Von Mutterbergen und Landschaftsahninnen

Weltweit finden wir Mutterberge und Landschaftsahninnen, die das Wissen um die Alte Religion von Gott der MUTTER aus der Zeit des Paläolithikum und des Neolithikum bewahrt haben. In meinem Buch: „Das Muttertabu oder der Beginn von Religion“ (2010), habe ich mich auf die bis heute in der Landschaft erhalten gebliebenen Spuren dieser Ältesten Religion begeben. Wir finden sie nicht nur in der Schweiz am Materhorn (Matterhorn) , sondern auch bei der Chomulung-Ma, der „Mutter des Universums“, dem höchsten Berg der Welt in Nepal, der in typisch europäisch-patriarchaler Überlegenheit unter dem Namen Mount Everest, benannt nach dem britischen Landvermesser Sir George Everest, weltbekannt ist. Wir finden diese Religion bei der Anna-Purna, der „nahrungsspendenden Göttin“, aber auch in Japan bei der Fujiya-Ma, in Tansania, in Afrika bei der Kili-Ma-Njaro, bei der Da-Ma-Vand im Iran, bei der Ararat in der Türkei, welche die Türkinnen Agri dagi und die Armenierinnen Ma-sis nennen. Wir finden sie ebenfalls bei der Bergmutter Athos, die Frauen heute nicht mehr betreten dürfen, obwohl sie im Griechischen „To perivoli tis Panagias“ heißt, was der Garten der Gottesmutter bedeutet und eigentlich „Der Garten von Gott der MUTTER“ meint. Die uralte mütterliche Religion wird aber auch sichtbar bei der großen Bergmutter Ma-cchu Picchu in Peru, der Gebieterin des Westens im Tal der Königinnen in Luxor in Ägypten, die als Vorbild für die Pyramiden der patriarchalen Pharaonen diente oder auch bei der Uluru in Australien.  Mit zahlreichen Abbildungen und Informationen werden die Mutterberge in dem nachfolgenden pdf-Dokument wieder sichtbar und zeigen einen wesentlichen Aspekt von der in der Natur und deshalb bis heute in der Landschaft verwurzelten Religion auf.

Das vorliegende pdf-Dokument zum Wiederentdecken aus dem Buch

„Armbruster, Kirsten: Das Muttertabu oder der Beginn von Religion, 2010, S. 45-59“

Von Mutterbergen und Landschaftsahninnen

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Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas

Der Muschelweg - CoverDer Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER

Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas

Von den matrifokalen Wurzeln der baskischen Mythologie bis zu den Nabelstein-Petroglyphen in Galicien, von der Vulvastadt Paris bis zur Mutterstadt Madrid, von der Pudendalandschaft der Camargue bis zu den heiligen Vulkanen in Le Puy-en-Velay, bei den Schwarzen Madonnen, hinter dem Maria Magdalenenkult und schließlich auch im Heiligen Land Israel, überall lässt sich die Religion von Gott MUTTER wieder freilegen. Folgen wir dem Muschelweg, so entdecken wir die matrifokalen Wurzeln Europas und des Nahen Ostens und wir entdecken auch eine Lösung für den immer währenden Krieg des patriarchalen Monotheismus.

Inhalt

 Vorwort

Von Dolmen die Mámoas heißen und Petroglyphen als Nabel der Welt
Magisches Nordspanien 14
Von Dolmen und Hexen 23
Die Kelten in Galicien 27
Petroglyphen als Nabelsteine 30

Equidenkrieger als Träger der patriarchalen
Gewaltkultur
Kennzeichen des patriarchalen Umbruchs 43
Die Vermännlichung des Sonnenkults 50

Die baskische Göttin Mari und die matrifokalen Wurzeln der baskischen Mythologie
Das Baskenland als kulturelle Insel 57
Die baskische Mythologie ist weiblich 61

Madrid und die Bärenmutter
Madrid kommt von Madre 74
Ursa Mayor – das Sternenbild der Großen Bärin 80
Der Bärenkult – eine Zeitreise 84

