Die BaskInnen und warum drei Viertel unserer Gene von ihnen abstammen

Text: Dr. Kirsten Armbruster

Scroll down and you´ll find an english translation of this text, translated by Deep L

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Alter Grabstein im Baskenland, Sara, Spanien, Foto. Franz Armbruster

Das einzige Volk in Europa, das bis heute vorindoeuropäische matrifokale Wurzeln erhalten hat, ist das Volk der Baskinnen in Südfrankreich und Nordspanien, wo nicht zufällig der Caminos Francés, der Hauptweg des Muschelwegs beginnt, den das Patriarchat Jacobsweg nennt. Die Baskinnen sind nicht nur religionssoziologisch von besonderem Interesse, weil , wie der baskische Archäologe José Miguel de Barandiarán schreibt, die meisten Götter der baskischen Mythologie weiblich sind. (Siehe hierzu: Armbruster, Kirsten: Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas, 2014, S. 57-73) . Sie sind auch linguistisch und genetisch von besonderem wissenschaftlichen Interesse.

In meinem Buch „Armbruster, Kirsten: Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland – Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1, 2013, S. 103-11, habe ich mich auf die lingusitischen und genetischen Spuren der Baskinnen begeben:

Jacobsweg Teil 1

„Beschäftigen wir uns nun mit der Sprache in diesem Gebiet. Die Baskische Sprache ist heute die einzige nichtindoeuropäische Sprache im westlichen Europa. Sie gilt wie das Sumerische als isolierte Sprache. Es wird angenommen, dass das Baskische der letzte überlebende Vertreter einer alteuropäischen Sprachschicht ist, die vor dem Eindringen des Indoeuropäischen in weiten Teilen Westeuropas verbreitet war. Harald Haarmann, einer der führenden Sprachwissenschaftler, stellt in diesem Zusammenhang in den Raum, „dass man zu Recht fragen kann, ob in den Strukturen der bekannten Sprachen nicht bestimmte Techniken zu identifizieren sind, die archaischen Charakter besitzen und offensichtlich fossile Nachklänge wesentlich älterer Sprachstadien sind“. In den Focus des Interesses rücken bei einer solchen Fragestellung natürlich die ältesten noch lebenden Sprachen der Welt. Dazu zählen, neben dem Dravidischen in Indien, die Sprachen des Kaukasus und in Westeuropa das Baskische. (Haarmann, Harald; 2010, S. 108/109).

Theo Vennemann, emeritierter Sprachwissenschaftler der Universität München, bezeichnet die nacheiszeitlichen Vorfahren der Basken als Vasconen und entwickelte hierzu seine Vasconentheorie, die besagt, dass die Vasconen die frühen BewohnerInnen Europas sind, die sich nach der letzten Eiszeit als WildbeuterInnen weit über den europäischen Kontinent ausbreiteten. Dort benannten sie Berge, Täler und Flüsse in ihrer Sprache mit Namen, die in Wortbausteinen zum Teil bis heute erhalten blieben. (Hamel, Elisabeth; 2007, S. 271). Dass es diese Wanderungen gegeben hat, lässt sich nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht nur linguistisch, sondern auch archäologisch, humangenetisch und nun auch religionsmythologisch bestätigen.

Heute ist das Baskenland eine relativ kleine Region an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, aber ur-sprünglich war das Gebiet der Basken wesentlich größer. Selbst nach der indoeuropäischen Eroberung durch die Kelten, die circa 800 v.u.Z. auf der iberischen Halbinsel einsetzte, können wir auf der unteren Karte feststellen, dass ein größerer Landstrich nördlich und südlich der Pyrenäen nicht keltisch sprach.

Verbreitung keltischer Völker und Sprachen

Verbreitung keltischer Völker und Sprachen: Quelle Wikipedia, Stichwort: Kelten gelb: Gebiet der Hallstatt-Kultur im 6. Jahrhundert v. u.Z.; hellgrün: Größte keltische Ausdehnung, um 275 v. u.Z. .; sehr helles grün in Spanien: Lusitania (keltische Besiedlung unsicher); mittelgrün: Die „sechs Keltischen Nationen“, in denen es bis in die Frühe Neuzeit eine signifikante Anzahl Sprecher keltischer Sprachen gab.; dunkelgrün: Das heutige Verbreitungsgebiet keltischer Sprachen; Wikimedia Commons, User: Quartier Latin 1968, The Ogre, GNU-Lizenz

An der Ostküste, im ehemaligen Einzugsgebiet der Impresso-KardialkeramikerInnen hielt sich lange das sogenannte Keltiberische, während im Gebiet, wo die vier französischen Muschelwegrouten aufeinandertreffen und in den Pyrenäen aquitanisch/vaskonisch gesprochen wurde. Aquitanisch und Vaskonisch sind sprachliche Vorläufer des heutigen Baskischen. (Hamel, Elisabeth; 2007, S. 271). Noch Caesar unterscheidet in seinem Bericht De Bello Gallico das keltische Gallien von Aquitanien. Und Lourdes Pomponius Mela beschreibt, dass das Land der Aquitanier sich von der Garonne bis zu den Pyrenäen erstreckte. Da auch das spätere Königreich Navarra zu großen Teilen baskisch war, können wir davon ausgehen, dass das Gebiet der Basken noch zu Zeiten Caesars wesentlich größer war als der heutige kleine Landstrich, denn die Römer nennen als baskische Stämme die Vascones und die Ausci. Die Ausci lebten in Aquitanien und ihre Hauptstadt war Eliumberrum, das heutige Aust. Die Basken selbst bezeichnen sich, wahrscheinlich abgeleitet von Ausci, heute als Euskaldunak oder Euskal Herritar und ihre Sprache als Euskara, wobei sich nach Vennemann „Euskara“ auch als „die Menschen des Westens“ übersetzen lässt. (Hamel, Elisabeth; 2007, S. 437).

