Mütterarmut weltweit

Text aus dem Buch: Armbruster, Kirsten:  „Mütterarmut – Eine Streitschrift wider eine von Männern definierte und nur am Mann orientierte Ökonomie“, 2019, S. 64-79); überall im Buchhandel erhältlich: Print: 8,90 €; e-book: 3,99 €

Scroll down: Above you´ll find an english version of the text , translated by Deep L

siehe auch:

Neu: MÜTTERARMUT – das Buch

Die Lüge, dass Mütter nicht arbeiten

Warnung – Mütterfalle Patriarchat

#MothersToo – Gegen Mütterarmut- Internationaler Frauentag 2019

Mütterarmut weltweit

„Bereits 1980 veröffentlichte die UNO folgende Zahlen zur Frauenarmut:

„Frauen stellen die Hälfte der Weltbevölkerung dar, verrichten nahezu zwei Drittel der Arbeitsstunden, erhalten ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hundertstel des Weltvermögens“. (United Nations Report, 1980).

Dreißig Jahre später hören sich die Zahlen nicht besser an. Die Konrad-Adenauer-Stiftung schreibt 2008:

„Noch immer sind 70 Prozent der Armen weltweit weiblich, und gleichzeitig werden noch über 70 Prozent der unbezahlten Arbeit von Frauen verrichtet. Sie produzieren bis zu 80 Prozent der Grundnahrungsmittel in Entwicklungsländern, besitzen aber nur zehn Prozent der Anbauflächen. Zwei Drittel aller Analphabeten sind Frauen, insbesondere in Afrika und Südasien. Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet. In zehn Ländern der Welt sind Frauen im Parlament gar nicht vertreten, und in 50 Ländern liegt der Anteil von Frauen in nationalen Parlamenten unter zehn Prozent“. (Konrad-Adenauer-Stiftung, 2008).

Hamidon Ali, der Präsident des Wirtschafts- und Sozialrates ECOSOC, wies 2010 daraufhin, dass zwei Drittel der Arbeit auf der Welt von Frauen erledigt und die Hälfte der Lebensmittel von Frauen produziert wird.

„Dennoch verdienen sie nur zehn Prozent des weltweiten Einkommens und besitzen nur ein Prozent des Eigentums. Fast zwei Drittel der Armen auf der Welt sind Frauen und sie sind überdurchschnittlich oft arbeitslos. Zudem seien sie in vielen Ländern von der Mitbestimmung ausgeschlossen“. (www.welt.de: Frauen erledigen zwei Drittel der Arbeit weltweit; 25.06.2010).

Katrine Marçal schreibt in ihrem Buch Machonomics:

„Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt von weniger als zwei Dollar am Tag. Die meisten von ihnen sind Frauen. Armut hat sich zu einer Frauenfrage entwickelt. Millionen Frauen führt die Hoffnung auf ein besseres Leben in andere Länder, weit entfernt von ihren Kindern – entweder um gegen Bezahlung die Kinder anderer zu lieben oder um sich als Putzfrau, Kellnerin, Fabrik-, Land- oder Sexarbeiterin zu verdingen, auf der Schattenseite der Weltwirtschaft“. (Marçal, Katrine: Machonomics, 2016, S. 50).

Was bedeutet die Schattenseite der Weltwirtschaft denn im konkreten körperlichen Leben? Auch hier stellt Katrine Marçal die richtigen Fragen, denn:

„Wer hält den Haushalt der Haushälterin in Ordnung? Wer kümmert sich um die Tochter des Kindermädchens? (ebenda, S. 58).

Diese Fragen werden nicht beantwortet von einer patriarchalen, ausschließlich am Mann orientierten Ökonomie. Sie werden ausgeblendet, denn Fürsorgearbeit soll unsichtbar bleiben. Das ist das Dogma der Patriarchalen Ökonomie, welche das Privat-Einkommen (PE), als Ergebnis des Raubes an das Vorhandensein eines Penis geknüpft hat.

Katrine Marçal schreibt über das Leben der Haushälterinnen:

„Das Leben dieser Frauen besteht aus langen Arbeitstagen und niedrigen Löhnen. Hausarbeit ist mühsam, isoliert und ungeregelt. Sie leben oft dort, wo sie arbeiten – im Haus anderer Leute“. (ebenda; S. 59).

Und die Autorin konkretisiert:

„In den USA beträgt die durchschnittliche Arbeitszeit für Hausangestellte vierzehn Stunden. Laut einer Studie der Human Rights Watch ist es vielen verboten, das Haus ohne Erlaubnis zu verlassen. Verbale, körperliche und/oder sexuelle Übergriffe sind an der Tagesordnung. Zu einer Anzeige kommt es aber in den seltensten Fällen. Oft hat sie keine Aufenthaltserlaubnis und Angst vor der Abschiebung. Sie lebt in ständiger Sorge. Vor allem um ihre Kinder, die auf der anderen Seite des Planeten leben“. (ebenda, S. 59).

Auch in anderen Ländern sieht die Ausbeutungssituation von Haushälterinnen nicht besser aus.

In Deutschland leben zum Beispiel viele Altenpflegekräfte aus Osteuropa mit in der Wohnung. Merle Schmalenbach hat über deren Situation recherchiert:

„In Deutschland gibt es immer noch Dienstmägde: 24 Stunden sind die Frauen im Einsatz, ständig auf Abruf: Sie leben in winzigen Zimmern, haben kaum Freizeit, müssen schwer heben, arbeiten für viel zu wenig Geld. Osteuropäische Pflegekräfte gehören zum neuen Prekariat – und ihre Zahl steigt. Experten schätzen, dass es zwischen 100.000 und 300.000 sind… Die Ausbildung der Frauen ist oft miserabel. Sie sprechen nur schlecht Deutsch. Sind kaum auf die große mentale und körperliche Belastung vorbereitet, die sie in Deutschland erwartet. Manche werden mit falschen Versprechungen hierher gelockt… In extremen Fällen erleben sie Rassismus, Misshandlung und sexuelle Übergriffe. Kritiker sprechen von Pflegesklavinnen“. (Schmalenbach, Merle: „Dienstmägde für Deutschland“: ZEIT ONLINE: 15.06.2017).

Christoph Sydow berichtet, dass Menschenrechtsgruppen das sogenannte Kafala-Ausbeutungs-System philippinischer Haushälterinnen in Kuweit ebenfalls mit Sklaverei vergleichen. (Sydow, Christian: Das schöne Gesicht der Ausbeutung: SPIEGEL ONLINE: 24.07.2018).

In dem Begriff Sklaverei treten tatsächlich die Schattenseiten der patriarchal-männergott-ökonomischen Weltwirtschaft ans Licht. Es wird erstens sichtbar, dass viele dieser Frauen, die sich unter prekären Bedingungen, oft weit entfernt von ihren eigenen Kindern verdingen müssen, Mütter sind, die das machen müssen, um das Überleben ihrer Kinder zu sichern. Und es wird zweitens sichtbar, dass diese prekäre Arbeit im Raum des Raubes stattfindet, Frauen respektive Mütter also als Sklavinnen des patriarchalen Systems fungieren. Mütter als Sklavinnen der Peniswirtschaft des Patriarchats, nicht nur im Haushalt, sondern auch in der Pflege, in den Fabriken und Plantagen, oder aber als Prostituierte und neuerdings als „Surrogatmütter“, wie kommerzielle Leihmütter im patriarchalen Fachjargon genannt werden. Die Bezeichnung „Surrogatmütter“ für kommerzielle Leihmütter bringt es ebenso auf den Punkt, wie der Begriff Sklaverei, denn Surrogat heißt: Ersatzmittel, Ersatzstoff, Ersatz für einen Gegenstand. Der Körper der Frau wird verdinglicht. Er wird zu einem Gegenstand entwürdigt, zu einem Handelsprodukt.

Tatsächlich findet in der Prostitutions- und der kommerziellen Leihmutterschaftsindustrie ein Frauenkörperhandel und häufig ein Mädchenkörperhandel statt, der nur der vom Patriarchat gezüchteten weltweiten Mütterarmut geschuldet ist, denn keine Mutter würde ohne riesige Not sich selbst oder eine ihrer Töchter der Körperausbeutungstortur aussetzen, damit patriarchal-pervertierte Penisse dieser Welt die zarten Brüste, Vulven und Vaginas, und die Gebärmütter ihrer Töchter missbrauchen, verletzen, misshandeln und als Zuhälter weiteres Penis-Privat-Einkommen (PE) akkumulieren können. Und keine Mutter mit ausreichendem Mütter-EinkommenME statt PE – würde ihre Tochter in die Sklavenfabriken der Textilindustrie zum Beispiel in Bangladesch schicken, „wo meist junge Frauen unter unmenschlichen und gefährlichen Arbeitsbedingungen und für Hungerlöhne billige Kleidung für den Europäischen oder US-Markt herstellen“, wie Maria Mies und Vandana Shiva in ihrem gemeinsamen Buch „Ökofeminismus“ (2016) schreiben. Maria Mies konkretisiert in ihrem Beitrag über die Lebenslüge der Industriegesellschaft auch die Sklavinnenzustände in diesen Textilfabriken. Sie schreibt:

„Inzwischen ist auch überall bekannt, dass es in solchen Fabriken immer wieder zu großen Katastrophen wie Bränden oder den Zusammensturz von Gebäuden kommt, bei denen Tausende von Menschen, vor allem Frauen ums Leben kommen oder lebenslänglich behindert werden“. (Mies, Maria, Shiva, Vandana: Ökofeminismus; Die Befreiung der Frauen, der Natur und unterdrückter Völker; Eine neue Welt wird geboren; 2016, S. 72).

Die emeritierte Professorin für Soziologie an der Fachhochschule Köln beschreibt die Lebensumstände von Menschen, welche sich in diesen Fabriken verdinglichen müssen, näher:

„Drei Viertel davon sind Frauen, die in die Stadt gekommen sind, weil die Einkommen auf dem Land nicht mehr zum Lebensunterhalt reichen. Sie arbeiten oft über 12 Stunden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen auf engem Raum. Die von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) festgelegten internationalen Standards für Arbeitsbedingungen, die Codes of Conduct werden nirgendwo eingehalten. Der durchschnittliche Arbeitslohn einer Näherin beträgt 100 Euro“. (ebenda, S. 72).

