Altweibersommer!

Ein schöner Beitrag von arte dea

Oh Göttin

grandmother-spider_3Irgendwann in den letzten August- oder in den ersten September-Tagen spüre ich es ganz deutlich: Es ist Altweibersommer! Irgendwas ist plötzlich anders, sanfter irgendwie.
Ich atme tief ein und genieße diese milde, schon leicht kühle Luft, dieses warme Licht, den klaren Himmel, die Spinnweben, in denen Morgens die Tautropfen glitzern ….
Ich freue mich über die Früchte dieser Zeit: die kräftig-blauen Zwetschken, die ersten Kürbisse, saftige Äpfel, reife Trauben.
Diese besondere Phase ist so etwas wie ein Luxus der Natur – eine Zeit der Stille in der lauen Luft, verzaubert von kräftigen, klaren Farben. Hier wird uns ein kurzen Stillstand

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Die Göttinnen des 15. August

Oh Göttin

Zemyna3Mitte August gibt es ja ein ganz besonderer Tag: Mit der Himmelfahrt Mariens feiert die katholische Welt eines der ältesten christlichen Hochfeste, das im 5. Jhdt. von Kyrill von Alexandria eingeführt wurde. Wie bei vielen dieser christlichen Feiertage finden sich keinerlei Belege für das Ereignis in der Bibel.
Was kein Wunder ist, galt es doch, einen alten Göttinnen-Feiertag

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Phalluskult, Protestantismus und fehlende patriarchale Sensibilität der aktuellen Politik

Hier noch ein paar weiterführende Gedanken zum letzten Beitrag über den bronzezeitlichen Phalluskult an der Südwestküste in Schweden.

Was für mich ganz wichtig ist, ist aufzuzeigen, dass es im Norden, wo im Paläolithikum niemand lebte, das Patriarchat sich viel früher und krasser zeigt, – wie in meinem letzten Beitrag über den bronzezeitlichen Phalluskult an der Südwestküste in Schweden deutlich zu sehen war – als zum Beispiel bei den Petroglyphen von Laxe de Rodas am Jacobs-Muschelweg in Nordspanien, die ich in meinem Muschelwegbuch beschrieben habe. Auch diese werden von den universitären Archäologen auf die Bronzezeit datiert und als angebliche Sonnenkalender interpretiert, aber sie stehen eindeutig nicht im patriarchalen Kontext sondern im matrifokalen. Das versuchen die universitären Archäologen vor Ort zwar mit allen Mitteln zu leugnen, aber es gelingt ihnen nicht.

Oben in Norddeutschland und in Skandinavien konnte der Protestantismus Fuß fassen, während in den paläolithisch matrifokal verwurzelten Gegenden wie in Frankreich und Spanien oder eben auch in Italien, Österreich und Süddeutschland sich der Katholizismus mit einem starken Marienkult entwickelt hat. Der Protestantismus ist die eindeutig wesentlich patriarchalere Theologie, denn sie hat den Muttermord viel stärker verinnerlicht als der Katholizismus. So sehr ich einerseits die Gleichberechtigung in den skandinavischen Ländern schätze, sehe ich die vermeintliche Bedeutungslosigkeit und Austauschbarkeit der Mutter in diesen Ländern kritisch.

Und nun noch ein aktueller Bezug: Mir fällt immer wieder auf, wie wenig die Protestanten sensibel sind für patriarchale Strukturen, wie sie z.B. zur Zeit mit der Flüchtlingswelle zu uns hinüberkommt und zwar nicht nur von Moslems sondern auch von Christen z.B. aus Nigeria oder auch aus Eritrea, wo Beschneidung bzw. Gewalt gegen Frauen zur guten Norm dazu gehören. Unsere PolitikerInnen wie Merkel, Gauck oder auch die Grünen wie Göring-Eckert haben keinerlei Berührungsängste mit dem Patriarchat. Ich denke, weil bei ihnen die patriarchale Gehirnwäsche mit dem völligen Fehlen einer weiblichen Adoration viel tiefer sitzt als bei den Katholiken. Es ist für mich kein Zufall, dass Seehofer aus dem katholischen Bayern bei der Flüchtlingspolitik so auf die Barrikaden geht und dass auf einmal die Nähe zwischen Grünen und CDU viel größer ist als die zwischen CDU und CSU.