Heute gehören die meisten der modernen Weltsprachen – ausgenommen das Chinesische, Japanische und Arabische – zum Kreis der indoeuropäischen Sprachen. Dazu zählen in Europa das Griechische, das Lateinische, das Englische, das Spanische, das Portugiesische, das Französische, das Deutsche, aber auch die zum Teil ausge-storbenen Sprachen wie das Keltische und das Germanische, ebenso wie das indische Sanskrit. Die Heimat der Indoeuropäer liegt, wie Marija Gimbutas bereits in den 1970 er Jahren mit ihrer Kurgan-Theorie beschrieben hat, in der südrussischen Steppe und nicht, wie andere Wissenschaftler zeitweise annahmen, in Anatolien.

Karte Indoeuropäische UrheimatGeographische Umrisse der indoeuropäischen Urheimat (nach Anthony 2007: 84, Nachzeichnung Franz Armbruster aus Haarmann, Harald, 2010, S. 21)

In diesem Zusammenhang weiß man auch, dass nicht die Indoeuropäer, wie immer wieder zu lesen, die neolithische Wirtschaftsweise der Keramik und des Ackerbaus nach Europa brachten, sondern die LinearbandkeramikerInnen und die Impresso-KardialkeramikerInnen. Die Indoeuropäer wiederum als Pferde züchtende Viehnomaden, erschienen erst 4500 v.u.Z. in Alteuropa und stehen in Verbindung mit der ersten Ausbreitung patriarchalischer Strukturen. Als Marija Gimbutas nachwies, dass sich durch die indoeuropäischen, pferdezüchtenden Viehnomaden ab 4500 v.u.Z. ein kultureller Bruch in Europa abzeichnete, der sich in einer plötzlich auftauch-enden hierarchischen Bestattungskultur in Verbindung mit einem patriarchalischen Sonnenkult äußerte und in krassem Gegensatz stand zu der früheren Kultur von Alteuropa, stießen ihre Forschungsergebnisse auf großes Interesse, aber auch auf Kritik. Eines der Hauptargumente gegen die indoeuropäische Invasion war die Tatsache, dass keine zahlenmäßig bedeutenden Migrationen festgestellt werden konnten. Heute ist auch dieses Rätsel gelöst. Harald Haarmann schreibt dazu in seinem 2010 erschienenen Buch über die Indoeuropäer:

„Mit der von Gimbutas konzipierten Kurgan-Theorie gab es ein Problem. Die von ihr postulierten Migrationen wurden als die Bewegungen von zahlenmäßig bedeutenden Bevölkerungsgruppen verstanden. Allerdings kann die Archäologie solche Migrationen nicht nachweisen, und auch die Humangenetik kann keine signifikanten Spuren im genomischen Profil späterer Bevölkerungen ausmachen. Die Vorstellung, dass riesige Reiterhorden aus der russischen Steppe nach Westen gestürmt wären, ist unhaltbar“. (Haarmann, Harald; 2010, S. 47).

Die Auflösung dieses scheinbaren Widerspruchs lässt sich wiederum aus der damaligen Bestattungskultur erklären, die im Gegensatz zur egalitären Kultur der Linearbandkeramik (LBK) auf eine hierarchische Sozialordnung und auf die Existenz einer Elite mit politischer Macht hinweist. Harald Haarmann fasst dazu die neuesten Erkenntnisse zusammen:

„Die Frühphase der Indoeuropäisierung stellt sich in neuem Licht dar, und zwar als die politische Kontrolle von nomadischen Eliten über die sesshafte agrarische Bevölkerung“. (Haarmann, Harald; 2010, S. 48).

Kommen wir noch einmal auf die Basken zurück. Die Basken rückten nicht nur aus linguistischer Sicht in den Focus wissenschaftlichen Interesses. In den letzten Jahren beschäftigten sich auch die HumangenetikerInnen mit den Basken, allen voran das Forschungsteam um Cavalli-Sforza. Harald Haarmann hat deren Forschungsergebnisse über die Basken so zusammengefasst:

