Weder der Islam, noch das Christentum noch das Judentum gehören in eine Moderne Welt

copy-apfel-und-pflaumen-aus-dem-garten.jpgDr. Kirsten Armbruster ist Naturwissenschaftlerin und gehört mit mehreren Veröffentlichungen zu den führenden Patriarchatskritikerinnen. Sie wurde in Dortmund geboren, wuchs in Ägypten auf und lebt heute in Bayern. Beruflich ist sie seit Jahren im Integrationsbereich tätig. Veröffentlichungen u.a.: Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus (2013), Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland  (2013) und Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER (2014).

Einigkeit und Brüderlichkeit gehören zu den Lieblingsworten, die dieser Tage überall bemüht werden. Einigkeit zwischen Juden, Christen und Moslems. Toleranz ist das Schlüsselwort, das die Guten von den Bösen, die zivilisierten von den terroristischen Monotheisten unterscheiden soll. Auffallend in jedem Fall – obwohl das niemandem aufzufallen scheint – ist die überproportionale Dominanz an Männern, die alle etwas Wichtiges zu sagen haben. Und so zeigen die Toleranzbekundungen vor allem eins: Die Toleranz des Monotheismus hört bei den Frauen auf, denn  Großmütter,  Mütter, Schwestern und Töchter sind ja nicht gemeint in dieser Demonstranz von Brüderlichkeit. Kein Wunder, denn der alleinige „Jahwe-Vater-Allah-Gott“ hat ja vor allem eines klar gemacht, dass der Mann ein Gott ist. Und in diesem Kernelement des Monotheismus, da herrscht nun wirklich brüderlich-eitle Einigkeit. und zwar auch zwischen den gut-zivilisierten und den bös-terroristischen Monotheisten.

Und in dieser, die Frauen –  die Hälfte der Bevölkerung – ausschließenden einigen Brüderlichkeit zeigt sich, hinter einer perfiden Scheinheiligkeit, der Totalitarismus des Monotheismus. Das heißt, Monotheismus ist immer Faschismus. Und totalitärer Faschismus beruht immer auf Gewalt. Denn die Idee, dass das Leben den Mann ins Zentrum gestellt hat, ist aus der Naturbeobachtung heraus absurd und kann nur mit Gewalt indoktriniert werden. Und hier greifen das angeblich Gut-Monotheistische und das Bös-Terorristische ineinander, ergänzen sich, erweisen sich als zwei Seiten ein und derselben Medaille. Die eine Seite der Medaille ist die strukturelle Gewalt, die in den monotheistischen Schriften und den – gerade durch einen nicht-laizistischen Staat unterstützten Traditionen überliefert wird und die andere Seite ist, dass eben diese Schriften und Traditionen jeden erdenklichen Raum lassen für exekutive Gewalt und deshalb immer zu Blutvergießen führen. Die Geschichte des Monotheismus – gleich welchen Couleurs – ist eine einzige Aneinanderreihung davon.

Einst waren Europa und der Nahe und der Ferne Osten ein Kulturraum. In den Muschelwegbüchern, die den Wurzeln des maurentötenden Jacob gefolgt sind, ist dies längst frei gelegt, die gleiche Kultur und sogar die, dieser Kultur zugrundeliegende Religion, denn Religion kommt von Religare und Religare bedeutet: Anbinden, Losbinden und Zurückbinden. Gemeint ist damit ursprünglich die Lebensanbindung allen menschlichen Lebens an die Mutter, an die leibliche Mutter und an die göttlich-kosmische Mutter, die wir logischerweise, weil sie eben am Anfang jeder Religion steht, Gott die MUTTER nennen können. Und, um das zu erkennen, dazu bedurfte es keiner Indoktrinationen, sondern nur eines einfachen Hinsehens.

Und weil das so klar und deutlich ist, wurde der Schwarze Heilige Stein der Kabaa in Mekka nicht nur in einer vulvaförmigen Silberfassung eingefasst, sondern war den Göttinnen Al-Lat, Menat und Al-Uzza geweiht. Und der achtzackige Felsendom in Jerusalem mit der Höhle Maghara erweist sich, wenn man nur ein bisschen genauer hinsieht, als ursprünglicher Bauchmutterhöhlenraum von Gott der MUTTER, in der sich nicht zufällig bis heute der Brunnen der Seelen befindet. Und folgen wir dem Jacobsweg in Euopa, der 1987 zum ersten europäischen Kulturweg erklärt wurde, so finden wir auch dort überall die gleiche Religion der göttlichen Mutter hinter der Fassade des Kriegspfads eines Maurentöters, denn der Jacob hat nicht zufällig als Erkennungssymbol die Muschel, die Vulva der Frau.

Schauen wir also hinter die scheinheilige Fratze des gewaltbasierten patriarchalen Monotheismus und erkennen, dass ein patriarchaler Monotheismus einer modernen Welt nicht würdig ist, denn Frauen sind nicht eine vernachlässigbare Nebengruppe der Bevölkerung, sondern sie sind die Hälfte der Weltbevölkerung und Frauen waren schon immer göttlich. Heute brauchen wir mehr denn je diese integrierende weibliche Göttlichkeit, denn die Natur hat nicht zufällig den Frauen als Müttern den größten Teil der Menschwerdung leiblich-nabelgebunden anvertraut. Erinnern wir uns wieder an die Natürliche Integrative Ordnung der Mutter, denn in der Mutter findet kein Kampf zwischen den Geschlechtern statt, sondern in der Mutter findet das Männliche und das Weibliche und auch das Nicht-Heteronormative seinen Platz.

 

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39 Gedanken zu „Weder der Islam, noch das Christentum noch das Judentum gehören in eine Moderne Welt

  1. Liebe Kirsten Armbruster,
    Die Monotheistischen Religionen haben auf die Art, wie sie gepredigt und gelehrt werden sicher keinen Platz mehr. Ich, Jahrgang 55 bin an folgendem roten Faden: Ich stimme dir zu, was du über unsere Grosse Mutter, Gott die Mutter schreibst.
    Mich bewegt auch die lebensförderliche Kraft des Männlichen. Die hat es doch in matriarchalen Zeiten gegeben. Vor Jahren, an einer Ampel wurde mir heiß und kalt, als ich erkannte, dass so eine Pistole die Form des männlichen Genitals hat und auch die Wirkung in die Maschine übertragen wurde nur – eben tötend und nicht lebensförderlich. Seit Beginn dieses TötungsMachtImpulses auf der Erde ufert’s aus mit der scheinbaren Macht des Männlichen. Gott die Mutter hat Leben gegeben und wieder zurückgenommen, das Männliche – Gott der Vater hat den Impuls zur Zeugung, Zeugnis ablegen und das Töten, wenn die Natur einverstanden ist um Leben zu erhalten.
    Das Töten aber, das jetzt geschieht, ist wider das Leben.
    Du kannst mit recht sagen, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wie die Männer das untereinander wieder und neu wenden können.
    Braucht es nicht beide Geschlechter miteinander um diese Krise zu bewältigen? Die Frauen sind sich ja größtenteils ihrer Kraft und Weiblichkeit nicht bewusst. Den Rahmen sind wir erst wieder und neu am Schaffen.
    Wissenschaftliches Erkennen samt den Wendungen in den Seelen ist das was uns aufrichtet.
    Was sagst du dazu und was sagt dein Mann dazu? Das interessiert mich.
    Mit herzlichem Gruß
    Beatrix