Der Phalluskult der Bronzezeit auf den schwedischen Felsbildern in Bohuslän

x6Er gilt als Gott von Javelot (Litsleby), die 2,30 m große Felszeichnung mit erigiertem Penis, erhobenen Händen in der sogenannten Adorantenhaltung und Speer, in der für seine Felszeichnungen berühmten Region Bohüslan bei Tanum an der Westküste in Schweden. Datiert wird die Zeichnung auf 1200 bis 1000 v.u.Z., die Bronzezeit.

Die Felsbilder in dieser Region werden dominiert von Männern mit erigiertem Penis, was auf einen ausgeprägten Phalluskult hinweist und ein klares Kennzeichen des Patriarchats ist. Frauen sind nur noch spärlich dargestellt. Es ist eine Welt der Männer: Boote, Waffen, Zeremonialäxte in der Hand von vermuteten Priestern, die sogenannten Tonkernäxte, die aus einer verzierten Bronzefolie mit einem Kern aus Ton bestehen und deshalb als Waffen unbrauchbar waren.

x8Mitten in dieser Welt des Patriarchats, in der nächsten Abbildung rechts unten, die Darstellung eines Paares, was durch die hier typischen Pferdeschwanzfrisuren der Frauen sichtbar ist.

x9In dem interessanten Museum in Vitlycke, ganz in der Nähe der Felsbilder, erfahren wir, dass es sich um die sogenannte „Heilige Hochzeit“ handelt, das sexuelle Ritual, das im Zusammenhang mit der Fruchtbarkeit des Landes steht, welches die Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth in völliger  Verkennung des patriarchalen Kontextes als matriarchales Kernstück definiert hat und nun durch die aktuelle  Matrifokalitätsforschung, insbesondere durch die Forschungen und Veröffentlichungen von Gerhard Bott und Gabriele Uhlmann, tatsächlich als patriarchales Kernstück entlarvt wurde. Gabriele Uhlmann bringt es auf den Punkt und nennt die sogenannte „Heilige Hochzeit“ eine rituelle Vergewaltigung, da sie die biologisch vorgesehene female choice, die frei bestimmte Sexualität der Frau, massiv verletzt. Auch dies ist ein Kennzeichen des Patriarchats.

Im Zusammenhang steht der phallische Männergottkult der Bronzezeit natürlich mit einem vermännlichten Sonnenkult, was die ebenfalls häufige Darstellung der Sonne in Verbindung mit Sonnenbooten oder in Verbindung mit Wagen und Pferden als Zugtiere noch einmal verdeutlicht. Auch dies ist ein typisches Kennzeichen des Patriarchats, was die Matrifokalitätsforschung ebenfalls schon schlüssig dargelegt hat. Sehr deutlich sichtbar ist das bei dem berühmten pferdegezogenen Sonnenwagen aus Trundholm in Dänemark, auf das in dem oben genannten Museum in Vitlycke noch einmal explizit hingewiesen wird.

x7Wir können also an den schwedischen Felszeichnungen noch einmal schlüssig die Patriarchalisierung in der Bronzezeit aufzeigen. Die steht in krassem Gegensatz zu den zahlreichen Urmutterfigurinen des Paläolithikums und des Neolithikums und auch zu den Felsritzzeichnungen oder Petroglyphen in Spanien am Muschelweg,  wie zum Beispiel in Laxe das Rodas, die in einem matrifokalem Kontext der Steinzeit stehen, wie ich bereits in meinen beiden Bänden zum Jacobsweg und zum Muschelweg beschrieben habe.