Stella Maris – der Mutterstern und die Tempelritter
Das Oktagon der Tempelritter 97
Der Felsendom und die Höhle Maghara im Heiligen Land Israel 102
Die Bedeutung des achtzackigen Muttersterns 113

Die Camargue – Heilige Deltalandschaft von Gott der MUTTER
Die Pudenda in der Landschaft 125
Saintes-Maries-de-la-Mer und die Sara-la-Kali 132

La Bonne Mort – die Gute Frau Tod
Die Schwarze Madonna vom Bauchmutterberg Puy de Dôme 141
Heilige Totenvögel von Gott der MUTTER 152

Le Puy-en-Velay -Heilige Vulkane von Gott der MUTTER

Schiffsbäuche und Kirchenschiffe als Imitation der Erdbauch-Höhlen von
Gott der MUTTER
Der Kult der Maria Magdalena 168
Die Schwarze Madonna von Rocamadour 175

Paris – Stadt der Heiligen Vulva
Das Pariser Becken und die paläolithischen Kulthöhlen der Île-de-France 181
Paris und das alte Lutetia 183

Bauchdenkenfazit

Anhang
Anmerkungen 194
Literaturverzeichnis 195
Ortsregister 201
Zur Autorin 203

Muschelsternenweg von Gott MUTTER und wie das Patriarchat daraus den Jacobsweg macht

Jakobsweg neuAm Anfang von Religion stand die göttliche Mutter, Gott die MUTTER als weise Tod- in Lebenwandlerin auch als Kosmische Mutter: als Mutter Erde, Frau Mond und Frau Sonne. Die Patriarchatskritikforschung hat dieses uralte Wissen inzwischen wieder weitgehend freigelegt und die Forschungsergebnisse publiziert, damit das verschüttete Wissen wieder der Allgemeinheit zugänglich ist. Der Muschel als Bauchmutter und Vulva des Meeres kam dabei seit der Altsteinzeit (Paläolithikum) als Grabbeigabe eine wichtige mythologische Bedeutung zu. Ebenso dem Weg der Seelen als Sternenweg der Milchstraße bis ans Ende der Welt. In Europa haben wir diese alten Mythologien am Muschelsternenweg nach Compostella und nach Finisterre bis heute erhalten. Compostella heißt nicht zufällig Sternenfeld, aber es enthält auch die Wortbedeutung des Kompostierens, der magischen Tod- in Lebenwandlung in Schwarze fruchtbare Muttererde, wo wir die Bedeutung der Schwarzen Madonnen wieder nachvollziehen können. Und Finisterre ist das westlichste Ende des europäischen Kontinents, wo die Sonne abends im Meer versinkt, um am nächsten Morgen im Osten wiedergeboren zu werden.

Schon die WildbeuterInnen der Altsteinzeit kannten dieses Wissen und wanderten die uralten Wege, die wie das Traumpfadenetz der Aborigines für Europa von Generation zu Generation tradiert wurden. Am Muschelsternenweg in Europa finden wir daher nicht zufällig in den Höhlen von Atapuerca die ältesten Menschenspuren in Europa, die 1,3 Millionen Jahre alt sind und die uralte mütterliche Wiedergeburtsreligion.

Mit der Reconquista ab 718 n.u.Z. begann in Europa die Zerstörung und Überlagerung der Religion von Gott der MUTTER durch einen patriarchalen Vater-Gott-Monotheismus, der die göttliche Mutter ihrer Göttlichkeit beraubte und sie stattdessen zu einem passiven Gefäß des Vaters degradierte. Einer der größten Handlanger dieser politischen Machttheologie des monotheistischen Vater-Gotts war die abstruse Überlieferung der Legende von Jacob, der nicht zufällig den Beinamen Matamoros, trägt, der einerseits Maurentöter bedeutet aber auch mit dem Wort mater für Mutter, den mythologischen Muttermord in Europa verkündet  (siehe hierzu auch Matador, wo die Farben der Kosmischen Mutter Rot, Weiß und Schwarz und das Töten des seit den paläolithischen Höhlenmalereien bekannten hörnertragenden Mondtiers in Form des Schwarzen Stiers bis heute als übertragener Muttermord tradiert wird ). Das uralte Muschelsternenwegenetz der Steinzeit wird seitdem von einem Jacobswegenetz überlagert. Wie man auf der Karte sehen kann, ist auch heute noch  überall in Europa Muschelsternenland, aber Muschelsternenland ist nicht Jacobs Land.

