Weder der Islam, noch das Christentum noch das Judentum gehören in eine Moderne Welt

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Foto: Franz Armbruster

Dr. Kirsten Armbruster ist Naturwissenschaftlerin und gehört mit mehreren Veröffentlichungen zu den führenden Patriarchatskritikerinnen. Sie wurde in Dortmund geboren, wuchs in Ägypten auf und lebt heute in Bayern. Beruflich ist sie seit Jahren im Integrationsbereich tätig. Veröffentlichungen u.a.: Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus (2013), Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland  (2013) und Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER (2014).

Einigkeit und Brüderlichkeit gehören zu den Lieblingsworten, die dieser Tage überall bemüht werden. Einigkeit zwischen Juden, Christen und Moslems. Toleranz ist das Schlüsselwort, das die Guten von den Bösen, die zivilisierten von den terroristischen Monotheisten unterscheiden soll. Auffallend in jedem Fall – obwohl das niemandem aufzufallen scheint – ist die überproportionale Dominanz an Männern, die alle etwas Wichtiges zu sagen haben. Und so zeigen die Toleranzbekundungen vor allem eins: Die Toleranz des Monotheismus hört bei den Frauen auf, denn  Großmütter,  Mütter, Schwestern und Töchter sind ja nicht gemeint in dieser Demonstranz von Brüderlichkeit. Kein Wunder, denn der alleinige „Jahwe-Vater-Allah-Gott“ hat ja vor allem eines klar gemacht, dass der Mann ein Gott ist. Und in diesem Kernelement des Monotheismus, da herrscht nun wirklich brüderlich-eitle Einigkeit. und zwar auch zwischen den gut-zivilisierten und den bös-terroristischen Monotheisten.

Und in dieser, die Frauen –  die Hälfte der Bevölkerung – ausschließenden einigen Brüderlichkeit zeigt sich, hinter einer perfiden Scheinheiligkeit, der Totalitarismus des Monotheismus. Das heißt, Monotheismus ist immer Faschismus. Und totalitärer Faschismus beruht immer auf Gewalt. Denn die Idee, dass das Leben den Mann ins Zentrum gestellt hat, ist aus der Naturbeobachtung heraus absurd und kann nur mit Gewalt indoktriniert werden. Und hier greifen das angeblich Gut-Monotheistische und das Bös-Terorristische ineinander, ergänzen sich, erweisen sich als zwei Seiten ein und derselben Medaille. Die eine Seite der Medaille ist die strukturelle Gewalt, die in den monotheistischen Schriften und den – gerade durch einen nicht-laizistischen Staat unterstützten Traditionen überliefert wird und die andere Seite ist, dass eben diese Schriften und Traditionen jeden erdenklichen Raum lassen für exekutive Gewalt und deshalb immer zu Blutvergießen führen. Die Geschichte des Monotheismus – gleich welchen Couleurs – ist eine einzige Aneinanderreihung davon.

Einst waren Europa und der Nahe und der Ferne Osten ein Kulturraum. In den Muschelwegbüchern, die den Wurzeln des maurentötenden Jacob gefolgt sind, ist dies längst frei gelegt, die gleiche Kultur und sogar die, dieser Kultur zugrundeliegende Religion, denn Religion kommt von Religare und Religare bedeutet: Anbinden, Losbinden und Zurückbinden. Gemeint ist damit ursprünglich die Lebensanbindung allen menschlichen Lebens an die Mutter, an die leibliche Mutter und an die göttlich-kosmische Mutter, die wir logischerweise, weil sie eben am Anfang jeder Religion steht, Gott die MUTTER nennen können. Und, um das zu erkennen, dazu bedurfte es keiner Indoktrinationen, sondern nur eines einfachen Hinsehens.