„Zu den ältesten Skelettfunden des modernen Menschen in Westeuropa gehören die von Cro-Magnon in der Dordogne. Danach werden die altsteinzeitlichen Bewohner jener Region als Cro-Magnon-Menschen bezeichnet. Diese älteste Bevölkerungsschicht des Homo sapiens in Westeuropa tritt auf den humangenetischen Karten als genetischer „Außenlieger“ (engl. outlier) deutlich in Erscheinung. Was das genomische Profil dieses Außenliegers von seiner Umgebung absetzt, ist eine hohe Frequenz (bis 70 Prozent) der Blutgruppe 0 und des negativen Rhesusfaktors. Diese genetische Charakteristik gilt auch für die heutige baskische Bevölkerung, die auf beiden Seiten der spanisch-französischen Grenze verbreitet ist. Vereinfacht ausge-drückt bedeutet dies, dass diejenigen Menschen, die die altsteinzeitlichen Höhlen ausmalten und das älteste Kalenderwesen der Welt erfanden, entfernte Verwandte der modernen Basken sind. (Cavalli-Sforza/Piazza 1993:11)“. (Haarmann, Harald; 2010, S. 109/110).

Als Bryan Sykes 1995 auf der zweiten Europakonferenz über Bevölkerungsgeschichte seine Forschungen über die maternale Mitochondrien-DNA, die nur über die Mutter vererbt wird, vorlegte, musste nach anfänglicher Skepsis, die bis dahin geltende traditionelle Sicht der europäischen Ur- und Frühgeschichte wieder einmal über den Haufen geworfen werden. Bis dahin ging die Fachwelt nämlich davon aus, dass die EuropäerInnen zum größten Teil von den Bauern abstammten, die vor circa 10 000 Jahren aufgrund der neolithischen Revolution aus dem Nahen Osten nach Europa eingewandert waren. Tatsächlich konnten die ForscherInnen nun anhand der maternalen Abstammungslinien feststellen, dass die meisten EuropäerInnen auf eine viel längere Reihe von Ahninnen zurückgingen. Die bis dahin herrschende Theorie, dass die Bauernpioniere aus dem Nahen Osten die Nachfahren des Cro-Magnon-Menschen verdrängt, die ihrerseits die Neandertaler verdrängt hatten, erwies sich als falsch. (Sykes, Bryan; 2003, S. 167-191).

Auch bei den humangenetischen Forschungen über die Abstammungsahnenlinie der EuropäerInnen war die Bevölkerungsgruppe der Basken besonders ins Visier der WissenschaftlerInnen geraten. Tatsächlich zeigten die humangenetischen Forschungen nun, dass 60-80 Prozent der Europäer dieselben Ahninnen haben wie die Basken. Das Team von Sykes entwickelte anhand der mitochondrialen DNA ein Abstammungsmodell, das aufzeigte, dass in der Bevölkerung Europas sieben große genetische Gruppierungen identifiziert werden konnten. Sykes führte diese Gruppierungen auf sieben Clanmütter zurück und gab ihnen die Namen Ursula, Xenia, Helena, Velda, Tara, Katrin, Jasmin, deren Anfangsbuchstaben auf die Sequenzgruppen zurückgingen, die er aus dem Klassifikationssystem des italienischen Genetikers Antonio Torroni übernommen hatte. Sykes bestimmte das Alter der auf die sieben Clanmütter zurückzuführenden Abstammungslinien zwischen 45 000 und 10 000 Jahre. Seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen unterbreitete er schließlich einem breiten Publikum in dem populärwissenschaftlichen Bestseller „Die sieben Töchter Evas – Warum wir alle von sieben Frauen abstammen“ (2003).

Inzwischen konnten die uralten, ins Paläolithikum reich-enden genetischen Abstammungslinien der EuropäerInnen auch über die Y-Chromosomen-DNA bestätigt werden, und so wird seitdem die europäische Geschichte aus humangenetischer Sicht ganz anders geschrieben, als noch vor 15 Jahren: nämlich als im Paläolithikum wurzelnd. Am 10. November 2000 erschien in der Zeitschrift Science der Artikel „Das genetische Erbe des paläolithischen Homo sapiens aus der Sicht der Y-Chromosomen“. Verfasst war der Artikel von einem großen Team von Forschern aus Italien, Osteuropa und den Vereinigten Staaten, unter ihnen Cavalli-Sforza. In dem Artikel wurde Bezug genommen auf die, 1996 von Bryan Sykes und seinem Team veröffentlichten Ergebnisse anhand der mitochondrialen DNA, die darauf verwiesen, dass der paläolithische Anteil am Gen-Pool etwa 80 Prozent und das neolithische Erbe 20 Prozent ausmachten. Der nun erschienene Artikel endete mit dem Wortlaut: „Unsere Befunde unterstützen diese Schlussfolgerung“. (Sykes, Bryan; 2003, S. 218/219).