    • Liebe Beatrix,
      wir sind codiert darauf polar zu denken, also immer in zwei Kategorien, z.b. gut und böse, weiblich und männlich, aber tatsächlich ist das Teil der patriarchalen Gehirnwäsche. Die Natur setzt hingegen auf Diversität und auf Integration, denn weiblich-männlich ist ja nur ein Teil der Wahrheit. Wahr ist nämlich, dass das Weibliche und das Männliche im Körper der Mutter genährt werden und heranwachsen und dass der Beitrag des Mannes im Verhältnis dazu nur ein ganz kleiner ist. Das haben wir völlig aus den Augen verloren. Die Natur hätte es ja auch so machen können, dass das Weibliche das Weiblich gebiert und das Männliche – auf welche Art auch immer-das Männliche. Hinzu kommt, dass weiblich-männlich durch patriarchale Indoktrinationen als paasiv und als aktiv belegt werden, Indoktrination,die der Natur ebenfalls völlig entgegen laufen. Außerdem bringt die Natur eben nicht nur weiblich und männlich hervor, sondern es gibt auch Intersexualität und Transsexualität in ganz verschiedenen Variationen. Die weiblich-männlich-Schublade ist also diskriminierend gegenüber dem Nicht-heteronormativen. Darüber habe ich in meinem Matrifokalitätsbuch einiges geschrieben. Da habe ich auch noch mal zusammengefasst, warum der Matriarchatsbegriff völlig untauglich ist. Vileleicht interessiert dich das ja.
      Und zu meinem Mann: ich habe ja einen klugen Mann und der hat die Natürliche Integrative Ordnung der Mutter gut verstanden und unterstützt mich bei meiner Arbeit, wo er kann. Die Forschungsreisen haben wir alle gemeinsam unternommen und in der Regel stammen die Fotos und die Zeichnungen in meinen Büchern von ihm.
      Liebe Grüße von Kirsten

  2. „(…) denn Religion kommt von Religare und Religare bedeutet: Anbinden, Losbinden und Zurückbinden.(…) Genau. Daraus ergibt sich die Frage an wen oder was, an welche_n oder was binde ich mich zurück?
    Den Nabel betrachtend, immer der Nabelschnur entlang. Dies ist nunmal der Nabel der Welt…
    Hodenschwangerschaften gibt es nicht. „Männliche“ Föten sind die ersten 6 bis 10 Wochen weiblich, bis vermehrtes Testosteron des y-Gens – ungehindert durch das Anti-SRy-Gen, das auf deren 23. X-Chromosomen sitzen kann – die vorangelegten Eierstöcke über den Bauchraum, die Lenden hinunter als sogenannter Hoden in die „Schamlippen“ (niemand sollte sich dafür schämen müssen!) plumsen lässt.
    Viel_leicht sprechen manche Männer deswegen von ihren Eiern, die sie nicht haben – auch noch als Kraftausdruck!- statt von ihrem Hoden.
    Bei „männlichen“ Tieren, von daher auch beim Wirbeltier Mensch, kann dieser Vorgang durch das genannte Anti-SRy-Gen oder durch menschlich verursachte, schädliche Umwelteinflüsse gestoppt werden. Ergebnis: Zum Einen möglicher Hodenhochstand oder es bleibt bei der Grundform Frau, allerdings unfruchtbar. Es braucht das 2. X auf Chromosomenpaar 23 für eine aktive Gebärmutter.
    Die Natur bietet vielerlei Variationen der Grundform Frau. Vielfalt statt Einfalt.
    Das Patriarchat mit seinem „Mannes-Macht-Anspruch_über_allen-Lebens“ ersetzte diese Vielfalt durch zwei „Geschlechter“. Das eine Geschlecht als „Gebärmaschine“, das andere – maßlos übertrieben – als „Er_zeug_er“. Be_zeugt er ein mögliches „Kuckuckskind“ als seins, so ist`s.
    Die Mutter wiederum, weiß über die Monate der Schwangerschaft mit Sicherheit, dass sie ein/ihr neues Menschenleben in sich trägt.

    Die Samen der Natur enthalten den gesamten Lebensplan der Pflanze. Über ihre Wurzeln (vgl. Nabelschnur) holen sie sich ihre Wachstumsstoffe aus der nährenden Mater_ie/Gebär_Mutter.

    Der Samen entspricht also der Eizelle und nicht – wie im Allgemeinen oft fälschlich gebraucht – dem Spermium.
    Das Spermium entspricht einem Pollen. Schlimmstenfalls einem Virus.
    Diese Eizelle/Samen ist per “kleiner Parthenegonese” in der Lage, Ein_Ei_ige_Zwillinge entstehen zu lassen. Mädchen und “Jungs”. Ei_Gen_ständig verdoppelt sie bei Ein_Ei_igen Jungs einfach das y-Chromosomen des aufgenommen Spermiums.

    Ein Spermium „durchbricht/durchstößt“ auch nicht die Eihülle, sondern das Ei wählt ein Spermium aus.Verschließt sich danach wieder. Alle anderen müssen draußen bleiben. Darüber gab es bereits 1982 oder 1983 eine interessante Sendung im HR.
    Die Eihülle wird nur bei der künstlichen Befruchtung in der Petrischale per Pipette „durchbrochen“ bzw. „durchstoßen“. Was ist der übergeordnete Grund?

    In 2 „Geschlechter“ sprachspielerisch, jedoch leider auch real enthalten: Geh_schlecht_er.
    Statt Geschlecht besser Geh_gut.

    „(…) Erinnern wir uns wieder an die Natürliche Integrative Ordnung der Mutter, denn in der Mutter findet kein Kampf zwischen den Geschlechtern statt, sondern in der Mutter findet das Männliche und das Weibliche und auch das Nicht-Heteronormative seinen Platz.“
    Er_innern…
    Was ist „männlich“, was „weiblich“? Wie und wodurch sind diese Ei_Gen_schaften geprägt?

    Wer begann den “Krieg/Kampf der Geh_schlecht_er” und wozu?
    Warum ist dieser unmögliche Kampf-Krampf immer noch er_wähnens_wert?
    „Wähnt er“ etwas? Was?

    Beatrix:“Du kannst mit recht sagen, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wie die Männer das untereinander wieder und neu wenden können.“
    „Männer“ sind in der Lage zu fühlen, sich einzufühlen, zu lesen, zu denken, sich mit Frau, mit Lebens-, Liebeshaltung zu identifizieren. Sie können sich ebenfalls be_Sinnen.
    Welche Männerbewegungen gibt es seit der Frauenbewegung? Wie viele Feministen?

    Besuchen wir die Energieebene: Mater_ie ist Energie. Körperlichkeit ist der Aus_Druck von Energie. Der Frauenkörper offen, lebensspendend. Der „Männer“körper verschlossen.
    „Ich“ verschließe mich, wenn „ich“ Angst habe. Wovor? Reflexion!
    Führt unreflektierte Angst nicht zu unreflektierter Aggression?