Und weil das so klar und deutlich ist, wurde der Schwarze Heilige Stein der Kabaa in Mekka nicht nur in einer vulvaförmigen Silberfassung eingefasst, sondern war den Göttinnen Al-Lat, Menat und Al-Uzza geweiht. Und der achtzackige Felsendom in Jerusalem mit der Höhle Maghara erweist sich, wenn man nur ein bisschen genauer hinsieht, als ursprünglicher Bauchmutterhöhlenraum von Gott der MUTTER, in der sich nicht zufällig bis heute der Brunnen der Seelen befindet. Und folgen wir dem Jacobsweg in Euopa, der 1987 zum ersten europäischen Kulturweg erklärt wurde, so finden wir auch dort überall die gleiche Religion der göttlichen Mutter hinter der Fassade des Kriegspfads eines Maurentöters, denn der Jacob hat nicht zufällig als Erkennungssymbol die Muschel, die Vulva der Frau.

Schauen wir also hinter die scheinheilige Fratze des gewaltbasierten patriarchalen Monotheismus und erkennen, dass ein patriarchaler Monotheismus einer modernen Welt nicht würdig ist, denn Frauen sind nicht eine vernachlässigbare Nebengruppe der Bevölkerung, sondern sie sind die Hälfte der Weltbevölkerung und Frauen waren schon immer göttlich. Heute brauchen wir mehr denn je diese integrierende weibliche Göttlichkeit, denn die Natur hat nicht zufällig den Frauen als Müttern den größten Teil der Menschwerdung leiblich-nabelgebunden anvertraut. Erinnern wir uns wieder an die Natürliche Integrative Ordnung der Mutter, denn in der Mutter findet kein Kampf zwischen den Geschlechtern statt, sondern in der Mutter findet das Männliche und das Weibliche und auch das Nicht-Heteronormative seinen Platz.

 

Der Islam, Pegida und das Versagen der politischen Intelligenz

copy-nicki-de-st-phalle_paris.jpgStrawinskibrunnen, Foto: Franz Armbruster, Paris, Frankreich

Zur Autorin:
Dr. Kirsten Armbruster ist in Dortmund geboren, wuchs in Ägypten auf und lebt heute in Bayern. Beruflich ist sie seit vielen Jahren im Integrationsbereich tätig. Sie ist Naturwissenschaftlerin und zählt mit mehreren Veröffentlichungen zu den führenden Patriarchatskritikerinnen, u.a.
Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus, 2013; Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland, 2013

Der Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo hat nichts mit dem Islam zu tun, beteuert Alman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, im deutschen, öffentlich rechtlichen Fernsehen am Abend nach dem verheerenden Terroranschlag mit zwölf Toten in Paris. Mazyek spricht fließend Deutsch! Welch ein positives Beispiel für gelungene Integration. Islam heißt Friede! Einspruch.

Patriarchaler Monotheismus und Friede sind ein Paradoxon
Der Islam gehört, wie das Christentum und das Judentum zu den drei monotheistischen Theologien, die den Mann zum Gott gemacht haben. Sie sind ein wesentlicher ideologischer Bestandteil der Zementierung von Männermacht. Und hier liegt das Problem. Im falschen Männerbild des Monotheismus. Die Durchsetzung des herrschenden Mannes als gesellschaftliches Oberhaupt, im privaten Bereich der Familie und parallel im öffentlichen politischen und theologischen Raum, ist historisch gekennzeichnet von einer nicht enden wollenden Blutspur der Gewalt, nicht von Frieden. Vor dem patriarchalen Monotheismus gab es sowohl im Nahen und im Fernen Osten, ebenso wie in Europa, überall Göttinnen, wichtige Göttinnen. Die Patriarchatskritikforschung hat dies längst freigelegt. Und selbst in der Apostelgeschichte können wir nachlesen, dass die Menschen nicht freiwillig die Verehrung ihrer Göttinnen aufgaben.

Der Islam ist die jüngste der monotheistischen Theologien und das Frauenbild des heutigen Islam entspricht dem Frauenbild der Christen aus dem Mittelalter und da brannten die Frauen auf den Scheiterhaufen der kirchlichen Inquisitoren. Tatsächlich prädestinieren die monotheistischen Schriften dazu, im Namen eines patriarchal geprägten Gottesbildes, Gewalt auszuüben. Deswegen wird es keinen Frieden geben, nicht im Israel der orthodoxen Juden, nicht im Islam und in Europa nur bedingt, weil die Idee des Laizismus, wie sie in Frankreich, wie in keinem anderen europäischen Land praktiziert wird und für die Charlie Hebdo stand, das Christentum halbwegs gezähmt hat. Tatsächlich sind patriarchaler Monotheismus und Friede ein Paradoxon.