Weiterführende Literatur:

Armbruster, Kirsten: Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland, 2013

Armbruster, Kirsten: Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der martifokalen Wurzeln Europas

Bott, Gerhard: Die Erfindung der Götter, 2009

Uhlmann, Gabriele: Archäologie und Macht; Zur Instrumentalisierung der Ur- und Frühgeschichte

Uhlmann, Gabriele: Der Gott im 9. Monat; Vom Ende der mütterlichen Gebärfähigkeit und dem Aufstieg der männlichen Gebärmacht in den Religionen der Welt

 

 

Matrifokale Gedanken zu Kar-Freitag

Der Karfreitag ist ein Tag des Todes.

In der patriarchal-christlichen Kultur bedeutet das: ein Tag der Trauer. Kein Wunder geht es doch im Patriarchat immer um den gewaltsamen Tod, den unnatürlichen Tod, der die Gute Frau Tod, La Bonne Mort, wie wir sie zum Beispiel noch in der Schwarzen Madonna von Clermont Ferrand in der Auvergne in Frankreich finden, verdrängt hat.

Wir können davon ausgehen, dass der Kar-Freitag eine uralte Tradition hat, der im matrifokal-zyklischen Verständnis der Steinzeit, der Zeit der Heiligen Steine, die vor der Kriegsbeginnzeit der Metallausbeutung liegt, wurzelt. Das erschließt sich daraus, dass die Silbe kar auch in den Varianten cer oder ser eine durch die Patriarchatskritikforschung wieder freigelegte uralte Stein-Mutterwurzelsilbe ist, wie wir sie beispielhaft in dem Wort Karst, aber auch im Karwendelgebirge oder als Montserrat, dem Fels der Schwarzen Madonna von Montserrat in der Nähe von Barcelona in Spanien finden.

Die Mutterwurzelsilbe kar ist aber nicht nur eine Steinsilbe, sondern sie steht auch im Zusammenhang mit Fürsorge, wie wir es aus to care oder karitativ auch heute noch kennen. Die Mutterwurzelsilbe kar hat aber auch noch eine dritte Bedeutung. Wir begegnen ihr nämlich auch in Verbindung mit Fleisch wie in carne, oder in dem Wort Re-in-kar-nation, wo sie das „Wieder in Fleisch-gekleidet werden“ bedeutet.

Das uralte steinzeitlich-matrifokale Verständnis von Kar ist also eine Wieder-Manifestierung des neuen Lebens, die in dem zyklisch-sichtbaren Naturverständnis der Religion der göttlichen Mutter auf dem Absterben des Alten wurzelt. Schaue ich in die Natur, so sind die Blätter des alten Jahres schon größtenteils verwandelt und in dieser Verwandlung wird das neue Jahr, das neue Leben in Form von ersten Trieben oder Blüten bereits sichtbar. Die Mutterwurzelsilbe kar bedeutet also Geborgenheit und Verlässlichkeit des Lebenskreises, wie sie durch die Gute Frau Tod verkörpert wird

Sie ist kein Grund zur Trauer!

Machen wir uns diese Lebenszusammenhänge wieder klar, so ist es auch kein Zufall, dass der Karfreitag an einem Freitag gefeiert wird, ist doch der Freitag eng mit der Göttin verbunden. Wir kennen die Göttin Freya, deren Feiertag der Freitag war. Wir kennen aber auch die Göttin Venus, die am Vendredi, dem Freitag im Französischen gefeiert wurde. Und wir kennen auch den Freitag als Feiertag der vorislamischen AraberInnen, der urspünglich zu Ehren der mit der Mondsichel verbundenen Göttinnentrinität Al-lat, Menat und Al-Uzza mit der schwarzen Vulva-Stein-Kaaba in Mekka in Saudi-Arabien gefeiert wurde.

Ziehen wir also die patriarchalen Vernebelungsschleier weg!