    Beatrix:“Braucht es nicht beide Geschlechter miteinander um diese Krise zu bewältigen?“
    Braucht es nicht die Beachtung/Miteinbeziehung aller Formen der Grundform Frau, „um diese Krise zu bewältigen?“
    Können Seelen nicht als Frauen und bzw. oder Männer wieder_geboren (!) werden? Was bedeutet/beinhaltet das Wort Wechselbalg?
    Waren/sind „Männer“ zu feige gewesen, um als Frauen zu reinkarnieren? Und wenn, warum?

    Und ver_fügen im Norm_al_falle – kurz in der Norm_Falle – nicht oft Frauen über ein Helferinnensyndrom, das auf Ei_Gene Kosten, zu Ei_Genen_Lasten geht?
    Geduld. Geh_duld_en. Wen, welche, was?

    Kirsten:“(…) Einigkeit und Brüderlichkeit gehören zu den Lieblingsworten, die dieser Tage überall bemüht werden. (…)“ Einigkeit/Eins (siehe Grundform Frau)? Brüderlichkeit der Kain-und-Abel-Art?
    Wie wär`s mit Geschwisterlichkeit. Sie beinhaltet die größere Verwandtschaft…

    Viel Spaß mit meinem Ei_Gen_artigen All inklusive! Ich bleib schon bei „Göttin die Mutter“ und ihrem Mutterwitz. „Gott“ ist mir persönlich/per_Sonnenlicht zu sehr besetzt.

      • Liebe Kirsten, herzlichen Dank für dein positives „Feed_back“! Am 14.1. entdeckte ich den Hinweis auf deine Homepage über Luisa Francias salamandra.de und wie zu sehen, finde ich deine Texte, aber auch die Leser_innen-Kommentare äußerst anregend. Sodass ich mich durchaus bremsen muss, damit die Synapsen nicht klapsen, grins.
        Auf ein weiteres, sinnliches Gött_innen-Leben!
        Da die Regierung ja soziale Netzwerke ausforschen lässt, bestehen auch für diese Menschen frische Einsichtsmöglichkeiten…
        Herzlichst! Roswitha

      • …und Karina: „Sodass ich mich durchaus bremsen muss, damit die Synapsen nicht klapsen, grins.
        Auf ein weiteres, sinnliches Gött_innen-Leben!“

      • Grüß Dichg Kerstin

        Ich habe interessen-weise nochmals den Beitrag gelesen und notierte mir nochmals das Wichtigste:

        „Bei “männlichen” Tieren, von daher auch beim Wirbeltier Mensch, kann dieser Vorgang durch das genannte Anti-SRy-Gen oder durch menschlich verursachte, schädliche Umwelteinflüsse gestoppt werden.

        Ein Spermium “durchbricht/durchstößt” auch nicht die Eihülle, sondern das Ei wählt ein Spermium aus.Verschließt sich danach wieder. Alle anderen müssen draußen bleiben.

        “(…) Erinnern wir uns wieder an die Natürliche Integrative Ordnung der Mutter, denn in der Mutter findet kein Kampf zwischen den Geschlechtern statt, sondern in der Mutter findet das Männliche und das Weibliche und auch das Nicht-Heteronormative seinen Platz.”

        “Männer” sind in der Lage zu fühlen, sich einzufühlen, zu lesen, zu denken, sich mit Frau, mit Lebens-, Liebeshaltung zu identifizieren. Sie können sich ebenfalls be_Sinnen.
        Welche Männerbewegungen gibt es seit der Frauenbewegung? Wie viele Feministen?

        Kirsten:”(…) Einigkeit und Brüderlichkeit gehören zu den Lieblingsworten, die dieser Tage überall bemüht werden. (…)” Einigkeit/Eins (siehe Grundform Frau)? Brüderlichkeit der Kain-und-Abel-Art?

        Viel Spaß mit meinem Ei_Gen_artigen All inklusive! Ich bleib schon bei “Göttin die Mutter” und ihrem Mutterwitz. “Gott” ist mir persönlich/per_Sonnenlicht zu sehr besetzt.“

    • Liebe Kirsten, ich nehme jetzt ein verkürztes Zitat von dir, um meine Sichtweise hinzuzufügen. Mit deiner ausführlichen Betrachtung kann ich viel anfangen!:
      ”(…) Jede kennt nun das Zeichen für das Tao, den Kreis, der angeblich das Yin- und Yang-Prinzip als Polarität allen Seins aufgreift. Unter der Polarität allen Seins wird allgemein die Polarität zwischen den Geschlechtern gemeint, (…)”

      „Yin- und Yang-Prinzip als Polarität allen Seins“ besser Seiens (von aussieben statt possessiv/besitzanzeigend 🙂 ).
      Was sehe ich in dieser Darstellung?
      Einen Kreis und 2 gleich_wertig fließende Energien jeweils mit einem kleinen Kreis in sich. Schwarz und weiß, dunkel und hell. Ich sehe nicht eine „Polarität zwischen den Geschlechtern“, siehe meinen biologischen Text oben.
      Ich sehe 1 Wesen! z.B. die Planetin Mutter Erde. Ihre 2 Pole: Süd- und Nordpol. Die Energien, die in ihr fließen, die sie rundend kugeln.
      Bei „Polarität“ sehe ich immer Süd- und Nordpol. Oder astrologische Oppositionen, die ebenfalls die Grundlage für 1 Kreis, 1 Kugel bilden.

      Die patriarchale Astrologie hat unser Erde_Zeichen einfach entfernt.

      Erde steht immer in Opposition zum Sonnenzeichen.
      Ich bin z.B. Sonne Schützin. Meine Erde steht im Oppositonszeichen Zwilling. Beide Energien trage ich über Sonnen- und Erdezeichen in mir.
      Bei Polen und 0ppositionen iss nix mit „Gegenteil“ im herr_kömmlichen Sinne geschweige denn eine „Polarität zwischen den Geh_schlecht_er_n“.
      Sicher zwirbelt mir meine Zwillingsenergie meinen roten Schützinnenstrang immer mal wieder auf und meint:“Betrachte noch das und das und schau mal dies ist…“
      Als/im Erde_Zeichen noch materie_ll bremsbar.

      Interessant auch, dass 1492 der 1. (? wirklich…frag_würdig! Viel_leicht der Xte) Globus in Nürnberg entwickelt wurde. Quelle: Phönix, History „7 Lügen der Geschichte“, vom 30.12.14. Dies lässt auch Kolumbus westliche Überlegung (1494) in einem möglichen, anderen Licht erscheinen.