Mehr dazu in den Büchern:  Armbruster ,Kirsten: „Der Jacobsweg  – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1 (November 2013) und in „Gott die MUTTER – Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus (April, 2013)

Der Jacobsweg als Muschelweg von Gott der MUTTER

Die Muschel als Grabbeigabe oft in Verbindung mit rotem Ocker gehört seit dem Paläolithikum zum Wiedergeburtsglauben von Gott der MUTTER. Hier eine Muschelbeigabe von Mulier-Homo neanderthalensis, 50 000 v.u.Z. aus Murcia, Spanien

Die Muschel als Grabbeigabe oft in Verbindung mit rotem Ocker gehört seit dem Paläolithikum zum Wiedergeburtsglauben von Gott der MUTTER. Hier eine Muschelbeigabe von Mulier-Homo neanderthalensis, 50 000 v.u.Z. aus Murcia, Spanien

Der Jacobsweg hat als Symbol die Muschel, ein urweibliches Symbol, und damit ist schon alles klar: Die Muschel gehört ebenso wie Ocker und Rötel seit dem Paläolithikum, der Altsteinzeit, zum Wiedergeburtsglauben der Göttlichen Mutter, die ich Gott die MUTTER genannt habe, weil sie am Anfang jeglicher Religion steht, lange bevor die Menschen Vaterschaft eine Bedeutung beimaßen. Hier am Muschelweg finden wir die lange verschütteten indigenen Wurzeln Europas, denn in Atapuerca bei Burgos, wo heute die größte Marienkathedrale am Muschelweg steht, finden wir 1,3 Millionen Jahre alte Menschenspuren, die ältesten Europas überhaupt, aber nicht nur die.

Ebenso finden wir am Muschelweg Siedlungsspuren von Mulier-Homo neanderthalensis und die ältesten Höhlenmalereien von Mulier-Homo sapiens, die heute alle zum frankokantabrischen UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Kultur ist ein paläolinguistisches KALL-Wort, ebenso wie Wall-fahrt und steht ursprünglich immer im mütterlichen Kontext. Auf dem Muschelweg finden wir aber nicht nur die sprachlichen Wurzeln von Kultur, sondern mit dem TAU-Symbol für Gott die MUTTER auch die ersten Buchstaben in den Höhlen von Altamira und Pech-Merle. Die Höhle Pech-Merle wird nicht zufällig auch Pech-Marie genannt und so treffen wir hier nicht nur auf die ursprüngliche Bedeutung der Pech-Marie, sondern wir finden auch die Sprachwurzelanalogie zur südamerikanischen Pacha-Mama.