Das Versagen der politischen Intelligenz bildet den Agitationshintergrund der Rechten

Westliche PolitikerInnen und JournalistInnen, die behaupten der Islam gehöre zu Europa, haben den Islam nicht verstanden. Der Islam stammt wie das Judentum und das Christentum aus den Steppen und Wüsten einer von Hirtennomaden geprägten Kultur und genauso wenig wie das Judentum und das Christentum gehört der Islam zu einem modernen, toleranten, auf die Geschlechtergerechtigkeit achtenden Europas. Und genau diese Idee eines modernen Europa ist in Gefahr. Dass die politische Intelligenz Europas diese Gefahr leugnet, ist ein demokratischer Skandal, denn erst diese Leugnung eröffnet rechtpopulistischen und rechts-radikalen Strömungen, wie sie in Frankreich durch den Front National und in Deutschland durch die AfD und Pegida aufgenommen werden, die Tore für Agitation. Die Geschichte wiederholt sich und wir haben nichts gelernt!

Die baskische Mythologie ist weiblich

Baskische Sonnendistel Eguzkilore

Baskische Sonnendistel Eguzkilore, Pyrenäen, Spanien, Foto: Franz Armbruster

Die meisten Götter der baskischen Mythologie sind weiblich“, schreibt José Miguel de Barandiarán über die baskische Mythologie, und die Hauptgottheit ist Mari, „eine Gottheit weiblichen Geschlechts, die viele Funktionen in sich vereint, die in anderen Ländern auf verschiedene Gottheiten verteilt sind“. (Wörterbuch der Mythologie, 1973, S. 543). Die Wohnstätte von Mari ist die Höhle, was auf paläolithische Wurzeln verweist. In Mythen und Legenden ist überliefert, dass das Land „Amalur-Etxea“ die Achse der baskischen Mythologie ist. Im Erdinneren gibt es riesige Gebiete, wo Bäche aus Milch fließen und zu welchen man durch die Höhlen Zugang erlangt. Unter http://www.euskadi.net können wir lesen:

„Mari werden verschiedene Behausungen zugeschrieben, die immer in Höhlen von hohen Bergen liegen, darunter Amboto, Aketegi (in Aizkorri), Txindoki (in Aralar). Von dort aus steigt Mari an die Erdoberfläche … Ihr haben wir den Segen, den uns die Mutter Erde, „ama-lur“ biete, wie auch die Quellen mit heilsamen Wassern zu verdanken“ (www.euskadi.net).

Heute wird Mari gerne ein Ehegatte zugeordnet, der die rote Drachenschlange Maju sein soll, was bedeutet, dass die Drachenschlange Maju als männlich interpretiert wird. Wie bereits beschrieben, wissen wir aus der Patriarchatskritikforschung aber, dass die Schlange in ihrer älteren Interpretation das Symbol für die matrilineare Nabelabstammung ist, was der Grund ist, warum sie im Patriarchat so dämonisiert wird. Isaure Gratacos, die viele Überlieferungen aus den Pyrenäen zusammengetragen hat, betont dann auch sehr klar, dass es gar nicht eindeutig ist, dass die Schlange männlich ist, sondern dass sie auch heute durchaus noch als weiblich interpretiert wird. So schreibt sie in ihrem Buch „Calendrier Pyrénéen“ über Riten, die am ersten Dienstag (französich: mardi) im März (französisch mars) abgehalten werden, dass im Zentrum nicht die phallische Schlange steht, sondern, dass es sich um „era serp, „la“ serpent“ handelt, also um eine weibliche Schlange. (Gratacos, Isaure; 2007, S. 109). Wir können also davon ausgehen, dass die Interpretation der roten weiblichen Drachenschlange als männlich eine spätere patriarchale Überlagerung ist.