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderbaren lebensweisheitlichen Karfreitag!

Eine kleine Geschichte zu den (Oster-)Eiern

Eine wunderbare Zusammenfassung des vorpatriarchalen, an der Natur orientierten, Verständnisses von Ostern und den Ostereiern, zusammengestellt von arte dea. Danke für die Freilegung des Alten Wissens, das in matrifokalen Zeiten wurzelt! Mögen immer mehr Menschen hinter die patriarchal-monotheistischen, mit Gewalt aufoktroyierten Theologien schauen und stattdessen wieder die Weisheit in den Zyklen der Natur erkennen!

Oh Göttin

Atargatis1In 2 Wochen haben wir Ostern. Für alle, die den heutigen Sonntag dazu nutzen, schon Ostereier zu bemalen, eine kleine Kulturgeschichte über Ostereier:
Symbole für das Früh­lings­er­wa­chen sind neben und Kü­ken, Hasen und neu­ge­bo­re­nen Läm­mern vor allem auch Eier. Und so wurden auch vielen Frühlingsgöttinnen als Att­ri­bu­t das Ei zugeschrieben.
Dies gilt ja seit jeher als Fruchtbarkeitssymbo­l.
Da Vögel in der Win­ter­zeit keine Eier le­gen, galt der Beginn des neuen Eier­le­gens als

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Die Busenwand – ein neuer Fall von Sexismus in der Archäologie

Wie wunderbar, dass der Sensationsfund der matrilinearen Ahninnenwand mit einem mütterlichen Gottesverständnnis aus der Pfahlbaukultur am Bodensee die matrifokalen Wurzeln Europas bis zur Michelsberger Kultur noch einmal fulminant bestätigt. Und wie wunderbar, dass Gabriele Uhlmann die Fehlinterpretationen einer patriarchal-sexistischen Archäologie, die den göttlichen Muttermord in Kumpanei mit den männermachtpolitisch-monotheistischen Theologien leugnet, als patriarchal-ideologisch infiziert, so deutlich entlarvt! Welch ein Glück, dass es die Patriarchatskritikforschung heute gibt, die die Gehirnwäsche, mit der wir alle aufgewachsen sind, nach und nach abträgt. Möge dieser präzise, auf den Punkt gebrachte Artikel, bei vielen Menschen ein weiteres Aha-Erlebnis auslösen! Danke an Gabriele Uhlmann!

Wahrscheinkontrolle

Jungsteinzeitlicher Wandfries zeigt eine matrilineare AhnenreiheWandfries aus

Bildquelle: Homepage SWR2

Als Sensation kann man die Präsentation des rekonstruierten Wandfrieses aus der Pfahlbaukultur vom Bodensee (Ludwigshafen-Seehalde), die bei der Großen Landesaustellung Baden-Württemberg 2016 in Bad Buchau und in Kloster Schussenried gezeigt werden wird, schon bezeichnen. Sie ist in ihrer monumentalen Größe ein bislang einzigartiger Fund. Der offizielle Arbeitstitel „Busenwand“ ist in Anbetracht der endlich stattfindenden Sexismus-Debatte allerdings sensationell ignorant.

Die „Busenwand“ hat es, wie könnte es anders sein, als „sensationelle Busenwand“ in die Schlagzeilen geschafft und sie ist der zur Ausstellung wegweisende Hashtag. Da sind tatsächlich auch Busen zu sehen, sie sind jedoch lediglich Elemente einer Wandinstallation mit mindestens 7 Frauengestalten, zwischen denen sich weitere Motive mit symbolischer Bedeutung befinden. „Welche Symbolik lässt sich denn dahinter vermuten, eine pornografische etwa?“, fragt Tobias Ignée vom SWR2-Radio (SWR2-Interview vom 20.1.2016, 12.33 Uhr). Wer regelmäßig archäologische Berichterstattung ließt, ist davon nicht…