      Gebärmutterliche (die das Leben birgt) Grüße! Roswitha

      • Liebe Kirsten, wenn du nix dagegen hast, möchte ich in diesem 1. Textzuhammenhang ein paar weitere Beispiele einfügen.
        Mein „“Männer” sind in der Lage zu fühlen, sich einzufühlen, …“
        Patriarchale Männer sind bzgl. ihrer eigenen Gefühle, Bedürfnisse sogar äußerst, unreflektiert zimperlich – 1 von zahllosen Beispielen, 21.1.15 web.de:
        „(…) Der Hausbesitzer wollte 1.900 Euro einbehalten, weil der Marmorboden der Toilette durch Urinspritzer abgestumpft war. Ein Fachmann hatte die Urinspritzer als Ursache ausgemacht. Dies sei nachvollziehbar und glaubwürdig, befand Richter Stefan Hank. (…) (Az.: 42 c 10583/14).
        Wörtlich heißt es in der Urteilsbegründung: „Trotz der in diesem Zusammenhang zunehmenden Domestizierung des Mannes ist das Urinieren im Stehen durchaus noch weit verbreitet. Jemand, der diesen früher herrschenden Brauch noch ausübt, muss zwar regelmäßig mit bisweilen erheblichen Auseinandersetzungen mit – insbesondere weiblichen – Mitbewohnern, nicht aber mit einer Verätzung des im Badezimmer oder Gäste-WC verlegten Marmorbodens rechnen.“ © dpa “

        Zimperle:“zunehmende Domestizierung des Mannes“, haha! „mit bisweilen erheblichen Auseinandersetzungen mit – insbesondere weiblichen – Mitbewohnern“ 🙂 !
        Frauen nehmt euch ein Beispiel! Jault endlich auf, ob eurer „Domestizierung durch den Mann“, der selbst nicht in der Lage ist, seinen eigenen Urin wegzuputzen. Verursachen, aber nicht die Verantwortung dafür übernehmen wollen. Was macht den patriarchalen „Mann“ zum „Mann“? Im Stehen pinkeln… Typisch blamabel patrikindisch!
        „Macht einen auf dicke Hose“ – ich mag solche Sprüche nicht, aber da sie mir im Außen begegnen, bedeutet: Er hat Pampers an.
        Dann gibt es auch keine Urinfolgenprobleme, aber extreme Umweltbelastungen z.B. durch Dauerpampers.

  3. „Denn die Idee, dass das Leben den Mann ins Zentrum gestellt hat, ist aus der Naturbeobachtung heraus absurd und kann nur mit Gewalt indoktriniert werden.“

    Ganz herzlichen Dank, dieser Gedanke hat mir gerade ein Aha-Erlebnis beschert:
    also deswegen wird die Natur dermassen mißachtet und verstümmelt (Gentechnik, Umweltskandale usw. usw.), u.a. auch die gesamte Pflanzenheilkunde zugunsten der Chemie-Pharmazie bekämpft und und und …

    Ich hatte mich oft gefragt, wieso sich dermaßen lebensfeindliche Technologien durchsetzen konnten – ‚Geld und Ignoranz‘ als Antwort und als Grund für die z.T. mörderische Enwicklung gingen mir persönlich nicht weit genug.

    Herzlichen Dank für das fehlende Puzzle :).

    Sabine

    • Ich danke Dir auch: “ ‘Geld und Ignoranz’ als Antwort und als Grund für die z.T. mörderische Enwicklung gingen mir persönlich nicht weit genug.“

  4. Dein letzter Satz sagt es: „Erinnern wir uns wieder an die Natürliche Integrative Ordnung der Mutter, denn in der Mutter findet kein Kampf zwischen den Geschlechtern statt, sondern in der Mutter findet das Männliche und das Weibliche und auch das Nicht-Heteronormative seinen Platz.“

    Leider die strikten Medien der Juden haben die Angela einfach ausradiert – habe ich gelesen! Also „Einigkeit und Brüderlichkeit gehören zu den Lieblingsworten, die dieser Tage überall bemüht werden.“

    Leider war es so und ist , dass „totalitärer Faschismus beruht immer auf Gewalt. Denn die Idee, dass das Leben den Mann ins Zentrum gestellt hat, ist aus der Naturbeobachtung heraus absurd und kann nur mit Gewalt indoktriniert werden. Und hier greifen das angeblich Gut-Monotheistische und das Bös-Terorristische ineinander, ergänzen sich, erweisen sich als zwei Seiten ein und derselben Medaille. Die eine Seite der Medaille ist die strukturelle Gewalt, die in den monotheistischen Schriften und den – gerade durch einen nicht-laizistischen Staat unterstützten Traditionen überliefert wird und die andere Seite ist, dass eben diese Schriften und Traditionen jeden erdenklichen Raum lassen für exekutive Gewalt und deshalb immer zu Blutvergießen führen. Die Geschichte des Monotheismus“ erzählt die Wahrheit.

    Und leider hast Du Recht, dass „die gleiche Religion der göttlichen Mutter hinter der Fassade des Kriegspfads eines Maurentöters“ darstellt und „der Jacob hat nicht zufällig als Erkennungssymbol die Muschel, die Vulva der Frau.“ ansieht.

    Obwohl wir Frauen keine „vernachlässigbare Nebengruppe der Bevölkerung“ sind, sondern „die Hälfte der Weltbevölkerung und Frauen waren schon immer göttlich“, fungieren immer noch viele Frauen als „Opfer“!

  5. Starosczyk:“(…) fungieren immer noch viele Frauen als „Opfer“!“
    Das hat eine patriarchale Geschichte. Geh_schichte und trage Schicht für Schicht wieder ab. Siehe z.B. Hexenverfolgung: 1775 Anna Schwegelin Ermordung durch Scheiterhaufen in Kempten. 1782 Anna Göldi in Glarus/Schweiz.
    Erst 1807 wird die Folter in Bayern durch Generalverordnung aufgehoben.
    Erst 1813 fehlen die Tatbestände Ketzerei, Hexerei und Zauberei in der Gesetzgebung.

    Meine Großeltern (1885 geb.) wurden noch aus materiellen Gründen von ihren Eltern verkuppelt. Meine Mutter (1920 geb.) setzte ihren Kopf durch (ihr reichten die Vorteile ihrer 4 Brüder) und wählte selbst. Ging überhaupt ihren Ei_Genen Weg. Gutes Identifizierungsbeispiel für mich (1955 geb.).
    Als (Ex-)Integrationskurslehrerin (Deutsch als Zweitsprache/DaZ, was CSU-Abgeordneten lange nicht klar war – die Zweitsprache) konnte ich praktische Vergleiche ziehen zwischen meinen Großeltern und der Stellung von muslimischen Frauen auch bzgl. großverwandschaftlichen Druck. Wenige Ausnahmen.

    Beispiel Sozialverband v. Dez. 14, Thema, S. 1 “Mehr Hilfe bei häuslicher Gewalt”:”(…) Eva Risse* zitierte in diesem Zusammenhang eine aktuelle Studie, nach der weltweit die häufigste Todesursache die Folgen sogenannter häuslicher Gewalt sind. Darüber hinaus verwies sie auf die Ergebnisse einer weiteren, erst im März dieses Jahres veröffentlichten Untersuchung, die ein erschreckend hohes Ausmaß von Gewalt gegen Frauen auch in Deutschland aufweisen. (…)”.
    *Eva Risse, ZIF – Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser.