Ein weiterer Meilenstein in der Korrektur des Verständnisses der Menschheitsgeschichte, diesmal aus kulturwissenschaftlicher Sicht, gelang Gerhard Bott mit seinem 2009 veröffentlichten Werk „Die Erfindung der Götter; Essays zur Politischen Theologie“. Mit seinem ur- und frühgeschichtlichen Forschungsschwerpunkt konnte er die bisherige Annahme der monogamen Vater-Mutter-Kind-Familie als Urfamilie und des Jägers als Hauptversorger einer solchen Paarungsfamilie als falsch widerlegen. Tatsächlich hat die Urvaterthese mit ihrer Focussierung auf den Vater keinen Bestand bei der Annahme einer natürlichen freien Sexualität der Menschenfrau, der sogenannten female choice. Botts kenntnisreiche religionssoziologische Studien zeigten die Entstehung der herrschaftstheologischen Erfindung der Götter über die Zwischenstufe der Heiligen Hochzeit zur monotheistischen Patriarchatstheologie deutlich auf. Weitere Forschungen von Gabriele Uhlmann aus archäologisch-soziologischer Sicht (Uhlmann, Gabriele; 2011, 2012) und von mir aus religionssoziologischer und religionsmythologischer Sicht (Armbruster, Kirsten 2010, 2013) brachten die herrschende patriarchale Ideologie weiter zu Fall. Tatsächlich ist nun auf der Basis der ur- und frühgeschichtlichen Patriarchatskritikforschung ein völlig anderes Verständnis der menschlichen Geschichte und an dieser Stelle der europäischen Geschichte möglich. Deutlich wird für die Ur- und Frühgeschichte, die bisher gerne lapidar als nicht existierende oder unwesentliche Vorgeschichte bezeichnet wird, die Existenz einer Zivilisation der Mütter.“. (Text aus dem Buch: Armbruster, Kirsten: Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland – Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1, 2013, S. 103-11).

Literatur:

Armbruster, Kirsten: Das  Muttertabu oder der Beginn von Religion, 2010

Armbruster, Kirsten: Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus, 2013

Bott, Gerhard: Die Erfindung der Götter – Essays zur Politischen Theologie, 2009

Gimbutas, Marija: Die Zivilisation der Göttin. 1996

Hamel, Elisabeth: Das WErden der Völker in Europa; Forschungen aus Archäologie, Sprachwissenschaft und Genetik, 2007

Haarmann, Harald: Die Indoeuropäer; Herkunft, Sprachen, Kulturen, München 2010

Sykes, Bryan: Die sieben Töchter Evas; Warum wir alle von sieben Frauen abstammen – revolutionäre Erkenntnisse der Gen-Forschung, 2003

Uhlmann, Gabriele: Archäologie und Macht; Zur Instrumentalisierung der Ur- und frühgeschichte; 2011,2012

An english translation of this text, trnslated by Deep L:

Dr. Kirsten Armbruster

The Basque and why three-quarters of our genes derive from them

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Old gravestone in the Basque Country, Sara, Spain, photo. Franz Armbruster

The only people in Europe that has preserved Pre-Indo-European matrifocal roots to this day is the Basque in southern France and northern Spain, where it is not by chance that the Caminos Francés, the main route of the Shell Trail, begins, called Jacob’s Trail by the Patriarchate. The Basque are not only of particular religious-sociological interest because, as the Basque archaeologist José Miguel de Barandiarán writes, most of the gods of Basque mythology are female. (See also: Armbruster, Kirsten: Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas, 2014, S. 57-73). They are also linguistically and genetically of particular scientific interest.

In my book „Armbruster, Kirsten: Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland – Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1, 2013, S. 103-11“), I have set out on the lingusitic and genetic traces of the Basque:

Jacobsweg Teil 1

„Let’s get down to the language of the area. The Basque language is today the only Non-Indo-European language in Western Europe. Like Sumerian, it is regarded as an isolated language. It is believed that Basque is the last surviving representative of an ancient European language layer that was widespread in large parts of Western Europe before the penetration of Indo-European languages. In this context, Harald Haarmann, one of the leading linguists, points out that „one can rightly ask whether it is not possible to identify certain techniques in the structures of known languages that have archaic character and are obviously fossil echoes of much older language stages“. The oldest languages still living in the world naturally move into the focus of interest with such a question. In addition to Dravidian in India, these include the languages of the Caucasus and, in Western Europe, Basque. (Haarmann, Harald; 2010, p. 108/109).

Theo Vennemann, emeritus linguist at the University of Munich, describes the post-glacial ancestors of the Basques as Vasconians and developed his Vasconian theory, which states that the Vasconians are the early inhabitants of Europe, who after the last Ice Age spread as wild exploiters far across the European continent. There they named mountains, valleys and rivers in their own language with names, some of which have survived to this day in word building blocks. (Hamel, Elisabeth; 2007, p. 271). According to the latest scientific findings, the fact that these migrations took place can be confirmed not only linguistically, but also archaeologically, human genetically and now also religiously mythologically.

Today the Basque Country is a relatively small region on the border between France and Spain, but originally the Basque Country was much larger. Even after the Indo-European conquest by the Celts, which began around 800 BC on the Iberian Peninsula, we can see on the lower map that a larger area north and south of the Pyrenees did not speak Celtic.