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Blick auf die nationale Verteilung von Reichtum. Die Berghof foundation veröffentlicht unter www.frieden-fragen.de dazu aktuelle Daten der Weltbank vom 19.06.2018. Demnach liegen die 10 ärmsten Länder der Welt alle in Afrika in der Reihenfolge:

Die Rangliste der 10 ärmsten Länder der Welt:

  1. Zentralafrikanische Republik
  2. Liberia
  3. Burundi
  4. DR Kongo
  5. Niger
  6. Malawi
  7. Mozambique
  8. Togo
  9. Sierra Leone
  10. Madagaskar

(Quelle Berghof foundation: 2016)

Die Berghof Foundation schreibt dazu:

„Es gibt große Unterschiede zwischen dem Reichtum der Menschen auf der Welt. Auf dem afrikanischen Kontinent liegen die 10 ärmsten Länder der Erde. Während jemand in Singapur ein Einkommen von durchschnittlich 216 US-Dollar am Tag hat, hat ein Mensch in der Zentralafrikanischen Republik täglich nur ungefähr 1,80 US-Dollar zur Verfügung. Reichtum ist hier gemessen am Bruttonationaleinkommen. Das ist der Geldbetrag, den alle Bewohner eines Landes in einem Jahr erwirtschaftet haben. Hier wurde das Bruttonationaleinkommen pro Kopf (Einwohner) unter Berücksichtigung der Kaufkraftparität angegeben. Das heißt, man vergleicht, wie viel sich eine Person von dem tatsächlichen Einkommen kaufen kann. Zum Beispiel bekommt ein Arbeiter in der Schweiz einen höheren Geldbetrag als in Katar. Der Arbeiter in Katar kann sich aber von diesem Einkommen mehr Brot kaufen als die Person in der Schweiz.“ (Berghof Foundation: http://www.frieden-fragen.de: Stand 03.08.2018).

Interessant an diesen Zusammenstellungen ist die typische Gleichsetzung des Bruttoinlandprodukts (BIP) mit Kaufkraft. (Anmerkung: Bruttoinlandsprodukt (BIP) = Bruttonationalprodukt (BNP) =Bruttosozialprodukt (BSP)).

Tatsächlich offenbart diese Gleichsetzung des Bruttoinlandprodukts mit Kaufkraft das Negieren lebenswichtiger, vor allem von Frauen geleisteter Arbeit, denn in vielen Ländern sind Frauen und insbesondere Mütter die Trägerinnen der lebenserhaltenden Subsistenzperspektive, welche die Grundlage des Überlebens ist, wodurch sich ein falscher Blick auf Armut und Reichtum ergibt, der hier noch einmal verdeutlicht werden muss. Vandana Shiva schreibt dazu:

„Die ausschließliche Konzentration auf das im BSP gemessene Einkommen und den Cash flow bedeutet, dass das Gewebe des Lebens zwischen Frauen, Kindern und der Umwelt nicht mehr von zentralem, allgemeinem Interesse ist. Der Status von Frauen und Kindern und der Zustand der Umwelt haben nie als „Indikatoren“ für Entwicklung gedient. Dieser Ausschluss wird durch das Unsichtbarmachen von zwei Vorgängen erreicht: Erstens werden die Beiträge der Natur, der Frauen und Kinder zum Wachstum der Marktwirtschaft vernachlässigt und verleugnet. Die vorherrschenden Wirtschaftstheorien messen Arbeiten auf Subsistenzebene und im häuslichen Bereich keinen Wert bei. Diese Theorien schaffen es nicht, die Mehrheit der Menschen – Frauen und Kinder -, die statistisch „unsichtbar“ sind, miteinzubeziehen. Zweitens geschieht die negative Auswirkung der wirtschaftlichen Entwicklung und des Wachstums auf Frauen, Kinder und Umwelt weitgehend unerkannt und unerfasst. Diese beiden Faktoren führen zur Verarmung. Zu den versteckten Kosten der zerstörerischen Entwicklung gehören die durch die ökologische Verwüstung verursachten Lasten… Ich würde sagen, dass das BSP zunehmend ein Maß dafür wird, wie wirklicher Reichtum – der Reichtum der Natur und der von Frauen geschaffene lebenserhaltende Reichtum – rasch abnimmt. Wenn die zentrale wirtschaftliche Aktivität der Warenproduktion als Entwicklung deklariert wird, zerstört sie das Potenzial von Natur und Frauen, Leben, Güter und Dienstleistungen für die Grundbedürfnisse zu produzieren… Frauen werden erstens entwertet, weil ihre Arbeit mit der Natur kooperiert, und zweitens, weil ihre Arbeit, die Bedürfnisse deckt und die Subsistenz sicherstellt, allgemein abgewertet wird.“ (Mies, Maria, Shiva, Vandana: Ökofeminismus; Die Befreiung der Frauen, der Natur und unterdrückter Völker; Eine neue Welt wird geboren; 2016S, 89).

Vandana Shiva schlussfolgert daraus:

„Die Wirtschaft der Natur – durch welche die Regeneration der Umwelt stattfindet – und die Subsistenzwirtschaft der Menschen – in welcher Frauen die Nahrung für die Gesellschaft durch „unsichtbare“ unbezahlte Arbeit, die „Nicht-Arbeit“ genannt wird, produzieren – werden systematisch zerstört, um Wachstum in der Marktwirtschaft zu erzeugen“. (ebenda, S. 90).

Interessant ist unter diesen Gesichtspunkten auch der Blick auf die reichsten Länder der Welt. Die Rangliste der 10 reichsten Länder der Erde (2016) ist folgende:

Die Rangliste der 10 reichsten Länder der Welt:

  1. Singapur
  2. Brunei
  3. Kuweit
  4. Arabische Emirate
  5. Norwegen
  6. Luxemburg
  7. Schweiz
  8. USA
  9. Irland
  10. Saudi-Arabien

(Quelle Berghof foundation: 2016)

Auffallend ist, dass unter den zehn reichsten Ländern der Welt fünf Länder zu finden sind, deren Reichtum überwiegend auf Naturausbeutung beruhen, denn Brunei, Kuweit, die Arabischen Emirate, Norwegen und Saudi-Arabien verdanken ihren Reichtum vor allem den Öl- und Gasvorkommen, also kostenlosen Leistungen von Mutter Natur. Länder wie Singapur, Luxemburg, die Schweiz aber auch Irland wiederum verdanken ihren Reichtum im Wesentlichen der dubiosen Steuerschlupflöcher-Penis-Zocker-Finanzvaterblasenökonomie, die Gewinne allesamt Penis-Milliardären zuschiebt, während sie Verluste der Allgemeinheit aufhalst. Die zehn reichsten Menschen der Welt sind deshalb auch alle Penis-Milliardäre. 8 von ihnen stammen aus den USA:

Die Rangliste der 9 Penis-Milliardäre der Welt:

  1. Jeff Bezos, USA
  2. Bill Gates, USA
  3. Warren Buffet, USA
  4. Bernard Arnault, Frankreich
  5. Amancio Ortega, Spanien
  6. Mark Zuckerberg, USA
  7. Carlos Sim Helu, Mexiko
  8. Larry Ellison, USA
  9. Larry Page, USA

Quelle: www.vermoegenmagazin.de, 03.08.2018

Unter den 100 reichsten Menschen befinden sich ebenfalls überwiegend Männer, und unter den 1426 Milliardären dieser Welt befinden sich nur 138 Milliardärinnen, von denen viele durch ein Erbe im Klub der Superreichen gelandet sind. „Die Presse“ schreibt in dem Artikel „Self-Made-Milliardärinnen: Eine wahre Rarität“ vom 06.03.2013:

„Von den 138 Milliardärinnen sind viele durch ein Erbe im Klub der Superreichen gelandet. Fast immer sind in den Biographien die Wörter „Witwe“, „Tochter“ oder „Enkelin“ zu lesen… Unter den zehn reichsten Frauen befindet sich keine einzige, die nicht zumindest einen großen Teil ihres Vermögens geerbt hat“. (Die Presse: 06.03.2013).

Die reichste Frau der Welt, die ihr Vermögen selbst „erarbeitet“ hat, ist Rosalia Mera aus Spanien, die an einem Textil-Imperium beteiligt ist, zu dem unter anderem die Kette Zara gehört. Ihr Vermögen wird auf 6,1 Milliarden Dollar geschätzt. (ebenda). Im Vergleich dazu verfügt Jeff Bezos von Amazon, der aktuelle reichste Mann der Welt, über ein Vermögen von 130 Milliarden Dollar. (www.vermoegenmagazin.de).

Interessant ist, dass in diesem Vergleich China als das Land der Self-Made-Milliardärinnen gilt.

„Von acht superreichen Frauen haben sechs den Grundstein für ihr Vermögen selbst gelegt“,

ergänzt „Die Presse“ in ihrem oben genannten Beitrag.

Lohnenswert ist in diesem Zusammenhang auch noch mal ein weiterer Blick hinter die Kulissen Singapurs, das neben Hongkong zum stärksten Finanzmarktplatz Asiens zählt und auf der Liste der Staaten mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt (BIP) die erste Position einnimmt. Hinter den Kulissen des asiatischen Stadtstaats sieht es so aus, dass Singapur mit 1,2 Kindern pro Frau eine der niedrigsten Geburtenraten der Erde hat. Sophie Mühlmann schreibt in ihrem Artikel „Warum Asiens Powerfrauen in den Gebärstreik treten“:

„Zahlen der Vereinten Nationen belegen, dass einige asiatische Länder – besonders die reichsten, modernsten Staaten – inzwischen die wenigsten Neugeborenen weltweit zu verbuchen haben. Wachstum und Wohlstand steigen, die Babys bleiben aus. Die sinkenden Zahlen besonders in Taiwan, Japan, Singapur, Hongkong und Südkorea bereiten den Regierungen Zukunftssorgen. „Es ist eine tickende Zeitbombe“, sagt Familienplanungsexperte Mo. Es gibt immer mehr alte Leute, aber niemanden mehr, der für ihren Unterhalt bezahlt“. (Mühlmann, Sophie: „Warum Asiens Powerfrauen in den Gebärstreik treten“: Die WELT: 30.06.2013)

Die Gründe hierfür liegen einmal an dem exorbitanten Stress dieser inzwischen globalen patriarchalen, phalluswachstumsgetriebenen Ökonomie, in die Frauen einfach zusätzlich hineingestopft werden. Und der ökonomische Stress in Asien ist besonders berüchtigt. Sophie Mühlmann schreibt in ihrer Recherche:

„Von Tokio bis Taipei, von Hongkong bis Seoul – überall überfordern sich ambitionierte und gut ausgebildete Frauen, die endlich eine Chance haben, auf der Karriereleiter aufzusteigen. Morgens um sechs sitzen sie müde im brutalen Neonlicht der Vorort-U-Bahnen, das blasse, übernächtigte Gesicht bürotauglich geschminkt, den Körper im adretten Kostüm, den Coffe to go auf dem Schoß. Und oft erst lange nach Mitternacht treten sie völlig erschöpft, den Heimweg an.“ (ebenda).