    Beispiel Vergewaltigung, Do 05.06.2014 | 21:45 | Kontraste/ARD:
    „Laut Paragraf 177 liegen sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung nur vor:
    – wenn der Täter Gewalt anwendet
    – wenn er mit Gefahr für Leib und Leben droht
    – oder wenn er eine schutzlose Lage des Opfers ausnutzt. (…)
    Katja Grieger
    Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe
    „Man kann da nicht von Einzelfällen reden, von Verwirrungen, Irrungen einzelner schlecht arbeitender Menschen in der Justiz, sondern dass ist systematisch zum Beispiel in Fällen, wo zu wenig oder keine Gewalt angewendet wurde, in dem Schreiben dann drinsteht: Das, was Ihnen da passiert ist, ist vielleicht moralisch verwerflich und ich persönlich finde das auch schlimm, aber ich muss dieses Verfahren einstellen, weil es ist in Deutschland nicht strafbar.“
    Zitat aus einem Einstellungsbescheid:
    „Die Vornahme sexueller Handlungen allein gegen den Willen einer Person hat der Gesetzgeber nicht unter Strafe gestellt.“
    Eine systematische Schutzlücke im Strafrecht. Die Staatsanwältin Dagmar Freudenberg ist Vorsitzende des Deutschen Juristinnenbundes. Sie fordert, den Paragraphen zu verschärfen. Eine Vergewaltigung soll nicht erst vorliegen, wenn der Täter Gewalt anwendet oder damit droht – sondern schon dann, wenn er sich wissentlich über den Willen des Opfers hinwegsetzt.
    Dagmar Freudenberg, Deutscher Juristinnenbund
    „Es führt einfach zu mehr Klarheit und zu mehr Sicherheit. Es führt dazu, dass die Menschen sich normalerweise sicher sein können, wenn sie sagen nein, dann wird das auch verstanden und dann gilt das auch. Und sie müssen nicht noch zusätzlich das Nein verstärken durch irgendwelche Handlungen oder durch irgendwelche Hilferufe, sondern das gilt dann. Wenn jemand das dann trotzdem nicht akzeptiert, dann wissen sie, sind sie geschützt, weil der bestraft wird.“
    Der Rechtsanwalt Jan Bockemühl sieht darin eine Aushöhlung des Vergewaltigungs-Begriffs. Er vertritt Beschuldigte in Sexual-Prozessen und hält die bestehenden Gesetze für absolut ausreichend. (…)“

    Um kein „Opfer“ zu seien (von „aussieben“ statt „sein“) hilft für mich nur gemeinsame Frauenkraft und Solidarität! Dazu gab`s einen interessanten Artikel im Stern (2014) über Frauensolidarität in Brasilien. Den such ich jetzt nicht. „Männer“, die meinen, vielleicht auch nur vorgeben (evt. Jan Bock_emühl) Frauen zu lieben, sind Ei_Gen_ tlich in der Pflicht sich anzuschließen.
    Ein „Opfer“ – gleich_gültig welches – hat als erstes mein Mitgefühl und meine Unterstützung.

    Luisa Francia, salamandra.de 14.12.14:“Die größten hindernisse auf dem weg zur freiheit einer frau sind der hunger von der entität mann akzeptiert und geliebt zu werden und der selbsthass/daraus resultierend der hass auf andere frauen.”

    Vor dem Selbsthass steht die Selbstverachtung, die sich ebenfalls auf äußere Spiegel überträgt.

    🙂 : „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

    • Gut zitiert: „Eva Risse* zitierte in diesem Zusammenhang eine aktuelle Studie, nach der weltweit die häufigste Todesursache die Folgen sogenannter häuslicher Gewalt sind. Darüber hinaus verwies sie auf die Ergebnisse einer weiteren, erst im März dieses Jahres veröffentlichten Untersuchung, die ein erschreckend hohes Ausmaß von Gewalt gegen Frauen auch in Deutschland aufweisen. (…)”.
      *Eva Risse, ZIF – Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser.“

      Was Man nicht alles kann! „Man kann da nicht von Einzelfällen reden, von Verwirrungen, Irrungen einzelner schlecht arbeitender Menschen in der Justiz, sondern dass ist systematisch zum Beispiel in Fällen, wo zu wenig oder keine Gewalt angewendet wurde, in dem Schreiben dann drinsteht: Das, was Ihnen da passiert ist, ist vielleicht moralisch verwerflich und ich persönlich finde das auch schlimm, aber ich muss dieses Verfahren einstellen, weil es ist in Deutschland nicht strafbar.“

      „Die Vornahme sexueller Handlungen allein gegen den Willen einer Person hat der Gesetzgeber nicht unter Strafe gestellt.“ – So sind männlichen Gesetze!

      „Die Vornahme sexueller Handlungen allein gegen den Willen einer Person hat der Gesetzgeber nicht unter Strafe gestellt.“
      Eine systematische Schutzlücke im Strafrecht. Die Staatsanwältin Dagmar Freudenberg ist Vorsitzende des Deutschen Juristinnenbundes. Sie fordert, den Paragraphen zu verschärfen. Eine Vergewaltigung soll nicht erst vorliegen, wenn der Täter Gewalt anwendet oder damit droht – sondern schon dann, wenn er sich wissentlich über den Willen des Opfers hinwegsetzt.“ Und dazu fällt mir ein: Ich bin neulich durch die Felder-Reste mit Fahrrad gefahren – da wo mich schon ein Mann ansprach, der mich ablecken wollte. Damals fragte ich ernst und sagte diskussionsmäßig: NEIN. Jetzt musste ich lachen als ich den bärtigen Mann mit Hose runter sah… Ich führ lachend kopfschüttelnd weiter. Mein Mann hat mir zuhause gesagt, ich soll es keinem erzählten, weil es bei mir paranoisch vorkommt…

    • „Als (Ex-)Integrationskurslehrerin (Deutsch als Zweitsprache/DaZ, was CSU-Abgeordneten lange nicht klar war – die Zweitsprache) konnte ich praktische Vergleiche ziehen zwischen meinen Großeltern und der Stellung von muslimischen Frauen auch bzgl. großverwandschaftlichen Druck. Wenige Ausnahmen.

      Beispiel Sozialverband v. Dez. 14, Thema, S. 1 “Mehr Hilfe bei häuslicher Gewalt”:”(…) Eva Risse* zitierte in diesem Zusammenhang eine aktuelle Studie, nach der weltweit die häufigste Todesursache die Folgen sogenannter häuslicher Gewalt sind. Darüber hinaus verwies sie auf die Ergebnisse einer weiteren, erst im März dieses Jahres veröffentlichten Untersuchung, die ein erschreckend hohes Ausmaß von Gewalt gegen Frauen auch in Deutschland aufweisen. (…)”.
      *Eva Risse, ZIF – Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser..

