Matrifokalität – Die Revolution im Kopf

Text: Dr. Kirsten Armbruster

Scroll down and you´ll find an english translation, translated by Deep L:

Schlangensäule mit goldener KugelFoto Franz Armbruster

Gerade hat mich ein sanfter Regenschauer aus dem Garten vertrieben, wo ich in Margarete Mitscherlichs Buch „Die friedfertige Frau“ gelesen habe. Besonders die ersten beiden Kapitel „Krieg und Gewalt – Sache der Männer“ und „Aggression und Geschlecht“ gefallen mir sehr gut und auch ihr Appell an die Frau, die anerzogene „Friedfertigkeit“ abzulegen und der männlichen Herrschaft und Gewalttätigkeit Paroli zu bieten. Ich sehe das ganz genauso!Mir wird aber auch noch einmal richtig bewusst, welch eine Revolution im Kopf stattfindet, wenn frau Matrifokalität zunehmend verinnerlicht hat, wenn frau wieder anfängt von der Natur her zu denken, denn Matrifokalität ist Natur. All der Psychoanalysequatsch von Freud über Penisneid, Ödipuskomplex, Oralphase, Analphase, Über-Ich und Ich, Mutter-Kind-Loslösungsphase, all das kann als unbrauchbar entsorgt werden. Auch die Ehe, die Paarungsfamilie, in der merkwürdige Konstellationen vom Vater als Oberhaupt indoktriniert wurden, all das, was nicht funktioniert, kann ebenfalls entsorgt werden. All der Theologiekram und all der Esoterikkram, in den Frauen sich hineingeflüchtet haben, all das kann ebenfalls entmüllt werden. Auch die Herosopfertheorien und die männlichen Götter, die Matriarchats- und die Amazonenphantasien, all das brauchen wir nicht mehr. Den künstlichen Ersatzbeziehungszwang zur Frauensolidarität, aber auch den sexuellen Deutungshoheitskampf zwischen lesbischen und heterosexuellen Frauen können wir entsorgen. Gleichzeitig können wir den energieraubenden und undifferenzierten Männerhass bleiben lassen, wenn wir die patriarchalen Strukturen verstanden haben.


Welch eine Befreiung das Wissen um Matrifokalität, das Wissen um Natur und Biologie! Wech ein Glück! Wir wissen wieder wie Leben funktioniert. Wir sind dank der Patriarchatskritikforschung wieder angebunden an unsere Wurzeln. Wir haben unsere Geschichte weider frei gelegt, wir erkennen wieder in welchen sozialen Konstrukten der Mensch eingebunden sein muss, um menschlich zu sein. Wir erkennen jetzt auch, dass der Mann, der sich durch die patriarchalen Größenwahnindoktrinationen aus der Natürlichen Integrativen Ordnung der Mutter herauskatapultiert hat, nur Zerstörung produziert. Das Erkennen von Matrifokalität beinhaltet aber auch die Lösung dieses Problems. Es ermächtigt Mütter sich ihrer leiblichen naturgegebenen Macht bewusst zu werden, die zur Folge hat, ihre Töchter zu stärken und ihre Söhne trotzdem an die Hand zu nehmen und ihnen den Lebensweg zu zeigen, den sie ohne sie nicht finden können. Wie bin ich froh, diese Zusammenhänge erkennen zu können! Wie bin ich froh, die Last der patriarchalen Lügen nicht mehr tragen zu müssen. Ich spüre, wie Leben sein kann und das ist wunderbar!

Mehr über Matrifokalität in meinem Buch, 2014

Matrifokalität - Mütter im Zentrum

Matrifokalität – Mütter im Zentrum – Ein Plädoyer für die Natur

und in:

Matrifokalität ist kein Matriarchat

Biologie statt Biologismus

Die Natürliche Integrative Ordnung der Mutter und die hierarchische Dualitätsideologie des Patriarchats

Matrifokalität – Mütter im Zentrum als artgerechte Urform menschlichen Zusammenlebens

Matrifokalität heute

Vorteile von Matrifokalität

Matrifokale Frauen

Matrifokale Männer und Väter

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An english translation of this text, translated by Deep L:

Matrifocality – the revolution in the mind

A gentle shower of rain has just driven me out of the garden, where I read Margarete Mitscherlich’s book „Die friedfertige Frau“. I particularly like the first two chapters „War and Violence – Men’s Business“ and „Aggression and Gender“ and their appeal to women to abandon the acquired „peaceableness“ and to resist male domination and violence. I see it the same way! But I also become aware once again of what a revolution is taking place in the mind when women have increasingly internalized matrifocality, when women begin to think again from nature, because matrifocality is nature. All the psychoanalysis nonsense of Freud about penis envy, Oedipus complex, oral phase, anal phase, superego and ego, mother-child-solution phase, all this can be disposed of as useless. The marriage, the mating family, in which strange constellations were indoctrinated by the father as head, everything that does not work, can also be disposed of. All the theological stuff and all the esoteric stuff that women have fled into, all that can also be discarded. We no longer need the heroic sacrifices theories and the male gods, the matriarchal and Amazon fantasies. We can dispose of the artificial compulsion to substitute relationships for women’s solidarity, but also the sexual struggle for interpretative sovereignty between lesbian and heterosexual women. At the same time we can let the energy-robbing and undifferentiated hatred of men remain, if we have understood the patriarchal structures.
What a liberation the knowledge of matrifocality, the knowledge of nature and biology! What luck! We know again how life works. Thanks to patriarchal critique research, we are once again tied to our roots. We have uncovered our history again, we recognize again in which social constructs man must be integrated in order to be human. We now also recognize that the man who has catapulted himself out of the mother’s Natural Integrative Order through patriarchal megalomania indoctrinations only produces destruction. The recognition of matrifocality also includes the solution of this problem. It empowers mothers to become aware of their bodily natural power, which results in strengthening their daughters and still taking their sons by the hand and showing them the path of life they cannot find without them. How glad I am to be able to recognize these connections! How glad I am that I no longer have to bear the burden of patriarchal lies. I feel how life can be and that’s wonderful!

More about matrifocality in my german book, 2014:

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Matrifokalität – Mütter im Zentrum – Ein Plädoyer für die Natur

and in:

Matrifokalität ist kein Matriarchat

500 000 Jahre Matrifokale Geschichte

Biologie statt Biologismus

Matrifokale Frauen

Matrifokale Männer und Väter