Und, obwohl alle rund um die Uhr bis an den Rand der Erschöpfung arbeiten, ist neben dem enormen Stress, verursacht durch die globalisierte Patriarchatsökonomie, trotzdem nicht genug Geld da, um Kinder zu bekommen. Sophie Mühlmann ergänzt ihre Analyse zur besonders niedrigen Geburtenrate in den patriarchalen Hochleistungsökonomiezentren:

„Doch es ist nicht nur der Mangel an Gelegenheit, der potenzielle asiatische Eltern von der Fortpflanzung abhält. Der richtige Zeitpunkt hat hier auch viel mit Geld zu tun. Einen Sprössling aufzuziehen, in dieser Leistungsgesellschaft, ist teuer. In Hongkong sagen wir: Du brauchst vier Millionen HK-Dollar, um ein Kind groß zu bekommen… Das sind umgerechnet 400.000 Euro – die müssen erst einmal verdient sein.“ (ebenda).

Hier drängen sich doch einige systemrelevante Fragen auf: Ist das das Leben der Zukunft? Ist das, das Leben, das wir leben möchten? Und ist das das Leben, das auf der Erde funktionieren wird?“

Literaturverzeichnis:

Berghof Foundation: www.frieden-fragen.de: Stand 03.08.2018

Die Presse“: „Self-Made-Milliardärinnen: Eine wahre Rarität“ vom 06.03.2013

Konrad-Adenauer-Stiftung, 2008

Leimbach, Alina, Menkens, Sabine; Bertelsmann-Studie, 28.08.2017

Marçal, Katrine: Machonomics, Die Ökonomie und die Frauen, 2016

Mies, Maria; Shiva, Vandana: Ökofeminismus; Die Befreiung der Frauen, der Natur und unterdrückter Völker; Eine neue Welt wird geboren; 2016

Mühlmann, Sophie: „Warum Asiens Powerfrauen in den Gebärstreik treten“: Die WELT: 30.06.2013

Schmalenbach, Merle: „Dienstmägde für Deutschland“: ZEIT ONLINE: 15.06.2017

Sydow, Christian: „Das schöne Gesicht der Ausbeutung“: SPIEGEL ONLINE: 24.07.2018

United Nations Report, 1980

http://www.vermoegenmagazin.de, 03.08.2018

http://www.welt.de: Frauen erledigen zwei Drittel der Arbeit weltweit; 25.06.2010

English version of the text „Maternal poverty worldwide“ from my book Maternal poverty, 2019, p. 64-79 (german); translated by DEEP L

 

Maternal poverty worldwide

„As early as 1980, the UN published the following figures on women’s poverty:

„Women make up half the world’s population, do nearly two-thirds of the work, receive one-tenth of the world’s income and own less than one-hundredth of the world’s wealth. (United Nations Report, 1980).

Thirty years later, the numbers don’t sound any better. The Konrad Adenauer Foundation writes in 2008:

„70 percent of the world’s poor are still women, and at the same time over 70 percent of unpaid work is still done by women. They produce up to 80 percent of staple foods in developing countries, but only own ten percent of the arable land. Two thirds of all illiterates are women, especially in Africa and South Asia. Violence against women is widespread. In ten countries of the world, women are not represented in parliament at all, and in 50 countries the proportion of women in national parliaments is less than ten percent. (Konrad Adenauer Foundation, 2008).

Hamidon Ali, President of the ECOSOC Economic and Social Council, pointed out in 2010 that two thirds of the work in the world is done by women and half of the food is produced by women.

„Yet they earn only ten percent of the world’s income and own only one percent of the property. Almost two-thirds of the world’s poor are women and they are above average unemployed. In addition, they are „excluded from co-determination“ in many countries. (www.welt.de: Women do two thirds of the work worldwide; 25.06.2010).

Katrine Marçal writes in her book Machonomics:

„Half the world’s population lives on less than two dollars a day. Most of them are women. Poverty has become a women’s issue. Millions of women hope for a better life in other countries, far away from their children – either to love other people’s children for a fee or to work as a cleaner, waitress, factory worker, farm worker or sex worker, on the shady side of the world economy“. (Marçal, Katrine: Machonomics, 2016, p. 50).

What does the shadow side of the world economy mean in concrete physical life? Katrine Marçal also asks the right questions here, because:

„Who keeps the housekeeper’s household in order? Who takes care of the nanny’s daughter? (ibidem, p. 58).

These questions are not answered by a patriarchal, exclusively man-oriented economy. They are hidden, because welfare work should remain invisible. This is the dogma of the patriarchal economy, which has linked the private income (PE), as a result of the robbery, to the existence of a penis.

Katrine Marçal writes about the life of the housekeepers:

„The lives of these women consist of long working days and low wages. Housework is arduous, isolated and unregulated. They often live where they work – in other people’s homes“. (ibid.; p. 59).

And the author concretizes:

„In the US, the average working time for domestic workers is fourteen hours. According to a study by Human Rights Watch, it is forbidden for many to leave the house without permission. Verbal, physical and/or sexual assaults are the order of the day. However, a complaint is rarely made. She often does not have a residence permit and is afraid of deportation. She lives in constant care. Especially their children who live on the other side of the planet“. (ibid., p. 59).

In other countries, too, the exploitation situation of female housekeepers does not look any better.

In Germany, for example, many elderly care workers from Eastern Europe live in the home. Merle Schmalenbach researched their situation:

„There are still maidservants in Germany: the women are on duty 24 hours a day, always on call: they live in tiny rooms, have hardly any free time, have to lift heavily, work for far too little money. Eastern European nursing staff are part of the new precariat – and their number is rising. Experts estimate that it is between 100,000 and 300,000… The education of women is often miserable. They only speak bad German. Are hardly prepared for the great mental and physical strain that awaits them in Germany. Some are lured here with false promises… In extreme cases they experience racism, abuse and sexual assault. Critics speak of „foster slaves“. (Schmalenbach, Merle: „Maids for Germany“: ZEIT ONLINE: 15.06.2017).

Christoph Sydow reports that human rights groups also compare the so-called Kafala exploitation system of Filipino housekeepers in Kuwait with slavery. (Sydow, Christian: The beautiful face of exploitation: SPIEGEL ONLINE: 24.07.2018).

In the term slavery the dark sides of the patriarchal-man-god economic world economy actually come to light. First, it becomes apparent that many of these women, who in precarious conditions, often far away from their own children, have to work as mothers to ensure the survival of their children. And secondly, it becomes apparent that this precarious work takes place in the space of robbery, in other words that women or mothers function as slaves of the patriarchal system. Mothers as slaves of the penis economy of patriarchy, not only in the household, but also in care, in factories and plantations, or as prostitutes and more recently as „surrogate mothers,“ as commercial surrogate mothers are called in patriarchal jargon. The term „surrogate mothers“ for commercial surrogate mothers brings it to the point, as does the term slavery, because surrogate means: substitute, substitute, substitute for an object. The woman’s body is reified. It is degraded to an object, to a commercial product.

In fact, in the prostitution and commercial surrogacy industries there is trafficking in women’s bodies, and often trafficking in girls‘ bodies, which is due only to the worldwide maternal poverty bred by the patriarchate, because no mother would expose herself or one of her daughters to the torture of body exploitation without enormous hardship, so that patriarchally perverted penises of this world can abuse, injure, mistreat and accumulate further penis private income (PE) as pimps the tender breasts, vulva and vaginas, and the wombs of their daughters. And no mother with sufficient maternal incomeME instead of PE – would send her daughter to the slave factories of the textile industry in Bangladesh, for example, „where mostly young women produce cheap clothing for the European or US market under inhuman and dangerous working conditions and for starvation wages,“ as Maria Mies and Vandana Shiva write in their joint book „Ecofeminism“ (2016). In her contribution on the life lies of industrial society, Maria Mies also concretizes the conditions of slaves in these textile factories. She writes:

„It is now well known that in such factories, major disasters such as fires or the collapse of buildings repeatedly occur, in which thousands of people, especially women, die or are handicapped for life. (Mies, Maria, Shiva, Vandana: Ecofeminism; The Liberation of Women, Nature and Oppressed Peoples; A New World is Born; 2016, p. 72).

The emeritus professor of sociology at the Cologne University of Applied Sciences describes the living conditions of people who have to reify themselves in these factories in more detail:

„Three quarters of them are women who have come to the city because the incomes in the countryside are no longer sufficient to make a living. They often work over 12 hours under inhumane working conditions in confined spaces. The International Labour Organization’s (ILO) international standards for working conditions, the Codes of Conduct, are not observed anywhere. The average wage of a seamstress is 100 Euro“. (ibid., p. 72).

In this context, it is also interesting to look at the national distribution of wealth. The Berghof Foundation publishes the latest data from the World Bank dated 19.06.2018 at www.frieden-fragen.de According to the data, the 10 poorest countries in the world are all in order in Africa:

The ranking of the 10 poorest countries in the world:

  1. Central African Republic
  2. Liberia
  3. Burundi
  4. DR Congo
  5. Niger
  6. Malawi
  7. Mozambique
  8. Togo
  9. Sierra Leone
  10. Madagascar

(Source Berghof foundation: 2016)

The Berghof Foundation writes about it:

„There are great differences between the wealth of men in the world. The African continent is home to the 10 poorest countries in the world. While someone in Singapore has an average income of $216 a day, a person in the Central African Republic has only about $1.80 a day available. Wealth here is measured by gross national income. This is the amount of money that all the inhabitants of a country have earned in one year. Here the gross national income per capita (inhabitant) was given taking into account the purchasing power parity. That is, you compare how much a person can buy from the actual income. For example, a worker in Switzerland receives a higher amount of money than in Qatar. But the worker in Qatar can buy more bread from this income than the person in Switzerland.“ (Berghof Foundation: http://www.frieden-fragen.de: Status 03.08.2018).

What is interesting about these compilations is the typical equation of gross domestic product (GDP) with purchasing power. (Note: Gross Domestic Product (GDP) = Gross National Product (GNP) = Gross National Product (GNP)).

