Das Muttertabu oder der Beginn von Religion

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Muttertabu

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Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas – Teil 1

Der Jacobsweg - Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas - Teil 1

Inhaltsverzeichnis:

Der Jacobsweg ein Kriegspfad?
Jacob der Maurentöter und der Sternenwegmythos zum Ende der Welt 7

Die Muschel
Die Muschel als Grabbeigabe – Die Muschel als Symbol für das Tor zur Welt – Das Geheimnis der Schlupfsteine – Die Muschel als Bauchmutter des Meeres

Der Ursprung von Wallfahrten
Wallfahrtswege als Erbe der Altsteinzeit – Die ursprüngliche Bedeutung von Anna-Orten – Die Mutterwurzelsilbe KALL – Die Wurzeln der Worte Galgen und Mann

Die Wurzeln Europas
Atapuerca oder 1,3 Millionen alte Menschenspuren am Muschelweg – Die frankokantabrischen Höhlen als UNESCO-Weltkulturerbe – Die Basken und warum drei Viertel unserer Gene von ihnen abstammen

Höhlen als Kathedralen der Steinzeit
Sakralkunst – Die kopflosen Frauen als kulturelle Ikonen Europas – Die Mutter der Tiere – Die Vulva als Tor zu neuem Leben – Der Ursprung von Sprache und Religion in der Evolution des Menschen – Kannibalismus als AhnInnenkult – Von Pech-Marie und Gold-Marie – Das TAU – ursprüngliches Symbol von Gott der MUTTER – Die Brunnen-zeichnung in der Grotte de Lascaux und Parallelen zur ägyptischen Mythologie

Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus

Gott die MUTTER -  Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Zeittafel
Die Lüge vom Urvater
Die Geschichte wissenschaftlich fundiert statt patriarchal ideologisiert
Gott die MUTTER als Kosmische Mutter des Universums
Die Jungfrau ist nicht keusch
Mütter zwischen Muttertum, Faschismus und Matriarchat
Gott die MUTTER wird unrein
Fazit

Die Schwarze Madonna von Alt-öttinG spricht:

Schwarze Madonna von Altötting Die Schwarze Madonna von Altötting

Ihr habt meinen heiligen Baum die Linde gefällt und meinen uralten Heilbrunnen mit einem Pförtner namens Bruder Konrad männlich besetzt, aber so gewaltsam ihr es auch versucht habt, ihr konntet mich nicht auslöschen und nicht verdrängen, weil es nicht in eurer Macht lag. Bis heute werde ich in meinem schwarzen oktagonalen Tempel von den Menschen verehrt und keine phallischen Kirchtürme konnten die Wahrheit je verdecken, weil ich die Schwarze Alte bin, die Uralte Kosmische Mutter. Als Gott die MUTTER werde ich seit Menschengedenken verehrt. Die Zeit des Untergrunds ist nun vorbei. Jetzt gebe ich mich wieder zu erkennen in meiner ganzen Vollmacht. Stellt das G in Altötting wieder an seinen originären Platz und ihr werdet erkennen, wer ich wirklich bin. Nicht die Magd des Herrn, die seinen Sohn geboren hat, sondern die Alt-Göttin, die uralte Tod-im-Leben-Göttin, diejenige aus der alles Leben geboren wird, und diejenige zu der alles Leben zurückkehrt. Ich bin die, die den Kreislauf des Lebens bewacht. Ich bin die Schwarze Mutter Erde selbst und die uralte Kosmische Mutter, die die Sonne gebiert und sich in den Phasen von Frau Mond widerspiegelt. Ich bin die uralte Himmelskönigin, die euch nachts in ihrem Sternenkleid erscheint. Ich bin die Hörnermutter mit ihrem Mondtier und die alte Ahnin der Landschaft, die die Drachenschlangenkraft der Flüsse und Bäche lenkt. Ich zeige mich in meinen heiligen Mutterbergen, doch auch die Tiefen der Seen und Meere sind mein. Ich bin die sprudelnde Quelle, die eure Bet-Brunnen tränkt. Ich wohne in meinen Höhlen und Schlupfsteinen, die meine heilige Vulva sind, und das Leben wird in meinen Bauchmutterhöhlen geschöpft und im Kreisen und Kugeln zur Reife gebracht. Ich zeige mich in meinen Mutterfarben rot, weiß und schwarz und wache als Bethe oder Sara in meinen Felsen und heiligen Steinen über das Land. Ich erscheine in meiner dreifachen Form, wie Frau Mond, doch auch die vier, die Phase der Schwarzen Frau Mond gehört zu mir. Die vier Himmelsrichtungen habe ich euch zur Orientierung geschenkt, ebenso wie die vier heiligen Elemente und die vier Jahreszeiten. In der drei plus vier gebe ich mich zu erkennen und in der drei mal drei ebenso. Die heiligste Zahl ist mir die dreizehn, ist sie doch in meinem uralten Kalender zu erkennen. Die Sprache der Mutter mit ihren heiligen Muttersilben habe ich euch geschenkt und die Symbole der Schrift offenbart. Auch der Mann wird von mir geboren, selbst wenn er als Macho oder Maskulinist versucht mit aller Kraft seine müttergeborene Herkunft zu verschleiern. Viele von euch haben mich gerufen, und so bin ich denn in meine alten Heiligtümer zurückgekehrt, denn als Wandlerin der Zeit, war ich nie weg. Erkennt mich in der Maria, der Sara, der Anna, den heiligen drei Jungfrauen, den Bethen, den Matronen, den Heiligen. Erkennt mich in den Synagogen, den Tempeln, den Kirchen, den Moscheen. Überall habe ich meine Zeichen und Symbole für euch stehen lassen, auf dass ihr in der Zeit, wo die Schleier hinweg gezogen werden, die Wahrheit versteht. Ich bin es die Alte Göttin der Urzeit, Mutter Natur selbst.