Celts_in_Europe-fr.svg

Distribution of Celtic peoples and languages: Source Wikipedia, keyword: Celtic yellow: area of the Hallstatt culture in the 6th century B.C.; light green: largest Celtic expansion, around 275 B.C.; very light green in Spain: Lusitania (Celtic settlement uncertain); medium green: The „six Celtic nations„, where until early modern times there were a significant number of speakers of Celtic languages; dark green: Today’s range of Celtic languages; Wikimedia Commons, User: Quartier Latin 1968, The Ogre, GNU-License

On the east coast, in the former catchment area of the Impresso Cardiac ceramists, the so-called Keltiberian was kept for a long time, while in the area where the four French shell routes meet and in the Pyrenees were spoken Aquitanian/Vasconian. Aquitanian and Vasconian are linguistic precursors of today’s Basque. (Hamel, Elisabeth; 2007, p. 271). Still Caesar distinguishes in his report De Bello Gallico the Celtic Gaul from Aquitaine. And Lourdes Pomponius Mela describes that the land of the Aquitans stretched from the Garonne to the Pyrenees. Since the later kingdom of Navarre was also largely Basque, we can assume that in Caesar’s time the territory of the Basques was much larger than today’s small area, because the Romans call the Vascones and the Ausci the Basque tribes. The Ausci lived in Aquitaine and their capital was Eliumberrum, today’s Aust. The Basques themselves, probably derived from Ausci, today refer to themselves as Euskaldunak or Euskal Herritar and their language as Euskara, whereby according to Vennemann „Euskara“ can also be translated as „the people of the West„. (Hamel, Elisabeth; 2007, p. 437).

Today, most of the modern world languages – with the exception of Chinese, Japanese and Arabic – belong to the circle of Indo-European languages. In Europe this includes Greek, Latin, English, Spanish, Portuguese, French and German, but also languages that have partly died out, such as Celtic and Germanic, as well as Indian Sanskrit. As Marija Gimbutas already described with her Kurgan theory in the 1970s, the homeland of the Indo-Europeans lies in the South Russian steppe and not, as other scientists at times assumed, in Anatolia.

Indoeuropäische heimat

Geographical contours of the Indo-European original homeland (after Anthony 2007: 84, tracing Franz Armbruster from Haarmann, Harald, 2010, p. 21)

In this context, it is also known that it was not the Indo-Europeans who brought the Neolithic economy of pottery and agriculture to Europe, as can be read again and again, but the Linear Band Ceramists and the Impresso Cardiac Ceramists. The Indo-Europeans in turn as horse-breeding cattle nomads, appeared only 4500 b.o.c. in Old Europe and are connected with the first spread of patriarchal structures. When Marija Gimbutas proved that the Indo-European, horse-breeding cattle nomads from 4500 B.C. onwards were causing a cultural break in Europe, which manifested itself in a suddenly emerging hierarchical burial culture in connection with a patriarchal sun cult and in stark contrast to the earlier culture of Old Europe, her research results met with great interest, but also with criticism. One of the main arguments against the Indo-European invasion was the fact that no numerically significant migrations could be identified. Today this riddle is also solved. Harald Haarmann writes about this in his 2010 book on Indo-Europeans:

„There was a problem with the Kurgan theory conceived by Gimbutas. The migrations postulated by her were understood as the movements of numerically significant population groups. However, archaeology cannot detect such migrations, nor can human genetics detect significant traces in the genomic profile of later populations. The idea that huge hordes of riders from the Russian steppe have stormed west is untenable. (Haarmann, Harald; 2010, p. 47).

The dissolution of this apparent contradiction can in turn be explained by the burial culture of the time, which, in contrast to the egalitarian culture of the Linear Pottery (LBK), points to a hierarchical social order and the existence of an elite with political power. Harald Haarmann summarises the latest findings:

„The early phase of Indo-Europeanization presents itself in a new light, namely as the political control of nomadic elites over the sedentary agricultural population. (Haarmann, Harald; 2010, p. 48).

Let’s get back to the Basques. The Basques became the focus of scientific interest not only from a linguistic point of view. In recent years, human geneticists have also been working with the Basques, above all the research team around Cavalli-Sforza. Harald Haarmann has summarised their research results on the Basques in this way:

„One of the oldest skeleton finds of modern man in Western Europe is that of Cro-Magnon in the Dordogne. According to this, the Paleolithic inhabitants of that region are called Cro-Magnon people. This oldest population group of Homo sapiens in Western Europe is clearly visible on the human genetic maps as a genetic „outlier“. What distinguishes the genomic profile of this outpost from its surroundings is a high frequency (up to 70 percent) of blood group 0 and the negative rhesus factor. This genetic characteristic also applies to today’s Basque population, which is widespread on both sides of the Spanish-French border. Put simply, this means that the people who painted the Palaeolithic caves and invented the oldest calendar being in the world are distant relatives of the modern Basques. (Cavalli-Sforza/Piazza 1993:11)“. (Haarmann, Harald; 2010, p. 109/110).

When Bryan Sykes presented his research on maternal mitochondrial DNA, which is inherited only through the mother, at the second European Conference on Population History in 1995, after initial scepticism, the traditional view of European prehistory and early history had to be thrown overboard once again. Until then, the experts assumed that the Europeans were largely descended from the peasants who had immigrated to Europe from the Middle East about 10,000 years ago as a result of the Neolithic revolution. In fact, the researchers were now able to determine from the maternal lineages that most Europeans were traced back to a much longer series of ancestors. The theory that the peasant pioneers from the Middle East had displaced the descendants of the Cro-Magnon man, who in turn had displaced the Neanderthals, proved to be wrong. (Sykes, Bryan; 2003, p. 167-191).