      Die Vornahme sexueller Handlungen allein gegen den Willen einer Person hat der Gesetzgeber nicht unter Strafe gestellt.“
      Eine systematische Schutzlücke im Strafrecht.“

  6. Frauen dürfen nicht schweigen (bibelmäßig, -gefällig)!
    „Das Private ist (hoch-)politisch!“ Altfeministischer Spruch.
    Sie müssen sich austauschen, um die Gemein_samkeiten zu er_kennen. Die „Dunkelziffer“ ist der_Art düster, dass sie nach Aufdeckung/Licht begehrt. Der alltägliche Wahn einer „Männer“_gesellen_schaft.
    Herzliche Grüße! Roswitha

      • Kirsten:“(…) lässt uns in einer Ohnmacht zurück, die immer zu Depressionen führt.“ Ganz genau!!!
        Ohnmacht = Ohne Macht!
        Ursache einer „Depression“ ist für mich eine verhinderte nach außen gerichtete, berechtigte, gezielte Aktivität bis Aggression z.B. „kalter“ Zorn, die sich – unbeachtet – letztendlich nach innen richtet.
        Für mich gilt bzgl. „Macht-Auseinandersetzungen“: Scheiter heiter und mach solange weiter, wie`s persönlich gut tut/verantwortlich heiter ist.
        Anders ausgedrückt: Probleme sind zum Lösen da. Lassen sie sich nicht lösen, dann lös dich von dem/den Problem_en = Raum für Neues.
        Herzliche Grüße! Roswitha

  7. Danke Roswitha für deine Kommentare. Oben der Umgang mit der Macht bzw. Ohnmacht, das sehe ich genauso. Und die Nachricht und die Begründung mit dem Stehpinkeln, das hab ich gestern auch im Fernsehen gesehen und dachte auch: Wo leben wir heir eigentlich? Und tatsächlich ging es im Patriarchat immer darum, die Frau zu domestizieren und eben genau auf die Wünsche der Männer ausgerichtet, abzurichten.

  8. Schaut euch mal Folgendes auf Youtube an:“Whistling at your Mom“ oder auch Söhne pfeifen ihren Müttern hinterher und was dann passiert 🙂 haha! Ein Projekt in Peru gegen die Belästigung von Frauen.

  9. Brasilianische Mütter 🙂 :

    Web.de 10.2.15:”Der brasilianische Fußballverein Sport Recife hat immer wieder Probleme mit Massenausschreitungen im Stadion. Um die größten Unruhestifter dazu zu bewegen, sich am Riemen zu reißen, stellte der Verein jetzt einige Fan-Mütter als Stadion-Aufseher ein.
    Für das Spiel am 8. Februar gegen Náutico Capibaribe gab Recife 30 Müttern eine Einweisung. Sie sollten auf der Tribüne patrouillieren und die Fans beobachten. Alle trugen sie orangene Signalwesten, die rückseitig mit „SEGURANÇA MÃE“ (auf Deutsch: Sicherheitsdienst Mama) beschriftet waren.
    Im brasilianischen Fußball kommt es in letzter Zeit immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen in den Stadien. Um dieser Situation Herr zu werden, wurden die Fans über die großen Bildschirme im Stadion vor und während des Spiels auf die neuen Ordnungskräfte hingewiesen.
    „Die Idee war es, den fanatischsten Fans die Augen zu öffnen und dabei zu helfen, irgendwie Frieden in die Stadien zu bringen“, erklärt Aricio Fortes. Er ist Vize-Präsident von Ogility, der PR-Firma, die die Idee für die Sicherheits-Mamas hatte. Fortes sagt weiter: „Im Endeffekt will sich niemand vor einer Mutter prügeln, vor allem nicht vor seiner eigenen.“
    Recife gewann das Spiel gegen Náutico mit 1:0. Der siegreiche Verein gab nach dem Spiel stolz bekannt, dass niemand festgenommen werden musste.” (flor)

    Mit Recht rückgebunden an die starke Mütterkraft, die Frieden schafft!

    Daran sollten sich europäische, ukrainische und russische Frauen ein Beispiel nehmen, um diesen idiotisch zerstörerischen und wie immer auch teuren Gewalt-Konflikt um die Ukraine zu beenden.

    • Ich bin gut gelaunt – auch, wenn erkältet – und erlaube mir einen Schmuntzer: Die Mütter sollen da in Panzer-Ausrüstung auftrumpfen!
      Gruß KS

  10. Meine Phantasie ist eher in Anlehnung an den Spruch aus den 60-ern:
    „Stell dir vor es ist Krieg und keine_r darf hin!“
    Sollen sie doch Fußball spielen!

    Weiteres Beispiel Mayotte:
    „Die ehemalige Kolonie Frankreichs wird heute vom Staat der Komoren beansprucht, obwohl die Bevölkerung sich 2009 mit überwältigender Mehrheit für den Verbleib bei Frankreich entschied, mit dem Ergebnis, dass Mayotte im März 2011 das 101. Department Frankreichs geworden ist. Die Einwohner Mayottes mussten nämlich zuvor ohnmächtig zusehen, wie ihre Insel als Teil der seit den 1960er Jahren unabhängigen Komoren wirtschaftlich ausblutete. Dagegen entwickelten vor allem die Frauen eine einzigartige Strategie des Widerstandes: Sie warfen nicht etwa Steine nach komorischen Politikern, sondern neckten und verspotteten sie, sobald sie mayottischen Boden betraten, oder starteten ihre inzwischen legendären „Kitzelattacken“, was ihnen den Namen „Les Chatouilleuses“ einbrachte – ‚chatouiller‘ heißt auf Französisch ‚kitzeln‘. Ihre Männer ließen sie mit „Hausarrest“ zu Hause, um Aggressionen und Ausschreitungen zu verhindern.“ !!!

    „95 Prozent der 190.000 Einwohner, eine Mischkultur aus persischen, arabischen, afrikanischen und indischen Bestandteilen, wollten es so: Hier gilt bereits jetzt der Euro als offizielles Zahlungsmittel und ab 2014 ist hier die EU. (…) Die Frauen haben eine relativ starke Position in der mahorischen Gesellschaft. Sie sind traditionell die Hausbesitzerinnen. Die Männer ziehen zu ihren Frauen und verlassen deren Haus im Falle der Scheidung, wodurch diese eine gewisse finanzielle Absicherung haben. Jeder Mann muss für seine Töchter bzw. Schwestern ein Haus oder eine Etage bauen. Die Häuser werden von den Müttern auf die Töchter vererbt. Die Familien sind relativ instabil, was sich in einer hohen Scheidungsrate, aber auch Wiederverheiratungsrate zeigt. Problematisch ist dieses vor allem für die Kinder. Scheidungen werden oft von den Frauen eingereicht, was keine soziale Schande ist. Offiziell ist die Polygamie seit kurzem verboten. Die Jungen ziehen im Alter von 14 Jahren traditionell in Lehmhütten (Bangas) neben dem Elternhaus, um selbstständig zu werden. Die Bangas werden von Bruder zu Bruder weitergegeben. Die Mädchen bleiben im Elternhaus wohnen. Die rechtliche Besonderheit des statut personnel war bisher ein Hindernis für die vollständige Eingliederung Mayottes in den französischen Staat und die Europäische Union. Mit der 2011 erfolgten Eingliederung soll das Rechtssystem an das des Mutterlandes angepasst werden. (…)
    “ (3sat Reise-Doku, 4.1.13),

    „Die Familien sind relativ instabil, was sich in einer hohen Scheidungsrate, aber auch Wiederverheiratungsrate zeigt. Problematisch ist dieses vor allem für die Kinder.“
    Hier sehe ich eine Interpretation patriarchal-Kleinfamilien-geprägter, europäischer Journalist_inn_en.
    „Scheidungen werden oft von den Frauen eingereicht, was keine soziale Schande ist. Offiziell ist die Polygamie seit kurzem verboten.“ Letzteres ebenfalls patriarchal, Motto: Polygamie für Frauen verboten. Patriarchalisierte „Männer“ machen sie einfach.

