Muschelsternenweg von Gott MUTTER und wie das Patriarchat daraus den Jacobsweg macht

Text: Dr. Kirsten Armbruster

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Jakobsweg neuKarte der europäischen Wallfahrtsrouten am Muschelweg, Zeichnung Franz Armbruster

Am Anfang von Religion stand die göttliche Mutter, Gott die MUTTER als weise Tod- in Lebenwandlerin auch als Kosmische Mutter: als Mutter Erde, Frau Mond und Frau Sonne. Die Patriarchatskritikforschung hat dieses uralte Wissen inzwischen wieder weitgehend freigelegt und die Forschungsergebnisse publiziert, damit das verschüttete Wissen wieder der Allgemeinheit zugänglich ist. Der Muschel als Bauchmutter und Vulva des Meeres kam dabei seit der Altsteinzeit (Paläolithikum) als Grabbeigabe eine wichtige mythologische Bedeutung zu. Ebenso dem Weg der Seelen als Sternenweg der Milchstraße bis ans Ende der Welt. In Europa haben wir diese alten Mythologien am Muschelsternenweg nach Compostella und nach Finisterre bis heute erhalten. Compostella heißt nicht zufällig Sternenfeld, aber es enthält auch die Wortbedeutung des Kompostierens, der magischen Tod- in Lebenwandlung in Schwarze fruchtbare Muttererde, wo wir die Bedeutung der Schwarzen Madonnen wieder nachvollziehen können. Und Finisterre ist das westlichste Ende des europäischen Kontinents, wo die Sonne abends im Meer versinkt, um am nächsten Morgen im Osten wiedergeboren zu werden.

Schon die WildbeuterInnen der Altsteinzeit kannten dieses Wissen und wanderten die uralten Wege, die wie das Traumpfadenetz der Aborigines für Europa von Generation zu Generation tradiert wurden. Am Muschelsternenweg in Europa finden wir daher nicht zufällig in den Höhlen von Atapuerca die ältesten Menschenspuren in Europa, die 1,3 Millionen Jahre alt sind und die uralte mütterliche Wiedergeburtsreligion.

Mit der Reconquista ab 718 n.u.Z. begann in Europa die Zerstörung und Überlagerung der Religion von Gott der MUTTER durch einen patriarchalen Vater-Gott-Monotheismus, der die göttliche Mutter ihrer Göttlichkeit beraubte und sie stattdessen zu einem passiven Gefäß des Vaters degradierte. Einer der größten Handlanger dieser politischen Machttheologie des monotheistischen Vater-Gotts war die abstruse Überlieferung der Legende von Jacob, der nicht zufällig den Beinamen Matamoros, trägt, der einerseits Maurentöter bedeutet aber auch mit dem Wort mater für Mutter, den mythologischen Muttermord in Europa verkündet  (siehe hierzu auch Matador, wo die Farben der Kosmischen Mutter Rot, Weiß und Schwarz und das Töten des seit den paläolithischen Höhlenmalereien bekannten hörnertragenden Mondtiers in Form des Schwarzen Stiers bis heute als übertragener Muttermord tradiert wird ). Das uralte Muschelsternenwegenetz der Steinzeit wird seitdem von einem Jacobswegenetz überlagert. Wie man auf der Karte sehen kann, ist auch heute noch  überall in Europa Muschelsternenland, aber Muschelsternenland ist nicht Jacobs Land.

Mehr dazu in den Büchern:  Armbruster ,Kirsten: „Der Jacobsweg  – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1 (November 2013) und in „Gott die MUTTER – Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus (April, 2013)

Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas; Teil 1

Atapuerca oder 1,3 Millionen alte Menschenspuren am Muschelweg

Die BaskInnen und warum drei Viertel unserer Gene von ihnen abstammen

Wallfahrtsmeditation über das Muschelland

An english translation of this text, translated by Deep L:

Shellstar Trail from God MOTHER and how patriarchy makes it the Saint James Trail

Jakobsweg neuMap of the European pilgrimage routes along the shell trail, drawing Franz Armbruster