In fact, this equation of gross domestic product with purchasing power reveals the negation of vital work, especially done by women, because in many countries women, and especially mothers, are the bearers of the life-sustaining subsistence perspective, which is the basis of survival, resulting in a false view of poverty and wealth that needs to be clarified here once again. Vandana Shiva writes about it:

„The exclusive concentration on the income and cash flow measured in GNP means that the fabric of life between women, children and the environment is no longer of central, general interest. The status of women and children and the state of the environment have never served as „indicators“ for development. This exclusion is achieved by making two processes invisible: First, the contributions of nature, women and children to the growth of the market economy are neglected and denied. The predominant economic theories attach no value to work at the subsistence level and in the domestic sphere. These theories fail to include the majority of people – women and children – who are statistically „invisible“. Secondly, the negative impact of economic development and growth on women, children and the environment is largely undetected and undetected. These two factors lead to impoverishment. … I would say that GNP is increasingly becoming a measure of how real wealth – the wealth of nature and the life-sustaining wealth created by women – is rapidly diminishing. If the central economic activity of commodity production is declared as development, it destroys the potential of nature and women to produce life, goods and services for basic needs… Women are devalued firstly because their work cooperates with nature, and secondly because their work, which covers needs and ensures subsistence, is generally devalued. „(Mies, Maria, Shiva, Vandana: Ecofeminism; The Liberation of Women, Nature and Oppressed Peoples; A New World Is Born; 2016S, 89).

Vandana Shiva concludes:

„The economy of nature – through which the regeneration of the environment takes place – and the subsistence economy of human beings – in which women produce food for society through „invisible“ unpaid labor, called „non-work“ – are systematically destroyed to generate growth in the market economy. (ibidem, p. 90).

From this point of view, the view of the richest countries in the world is also interesting. The ranking of the 10 richest countries in the world (2016) is as follows:

The ranking of the 10 richest countries in the world:

  1. Singapore
  2. Brunei
  3. Kuwait
  4. United Arab Emirates
  5. Norway
  6. Luxembourg
  7. Switzerland
  8. USA
  9. Ireland
  10. Saudi Arabia

(Source Berghof foundation: 2016)

It is striking that among the ten richest countries in the world there are five countries whose wealth is mainly based on natural exploitation, because Brunei, Kuwait, the Arab Emirates, Norway and Saudi Arabia owe their wealth primarily to the oil and gas deposits, i.e. free services from Mother Nature. Countries like Singapore, Luxembourg, Switzerland and Ireland, on the other hand, owe their wealth mainly to the dubious tax loopholes Penis-Zocker-Finanzvaterblasenökonomie (financial bubble economy), which pushes profits all of them to penis-billionaires, while it halts losses to the general public. The ten richest people in the world are therefore all penis billionaires. 8 of them come from the USA:

The ranking of the 9 penis billionaires of the world:

  1. Jeff Bezos, USA
  2. Bill Gates, USA
  3. Warren Buffet, USA
  4. Bernard Arnault, France
  5. Amancio Ortega, Spain
  6. Mark Zuckerberg, USA
  7. Carlos Sim Helu, Mexico
  8. Larry Ellison, USA
  9. Larry Page, USA

Source: http://www.vermoegenmagazin.de, 03.08.2018

Among the 100 richest people are also predominantly men, and among the 1426 billionaires of this world there are only 138 billionaires, many of whom have ended up in the club of the super-rich through an inheritance. „The Press“ writes in the article „Self-Made Billionaires. A true rarity“ from 06.03.2013:

„Of the 138 billionaires, many have ended up in the club of the super-rich by inheritance. Almost always the words „widow“, „daughter“ or „granddaughter“ are to be read in the biographies… Among the ten richest women there is not a single one who has not inherited at least a large part of her fortune“. (The Press: 06.03.2013).

The richest woman in the world who has „earned“ her fortune herself is Rosalia Mera from Spain, who is involved in a textile empire that includes the Zara chain. Their assets are estimated at $6.1 billion. (ibid.). In comparison, Jeff Bezos of Amazon, the current richest man in the world, has a fortune of 130 billion dollars. (http://www.vermoegenmagazin.de).

It is interesting to note that in this comparison China is considered the country of self-made billionaires.

„Of eight super-rich women, six have laid the foundation for their own fortunes.“

adds „Die Presse“ in its above-mentioned article.

In this context, it is also worth taking another look behind the scenes in Singapore, which alongside Hong Kong is one of Asia’s strongest financial centres and occupies first place on the list of countries with the highest gross domestic product (GDP). Behind the scenes in the Asian city-state, Singapore has one of the lowest birth rates in the world, with 1.2 children per woman. Sophie Mühlmann writes in her article „Warum Asiens Powerfrauen in den Gebärstreik treten“:

„United Nations figures show that some Asian countries – especially the richest, most modern states – now have the fewest newborns in the world. Growth and prosperity rise, the babies stay away. The declining figures, especially in Taiwan, Japan, Singapore, Hong Kong and South Korea, are worrying governments for the future. „It’s a ticking time bomb,“ says family planning expert Mo. „There are more and more old people, but no one left to pay their way. (Mühlmann, Sophie: „Why Asia’s power women are going on a childbirth strike“: The WORLD: 30.06.2013)

One reason for this is the exorbitant stress of this now global patriarchal, phallic growth-driven economy, into which women are simply stuffed. And the economic stress in Asia is particularly notorious. Sophie Mühlmann writes in her research:

„From Tokyo to Taipei, from Hong Kong to Seoul – ambitious and well-educated women who finally have a chance to climb the career ladder are overwhelmed everywhere. At six in the morning they sit tired in the brutal neon light of the suburban subways, the pale, tired face dressed for the office, the body in the neat costume, the coffee to go on their laps. And it is often only long after midnight that they begin their journey home, completely exhausted.“ (ibid.).

And, although everyone works around the clock to the brink of exhaustion, besides the enormous stress caused by the globalized patriarchal economy, there is still not enough money to have children. Sophie Mühlmann complements her analysis of the particularly low birth rate in the patriarchal centres of high performance economics:

„But it is not only the lack of opportunity that prevents potential Asian parents from reproducing. The right time here also has a lot to do with money. Raising a offspring in this meritocracy is expensive. In Hong Kong, we say: You need four million HK dollars to raise a child… That’s the equivalent of 400,000 euros – they have to be earned first.“ (ibid.).

Some systemically relevant questions arise here: Is this the life of the future? Is that the life we want to live? And is that the life that’s gonna work on Earth?“

See more:

Die Lüge, dass Mütter nicht arbeiten

Bibliography:

Berghof Foundation: www.frieden-fragen.de: Stand 03.08.2018

Die Presse“: „Self-Made-Milliardärinnen: Eine wahre Rarität“ vom 06.03.2013

Konrad-Adenauer-Stiftung, 2008

Leimbach, Alina, Menkens, Sabine; Bertelsmann-Studie, 28.08.2017

Marçal, Katrine: Machonomics, Die Ökonomie und die Frauen, 2016

Mies, Maria; Shiva, Vandana: Ökofeminismus; Die Befreiung der Frauen, der Natur und unterdrückter Völker; Eine neue Welt wird geboren; 2016

Mühlmann, Sophie: „Warum Asiens Powerfrauen in den Gebärstreik treten“: Die WELT: 30.06.2013

Schmalenbach, Merle: „Dienstmägde für Deutschland“: ZEIT ONLINE: 15.06.2017

Sydow, Christian: „Das schöne Gesicht der Ausbeutung“: SPIEGEL ONLINE: 24.07.2018

United Nations Report, 1980

http://www.vermoegenmagazin.de, 03.08.2018

http://www.welt.de: Frauen erledigen zwei Drittel der Arbeit weltweit; 25.06.2010

Wie nehmen wir Gott wahr? Eine naturnotwendige patriarchatskritische Korrektur

Text: Dr. Kirsten Armbruster

You´ll find an english version of this text above, translated by Deep L

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Die Latefossen in Norwegen (lat, latte, lac, Laktation – die Milch). Die zwei Milch-Fluss-Wasserfälle, die aus den Brüsten von Mutter Erde fließen und nicht nur den Ursprung von Naturanbindung, sondern auch die bis heute in der Landschaft verwurzelte ursprüngliche Naturreligion der Menschenart der göttlichen Mutter zeigen, welche durch den Mythologischen Muttermord des Patriarchats aus dem menschlichen Bewusstsein mit strukturell-patriarchaler Gewalt ausgemerzt werden sollte. Die Natur ist aber stärker als das Patriarchat und die Lebenskraft von Gott MUTTER drängt sich heute  – trotz Inquisition – wieder in das menschliche Bewusstsein, unter anderem durch die Macht des Wassers; Foto: Franz Armbruster

Wasserfall-Video des Vøringfossen, Norwegen: Franz Armbruster

Wenn wir heute über Gott reden, denken wir an etwas vom Mann Dominiertes und wir sollen glauben, das sei Religion: Gott Vater, Jesus, sein Sohn, der Heilige Geist, Allah, Mohammed, JHWE, Buddha, Brahma, Vishnu, Shiva, der Papst, der Dalai Lama und deren Priester und Mönche. Sie alle prägen unser Gottesbild und zwar ausschließlich männlich.

Tatsächlich gibt es nichts in der heutigen Welt, das stärker männlich besetzt und umkämpft ist, als der Gottesbegriff.

War das aber immer schon so?

Tatsächlich verfügt der Mann doch körperlich gar nicht über die Möglichkeit der Anbindung an das Leben, denn die längste körperliche Anbindung des Menschen ist die Nabelanbindung und die erfolgt  – genderintegrativ –  immer im Körper der Mutter, und nie im Körper des Vaters. Das ist Natur.

Ist also Religion im Ursprung gar nicht männlich besetzt? Steht der männliche Gott gar nicht am Anfang des menschlichen Bewusstseins, gar am Beginn der Welt? Ist er überhaupt der Schöpfer der Welt? Oder ist er nur der Schöpfer des Patriarchats, jenes zerstörerischen Gesellschaftssystems, das uns  zunehmend Angst macht, in Form einer Naturzerstörung, von der die Klimaerwärmung nur die Spitze der heute noch vorhandenen Eisberge ist?