    • Nichts gegen Fußballspielen. Lass sie halt hinter dem rollenden Ball wackeren! Ich kenne halt ein Spruch, wo heißt: „..keine geht hin.“

  11. Ja, „… keine_r geht hin.“ ist der Originalspruch.
    Bei mir „in Ahnlehnung“ mit Hinweis auf mahorische Frauen s.o., deswegen „darf“:“Ihre Männer ließen sie mit „Hausarrest“ zu Hause, um Aggressionen und Ausschreitungen zu verhindern.”

  12. http://www.renate-syed.de/weibliche-seele-mannlicher-leib-indiens-und-pakistans-drittes-geschlecht
    :
    „Die Monographie“Das dritte Geschlecht. Hijras in Indien und Pakistan“ wird demnächst erscheinen. Die Arbeit umfasst 208 Seiten und enthält zahlreiche Abbildungen.
    Die Monographie behandelt die in Indien und Pakistan lebenden Hijras, Angehörige des „dritten Geschlechts“, die sich selbst definieren als: „Nicht Mann, nicht Frau“ und als „Weibliche Seele, männlicher Leib“.
    Die Autorin, Indologin, lebte mehrere Monate in Hijra-Häusern in Indien und Pakistan und schildert das Denken und Leben der Hijras ebenso wie ihre Geschichte: Wurzelt die Traditionen der modernen Hijras doch im alten Indien, das schon vor (fast) 3000 Jahren ein drittes Geschlecht (neben Mann und Frau) anerkannte. In der Arbeit kommen auch Hijras zu Wort. Ein Vortrag der Autorin über die Hijras kann gehört werden unter den „Gender Lectures“ der Universität Innsbruck (April 2011)
    Die Autorin hat bereits mehrere Arbeiten über die „Drittgeschlechtler“ im alten Indien vorgelegt (siehe die Publikationsliste).  
    Im Juni 2009 führten die Staaten Indien und Pakistan juristisch eine dritte Geschlechtskategorie ein: Neben „male“ und „female“ können die Hijras nun die Kategorie „other(s)“ wählen. Die Hijras haben diese Änderung erkämpft. Seit der Verfassung von 1949 gab es in Indien und Pakistan entsprechend der britischen Gesetzgebung, die auf dem westlichen „Zwei-Geschlechter-Modell“ beruhte, juristisch (nur) zwei Geschlechter. Nach 60 Jahren ist Südasien zu seiner Tradition des „Drei-Geschlechter-Modells“ zurückgekehrt.
    Siehe hierzu Syed, Renate (2010): Eigenartige Begebenheiten der dritten Art. Indien und Pakistan erkennen juristisch ein „drittes Geschlecht“ an. In: Neue Zürcher Zeitung, 24.8.2010, Feuilleton.“

  13. Vielleicht habt ihr den Film „Seelen im Feuer“ (Ö 2014), ZDF 2.3.15 über die Hexenverfolgung in Bamberg gesehen. Der Held des Films ist der Arzt, der unter großen Schwierigkeiten die Petition an die „kaiserliche Majestät“ Kaiser Ferdinand überbringt. Wie in der nachfolgenden Dokumentation „Hexenwahn“ zu erfahren, war es in Realität 1630 die beschuldigte und gefolterte Gänswirtin Barbara Schwarz(in).
    Erstaunlich, dass Historiker_innen der Doku angaben lediglich 100.000 Menschen seien in Europa aufgrund von Hexerei verfolgt worden, davon 75% Frauen.. Nannten sie allein für Bamberg 1.000, gleich 10% der damaligen Bevölkerung. Birke Grießhammer s. Link:„In dem Tagebuch des ehemaligen Bürgermeisters von Zeil Hans Langhans sind uns 129 Hingerichtete und 122 Verhaftete bis zu seiner eigenen Hinrichtung 1628 namentlich überliefert.
    Es waren weitaus mehr Menschen betroffen. Die meisten Prozessakten sind verschwunden, vielleicht gezielt vernichtet worden. Manches ist uns in alter Literatur überliefert, wie der Fall der mutigen Gänswirtin Barbara. (…) 1628 – 1630 weitere 161 Verhaftungen und Hinrichtungen sind beurkundet. Sie sind nicht mehr im Tagebuch des Hans Langhans erhalten, der selbst als Hexer 1628 hingerichtet wurde. (…) Fakten und Daten zur Stadt Zeil um 1600: Es lebten in Zeil ca. 800 Einwohner, nach den Hexenverfolgungen waren es lediglich 150 Personen. (…)“
    Einige mögen, wenn sie noch konnten, geflohen seien.

    Bamberg und Zeil am Main: v. Birke Grießhammer, 2013
    http://www.hexen-franken.de/hinrichtungsorte/katholische-herrschaften/zeil/

    „Peinliches Verhör der Barbara Schwarzin
    17. September 1627
    (Abgeschrieben 12. Nov. 1629)
     
    „Barbara Schwarzzin, Wirtin bei der Gäns in Bamberg, festgenommen in Bamberg, der Hexerei wegen und gütlich befragt worden. Sagt, “daß sie dieses Übels völlig frei sei und unschuldig, man solle den ihr lebendig zeigen, der ihr solches nachzusagen habe, und so wahr Gott lebe, geschehe ihr deswegen Unrecht”. (…) Am 1. Oktober wurde sie wiederum zuerst gütlich befragt wegen der Hexerei, sagt, sie könne und wisse nichts, man solle es gleich mit ihr machen, wie man wolle, so wisse sie doch von der Hexerei nichts zu sagen …
    hat man sie nach langer Güte erstlich mit dem Daumenstock angegriffen, sagt, habe zeit ihres Lebens nichts von der Hexerei gesehen, … schreit … dann wurde sie entblößt und ihr das Haar geschnitten, wurde ein Zeichen gefunden, das mit der Nadel probiert wurde, aber kein Blut herausgeflossen … sie erhält Bedenkzeit.
    (…)
    Mittwoch, den 6. Oktober 1627, wiederum vorgeführt worden, von nichts wissen wollen, bleibt ein für allemal dabei, es geschehe ihr Unrecht, ist auf den Bock gesetzt worden … leugnet wiederum.“

    Der „Bock“ zerriss bei Frauen Vagina, Gebärmutter und Damm! Bei „Männern“ den Damm. Siehe S. 408 „Aus der Zeit der Verzweiflung – Zur Genese und Aktualität des Hexenbildes“, Becker, Bovenschen, Brackert u.a., edition suhrkamp
    Barbara Schwarz(in) wurde an die 8 mal gefoltert, obwohl maximal 3 mal per „Rechtsordnung“ (Doku „Hexenwahn“) zulässig waren.

    • Als ich das erste Mal das mit dem Folterinstrument „Bock“ las, musste ich aus Mitgefühl heulen. Heute ist „nur“ noch kalter Zorn – auch ein Mit_Gefühl..