In human genetic research on the ancestral lineage of Europeans, the Basque population was also particularly targeted by scientists. In fact, human genetic research has now shown that 60-80 percent of Europeans have the same ancestors as the Basques. Using mitochondrial DNA, the Sykes team developed a pedigree model that showed that seven large genetic groups could be identified in the European population. Sykes attributed these groupings to seven clan mothers and named them Ursula, Xenia, Helena, Velda, Tara, Katrin and Jasmin, the initial letters of which were derived from the sequence groups taken from the classification system of the Italian geneticist Antonio Torroni. Sykes determined the age of the lineages of the seven clan mothers between 45 000 and 10 000 years. He finally submitted his scientific publications to a broad audience in the popular science bestseller „The Seven Daughters of Eve – Why We All Descend from Seven Women“ (2003).

In the meantime, the ancient genetic lines of the Europeans reaching into the Palaeolithic could also be confirmed by the Y-chromosome DNA, and so European history has since been written quite differently from a human genetic point of view than 15 years ago: namely as rooted in the Palaeolithic. On November 10, 2000, the journal Science published the article „The genetic heritage of Palaeolithic Homo sapiens from the point of view of Y chromosomes“. The article was written by a large team of researchers from Italy, Eastern Europe and the United States, including Cavalli-Sforza. The article referred to the results published in 1996 by Bryan Sykes and his team using mitochondrial DNA, which indicated that the paleolithic portion of the gene pool was about 80 percent and the neolithic portion 20 percent. The article now published ended with the wording: „Our findings support this conclusion“. (Sykes, Bryan; 2003, p. 218/219).

A further milestone in the correction of the understanding of human history, this time from the perspective of cultural studies, was achieved by Gerhard Bott with his work „Die Erfindung der Götter; Essays zur Politischen Theologie“ (The Invention of the Gods; Essays on Political Theology), published in 2009. With his prehistoric and early historical research focus, he was able to refute the previous assumption of the monogamous father-mother-child family as the original family and the hunter as the main provider of such a mating family as false. In fact, the ancestor thesis with its focus on the father does not stand up to the assumption of a natural free sexuality of the human woman, the so-called female choice. Bott’s knowledgeable studies of religious sociology clearly showed the origin of the gods‘ invention of domination theology via the intermediate stage of the Holy Wedding to monotheistic patriarchal theology. Further research by Gabriele Uhlmann from an archaeological-sociological point of view (Uhlmann, Gabriele; 2011, 2012) and by myself from a sociological and mythological perspective (Armbruster, Kirsten 2010, 2013) brought down the ruling patriarchal ideology. In fact, on the basis of prehistoric and early historical patriarchal critique research, a completely different understanding of human history is now possible and at this point of European history. The existence of a „mother’s civilization“ becomes clear for prehistory and early history, which so far has often been succinctly described as a non-existent or insignificant prehistory. (Text from the book: Armbruster, Kirsten: Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland – Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1, 2013, S. 103-11).

Bibliography:

Armbruster, Kirsten: Das  Muttertabu oder der Beginn von Religion, 2010

Armbruster, Kirsten: Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus, 2013

Bott, Gerhard: Die Erfindung der Götter – Essays zur Politischen Theologie, 2009

Gimbutas, Marija: Die Zivilisation der Göttin. 1996

Hamel, Elisabeth: Das WErden der Völker in Europa; Forschungen aus Archäologie, Sprachwissenschaft und Genetik, 2007

Haarmann, Harald: Die Indoeuropäer; Herkunft, Sprachen, Kulturen, München 2010

Sykes, Bryan: Die sieben Töchter Evas; Warum wir alle von sieben Frauen abstammen – revolutionäre Erkenntnisse der Gen-Forschung, 2003

Uhlmann, Gabriele: Archäologie und Macht; Zur Instrumentalisierung der Ur- und frühgeschichte; 2011,2012

 

Die baskische Mythologie ist weiblich

Baskische Sonnendistel EguzkiloreBaskische Sonnendistel Eguzkilore, Pyrenäen, Spanien, Foto: Franz Armbruster

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Der Muschelweg - Cover

 

Text aus dem Buch: Armbruster, Kirsten: Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas (2014, S. 61-63)

Die meisten Götter der baskischen Mythologie sind weiblich“, schreibt José Miguel de Barandiarán über die baskische Mythologie, und die Hauptgottheit ist Mari, „eine Gottheit weiblichen Geschlechts, die viele Funktionen in sich vereint, die in anderen Ländern auf verschiedene Gottheiten verteilt sind“. (Wörterbuch der Mythologie, 1973, S. 543). Die Wohnstätte von Mari ist die Höhle, was auf paläolithische Wurzeln verweist. In Mythen und Legenden ist überliefert, dass das Land „Amalur-Etxea“ die Achse der baskischen Mythologie ist. Im Erdinneren gibt es riesige Gebiete, wo Bäche aus Milch fließen und zu welchen man durch die Höhlen Zugang erlangt. Unter http://www.euskadi.net können wir lesen:

„Mari werden verschiedene Behausungen zugeschrieben, die immer in Höhlen von hohen Bergen liegen, darunter Amboto, Aketegi (in Aizkorri), Txindoki (in Aralar). Von dort aus steigt Mari an die Erdoberfläche … Ihr haben wir den Segen, den uns die Mutter Erde, „ama-lur“ biete, wie auch die Quellen mit heilsamen Wassern zu verdanken“ (www.euskadi.net).