FAKTENCHECK:

Die wahrscheinlich älteste Darstellung eines männlichen Gottes ist nach den aktuellsten Erkenntnissen der Interdisziplinären Patriarchatskritikforschung die überlebensgroße Statue eines Mannes, der seinen Penis umfasst. Sie stammt aus Ȿanliurfa (Urfa), aus der Nähe von Göbekli Tepe in Anatolien, in der Türkei, wo die bisher älteste von Menschen erbaute Tempelanlage gefunden wurde.  Mehr zu Göbekli Tepe – dem Nabelberg –  unter Türkei in: Gott MUTTER Darstellungen vom Neolithikum bis zum Mythologischen Muttermord (1)

Dieser wahrscheinlich älteste, männliche Gott der Welt wird auf circa 8500 v.u.Z. (vor unserer Zeitrechnung) datiert. Das ist circa 300 Jahre nach der ersten Domestizierung von Ziegen und Schafen, läuft also menschengeschichtlich zeiträumlich betrachtet parallel zum Prozessbeginn des tierzüchterischen Neolithikums, der mit der Domestikation der Caprivoren seinen Anfang nahm und seit der Rinderdomestikation (Bovidendomestikation), 6500 v.u.Z., den Urtyp der privatwirtschaftlich-patriarchalen  Raubbau-Ausbeutung der auch heute noch vom Kapitalismus propagierten  Capites-Wachstumsökonomie bildet, denn die capites sind nicht nur ursprünglich die Häupter einer Herde, sondern privare heißt auch heute noch rauben. Siehe hierzu auch: Die Lüge, dass Mütter nicht arbeiten

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Älteste, überlebensgroße, männliche Statue aus Ȿanliurfa (Urfa), in der Nähe von Göbekli Tepe, Anatolien, Türkei; Datierung circa 8500 v.u.Z.; die Figur ist wahrscheinlich die erste Darstellung eines männlichen Gottes; Foto: Creative Commons 4.0 International, User: Cobija

Ist es ein menschengeschichtlicher Zufall, dass in einem kurzen Zeitraum von 300 Jahren, erste tierdomestikatorische Spuren, älteste Nachweise von Gewaltausschreitungen in Siedlungen mit Steinhäusern in Ba´ja,  in der Nähe von Petra in  Jordanien um 8200 v.u.Z., wie sie der  Archäologe Hans Georg Geben beschreibt (Video: Geschichte der Aggression – Wann wurde der Mensch gewalttätig? www.spiegel.de; 1.3.2018),  und die erste Darstellung des wahrscheinlich ältesten, noch dazu überlebensgroß dargestellten, männlichen Gottes fallen? Im anatolisch-syrischen Raum und im Gebiet des Fruchtbaren Halbmonds begann ja, ausgelöst von einer starken  Klimaerwärmung im Übergang vom Pleistozän zum Holozän, die produzierende Lebensweise der Menschenart, die mit Sesshaftigkeit einherging und als Neolithikum bezeichnet wird. Mehr dazu in der Einführung von Gott MUTTER Darstellungen vom Neolithikum bis zum Mythologischen Muttermord (1)  und in meinem Buch „Das Muttertabu oder der Beginn von Religion“ (2010)

Bild 1: Wikimedia Commons gemeinfrei

Tierdomestikation, ein erstes männliches Gottesbild und erste Gruppengewalt entstehen nicht zufällig in diesem menschengeschichtlich kurzen Zeitraum von 300 Jahren, sondern sie hängen kausal zusammen und sie tragen bereits den Keim des Krieges, auch wenn erst im Laufe  der Bronzezeit mit der Domestikation von Pferden in Kombination mit der Herstellung von Waffen aus Bronze das patriarchale Kriegszeitalter mit überbordender Gewalt durchgesetzt wird. Siehe hierzu Zeittafel der menschlichen Geschichte auf der Basis der Patriarchatskritikforschung

Mit der Tierdomestikation beginnt der Mann allerdings anscheinend erstmals seine männliche Fruchtbarkeit bewusst wahrzunehmen und ordnet sie nicht etwa, biologisch realistisch als kleinen Beitrag zur Lebensentstehung ein, sondern er startet damit, sie göttlich, und nicht zufällig überlebensgroß zu erhöhen. Sein männlicher, vermeintlich über dem Leben stehender Geist, erfindet über die Zwischenstufen des patriarchalen Kults der sogenannten „Heiligen Hochzeit“, in der es  – wie Gerhard Bott in seinem Buch  „Die Erfindung der Götter“ bestechend logisch freigelegt hat, erst um die Heiligung der Fruchtbarkeit des Mannes, dann um die Legitimation des Königs und schließlich um die Heiligung des in der Hochzeit gezeugten und empfangenen potentiellen Thronfolgers geht (Bott, Gerhard, 2009; S. 163), am Ende der männlichen Vergöttlichungsstufen den ersten männlich-monotheistischen Schöpfergott gibt und zwar wohl gemerkt – nicht am Beginn der Welt –  sondern erst 650 v.u.Z., zur Zeit von König Josia.

Dieser erste männlich-monotheistische Schöpfergott kann angeblich Leben schaffen, und zwar über das Wort, das  – mangels  männlich-väterlicher Gebärorgane dem männlichen Logos entsprungen ist und folglich auch nicht mehr auf der Erde angesiedelt sein kann, sondern im Himmel, weit entfernt von der Körperrealität menschlichen Lebens. Tatsächlich konnte dieser monotheistische Schöpfergott nur entstehen auf der Basis einer weiteren patriarchalen Eskalationsstufe, nämlich dem Mythologischen Muttermords, wie er erstmals 1100 v.u.Z. im babylonischen Weltschöpfungsepos ENUMA ELISH im Kampf zwischen Marduk und Tiamat beschrieben wird.

Hier stehen wir auch heute noch: auf der Ebene des Mythologischen Muttermords und aufbauend auf dem Mythologischen Muttermord sprechen wir auch heute noch nicht nur allenthalben von Schöpfung und niemals von Geburt und wir können in dieser Muttermordlogik Gott und Religion nur männlich besetzt denken. Er, der tierzüchterische Mann, hat sich auf der Grundlage der Hybris von Vaterschaft zum Schöpfer und zwar nicht nur zum Schöpfer des Lebens, sondern zum Schöpfer des gesamten Kosmos, zum Schöpfer der Welt, erklärt. Er ist theologisch bis heute der HERR unserer patriarchalen Welt.

Tatsächlich war das aber nicht schon immer so, sondern wie wir in dem geschichtlichen Kurzabriss sehen konnten, entstand die Manngott-Väterhybris menschengeschichtlich erst in jüngster Zeit. Noch in der Apostelgeschichte im Neuen Testament wird beschrieben, wie die Menschen in Ephesos nach ihrer großen Göttin schrien, die bei den Griechen Artemis und bei den Römern Diana hieß. In der Apostelgeschichte 19 in dem Kapitel „Der Aufstand des Demetrius“ wird der Aufschrei in der Bevölkerung beeindruckend beschrieben. Dort steht:

„Nicht allein aber ist für uns Gefahr, dass der Tempel der großen Göttin Artemis für nichts geachtet und auch ihre herrliche Größe, die ganz Asien und der Erdkreis verehrt, vernichtet wird. Als sie aber das hörten, wurden sie voll Wut, schrien und sagten: Groß ist die Artemis der Epheser!“ (Apg. 19, 27-30).

Jacobsweg-Teil1

Mehr dazu in meinem Buch: „Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, 2013, S. 41-57

Mit der Internalisierung eines männlichen Gottesbegriffs, dem Theos als Initialzündung der heutigen Theologien, der menschengeschichtlich überhaupt erstmals im tierzüchterischen Neolithikum nachweisbar ist,  beginnt also erst, über die oben beschriebenen Zwischenstufen, die langsame Ablösung von Gott MUTTER aus der erdgebundenen Naturreligion des Paläolithikums,  welche 500 000 Jahre lang das religiöse Verständnis der Menschenart geprägt hatte, die Anbindung, Losbindung und Rückbindung an den Körper der Mutter, den Ursprung von Religion, denn Religion bedeutet nicht zufällig bis heute „Anbinden, Losbinden, Zurückbinden“, was aber auch verdeutlicht, dass anders als heute durch die manipulativ-dogmatische Gehirnwäsche des Patriarchats suggeriert, Religion nie männlich-väterlich sein kann, sondern immer nur göttlich-mütterlich. Mehr dazu in:

500 000 Jahre Matrifokale Geschichte

Gott MUTTER Darstellungen im Paläolithikum

und in folgenden Büchern

Bücher von Kirsten Armbruster

TRANSFORMATION:

Latefossen-Mutter Erde-Milch-Wasserfallvideo, Norwegen: Franz Armbruster

Theologie, die Erfindung des Mannes als Schöpfergott markiert in der Tat,  den Beginn der Vernichtung der in der Natur  verwurzelten erdverbundenen und erdverbindenden Religion von Gott MUTTER, denn Theologie ist nichts anderes als der Versuch, die natürlichen mutterkörperangebundenen Gegebenheiten des Lebens  an die Menschenmütter, die Tiermütter und Mutter Erde vergessen zu machen. Und es ist weder Zufall, dass alle drei monotheistischen Theologien aus der Gegend stammen, wo das tierzüchterische Neolithikum entstand, noch ist es ein Zufall, dass der monotheistische Mann-Gott ein Hirtengott ist, der seine göttliche Legitimation mit den männlichen Machtinsignien Geißel und Krummstab,  auf die Fruchtbarkeit seines  Penisses gründet und damit abiologisch die Mutter als eigentliche Trägerin der Lebensentstehung zum passiven Gefäß degradiert, was erklärt, weshalb Theologie bis heute überwiegend Penisträgern vorbehalten ist und Bischöfe ihre Macht bis heute mit Krummstäben stützen, denn der HERR ist ein Hirte und der Hirte ist der HERR des Patriarchats.  Daraus folgt aber auch, dass das theologische Hirtenpenispatriarchat sicher nicht im modernen feministischen Gleichheitsverständnis verschwindet, wenn Frauen – wie zum Beispiel im Protestantismus – das machen dürfen, was patriarchale Männer machen, in dem Fall die Predigten der Mann-Gott-Theologien ebenfalls missionarisch verbreiten. Nein, in einem solchen Gleichmachungsverständnis liegt nicht die Lösung der patriarchalen Naturzerstörungsproblematik, denn die Mann-Gott-Schöpfungsideologie entstammt  – wie wir gesehen haben- dem Logos des Muttermords, der gleichgesetzt werden kann mit dem Mord an der Natur.

Biologie statt Biologismus

Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert

Tatsächlich ist Theologie das Patriarchatsmanifest wider die Natur.  Darüber kann weder Feministische Theologie noch das heutige „moderne“ theologisch-politische Lamentieren über die „Bewahrung der Schöpfung“ hinwegtäuschen, denn des Mann-Gottes-Wort, das Schöpfungswerkzeug des Patriarchats mangels väterlicher Gebärfähigkeit, von dem wir per theologischer Doktrin kein Yota hinwegnehmen dürfen, besagt zusammengefasst nichts anderes als:

Machet euch die Erde, die Frauen und alles Getier untertan und herrschet über diese Untertanen.

Die Folge einer solchen Natur-Muttermord-Patriarchatsindoktrination ist die heutige  Abtrennung des Menschen von der Natur und den körperlichen Realitäten insgesamt. Sie ist die Wurzel und gleichzeitig das Hauptübel des Patriarchats.