  14. Liebe Kirsten, ich lese ja gerade dein „Der Muschelweg“ – ein äußerst inspirierendes und tolles Buch!!!
    Und das kann ich mir jetzt nicht verkneifen, S. 147:“Die Griechen nannten Hermes Psychopompos`, den Führer der Seelen.“
    Sofort fiel mir dazu ein:“Hm, stimmt schon, Hermes als Psycho-pompös!“

    Vor allem wenn frau/man weiterliest:“(…) Hermes, dass er mehr Macht besaß als Zeus, der Herrscher über den patriarchalen griechischen Pantheon, und, dass er den Gott Dionysos aus dem Schoß der Mondgöttin nahm und in den Penis des Zeus einnähte, sodass er von einem Mann geboren werden konnte. (…)“
    Meine Güte für was dieser Zeus alles her- und vor allem aushalten musste! Kopf-, Knie- und Penisgeburten! Da ist doch nix mehr heile. Aber alle danach garantiert psychopompös!

    Gilt auch für das derzeitige Klonen trotz Überbevölkerung. Immerhin stellten diese Wissen_schafft_le(e)r dabei fest: Ein Spermium braucht`s nicht…
    Nehmt den Jungs den Chemiebaukasten weg! Kommt nur Unfug dabei raus.
    Siehe Clara Haber (Chemikerin), gebürtige Immerwahr (bezeichnend!):“(…) Anfang Mai 1915, mitten im Ersten Weltkrieg und kurz vor ihrem 45. Geburtstag, erschießt sich Clara Haber aus Protest gegen die von ihrem Mann geleitete erste chemische Massenvernichtung und deren unabsehbare Folgen. Zwei Wochen vor ihrem Freitod waren bei Ypern auf französischer Seite über 18.000 Mann elend durch Chlorgas verreckt. Vor ihrem letzten, wohlüberlegten Schritt – den man später mit einem angeblich in ihrer Familie grassierenden Hang zum Selbstmord verharmlosen sollte – hatte Clara wieder und wieder vergeblich gegen die Gaskriegs-Vorbereitungen ihres Mannes protestiert. (…)“, Luise F. Pusch bei „FemBio-Special: Europäische Jüdinnen“

    Ihr Ehemann Fritz Haber war ebenfalls Chemiker und trotz dieser Massenvernichtung, also als einer der Mörder von 18.000 Mann, wurde er später Nobel-Preisträger! Welch Moral (Regel)!

    „Der Muschelweg“, S. 138:“Die zwei Marien in der Barke von Frau Mond in Saintes-Maries-de-la-Mer, Camargue, Frankreich“ sind ebenfalls (re-)evolutionär höchst interessant.

    Herzlichen Dank und ebensolche Grüße! Roswitha

    • „…Gilt auch für das derzeitige Klonen trotz Überbevölkerung. Immerhin stellten diese Wissen_schafft_le(e)r dabei fest: Ein Spermium braucht`s nicht…
      Nehmt den Jungs den Chemiebaukasten weg! Kommt nur Unfug dabei raus.
      Siehe Clara Haber (Chemikerin), gebürtige Immerwahr (bezeichnend!):”(…) Anfang Mai 1915, mitten im Ersten Weltkrieg und kurz vor ihrem 45. Geburtstag, erschießt sich Clara Haber aus Protest gegen die von ihrem Mann geleitete erste chemische Massenvernichtung und deren unabsehbare Folgen. Zwei Wochen vor ihrem Freitod waren bei Ypern auf französischer Seite über 18.000 Mann elend durch Chlorgas verreckt. Vor ihrem letzten, wohlüberlegten Schritt – den man später mit einem angeblich in ihrer Familie grassierenden Hang zum Selbstmord verharmlosen sollte – hatte Clara wieder und wieder vergeblich gegen die Gaskriegs-Vorbereitungen ihres Mannes protestiert. (…)”, Luise F. Pusch bei “FemBio-Special: Europäische Jüdinnen”

      Ihr Ehemann Fritz Haber war ebenfalls Chemiker und trotz dieser Massenvernichtung, also als einer der Mörder von 18.000 Mann, wurde er später Nobel-Preisträger! Welch Moral (Regel)!

      “Der Muschelweg”, S. 138:”Die zwei Marien in der Barke von Frau Mond in Saintes-Maries-de-la-Mer, Camargue, Frankreich” sind ebenfalls (re-)evolutionär höchst interessant.“

      • „Gilt auch für das derzeitige Klonen trotz Überbevölkerung. Immerhin stellten diese Wissen_schafft_le(e)r dabei fest: Ein Spermium braucht`s nicht…“

        Genau. Wären wir Frauen selbstbewusst genug und hätten Kinder zur Welt gebracht, wenn es unser Wille wäre, wenn unsere Gemeinschaft den Kindern Zukunft anbieten würde, gäbe es keine Überbevölkerung. Nun, Christentum, Islam und Co. geistern immer noch den „Gläubigen“ in den Köpfen mit ihren Hass-Parolen!

  15. Der patriarchale Mensch ist einfach zu dumm für seine Intelligenz!
    Beispiel Atomkraft:
    Web.de 15.3.15:“München (dpa) – Knapp 30 Jahre nach dem Atomunglück von Tschernobyl sind immer noch viele Wildschweine in Bayern radioaktiv belastet. Der zulässige Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm wird teilweise um mehr als das Zehnfache überschritten.
    Das geht aus der Antwort des bayerischen Umweltministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. Im Landkreis Augsburg überschritt im Jahr 2013 sogar mehr als die Hälfte der 612 genommenen Proben den Grenzwert.
    In den zwölf Landkreisen, die 1986 am stärksten von der Tschernobyl-Wolke getroffen worden waren, lagen insgesamt 1332 Proben über dem Grenzwert. Wildbret mit einer Belastung von über 600 Becquerel pro Kilo darf nicht in den Handel gelangen, die Jäger können dafür beim Bundesverwaltungsamt einen Schadenausgleich beantragen.
    Die bayerischen Grünen werfen dem Umweltministerium vor, sich für die Problematik nur begrenzt zu interessieren: Nach den Zahlen der Bundesbehörde habe es 2013 allein aus Bayern mehr als 3300 solche Anträge auf Schadenausgleich gegeben, sagte der Abgeordnete Markus Ganserer.
    Nach den Daten der amtlichen Lebensmittelüberwachung wird der Grenzwert zum Teil sehr weit überschritten. So wurde in Cham 2013 bei einem erlegten Tier 9840 Becquerel pro Kilogramm gemessen, in Regen bei einem Schwein 9836 Becquerel. Die Behördenmitarbeiter haben aber kein radioaktiv belastetes Fleisch im Handel oder in Gaststätten gefunden.
    Keine Auskunft kam zu der Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass das Fleisch nicht getesteter Tiere radioaktiv belastet sein könnte: „Statistische Aussagen sind dazu nicht möglich“, heißt es in dem Schreiben des Umweltministeriums. „Dennoch gibt es keine Pflicht, die Strahlenbelastung zu messen“, kritisiert Ganserer. „Und auch in stark belasteten Regionen wird nur ein Teil der erlegten Tiere beprobt.“ Das Ministerium dagegen verweist in seiner Antwort auch darauf, dass Wildschweinfleisch ein Lebensmittel „von geringer Bedeutung“ sei. Die durchschnittliche Verzehrmenge pro Kopf liege bei 600 Gramm pro Jahr. © dpa“

    Dies gilt nicht nur für Wildschweine.

    • “Und auch in stark belasteten Regionen wird nur ein Teil der erlegten Tiere beprobt.”

      Eben. Messe die Werte bei den zuständigen Politikern…

  16. Pingback: Leselink | ahninnenhaus

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