Beschäftigen wir uns näher mit der baskischen Mythologie wird sichtbar, dass hier tatsächlich bis heute eine sehr alte, in der Matrifokalität der Steinzeit wurzelnde Variante der Religion von Gott der MUTTER erhalten geblieben ist, denn neben der Mari erscheinen sowohl die Erde, als auch Frau Mond und Frau Sonne als weibliche Gottheiten:

die Erde als Göttin Lur,
Frau Mond als Göttin Ilargi,
und Frau Sonne als Göttin Ekhi

Die Erde gilt hierbei als Mutter von Sonne und Mond. José Miguel de Barandiarán schreibt über die Sonne in der baskischen Mythologie, dass die Sonne, wenn sie untergeht an manchen Orten mit „agur“ verabschiedet wird, was „auf Wiedersehen“ bedeutet, oder man sagt:

„Eguzki amandrea badoia bere amangana („Die Großmutter Sonne geht zu ihrer Mutter“, d.h., sie kehrt in den Schoß der Erde zurück). Die Sonne gilt also als Tochter der Erde. Mancherorts nennt man sie auch „gebenedeit“ und „heilig“: Eguzki santu bedeinkatue zoaz zeure amagana (Heilige, gebenedeite Sonne, geh zu deiner Mutter“) ruft man ihr bei Sonnenuntergang zu“. (Wörterbuch der Mythologie, 1973, S. 530).

Ein bis heute im Baskenland bekanntes Symbol für die weibliche Sonne ist die Sonnendistel Eguzkilore, die heute noch viele baskische Häuser ziert. und in diesem Beitrag oben im Bild zu sehen ist.

Kurzer Ausschnitt aus dem Buch: Kirsten Armbruster: Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas (2014, S. 61-63)

Der Muschelweg - Auf den Spuren von Gott der MUTTER

Englische Übersetzung aus Goggle Übersetzer:


"Most gods of Basque mythology are female," writes José Miguel de Barandiarán on Basque mythology, and the main deity is Mari, "a deity of the female sex that combines many functions that are distributed in different countries to different deities." , (Dictionary of Mythology, 1973, p. 543). The abode of Mari is the cave, which refers to Paleolithic roots. In myths and legends is handed down that the country "Amalur-Etxea" is the axis of Basque mythology. In the interior of the earth there are huge areas where streams of milk flow and to which one can gain access through the caves. At www.euskadi.net we can read:

"Mari are attributed to various dwellings that are always in caves of high mountains, including Amboto, Aketegi (in Aizkorri), Txindoki (in Aralar). From there, Mari climbs to the surface of the earth ... She has the blessing that Mother Earth, "ama-lur" offers us, as well as the springs of healing waters "(www.euskadi.net).

Today, Mari is happily assigned to a spouse who is said to be the red dragon serpent Maju, meaning that the dragon serpent Maju is interpreted as male. But as we have already said, we know from patriarchal criticism that the snake, in its older interpretation, is the symbol of the matrilineal navel lineage, which is why it is so demonized in patriarchy. Isaure Gratacos, who has collected many traditions from the Pyrenees, then also emphasizes very clearly that it is not at all clear that the snake is male, but that even today it is still interpreted as female. She writes in her book "Calendrier Pyrénéen" about rites that are held on the first Tuesday (French: mardi) in March (French mars), that in the center is not the phallic serpent, but that it is "era serp, "La" serpent "is about a female snake. (Gratacos, Isaure, 2007, p. 109). So we can assume that the interpretation of the red female dragon snake as male is a later patriarchal overlay.
As we get closer to Basque mythology, it becomes apparent that even today, a very ancient variant of the religion of God the MOTHER, rooted in the matrifocality of the Stone Age, has survived, for both the Earth and the Lady appear next to the Mari and Mrs. Sun as female deities:

the earth as goddess Lur,
Ms. Moon as goddess Ilargi,
and Mrs. Sun as goddess Ekhi

The earth is considered the mother of sun and moon. José Miguel de Barandiarán writes about the sun in the Basque mythology that the sun, when it goes down, is adopted in some places with "agur", which means "goodbye", or one says:

"Eguzki amandrea badoia bere amangana (" The grandmother's sun goes to her mother ", that is, she returns to the bosom of the earth). So the sun is considered the daughter of the earth. In some places they are also called "blessed" and "holy": Eguzki santu bedeinkatue zoaz zeure amagana (Holy, blessed sun, go to your mother ") you call her at sunset". (Dictionary of Mythology, 1973, p. 530).