Die heute medial forcierte isolierte Betrachtung des Klimawandels als Ausdruck der vom Patriarchat angerichteten Naturzerstörung ist also nur ein Tropfen auf den von den patriarchalen Dogmen überhitzten Steinen unseres Lebensraums, der Erde. Die jetzigen Klimabemühungen werden also nicht genügen, um das Überleben auf der Erde zu retten, solange wir nicht die Wurzeln des Patriarchats verstehen, die Wurzeln, die in einer lebenszerstörenden Theorievermengung von capites-tierzucht-getriebener Wachstumsökonomie, den dazu gehörenden Religion- ist-männlich-Lügen und einer Negierung der Natürlichen Integrativen Ordnung der Mutter liegen. Denn, wie wir erkennen können, gibt es eine enge Korrelation zwischen der heutigen Naturzerstörung, der Entstehung der Landwirtschaft, insbesondere auch der tierzüchterischen Landwirtschaft, dem Kapitalismus, dem exponentiellen Bevölkerungswachstum, dem Krieg und den Theologien, die alle zusammen auf der Basis des Missbrauchs von Müttern stehen, also auf struktureller Gewalt gegen Menschenmütter, Tiermütter und Mutter Erde durch die Verwandlung des ursprünglichen Mutterlands in Vaterländer durch Krieg.

Die Ursachenforschung der Interdisziplinären Patriarchatskritik ist also der Schlüssel zur Lösung unserer Probleme. Wenn wir das in seiner Gesamtumfänglichkeit verstehen, dann können wir daraus ein Maßnahmenpaket der Lebensrettung auf der Erde vor der vollständigen Patriarchatszerstörung entwickeln. Mit Symptomdokterei auf der Basis von Klimapanik allein, wird uns das nicht gelingen. Der patriarchatskritische Blick auf die Theologien, die vom naturzerstörenden Patriarchat unter besonderen Schutz gestellt wurden, ist dabei systemrelevant in beide Richtungen, einmal in Richtung der Auflösung falscher Lebensdogmen, die sich in Wahrheit als Todesdogmen erwiesen haben und dann in Richtung der wieder notwendigen Heiligung und der damit einhergehenden Heilung von Natur, der Basis unseres Lebens. Die gute Nachricht: Gott MUTTER lebt und sie ist stärker als das Patriarchat, denn Sie ist Natur.

Die höchste Form der patriarchalen Diskriminierung ist die Behauptung, dass Gott ein Vater und Religion männlich ist

Die Evolution frisst keine Kinder – eine anthropologische Revision

Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert

Patriarchatskritik

Matrifokalität ist kein Matriarchat

Männer wollen nicht daran erinnert werden, dass sie von Müttern geboren werden – und Frauen – lächeln das weg

#GodMother -Lassen wir die Gott-Mann- Theologien hinter uns

Matrifokale Männer und Väter

Gott MUTTER Darstellungen im Paläolithikum

Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus

Die Lüge vom Urvater

Am Anfang war Gott MUTTER

Zeittafel der menschlichen Geschichte auf der Basis der Patriarchatskritikforschung

 

English version of the text by Dr. Kirsten Armbruster, translated by Deep L:

How do we perceive God? A nature-necessary patriarchal critical correction

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Latefossen in Norway (lat, latte, lac, lactation – milk). The two milk flow waterfalls that flow from Mother Earth’s breasts and show not only the origin of nature connection, but also the original natural religion of the human species of the divine Mother, which is still rooted in the landscape today and which was to be wiped out of human consciousness with structural-patriarchal violence by the mythological matricide by the patriarchy. But nature is stronger than patriarchy and the life force of God MOTHER is today – despite inquisition – pushing itself back into human consciousness, among other things through the power of water; Photo: Franz Armbruster

Waterfall video of Vøringfossen, Norway: Franz Armbruster

When we talk about God today, we think of something dominated by man and we should believe it is religion: God the Father, Jesus, his Son, the Holy Spirit, Allah, Mohammed, JHWE, Buddha, Brahma, Vishnu, Shiva, the Pope, the Dalai Lama and their priests and monks. They all shape our image of God and exclusively male.

In fact, there is nothing in today’s world that is more male-dominated and male-competitive than the concept of God.

Has it always been like this?

In fact, the man does not physically have the possibility of connection to life, because the longest physical connection of the human being is the umbilical connection, which always takes place in the mother’s body, and never in the father’s body. It’s nature.

So is religion not at all male in its origin? Is the male God not at the beginning of human consciousness, even at the beginning of the world? Is he even the creator of the world? Or is he just the creator of patriarchy, the destructive social system that is increasingly frightening us, in the form of a destruction of nature, of which global warming is only the tip of the icebergs that still exist today?

CHECK THE FACTS:

According to the latest findings of interdisciplinary patriarchal criticism research, the probably oldest depiction of a male god is the larger-than-life statue of a man enclosing his penis. It originates from Ȿanliurfa (Urfa), near Göbekli Tepe in Anatolia, Turkey, where the oldest man-made temple complex was found.  More about Göbekli Tepe – the Nabelberg – under Turkey in: God MOTHER Representations from the Neolithic to the Mythological Matricide (1)

This probably oldest, male God of the world is dated on circa 8500 b.o.c. (before our calculation of time). This is about 300 years after the first domestication of goats and sheep, i.e. it runs parallel to the beginning of the  zootechnical neolithic period in terms of human history, which began with the domestication of the caprivors and which, since the domestication of cattle (bovide domestication), which took place 6500 b.o.c. , is the archetype of the private patriarchal exploitation of the capites growth economy, which is still propagated today by capitalism, because the capites are not only originally the heads of a herd, but privare means to rob even today. See also: The lie that mothers do not work

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Oldest, larger-than-life male statue from Ȿanliurfa (Urfa), near Göbekli Tepe, Anatolia, Turkey; dated about 8500 BC; the figure is probably the first depiction of a male god; Photo: Creative Commons 4.0 International, User: Cobija

 

Is it a coincidence in human history that in a short period of 300 years, the first animal domestication traces, the oldest evidence of violence in settlements with stone houses in Ba´ja, near Petra in Jordan around 8200 BC, as described by the archaeologist Hans Georg Geben (Video: History of Aggression – When did man become violent? http://www.spiegel.de; 1.3.2018), and the first depiction of the probably oldest, even larger-than-life male God fall? In the Anatolian-Syrian region and in the area of the Fertile Crescent, triggered by a strong global warming in the transition from the Pleistocene to the Holocene, the productive way of life of the human species began, which was accompanied by sedentariness and is known as the Neolithic. More about this in the introduction of God MOTHER Representations from the Neolithic to the Mythological Matricide (1) and in my book „Das Muttertabu oder der Beginn von Religion“ (2010)

Image 1: Wikimedia Commons in the public domain

Domestication of animals, a first male image of God and first group violence do not emerge by chance in this short period of 300 years in human history, but they are causally connected and already bear the seed of war, even if it is only in the course of the Bronze Age with the domestication of horses in combination with the production of bronze weapons that the patriarchal war era is enforced with exuberant violence. See the chronological table of human history on the basis of patriarchal critique research.

With the domestication of animals, however, the man apparently begins to consciously perceive his male fertility for the first time and does not classify it, biologically realistically, as a small contribution to the development of life, but starts to increase it divinely and not by chance larger than life. His male spirit, supposedly above life, invents through the intermediate stages of the patriarchal cult of the so-called „holy wedding“, in which – as Gerhard Bott has convincingly and logically exposed in his book „Die Erfindung der Götter“ (The Invention of the Gods) – first the sanctification of man’s fertility, then the legitimation of the king and finally the sanctification of the potential heir to the throne who was conceived and received in the marriage (Bott, Gerhard, 2009; p. 163), at the end of the male deification stages the first male monotheistic creator god and indeed well noticed – not at the beginning of the world – but only 650 b.o.c. , at the time of King Josia.

This first male monotheistic Creator God can supposedly create life through the word which – due to the lack of male fatherly birthing organs – originated from the male Logos and consequently can no longer be located on earth but in heaven, far away from the bodily reality of human life. In fact, this monotheistic creator god could only arise on the basis of a further patriarchal escalation stage, namely the mythological matricide, as described for the first time in 1100 BC in the Babylonian world creation epic ENUMA ELISH in the battle between Marduk and Tiamat.

Here we still stand today: on the level of the mythological matricide and building on the mythological matricide we still speak today not only everywhere of creation and never of birth and in this logic of matricide we can only think of God and religion as occupied by men. On the basis of the hubris of fatherhood, he, the zootechnical man, has declared himself to be the Creator, not only the Creator of life, but the Creator of the whole cosmos, the Creator of the world. He is theologically the Lord of our patriarchal world to this day.

In fact, this was not always the case, but as we could see in the brief historical outline, the male-father-hubris originated in human history only recently. The Acts of the Apostles in the New Testament still describe how the people in Ephesus cried out for their great goddess, who was called Artemis by the Greeks and Diana by the Romans. In Acts 19 in the chapter „The Revolt of Demetrius“ the outcry of the population is described impressively. It says:

„But there is not only danger for us that the temple of the great goddess Artemis will be ignored and that her glorious greatness, which worships all Asia and the world, will also be destroyed. But when they heard this, they were filled with rage and cried out, saying, „Great is Artemis the Ephesian! (Acts 19, 27-30).

Jacobsweg Teil 1

 

 

 

 

More about this in my book: „Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? The rediscovery of Europe’s roots, 2013, pp. 41-57

 

With the internalization of a male concept of God, the Theos, as the initial spark of today’s theologies, which in human history is for the first time verifiable in the zootechnical Neolithic, the slow detachment of God MOTHER from the earthbound natural religion of the Palaeolithic, which had shaped the religious understanding of the human species for 500,000 years, begins through the intermediate stages described above, the connection, detachment and reconnection to the mother’s body, the origin of religion, because religion does not coincidentally mean „tying up, untying up, tying back“ until today, which, however, also makes clear that unlike today through the manipulative-dogmatic brainwashing of the patriarchate suggests, religion can never be male-fatherly, but always only divine-maternal. Read more in:

500 000 years of matrifocal history

God MOTHER Paleolithic depictions

and in the following books

Books by Kirsten Armbruster

TRANSFORMATION:

Latefossen Mother Earth Milk Waterfall Video, Norway: Franz Armbruster

Theology, the invention of man as creator god, marks in fact the beginning of the destruction of the earth-bound religion of God MOTHER, rooted in nature and earth-connecting, because theology is nothing else than the attempt to make forget the natural mother-body-bound conditions of life to the human mothers, the animal mothers and mother earth. And it is no coincidence that all three monotheistic theologies originate from the area where the zootechnical Neolithic originated, nor is it a coincidence that the monotheistic man-god is a shepherd god, who gives his divine legitimation with the male insignia of power scourge and crook staff,  This explains why theology to this day is mainly reserved for penis bearers and why bishops still support their power with crooks today, because the Lord is a shepherd and the shepherd is the Lord of patriarchy.  But it also follows from this that the theological pastoral penispatriarchy certainly does not disappear in the modern feminist understanding of equality when women – as for example in Protestantism – are allowed to do what patriarchal men do, in which case the sermons of the man-God theologies spreading too. No, in such an understanding of equalization lies not the solution of the patriarchal problem of nature destruction, because the ideology of man-God creation originates – as we have seen – from the Logos of matricide, which can be equated with the murder of nature.

