritten.

• Der Schutz vor Gewalt und sexuellem Missbrauch von Frauen und Kindern durch die matrifokale Sippe ist wesentlich höher und dieser Schutz ist dringend nötig, denn selbst in Deutschland, das als zivilisiert gilt, sind die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamtes bei den Tötungsdelikten alarmierend, denn demnach sind 49,2 Prozent aller getöteten Frauen Opfer ihres aktuellen oder ehemaligen Partners.

• Die ökonomische Absicherung der matrifokalen Familie hängt nicht an einem Einzelnen, sondern ist durch eine Verteilung auf mehrere Schultern, wesentlich breiter aufgestellt.

• Die Geburtenrate wird nicht mehr durch theologische Vermehrungsindoktrinationen fehlgeleitet, sondern obliegt dem Verantwortungsbereich der Frauen, die erfahrungsgemäß von patriarchalen Strukturen befreit, die Fortpflanzung den natürlichen Ressourcen anpassen, womit eines der dringendsten Probleme unserer exponentiellen Wachstumszwangsgesellschaft, der heute auch das Bevölkerungswachstum obliegt, gelöst werden könnte.

• Verantwortungsvolle Väter könnten problemlos in eine matrifokale Sippe integriert werden.

Aus dem Buch: Armbruster, Kirsten: Matrifokalität – Mütter im Zentrum – Ein Plädoyer für die Natur – Weckruf für Zukunft, 2014, S. 61-62

Matrifokalität – Mütter im Zentrum – Ein Plädoyer für die Natur

 

Matrifokalität - Mütter im Zentrum

Matrifokalität – Mütter im Zentrum

Ab sofort ist mein neues Buch (2014):

Matrifokalität – Mütter im Zentrum


Ein Plädoyer für die Natur

Weckruf für Zukunft

überall im Buchhandel erhältlich. Es kostet 7,90 € und ist auch als e-book erhältlich. Für die e-book-Ausgabe gilt die nächsten Wochen ein Sonderangebot von  4,49 €

Informationen zum Buch:

Matrifokalität – Mütter im Zentrum – ist nicht nur die Urform menschlichen Zusammenlebens, sondern auch ein Zukunftsmodell für ein Leben im Einklang mit der Natur. Das Patriarchat mit seinem Raubbau an der Natur ist, wie die neueste NASA-Studie von 2014 zeigt, nicht überlebensfähig. Die offensichtliche Krise des patriarchalen Gesellschaftssystems eröffnet neue Denkräume. Ein Leben und Denken in matrifokalen Lebenszusammenhängen ist hierbei ein vielversprechender Ansatz, da er in uraltem Wissen wurzelt und bewiesen hat, dass er über den größten Teil der Menschheitsgeschichte als artgerecht und andere Arten erhaltend funktioniert hat. Dieses Buch versteht sich daher als Weckruf für Zukunft!

 

Inhaltsverzeichnis:

Matrifokalität – Mütter im Zentrum als artgerechte Urform menschlichen Zusammenlebens

Am Anfang war Gott die MUTTER

Die Geschichte der Matrifokalitätsforschung

Die weltschöpferische Befreiung des männlichen Logos

Yin und Yang – Symbol der geschlechtlichen Dualität oder der mütterlichen Integration?

Biologie statt Biologismus

Ein Plädoyer für die Natur

Matrifokalität heute – Mütter im Zentrum als artgerechter Lösungsansatz zur Rettung der Natur