A symbol of the feminine sun known in the Basque Country to this day is the sun thistle Eguzkilore, which still adorns many Basque houses today. and in this post can be seen at the top of the picture.

Short excerpt from the book: Kirsten Armbruster: The Muschelweg - In the Foot
steps of God the MOTHER - The Rediscovery of the Matrifocal Roots of Europe (2014, pp. 61-63)

Französische Übersetzung aus Goggle Übersetzer:

"La plupart des dieux de la mythologie basque sont des femmes", écrit José Miguel de Barandiarán sur la mythologie basque, et la divinité principale est Mari, "une divinité du sexe féminin qui associe de nombreuses fonctions réparties dans différents pays à différentes divinités". , (Dictionnaire de mythologie, 1973, p. 543). La demeure de Mari est la grotte, qui fait référence aux racines paléolithiques. Dans les mythes et légendes, on dit que le pays "Amalur-Etxea" est l'axe de la mythologie basque. À l'intérieur de la terre, il existe de vastes zones où coulent des flux de lait et auxquelles on peut accéder par les grottes. Sur www.euskadi.net, nous pouvons lire:

"Mari sont attribués à diverses habitations qui se trouvent toujours dans des grottes de hautes montagnes, notamment à Amboto, Aketegi (à Aizkorri), Txindoki (à Aralar). À partir de là, Mari monte à la surface de la terre ... Elle a la bénédiction que la Terre-Mère, "ama-lur" nous offre, ainsi que les sources d'eaux curatives "(www.euskadi.net).

Aujourd'hui, Mari est heureusement assignée à un conjoint qui serait le serpent-dragon rouge Maju, ce qui signifie que le serpent-dragon Maju est interprété comme un mâle. Mais comme nous l’avons déjà dit, la critique patriarcale nous a appris que le serpent, dans son interprétation la plus ancienne, est le symbole de la lignée matrilinéaire au nombril, ce qui explique sa diabolisation dans le patriarcat. Isaure Gratacos, qui a rassemblé de nombreuses traditions pyrénéennes, souligne également très clairement qu'il n'est pas du tout clair que le serpent est un mâle, mais qu'il est encore aujourd'hui interprété comme une femme. Elle écrit dans son livre "Calendrier Pyrénéen" sur les rites qui se déroulent le premier mardi (mars) en mars (français), que dans le centre n'est pas le serpent phallique, mais qu'il est "epoque serp", "La" serpent "parle d'une femme serpent. (Gratacos, Isaure, 2007, p. 109). Nous pouvons donc supposer que l’interprétation du serpent dragon femelle rouge en tant qu’homme est une superposition patriarcale ultérieure.

Au fur et à mesure que nous nous rapprochons de la mythologie basque, il devient évident qu'aujourd'hui encore, une variante très ancienne de la religion de Dieu la MÈRE, enracinée dans la matrifocalité de l'âge de pierre, a survécu, tant la Terre que la Dame apparaissent à côté du et Mme Sun en tant que divinités féminines:

la terre en tant que déesse Lur,
Mme Moon comme déesse Ilargi,
et Mme Sun comme déesse Ekhi

La terre est considérée comme la mère du soleil et de la lune. José Miguel de Barandiarán écrit à propos du soleil dans la mythologie basque que le soleil, quand il se couche, est adopté à certains endroits avec "agur", qui signifie "au revoir", ou on dit:

"Eguzki amandrea badoia bere amangana (" Le soleil de la grand-mère va à sa mère ", c'est-à-dire qu'elle retourne au sein de la terre). Donc, le soleil est considéré comme la fille de la terre. Dans certains endroits, ils sont également appelés "bienheureux" et "sacré": vous l'appelez au coucher du soleil ". (Dictionnaire de mythologie, 1973, p. 530).