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female choice – unser Menschenrecht

Das Kernproblem des Patriarchats und politisch hochaktuell: Die Einschränkung der natürlichen female choice. Gabriele Uhlmann spricht Klartext. Sehr zu empfehlen auch ihr neues Buch:
„Der Gott im 9. Monat – Vom Ende der mütterlichen Gebärfähigkeit und dem Aufstieg der männlichen Gebärmacht in den Religionen der Welt“, 2015

Wahrscheinkontrolle

Buschleute San
Inhaltsangabe.Ganzer Artikel zum Download (PDF). Es ist die Frau, die wählt. Diese sog. female choice ist das oberste Naturgesetz der Evolution. Sie ist auch das Erfolgsgeheimnis der menschlichen Evolution, unseres Menschseins, denn sie bedingte die Zusammenarbeit beider Geschlechter in der Sippe, in der die Mütter und Kinder stets im Zentrum der Fürsorge standen. Die female choice als Basis dieser Kooperation kommt daher nicht der Frau allein zugute, sondern allen Menschen. Sie ist nicht nur ein Frauenrecht, sondern ein echtes Menschenrecht, und die Männer täten auch im eigenen Interesse gut daran, sie zu achten. Die Unterdrückung der female choice macht das Patriarchat und seine Folgen erst möglich. Die Erforschung des Patriarchats ist in diesem Sinne Ursachenforschung. Sie liefert die Antwort auf die Frage, warum ausgerechnet der Mensch, der für sich in Anspruch nehmen kann, eine besonders intelligente und soziale Tierart zu sein, Kriege führt, und sich mit psychischen Problemen, Zivilisationskrankheiten…

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Das Patriarchat. Definition und Geschichte

Wahrscheinkontrolle

Fettschwanzschafe Usbekistan
„(…) Das Patriarchat wurde vor ca. 8000 Jahren mit dem Aufkommen des Viehnomadismus in den Steppengebieten errichtet. Die Frau wurde in die Ehe gezwungen und sie hatte ihrem Ehemann und seiner Herde zu folgen. Unsere indoeuropäische Sprache, die aus der Steppe stammt, ist entsprechend durchsetzt mit Metaphern aus der Tierzucht. Eine Frau, die ihre female choice frei lebt, also selbstgewählte, wechselnde Sexualpartner hat, wird als „unzüchtig“ (sinngemäß: sich der Zucht entziehend) oder „zügellos“ bezeichnet. Es handelte sich um eine bis dahin unbekannte Denk- und Lebensweise in der sich die Männer ihrer väterlichen Linie bewusst geworden waren (Patrilinearität) und die Frauen und Kinder daher zwingen konnten, bei ihnen zu wohnen (Patrilokalität). Bei der Beobachtung der Tiere, welche der Mann wie ein Schöpfergott nach seinem Willen zu züchten begann, passierte der größte Irrtum der Menschheit, nämlich, dass die Frau nur das Gefäß männlichen Samens sei. Zu teuer und obendrein meist unwillig war…

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Erfahrung und Vorauswissen – die 2 Gesichter der Göttin Juno zur Jahreswende

Und hier noch ein dritter inspirierender Text von Arte Dea, den ich gerne mit euch teilen möchte

Oh Göttin

juno1An der Schwelle zum Neuen Jahr begegnet uns Juno.
Sie ist vor allem als große römische Muttergöttin bekannt und geht auf die sabinisch-etruskische Uni zurück, deren Name wiederum verwandt ist mit „Yoni“ und „Uni-versum“. Sie ist die Allmächtige, die Allmutter, die Mutter allen Lebens.

Juno gilt auch als die Göttin der Eingänge, Durchgänge, Türen, Pforten. Als Personifikation der Pforte hat Juno zwei Gesichter und zwei Blickrichtungen: nach draußen auf die Geburt hin und nach innen auf den Tod, bzw. eine zurück in das Alte, eine

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