Text aus: Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus

Wallfahrtsmeditation über das Muschelland

Muschel Die Muschel als Tor zum Leben

Am Anfang war Gott die MUTTER. Aus den Fluten des Meeres erhob sie ihren schwangeren Bauch und formte die Erde als rundes Abbild ihres Bauches. Über ihren Bauch formte sie den Himmel, der des Tags von der Sonne und des Nachts von Frau Mond und den Sternen erleuchtet wurde. So entstand die Kosmische Mutter des Universums, die auch die Mutter der Pflanzen, der Tiere und der Menschen wurde. Da der Kosmos so schön war, feierten die Menschen die Kosmische Mutter mit ekstatischen Tänzen und sexuellen Orgasmen der Lust und der Lebensfreude in den Hainen der Göttin, auf den Frauenbergen und Hügeln, die sich wie die Rundungen einer Frau in der Landschaft gebildet hatten. An den sprudelnden Quellen und den in Schlangenlinien mäandernden Flüssen und Bächen, brachten sie der Kosmischen Mutter Geschenke dar, um das Geschenk des Lebens selbst zu ehren. In den pechschwarzen Höhlen der Erdbauchmutter, die sie durch die vulvaförmigen Höhleneingänge betraten, legten sie ihre Toten vertrauensvoll in den Schoss der Erdmutter, denn sie kannten sie als die Gute Frau Tod, die die Körper ihrer Kinder zu sich nahm, um sie zu gegebener Zeit wiederzugebären, so wie es der tägliche Kreislauf von Frau Sonne, der monatliche Kreislauf von Frau Mond und der jährliche Jahreszeitenkreislauf ihnen verlässlich anzeigte. Muscheln, die Bauchmütter des Meeres, Schnecken mit ihren Spiralen des Lebens oder ihren Vulvaöffnungen wurden den Toten beigelegt, auf dass sie nach der Fahrt auf der Mondbarke durch die Nachtschwärze der Erdbauchmutter wieder zurück ins Leben finden würden. Aus diesem Verständnis des Kosmos entstand die Idee des Heiligen Landes, über das die Menschen singend ihre Wege zogen, so dass sie im Laufe der Jahrtausende zu Wallfahrtswegen wurden, die alle den Zweck hatten, die Kosmische Mutter zu heiligen. An die Wallfahrtswege legten sie als Symbol die Muschel als Bauchmutter des Meeres, als Erinnerung daran, dass die Göttin aus dem Meer gekommen war. Und so wurde das Heilige Land der Kosmischen Mutter zum Muschelland. Überall ist Muschelland, aber Muschelland ist nicht Jacobs Land.