Le chardon solaire Eguzkilore, qui orne encore aujourd'hui de nombreuses maisons basques, est un symbole du soleil féminin connu au Pays basque à ce jour. et dans ce post peut être vu en haut de l'image.

Petit extrait du livre: Kirsten Armbruster: The Muschelweg - Sur les traces de Dieu la MÈRE - La redécouverte des racines matrifocales de l'Europe (2014, p. 61-63)

Spanische Übersetzung aus Goggle Übersetzer:

"La mayoría de los dioses de la mitología vasca son mujeres", escribe José Miguel de Barandiarán sobre la mitología vasca, y la deidad principal es Mari, "una deidad del sexo femenino que combina muchas funciones que se distribuyen en diferentes países a diferentes deidades". , (Diccionario de Mitología, 1973, p. 543). La morada de Mari es la cueva, que se refiere a las raíces paleolíticas. En los mitos y leyendas se transmite que el país "Amalur-Etxea" es el eje de la mitología vasca. En el interior de la tierra hay grandes áreas donde fluyen chorros de leche y a las que se puede acceder a través de las cuevas. En www.euskadi.net podemos leer:

"Los Mari se atribuyen a varias viviendas que siempre están en cuevas de montañas altas, como Amboto, Aketegi (en Aizkorri), Txindoki (en Aralar). A partir de ahí, Mari sube a la superficie de la tierra ... Ella tiene la bendición que la Madre Tierra, "ama-lur" nos ofrece, así como las fuentes de aguas curativas "(www.euskadi.net).

Hoy, a Mari se le asigna felizmente un cónyuge que se dice que es la serpiente del dragón rojo Maju, lo que significa que la serpiente del dragón Maju se interpreta como hombre. Pero como ya dijimos, sabemos por las críticas patriarcales que la serpiente, en su interpretación más antigua, es el símbolo del linaje del ombligo matrilineal, por lo que está tan demonizada en el patriarcado. Isaure Gratacos, quien ha reunido muchas tradiciones de los Pirineos, también enfatiza muy claramente que no está del todo claro que la serpiente sea masculina, pero que aún hoy en día todavía se interpreta como femenina. Ella escribe en su libro "Calendrier Pyrénéen" sobre los ritos que se llevan a cabo el primer martes (francés: mardi) en marzo (francés Marte), que en el centro no está la serpiente fálica, sino que es "era serp, "La" serpiente "se trata de una serpiente hembra. (Gratacos, Isaure, 2007, p. 109). Por lo tanto, podemos suponer que la interpretación de la serpiente dragón hembra roja como hombre es una superposición patriarcal posterior.
A medida que nos acercamos a la mitología vasca, se hace evidente que una variante muy antigua de la religión de Dios MADRE, arraigada en la matrifocalidad de la Edad de Piedra, ha sobrevivido hasta nuestros días, ya que tanto la Tierra como la Luna aparecen al lado del Mari. y la Sra. Sun como deidades femeninas:

la tierra como diosa Lur,
Sra. Moon como diosa Ilargi,
y la Sra. Sun como diosa Ekhi

La tierra es considerada la madre del sol y la luna. José Miguel de Barandiarán escribe sobre el sol en la mitología vasca que el sol, cuando se pone, se adopta en algunos lugares con "agur", que significa "adiós", o uno dice:

"Eguzki amandrea badoia bere amangana (" El sol de la abuela se dirige hacia su madre ", es decir, ella regresa al seno de la tierra). Entonces el sol es considerado la hija de la tierra. En algunos lugares también se les llama "bendecidos" y "santos": Eguzki santu bedeinkatue zoaz zeure amagana (Santo, bendito sol, ve con tu madre ") la llamas al atardecer". (Diccionario de Mitología, 1973, p. 530).

Un símbolo del sol femenino conocido en el País Vasco hasta hoy es el cardo de sol Eguzkilore, que todavía adorna muchas casas vascas en la actualidad. y en esta publicación se puede ver en la parte superior de la imagen.

Extracto breve del libro: Kirsten Armbruster: The Muschelweg - Tras los pasos de Dios, la MADRE - El redescubrimiento de las raíces matrifocales de Europa (2014, pp. 61-63)