Heute wird Mari gerne ein Ehegatte zugeordnet, der die rote Drachenschlange Maju sein soll, was bedeutet, dass die Drachenschlange Maju als männlich interpretiert wird. Wie bereits beschrieben, wissen wir aus der Patriarchatskritikforschung aber, dass die Schlange in ihrer älteren Interpretation das Symbol für die matrilineare Nabelabstammung ist, was der Grund ist, warum sie im Patriarchat so dämonisiert wird. Isaure Gratacos, die viele Überlieferungen aus den Pyrenäen zusammengetragen hat, betont dann auch sehr klar, dass es gar nicht eindeutig ist, dass die Schlange männlich ist, sondern dass sie auch heute durchaus noch als weiblich interpretiert wird. So schreibt sie in ihrem Buch „Calendrier Pyrénéen“ über Riten, die am ersten Dienstag (französich: mardi) im März (französisch mars) abgehalten werden, dass im Zentrum nicht die phallische Schlange steht, sondern, dass es sich um „era serp, „la“ serpent“ handelt, also um eine weibliche Schlange. (Gratacos, Isaure; 2007, S. 109). Wir können also davon ausgehen, dass die Interpretation der roten weiblichen Drachenschlange als männlich eine spätere patriarchale Überlagerung ist.

Beschäftigen wir uns näher mit der baskischen Mythologie wird sichtbar, dass hier tatsächlich bis heute eine sehr alte, in der Matrifokalität der Steinzeit wurzelnde Variante der Religion von Gott der MUTTER erhalten geblieben ist, denn neben der Mari erscheinen sowohl die Erde, als auch Frau Mond und Frau Sonne als weibliche Gottheiten:

die Erde als Göttin Lur,
Frau Mond als Göttin Ilargi,
und Frau Sonne als Göttin Ekhi

Die Erde gilt hierbei als Mutter von Sonne und Mond. José Miguel de Barandiarán schreibt über die Sonne in der baskischen Mythologie, dass die Sonne, wenn sie untergeht an manchen Orten mit „agur“ verabschiedet wird, was „auf Wiedersehen“ bedeutet, oder man sagt:

„Eguzki amandrea badoia bere amangana („Die Großmutter Sonne geht zu ihrer Mutter“, d.h., sie kehrt in den Schoß der Erde zurück). Die Sonne gilt also als Tochter der Erde. Mancherorts nennt man sie auch „gebenedeit“ und „heilig“: Eguzki santu bedeinkatue zoaz zeure amagana (Heilige, gebenedeite Sonne, geh zu deiner Mutter“) ruft man ihr bei Sonnenuntergang zu“. (Wörterbuch der Mythologie, 1973, S. 530).

Ein bis heute im Baskenland bekanntes Symbol für die weibliche Sonne ist die Sonnendistel Eguzkilore, die heute noch viele baskische Häuser ziert. und in diesem Beitrag oben im Bild zu sehen ist.“

Der Muschelweg - Auf den Spuren von Gott der MUTTER

Mehr unter:

Die BaskInnen und warum drei Viertel unserer Gene von ihnen abstammen

Muschelsternenweg von Gott MUTTER und wie das Patriarchat daraus den Jacobsweg macht

 

An english translation of this text, translated by Deep L

The Basque Mythology is female

Baskische Sonnendistel Eguzkilore

Basque sun thistle Eguzkilore, Pyrenees, Spain, Photo: Franz Armbruster

Der Muschelweg - Cover

Text from the book: Armbruster, Kirsten: Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas (2014, p. 61-63)

„José Miguel de Barandiarán writes about Basque mythology, „Most of the gods of Basque mythology are female,“ and the main deity is Mari, „a deity of the female sex that unites many functions distributed among different gods in other countries. (Dictionary of Mythology, 1973, p. 543). The residence of Mari is the cave, which refers to Palaeolithic roots. Myths and legends have it that the land of Amalur-Etxea is the axis of Basque mythology. In the interior of the earth there are huge areas where streams of milk flow and to which one gains access through the caves. Under http://www.euskadi.net we can read:

„Mari is attributed various dwellings, always located in caves of high mountains, among them Amboto, Aketegi (in Aizkorri), Txindoki (in Aralar). From there Mari rises to the earth’s surface … We owe her the blessing that Mother Earth, „ama-lur“, offers us, as well as the springs with healing waters“ (www.euskadi.net).