At the beginning of religion stood the divine mother, God the MOTHER as a wise death – in life-shifter also as Cosmic Mother: as Mother Earth, Lady Moon and Lady Sun. Patriarchal critique research has now largely uncovered this ancient knowledge again and published the research results so that the buried knowledge is accessible to the general public again. Since the Palaeolithic period, the mussel as the mother belly and vulva of the sea has played an important mythological role as a burial object. Likewise the way of the souls as the star path of the Milky Way to the end of the world. In Europe we have preserved these ancient mythologies on the shellstar trail to Compostella and Finisterre to this day. Compostella is not by chance called field of the stars, but it also contains the word meaning of composting, the magical death in life transformation into black fertile mother earth, where we can understand the meaning of the Black Madonnas again. And Finisterre is the westernmost end of the European continent, where the sun sinks into the sea in the evening and is reborn in the east the next morning.

Even the wild exploiters of the Palaeolithic Age knew this knowledge and wandered the ancient paths that, like the dream path network of the Aborigines for Europe, were handed down from generation to generation. It is not by chance that we find the oldest human traces in Europe, which are 1.3 million years old, and the ancient maternal rebirth religion in the caves of Atapuerca on the Shellstar Trail in Europe.

With the Reconquista from 718 A.D. the destruction and superposition of the religion of God the MOTHER began in Europe by a patriarchal father-god monotheism, which robbed the divine mother of her divinity and instead degraded her to a passive vessel of the father. One of the greatest henchmen of this political power theology of the monotheistic father-god was the abstruse tradition of the legend of Jacob, who not by chance bears the epithet Matamoros, who on the one hand means Moorish killer but also with the word mater for mother, the mythological matricide in Europe (see also Matador, where the colours of the Cosmic Mother Red, White and Black and the killing of the horn-bearing moon animal in the form of the Black Bull, known since the Palaeolithic cave paintings, are still handed down as transmitted matricide). Since then, the ancient shellstar Trail network of the Stone Age has been overlaid by a Saint James network. As you can see on the map, there is still shell starland everywhere in Europe today, but shell starland is not Saint James land.

Mutternacht – Der Ursprung von Weihnachten

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Sonnenuntergang Galicien, Muschelweg, Nordspanien, Foto Franz Armbruster

Weihnachten ist kein keltisches Fest sondern viel älter. Ursprünglich wurde die Rückkehr der Kosmischen Mutter zur Wintersonnenwende gefeiert und die Kosmische Mutter, die Magische Tod-in-Lebenwandlerin erschien in ihrer Dreiheit als Mutter Erde, als Frau Mond und Frau Sonne. Deswegen haben die Germanen auch noch die Heiligste Weihenacht als Modraniht, Mutternacht gefeiert. Nicht der Sohn und der Vater standen im Mittelpunkt, sondern die Mutter, die am Anfang allen Lebens steht und somit auch am Anfang der Schöpfung und am Anfang von Religion. Die Kosmische Mutter können wir Gott die MUTTER nennen und sie war nachweislich schon in der Altsteinzeit, im Paläolithikum bekannt. Die Kelten erschienen erst circa 1000 v.u.Z. und gehören zu den kriegerischen Reiterkriegern, die zwar die Alte Religion noch kannten, aber sie stehen auch wie alle indoeuropäischen Völker für den Anfang der Zerstörung der Zivilisation der Mütter in Alteuropa und das patriarchale Christentum besorgte schließlich den Rest. Während es bei den Kelten, den Germanen, den Griechen und Römern noch Göttinnen gab, verlor Gott die MUTTER durch den Vater-Gott-Monotheismus ihre Göttlichkeit und wurde zu einem passiven Gefäß des Mannes degradiert. Es wird höchste Zeit, dass sich unsere Gesellschaft von dieser Diskriminierung der Frauen befreit und auch Gott die MUTTER wieder in den Mittelpunkt von Religion stellt.

Mehr dazu in den Büchern: „Der Jacobsweg  – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1 (November 2013) und in „Gott die MUTTER – Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus (April, 2013)