Text aus: Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1

Der Frauenstein von Riedenburg im Altmühltal

Der Frauenstein von Riedenburg im Altmühltal Der Frauenstein von Riedenburg im Altmühltal

Ihr habt mich vergessen, aber doch bin ich da, heute hinter Bäumen verborgen, aber zu finden, für all jene, die mein Altes Wissen suchen. Ich repräsentiere die Alte Zeit, die Steinzeit, die Zeit der Heiligen Steine, der Bethen, der Ewigen Ba-ityl, aus der Zeit als Gott die MUTTER als Kosmische Mutter des Universums von den Menschen verehrt wurde. Mit meinem Korb stehe ich für die Göttin der Fülle, die dem Land den Segen schenkt, doch ihr seht in mir eine Bettlerin. Wie die Salzsäule der Frau Lot aus dem Heiligen Land erzähle ich eine andere Geschichte, als die, die ihr in euren Schulen und in euren Büchern lehrt. Mit meinen Schwestern vor Ort, der Steinahnin vom Schambachtal, die ihr den Kreuzfelsen nennt und der Steinahnin vom Drachenstein, in die ihr ebenfalls ein Kreuz geschlagen habt, erscheine ich hier in Riedenburg, am Heiligen Berg der Alten Riten, wie Frau Mond in der dreifachen Erscheinungsform der Göttin. Zusammen mit der heiligen Drachenschlange Alemona, deren einstige Wildheit ihr in ein Betonbett gezwungen habt, der Schambachschlange und der Flussgöttin Dana, die ihr heute Donau nennt, nähre ich das Magische Drei-Wasser-Land. An diesen alten Anna-Wasser-Ort kamen die Frauen seit Urzeiten, um die Seelen der AhnInnen zu empfangen und sie im Kreislauf des Lebens wieder zu gebären, weshalb ihr auch heute noch vor Ort eine Figur der Anna-Selbdritt verehrt, die einst für die matrilineare Abstammung der Steinzeit stand. Als Drei mal Drei erscheine ich euch hier in meinem Magischen Drei-Wasserland, und, obwohl die Drei und die Neun bis heute eure Post leiten, habt ihr doch ihre Symbolik vergessen. Dabei habe ich sie für euch in den Felsen geritzt. Im Mühlespiel, dem Alten Neuntespiel auf dem Jachenhausener Berg, findet ihr die alte Kosmische Ordnung der Mutter wieder, denn nicht umsonst wohnte dort einst die uralte Bärengöttin, die gebärende Mutter der Erdbauchhöhlen und Schlupfsteine, die ihr auch heute noch in der Ge-Bär-Mutter findet. Ich bin die uralte Ursa mayor, die mit ihrem Sternenwagen am Himmel zu sehen ist. Einst habe ich eure Höhlen, Berge und Teiche bewohnt, doch ihr habt aus den heiligen Höhlen die Hölle gemacht und einen Teufel mit Hörnern erfunden, obwohl doch die Mondinnenhörner meines Mondtiers seit uralten Zeiten mein Wahrzeichen sind und nicht für das Böse stehen, sondern für den Kreislauf des Lebens. Doch, wo sind die Weisen unter euch, die die alten Namen und Legenden, wie die der Ursula mit dem jagenden Heer der nachtfahrenden 11 000 Jungfrauen noch zu deuten wissen? An meinen einst Heiligen Quellen geht ihr achtlos vorbei! Oder wer von euch besucht mein Heiliges Wasser, das ich aus dem Rabenstein in den Mühlbach fließen lasse? Oder das Puderloch im Schambachtal am einst Heiligen Frauenberg in der Nähe von Hexenagger, den ihr ebenfalls verteufelt habt, obwohl dieser Ort das einst heilige Pudenda-Schamdreieck der Wiedergeburt aus meiner Erdbauchhöhle symbolisierte? Im Kelheimer Hexenhammer könnt ihr nachlesen, wie ihr meine Priesterinnen und Weisen Frauen gequält, gefoltert und zu bösen Hexen diffamiert habt, um das Uralte Wissen vergessen zu machen, aber das Vergessen Machen stand nicht in eurer Macht. Verborgen ist es. In die Höhlen und in den Untergrund der Teiche hat es sich, wie das Kleine Volk, zurückgezogen. Das Kleine Volk, von dem ihr auch heute noch in einer Sage über die Wichtlein aus der Umgebung von Kelheim berichtet. Aber nun ist die Zeit der Rückkehr gekommen. Die alten Prophezeiungen werden wahr. Die Göttin kehrt in ihr einst Heiliges Land zurück. Denn ich bin die Schöpferin des Lebens, die Mutter allen Seins, die Schwarze Alte, die sich hinter der Maria, der Anna, der Elisabethe, der Margarete, der Barbara, der Katharina, der Agathe, der Ursula und den Schwarzen Madonnen verborgen hat. Ich bin die, die seit der Steinzeit euer Land mit Segen erfüllt. Erkennt in meinem Korb das Füllhorn des Lebens.