Muschelsternenweg von Gott MUTTER und wie das Patriarchat daraus den Jacobsweg macht

Jakobsweg neu

Karte der europäischen Wallfahrtsrouten am Muschelweg, Zeichnung Franz Armbruster

Am Anfang von Religion stand die göttliche Mutter, Gott die MUTTER als weise Tod- in Lebenwandlerin auch als Kosmische Mutter: als Mutter Erde, Frau Mond und Frau Sonne. Die Patriarchatskritikforschung hat dieses uralte Wissen inzwischen wieder weitgehend freigelegt und die Forschungsergebnisse publiziert, damit das verschüttete Wissen wieder der Allgemeinheit zugänglich ist. Der Muschel als Bauchmutter und Vulva des Meeres kam dabei seit der Altsteinzeit (Paläolithikum) als Grabbeigabe eine wichtige mythologische Bedeutung zu. Ebenso dem Weg der Seelen als Sternenweg der Milchstraße bis ans Ende der Welt. In Europa haben wir diese alten Mythologien am Muschelsternenweg nach Compostella und nach Finisterre bis heute erhalten. Compostella heißt nicht zufällig Sternenfeld, aber es enthält auch die Wortbedeutung des Kompostierens, der magischen Tod- in Lebenwandlung in Schwarze fruchtbare Muttererde, wo wir die Bedeutung der Schwarzen Madonnen wieder nachvollziehen können. Und Finisterre ist das westlichste Ende des europäischen Kontinents, wo die Sonne abends im Meer versinkt, um am nächsten Morgen im Osten wiedergeboren zu werden.

Schon die WildbeuterInnen der Altsteinzeit kannten dieses Wissen und wanderten die uralten Wege, die wie das Traumpfadenetz der Aborigines für Europa von Generation zu Generation tradiert wurden. Am Muschelsternenweg in Europa finden wir daher nicht zufällig in den Höhlen von Atapuerca die ältesten Menschenspuren in Europa, die 1,3 Millionen Jahre alt sind und die uralte mütterliche Wiedergeburtsreligion.

Mit der Reconquista ab 718 n.u.Z. begann in Europa die Zerstörung und Überlagerung der Religion von Gott der MUTTER durch einen patriarchalen Vater-Gott-Monotheismus, der die göttliche Mutter ihrer Göttlichkeit beraubte und sie stattdessen zu einem passiven Gefäß des Vaters degradierte. Einer der größten Handlanger dieser politischen Machttheologie des monotheistischen Vater-Gotts war die abstruse Überlieferung der Legende von Jacob, der nicht zufällig den Beinamen Matamoros, trägt, der einerseits Maurentöter bedeutet aber auch mit dem Wort mater für Mutter, den mythologischen Muttermord in Europa verkündet  (siehe hierzu auch Matador, wo die Farben der Kosmischen Mutter Rot, Weiß und Schwarz und das Töten des seit den paläolithischen Höhlenmalereien bekannten hörnertragenden Mondtiers in Form des Schwarzen Stiers bis heute als übertragener Muttermord tradiert wird ). Das uralte Muschelsternenwegenetz der Steinzeit wird seitdem von einem Jacobswegenetz überlagert. Wie man auf der Karte sehen kann, ist auch heute noch  überall in Europa Muschelsternenland, aber Muschelsternenland ist nicht Jacobs Land.

Mehr dazu in den Büchern:  Armbruster ,Kirsten: „Der Jacobsweg  – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1 (November 2013) und in „Gott die MUTTER – Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus (April, 2013)

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Mutternacht – Der Ursprung von Weihnachten

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Sonnenuntergang Galicien, Muschelweg, Nordspanien, Foto Franz Armbruster

Weihnachten ist kein keltisches Fest sondern viel älter. Ursprünglich wurde die Rückkehr der Kosmischen Mutter zur Wintersonnenwende gefeiert und die Kosmische Mutter, die Magische Tod-in-Lebenwandlerin erschien in ihrer Dreiheit als Mutter Erde, als Frau Mond und Frau Sonne. Deswegen haben die Germanen auch noch die Heiligste Weihenacht als Modraniht, Mutternacht gefeiert. Nicht der Sohn und der Vater standen im Mittelpunkt, sondern die Mutter, die am Anfang allen Lebens steht und somit auch am Anfang der Schöpfung und am Anfang von Religion. Die Kosmische Mutter können wir Gott die MUTTER nennen und sie war nachweislich schon in der Altsteinzeit, im Paläolithikum bekannt. Die Kelten erschienen erst circa 1000 v.u.Z. und gehören zu den kriegerischen Reiterkriegern, die zwar die Alte Religion noch kannten, aber sie stehen auch wie alle indoeuropäischen Völker für den Anfang der Zerstörung der Zivilisation der Mütter in Alteuropa und das patriarchale Christentum besorgte schließlich den Rest. Während es bei den Kelten, den Germanen, den Griechen und Römern noch Göttinnen gab, verlor Gott die MUTTER durch den Vater-Gott-Monotheismus ihre Göttlichkeit und wurde zu einem passiven Gefäß des Mannes degradiert. Es wird höchste Zeit, dass sich unsere Gesellschaft von dieser Diskriminierung der Frauen befreit und auch Gott die MUTTER wieder in den Mittelpunkt von Religion stellt.

Mehr dazu in den Büchern: „Der Jacobsweg  – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1 (November 2013) und in „Gott die MUTTER – Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus (April, 2013)