Die vier französischen Muschelwegrouten treffen alle in Aquitanien, vor den Pyrenäen aufeinander. Aquitanien ist das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Basken, die die baskische Göttin Mari verehrten. Da die Vorfahren der heutigen Basken nach der letzten Eiszeit aus ihrem klimatischen Refugium sich in ganz Europa ausbreiteten, brachten sie ihre Göttin Mari, die in den Höhlen verehrt wurde, nach ganz Europa mit, so dass wir heute religionsmythologisch rückschließen können, dass die christliche Maria, die ihre Göttlichkeit verloren hat und zur Magd des Herrn degradiert wurde, die ursprüngliche Gott die MUTTER überlagert hat und ihr Kult eigentlich auf die baskische Göttin Mari zurückgeht. Ganz besonders ist das bei der aus den Pyrenäen stammenden Madonna von Lourdes, die meistens in einer Grotte dargestellt wird, mit ihrer typischen heiligen Vulva-Klitoris-Symbolik nachvollziehbar, aber auch bei den auffallend vielen Schwarzen Madonnen am Muschelweg. Am Muschelweg finden wir in diesem Zusammenhang auch den in Europa weit verbreiteten Schlupfritus- und matrilinearen Ahninnenkult, der heute ebenfalls patriarchal-christlich mit dem Anna-Kult überlagert ist. Anna, die Mutter Marias kommt in der Bibel nämlich gar nicht vor. Tatsächlich ist Anna ein uraltes Wasser-Ahninnen-Wort, denn ursprünglich glaubten die Menschen, dass an den Anna-Wasser-Orten die Seelen warteten, um von den Müttern wiedergeboren zu werden.

Und warum weiß das heute kaum eine(r) mehr?

Der Jacob, der den Beinamen Matamoros, Maurentöter trägt, steht für das militante Christentum, das seit dem frühen Mittelalter versuchte mit aller Gewalt das Christentum in Europa durchzusetzen und mit der Inquisition seinen Höhepunkt fand. In Europa wurde also in einem 1000-jährigen Religionskrieg versucht alles auszumerzen, zu dämonisieren, zu verteufeln oder patriarchal zu überlagern, was einem monotheistisch-christlichen Vater-Gott im Wege stand. Zerstört wurde dabei eine alteuropäische Zivilisation der Mütter. Heute hat die Patriarchatskritikforschung diese Zivilisation der Mütter wieder anthropologisch, soziohistorisch, archäologisch und religionsmythologisch rekonstruiert und freigelegt. Wandeln wir also wieder auf dem Muschelweg durch Mutterland, denn überall ist Muschel-Land, aber Muschel-Land ist nicht Jacobs Land.

Mehr dazu in den Büchern: „Der Jacobsweg  – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1 (November 2013) und in „Gott die MUTTER – Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus (April, 2013)

Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas – Teil 1

Der Jacobsweg - Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas - Teil 1

Inhaltsverzeichnis:

Der Jacobsweg ein Kriegspfad?
Jacob der Maurentöter und der Sternenwegmythos zum Ende der Welt 7

Die Muschel
Die Muschel als Grabbeigabe – Die Muschel als Symbol für das Tor zur Welt – Das Geheimnis der Schlupfsteine – Die Muschel als Bauchmutter des Meeres

Der Ursprung von Wallfahrten
Wallfahrtswege als Erbe der Altsteinzeit – Die ursprüngliche Bedeutung von Anna-Orten – Die Mutterwurzelsilbe KALL – Die Wurzeln der Worte Galgen und Mann

Die Wurzeln Europas
Atapuerca oder 1,3 Millionen alte Menschenspuren am Muschelweg – Die frankokantabrischen Höhlen als UNESCO-Weltkulturerbe – Die Basken und warum drei Viertel unserer Gene von ihnen abstammen

Höhlen als Kathedralen der Steinzeit
Sakralkunst – Die kopflosen Frauen als kulturelle Ikonen Europas – Die Mutter der Tiere – Die Vulva als Tor zu neuem Leben – Der Ursprung von Sprache und Religion in der Evolution des Menschen – Kannibalismus als AhnInnenkult – Von Pech-Marie und Gold-Marie – Das TAU – ursprüngliches Symbol von Gott der MUTTER – Die Brunnen-zeichnung in der Grotte de Lascaux und Parallelen zur ägyptischen Mythologie

Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus

Gott die MUTTER -  Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Zeittafel
Die Lüge vom Urvater
Die Geschichte wissenschaftlich fundiert statt patriarchal ideologisiert
Gott die MUTTER als Kosmische Mutter des Universums
Die Jungfrau ist nicht keusch
Mütter zwischen Muttertum, Faschismus und Matriarchat
Gott die MUTTER wird unrein
Fazit