Biology instead of biologism

From mother biological facts and male „seed“ – How patriarchy degrades mothers to passive vessels

In fact, theology is the patriarchal manifesto against nature.  Neither feminist theology nor today’s „modern“ theological-political lamenting about the „preservation of creation“ can deceive about it, because the man-God-word, the creation tool of patriarchy for lack of fatherly fertility, from which we may not take away any yota by theological doctrine, says in summary nothing else than:

Subdue the earth, the women and all beasts and rule over these subjects.

The consequence of such nature-mother murder patriarchal indoctrination is the present separation of man from nature and the physical realities as a whole. It is the root and at the same time the main evil of patriarchy.

The isolated consideration of climate change as an expression of the destruction of nature caused by patriarchy, which is forced by the media today, is thus only a drop on the stones of our habitat, the earth, overheated by patriarchal dogmas. So the current climate efforts will not be enough to save survival on Earth unless we understand the roots of patriarchy, the roots that lie in a life-destroying theory blending of capites-animal-bred growth economics, the associated religion-is-male lies, and a negation of the Mother’s Natural Integrative Order. For, as we can see, there is a close correlation between today’s destruction of nature, the emergence of agriculture, especially zootechnical agriculture, capitalism, exponential population growth, war, and the theologies, all of which are based on the abuse of mothers, that is, structural violence against human mothers, animal mothers, and Mother Earth through the transformation of the original motherland into fatherlands through war.

The causal research of the Interdisciplinary Patriarchal Critique is thus the key to solving our problems. If we understand this in its entirety, then we can develop a package of measures to save life on earth from the complete destruction of patriarchy. With symptom doctoring on the basis of climate warming  alone, we will not succeed. The patriarchal critical view of the theologies, which were placed under special protection by the nature-destroying patriarchy, is thereby systemically relevant in both directions, once in the direction of the dissolution of false life dogmas, which in truth have proved to be death dogmas, and then in the direction of the necessary sanctification again and the accompanying healing of nature, the basis of our life. The good news: God MOTHERS lives and she is stronger than patriarchy

 

Warum ich verheiratet bin und deshalb Matrifokale Patriarchatskritikerin mit einem Politischen Mütterbewusstsein (POM) geworden bin

An english version of the text by Google translator is available above:

Wir – mein Mann und ich – sind privilegiert, beide AkademikerInnen, beide aus sogenannten „intakten “ Familien mit funktionalen Ehen stammend, selbst seit 30 Jahren konfliktfähig stabil verheiratet mit vier, inzwischen erwachsenen, gemeinsamen Kindern, die alle ihre Frau oder ihren Mann im Leben stehen. Wir haben alles richtig gemacht.

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Und trotzdem fühlt es sich falsch an, sehr falsch, denn wir haben beide ursprünglich auf der gleichen Ebene angefangen, beide gleich viel verdient, beide in einem guten Job, mit einer guten Berufsausbildung. Durch die Elternschaft hat sich  – obwohl ich auch selbstständig erwerbstätig war – eine  absurde Schere der Diskrepanz zwischen uns als Paar geöffnet – finanziell, arbeitstechnisch, gesellschaftlich anerkennungs- und  absicherungsfaktisch. Weil wir das theoretische Erfolgsmodell unserer Gesellschaft sind, können wir heute gemeinsam im Rückblick sagen: das Vater-Mutter-Kind- Ehe- oder Nichtehe- Paarungsfamilienmodell unserer Gesellschaft ist kein Erfolgsmodell.

Tatsächlich ist es ein dysfunktionales Gesellschaftssystem, das auf der Ausbeutung  von Müttern aufgebaut ist, Mütter, die mit „Liebe“ geködert und abgespeist werden, doch es ist keine Liebe. Es ist Missbrauch.

Biologistischer Missbrauch durch Missachtung mutterbiologischer Tatsachen, die auch in voller gesellschaftlicher Breite verbal mutterreduktionistisch daherkommt, denn der Mann zeugt das Kind nicht und er schwängert auch nicht die Frau, sondern er als Vater trägt, im Vergleich zur Mutter, nur einen Bruchteil zur Fortsetzung der Menschenart bei.  Siehe hierzu auch:

Biologie statt Biologismus

Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert

Der Missbrauch der Mütter äußert sich auch, und zwar im wahrsten Sinne lebensbedrohlich, in der Negierung von körpernotwendiger Fürsorgearbeit von Kindern und Alten, die im Kapitalismus – seit der Ableitung von Ökonomie von den capites einer privateigentum-penisgetriebenen Ökonomie im Zuge des  tierzüchterischen Neolithikum ab 6500 v.u.Zeitrechnung –  gesellschaftlich dogmatisiert wurde und bis heute wird,  und die ursprüngliche Matrifokale Gesamthandwirtschaft ersetzt hat.  Das Ergebnis ist weltweite Mütterarmut, aber darüber reden wir nicht, sondern sprechen lieber von Kinderarmut, was impliziert, das Kinder fertig vom Himmel fallen – ach ja – gemacht vom „lieben“ Gott, der ein „gütiger“ Vater-Sohn-Geist ist, der in die Welt hinausruft: „Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich“, verschleiernd, dass das wahre Leben nicht im Himmelreich stattfindet, sondern ganz real körpergebunden und mutterkörper-nabelschnur-entbunden auf der Erde – die im übrigen auch eine Mutter ist, und, in der Vaterhirtenlogik unserer Gesellschaft deshalb genauso missbraucht wird, wie die Menschenmütter und die Tiermütter, seit der Internalisierung des tierzüchterischen Neolithikums. Siehe hierzu auch meine beiden Streitschriften: „Mütterarmut – eine Streitschrift wider eine von Männern definierte und nur am Mann orientierte Ökonomie“ (2019) und „Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus“ (2013):

sowie:

Die Lüge, dass Mütter nicht arbeiten

Weil wir so privilegiert sind, weil wir gut ausgebildet sind, weil wir einen größeren finanziellen Spielraum hatten, konnten wir, mein Mann und ich – gemeinsam erkennen, dass viele der Probleme, mit denen wir in unserer Ehe konfrontiert waren, nicht privater Natur waren, nichts mit eigenen Defiziten oder Fehlern zu tun hatten, sondern struktureller Natur sind. Ich, als hoffnungvolle Akademikerin, die feststellen musste, dass sie durch das Muttersein ins bodenlose Abseits gestürzt war, ich nutzte meine Intelligenz und das an der Universität erworbene Wissen wissenschaftlicher Recherchetechniken und grub immer tiefer in den uns indoktrinierten Dogmen unserer Gesellschaft, bis nichts mehr übrig war, von diesem falschen Wissen, das die Mütter ihrere Stimme beraubt hatte, in der Anthropologie, in der Archäologie, in der Biologie, in der Geschichtsschreibung, in der Religion, in der Ökonomie, in der Soziologie, in der Philosophie, in der Psychologie, in der Medizin und in der Lehre an den Patriarchatsuniversitäten dieser Welt. Mein Mann ging diesen Weg mit, nicht immer gerne, aber zunehmend anerkennend. Das hat unsere Beziehung gerettet.

Möge das frei gelegte Wissen der Interdisziplinären Patriarchatskritikforschung immer mehr Menschen die Augen öffnen, Frauen und Männern und allen anderen diversen Geschlechtern, denn auch sie sind Opfer des Patriarchats, welche die binäre Paarordnung als einziges akzeptiertes Lebensmodell propagieren musste, nur damit der Vater so tun kann, als ob er – gleich wie die Mutter – 50 % zur Weitergabe menschlichen Lebens beiträgt. Fragt die Kleinsten unserer Gesellschaft – die Babys. Die wissen das auch heute noch, dass dem nicht so ist.

Mütter gehören menschenartgerecht ins Zentrum einer Gesellschaft, getragen, unterstützt und ideell und monetär gewürdigt von vielen helfenden Händen, die sich alle gemeinsam verantwortlich fühlen für das Leben.  Das ist Matrifokalität – die menschenartgerechte biologische Ordnung des Menschen. Eine Vater-Mutter-Kind-Familie ist dazu viel zu klein.

English translation of the text by Google translator:

Why I am married and became so a matrifocal critic of patriarchy, combined with a Political Motherconsciousness (POM)

We – my husband and I – are privileged, both academics, both from so-called „intact“ families with functional marriages, even for 30 years stable married with four, now grown-up, common children, all standing their woman or man in life. We did everything right.

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And yet it feels wrong, very wrong, because we both originally started on the same level, both earned the same amount, both in a good job, with good job training. Parenting has opened up an absurd gap in the discrepancy between us as a couple – financially, labor-technically, socially acceptable and secure, although I was self-employed most of the time in addition to caring. Because we are the theoretical model of success of our society, today we can say together in retrospect: the father-mother-child marriage or non-marriage mating family model of our society is not a successful model.

In fact, it is a dysfunctional social system based on the exploitation of mothers, mothers who are lured and fed with „love,“ but it is not love. It is abuse.

Biologistical abuse by disregard of mother biological facts, which comes verbalizing mother reductionist in full social latitude, because the man does not bear the child and he does not impregnate the woman, but he bears as a father, compared to the mother, only a fraction of the continuation of the human species.

Misuse of mothers also manifests itself, in the truest sense of life-threatening, in the negation of body-caring child and old care in capitalism – since the derivation of economics from the capites of a private property-penis-driven economy in the wake of the zootechnical Neolithic since 6500 before our chronology – socially dogmatic has been and continues to be today, and has replaced the original Matrifocal all-together-economy. The result is worldwide maternal poverty, but we’re not talking about that, but rather talking about child poverty, which implies that children finish falling from heaven – oh well – made by the „dear“ God, who is a „kind“ Father-Son-Spirit, who exclaims into the world, „Let the Infants come to me, for theirs is the kingdom of heaven,“ veiling that true life does not take place in the kingdom of heaven, but quite literally bodily bound and mother-body-unbound on the earth – which, by the way, is a mother too, and therefore, abused in the Father Shepherd logic of our society just as the mothers and the animal mothers have been since the internalization of the zootechnical Neolithic. See also my two pamphlets: „Mother poverty – a polemic against a man-defined and only man-oriented economy“ (2019) and „God the MOTHER – A polemic against patriarchal monotheism“ (2013):

Because we are so privileged, because we are well-educated, because we have greater financial scope, we, my husband and I, could together realize that many of the problems we faced in our marriage were not private, had nothing to do with our own deficits or mistakes, but are structural in nature. I, as a hopeful academic, who had to realize that I had fallen through motherhood in the bottomless offside, I used my intelligence and the knowledge acquired at the University of scientific research techniques and dug deeper and deeper in the indoctrinated dogmas of our society until nothing else remained, from this false knowledge that had deprived the mothers of their voice, in anthropology, in archeology, in biology, in historiography, in religion, in economics, in sociology, in philosophy, in psychology , in medicine and in teaching at the patriarchal universities of this world. My husband went this way together with me, not always happy, but increasingly appreciative. That saved our relationship.