Today Mari is often assigned a spouse who is supposed to be the red dragon snake Maju, which means that the dragon snake Maju is interpreted as male. As already described, however, we know from patriarchal criticism research that the snake in its older interpretation is the symbol of matrilineal umbilical descent, which is why it is so demonized in patriarchy. Isaure Gratacos, who has collected many traditions from the Pyrenees, then emphasizes very clearly that it is not at all clear that the snake is male, but that even today it is still interpreted as female. In her book „Calendrier Pyrénéen“, for example, she writes about rites held on the first Tuesday (French: mardi) in March (French: mars) that it is not the phallic queue that is at the centre, but that it is „era serp, „la“ serpent“, i.e. a female snake. (Gratacos, Isaure; 2007, p. 109). So we can assume that the interpretation of the red female dragon snake as male is a later patriarchal superposition.

Let us take a closer look at the Basque mythology and it becomes apparent that a very old variant of the religion of God the MOTHER, rooted in the matrifocality of the Stone Age, has indeed been preserved here to this day, for beside Mari both the Earth and the Moon and Sun appear as female deities:

Earth as goddess Lur,
Frau Mond as goddess Ilargi,
and woman sun as goddess Ekhi

The earth is considered the mother of sun and moon. José Miguel de Barandiarán writes about the sun in Basque mythology that when the sun goes down in some places it is said goodbye with „agur“, which means „goodbye“, or one says:

„Eguzki amandrea badoia bere amangana („The grandmother sun goes to her mother“, i.e. she returns to the womb of the earth). So the sun is considered the daughter of the earth. In some places they are also called „blessed“ and „holy“: Eguzki santu bedeinkatue zoaz zeure amagana (Holy, blessed sun, go to your mother“) is called „to her at sunset“. (Dictionary of Mythology, 1973, p. 530).

A symbol of the female sun still known in the Basque Country today is the sun thistle Eguzkilore, which still adorns many Basque houses and can be seen in this article at the top of the picture.“

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More in:

Die BaskInnen und warum drei Viertel unserer Gene von ihnen abstammen

Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas

 

Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas

Das Buch

Der Muschelweg - Cover

Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER

Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas

2014, überall im Buchhandel erhältlich: Print: 17,90 €; e-book: 9,99 €

Von den matrifokalen Wurzeln der baskischen Mythologie bis zu den Nabelstein-Petroglyphen in Galicien, von der Vulvastadt Paris bis zur Mutterstadt Madrid, von der Pudendalandschaft der Camargue bis zu den heiligen Vulkanen in Le Puy-en-Velay, bei den Schwarzen Madonnen, hinter dem Maria Magdalenenkult und schließlich auch im Heiligen Land Israel, überall lässt sich die Religion von Gott MUTTER wieder freilegen. Folgen wir dem Muschelweg, so entdecken wir die matrifokalen Wurzeln Europas und des Nahen Ostens und wir entdecken auch eine Lösung für den immer währenden Krieg des patriarchalen Monotheismus.

Inhalt

 Vorwort

Von Dolmen die Mámoas heißen und Petroglyphen als Nabel der Welt
Magisches Nordspanien 14
Von Dolmen und Hexen 23
Die Kelten in Galicien 27
Petroglyphen als Nabelsteine 30

Equidenkrieger als Träger der patriarchalen
Gewaltkultur
Kennzeichen des patriarchalen Umbruchs 43
Die Vermännlichung des Sonnenkults 50

Die baskische Göttin Mari und die matrifokalen Wurzeln der baskischen Mythologie
Das Baskenland als kulturelle Insel 57
Die baskische Mythologie ist weiblich 61

Madrid und die Bärenmutter
Madrid kommt von Madre 74
Ursa Mayor – das Sternenbild der Großen Bärin 80
Der Bärenkult – eine Zeitreise 84

Stella Maris – der Mutterstern und die Tempelritter
Das Oktagon der Tempelritter 97
Der Felsendom und die Höhle Maghara im Heiligen Land Israel 102
Die Bedeutung des achtzackigen Muttersterns 113

Die Camargue – Heilige Deltalandschaft von Gott der MUTTER
Die Pudenda in der Landschaft 125
Saintes-Maries-de-la-Mer und die Sara-la-Kali 132

La Bonne Mort – die Gute Frau Tod
Die Schwarze Madonna vom Bauchmutterberg Puy de Dôme 141
Heilige Totenvögel von Gott der MUTTER 152

Le Puy-en-Velay -Heilige Vulkane von Gott der MUTTER

Schiffsbäuche und Kirchenschiffe als Imitation der Erdbauch-Höhlen von
Gott der MUTTER
Der Kult der Maria Magdalena 168
Die Schwarze Madonna von Rocamadour 175

Paris – Stadt der Heiligen Vulva
Das Pariser Becken und die paläolithischen Kulthöhlen der Île-de-France 181
Paris und das alte Lutetia 183

Bauchdenkenfazit

Anhang
Anmerkungen 194
Literaturverzeichnis 195
Ortsregister 201
Zur Autorin 203

Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas; Teil 1

Muschelsternenweg von Gott MUTTER und wie das Patriarchat daraus den Jacobsweg macht

Paris – Stadt der Heiligen Vulva

Die baskische Mythologie ist weiblich

Die Mutterwurzelsilbe MANN

Meine Gedanken zu Notre Dame de Paris

Die BaskInnen und warum drei Viertel unserer Gene von ihnen abstammen

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