May the released knowledge of interdisciplinary patriarchy criticism open more and more people’s eyes, women and men and all other different genders, because they too are victims of patriarchy, which had to propagate the binary pair order as the only accepted model of life, just so that the father can do so as if he – like the mother – contributes 50% to the transmission of human life. Ask the smallest of our society – the babies. They still know that this is not the case even today.

Mothers belong to the center of a society in the true sense of the word, supported, supported ideologically and financially, appreciated by many helping hands, who all feel together responsible for life. This is matrifocality – the human species-appropriate biological order of womb-man. A father-mother-child-family is far too small for that.

Zurück aus der Welt der TrollInnen

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

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Gestern sind wir zurückgekommen von unserer mehrwöchigen Reise in den  Ländern  der TrollInnen, Norwegen, Schweden und Dänemark, einer Reise, die ich gemeinsam mit meinem Mann Franz in unserem VW-Bus unternommen habe, mehrere Wochen auf engstem Raum und es hat nicht nur funktioniert, sondern es war wunderschön: eine runde, eindruckspralle Zeit, die wir beide als Segen und Geschenk des Lebens  empfunden haben. Für mich ein geführtes Geschenk von Gott MUTTER.

Am 5. Mai vor 30 Jahren haben wir uns kennen gelernt, im Jugendherbergsteil im Lutheranischen Hospiz in Jerusalem. Nur einen Tag sind wir uns damals dort begegnet. Dann war seine Reise, die er gemeinsam mit einem Freund unternommen hatte, zu Ende und meine Reise, die mich als alleinreisende Frau mit Rucksack durch ganz Israel und in den Sinai nach Ägypten führte, hatte gerade erst begonnen.

Im November desselben Jahres haben wir geheiratet. Reisen blieb immer ein starkes, verbindendes Element unserer Beziehung, auch gemeinsam mit unseren vier Kindern, eine Form des Reisens, die ich in der Synchronizität der Bedürfnisse mit keinem anderen Menschen erlebt habe. Ein Reisen, das meist ohne Komfort und ohne festes Tagesziel, nie wissend, wo man die nächste Nacht verbringt und in seiner dichten Fülle von Erlebnissen, bei den meisten, schon beim Erzählen den Stresslevel hochjagte, für uns aber Entspannung bedeutete, insbesondere auch für mich, die ich Sesshaftigkeit schon immer als unerträglich langweilig und damit unangenehm empfinde. Die in unserer Gesellschaft hochgepriesene Sesshaftigkeit, die mit Zivilisation gleichgesetzt wird und mit einer Missachtung der „fahrenden Völker“ einhergeht, obwohl sich bei Kenntnis der Menschheitsgeschichte mit dem Wissen der Interdisziplinären Patriarchatskritik, die Sesshaftigkeit des Menschen als Beginn der patriarchalen Problematik erweist, denn den größten Teil der Menschheitsgeschichte lebten die Menschen nicht sesshaft, sondern mobil als WildbeuterInnen, angepasst an die Gegebenheiten der Natur.

Reisen bedeutet für mich Beweglichkeit, insbesondere auch Beweglichkeit im Denken, eine großartige Möglichkeit eingefahrene Strukturen zu hinterfragen. Die Basis für Patriarchatskritik und die Chance die scheinbar unveränderbaren Dinge des Lebens, die engen Grenzen des Alltags, die falschen Männerdefinitionen unserer Gesellschaft, die wir als Dogmen von klein auf eingebleut bekommen haben, hinter uns zu lassen.

Mit diesen Gedanken, melde ich mich also zurück. Ich danke euch für die vielen Zuschriften, die mein e-mail Konto und meinen Briefkasten, die letzten Wochen gefüllt haben und bisher unbeantwortet geblieben sind, deshalb, weil ich in den Ländern der TrollInnen unterwegs war, im Grenzbereich zwischen Wirklichkeit, Natur und Magie.

Englische Übersetzung aus Goggle Übersetzer:

Yesterday we came back from our trip of several weeks in the countries of the trolls Norway, Sweden and Denmark, which I did together with my husband Franz on our VW bus, for several weeks in a confined space and it not only worked but it was beautiful : a round, impressive time that we both experienced as a blessing and a gift of life. For me a guided gift from God MOTHER.

30 years ago, on May 5, we met in the Youth Hostel section of the Lutheran Hospice in Jerusalem. Only one day we met there at that time. Then his journey, which he had undertaken with a friend, came to an end, and my journey, which took me as a single woman with a backpack through all of Israel and into the Sinai to Egypt, had just begun.

In November of the same year we got married. Travel has always been a strong, connecting element of our relationship, together with our four children, a form of travel that I have experienced in the synchronicity of needs with no one else. A journey that usually without comfort and without a fixed goal of the day, never knowing where to spend the next night and in its dense abundance of experiences, in most, already chased the stress level when telling, but meant relaxation for us, especially for me I always consider sedentary to be unbearably boring and uncomfortable. The seduction praised in our society, which is equated with civilization and goes hand in hand with a disregard for the "traveling peoples", although with the knowledge of the history of mankind with the knowledge of interdisciplinary criticism of patriarchy, the settledness of man proves to be the beginning of the patriarchal problem Part of human history, people lived not sedentary, but mobile as a rascal, adapted to the conditions of nature.

For me, traveling means mobility, especially flexibility in thinking, a great way of questioning stagnant structures. The basis for patriarchy criticism and the chance to leave the seemingly unchangeable things of life, the narrow limits of everyday life, the false definitions of men of our society, which we have received as dogmas from an early age.

With these thoughts, I'll get back to you. I thank you for the many letters that have filled my e-mail account and mailbox, the last few weeks, and so far gone unanswered, because I was traveling in the lands of the trolls, at the interface between reality, nature and magic.

Französische Übersetzung aus Goggle Übersetzer:

Hier nous sommes rentrés de notre voyage de plusieurs semaines dans les pays des trolls Norvège, Suède et Danemark, ce que j'ai fait avec mon mari Franz dans notre autobus VW, pendant plusieurs semaines dans un espace confiné et cela a non seulement fonctionné mais était magnifique : un moment rond et impressionnant que nous avons tous deux vécu comme une bénédiction et un cadeau de la vie. Pour moi un cadeau guidé de Dieu MÈRE.

Il y a 30 ans, le 5 mai, nous nous sommes rencontrés dans la section des auberges de jeunesse de l'hospice luthérien de Jérusalem. Un seul jour, nous nous sommes rencontrés à cette heure-là. Puis son voyage, qu'il avait entrepris avec un ami, prenait fin, et mon voyage, qui m'emmenait seule avec un sac à dos à travers tout Israël et dans le Sinaï jusqu'en Égypte, venait juste de commencer.

En novembre de la même année, nous nous sommes mariés. Les voyages ont toujours été un élément fort et essentiel de notre relation, avec nos quatre enfants, une forme de voyage que j’ai expérimenté dans la synchronicité des besoins avec personne d’autre. Un voyage qui généralement sans confort et sans objectif précis de la journée, ne sachant jamais où passer la nuit suivante et dans sa grande abondance d’expériences, a déjà pour la plupart chassé le niveau de stress en racontant, mais signifiant détente pour nous, surtout pour moi Je considère toujours que la sédentarité est insupportablement ennuyeuse et inconfortable. La séduction louée dans notre société, qui est assimilée à la civilisation et va de pair avec le mépris des "peuples itinérants", même si la connaissance de l'histoire de l'humanité avec la connaissance de la critique interdisciplinaire du patriarcat s'avère être le début du problème patriarcal Faisant partie de l'histoire humaine, les gens vivaient non pas sédentaires, mais mobiles comme des coquins, adaptés aux conditions de la nature.

Pour moi, voyager est synonyme de mobilité, en particulier de souplesse dans la réflexion, de manière à remettre en question les structures stagnantes. La base de la critique patriarcale et la possibilité de laisser les choses apparemment immuables de la vie, les limites étroites de la vie quotidienne, les fausses définitions des hommes de notre société, que nous avons reçues dès le plus jeune âge comme des dogmes.

Avec ces pensées, je reviendrai vers vous. Je vous remercie pour les nombreuses lettres qui ont rempli mon compte e-mail et ma boîte aux lettres ces dernières semaines et qui sont restées sans réponse, car je voyageais dans le pays des trolls, à l'interface entre la réalité, la nature et la magie.
Spanische Übersetzung aus Goggle Übersetzer:


Ayer regresamos de nuestro viaje de varias semanas en los países de los trolls de Noruega, Suecia y Dinamarca, lo que hice junto con mi esposo Franz en nuestro autobús VW, durante varias semanas en un espacio cerrado y no solo funcionó, sino que fue hermoso. : un tiempo redondo e impresionante que ambos experimentamos como una bendición y un regalo de vida. Para mí un regalo guiado de Dios MADRE.

Hace 30 años, el 5 de mayo, nos reunimos en la sección del albergue juvenil del Hospicio Luterano en Jerusalén. Solo un día nos encontramos allí en ese momento. Entonces su viaje, que había emprendido con un amigo, llegó a su fin, y mi viaje, que me llevó como una mujer soltera con una mochila a través de todo Israel y en el Sinaí a Egipto, acababa de comenzar.

En noviembre del mismo año nos casamos. Viajar siempre ha sido un elemento fuerte y de conexión de nuestra relación, junto con nuestros cuatro hijos, una forma de viaje que he experimentado en la sincronía de las necesidades con nadie más. Un viaje que generalmente sin comodidad y sin una meta diaria fija, sin saber nunca dónde pasar la noche siguiente y en su densa abundancia de experiencias, en su mayoría, ya persiguió el nivel de estrés al contar, pero para nosotros la relajación significó, especialmente para mí Siempre considero que el sedentarismo es insoportablemente aburrido e incómodo. La seducción alabado en nuestra sociedad, que se equipara con la civilización y va de la mano con un desprecio por los "pueblos viajeros", aunque con el conocimiento de la historia de la humanidad con el conocimiento de la crítica interdisciplinaria del patriarcado, el asentamiento del hombre demuestra ser el comienzo del problema patriarcal. Parte de la historia humana, las personas vivían no de forma sedentaria, sino móviles como bribones, adaptados a las condiciones de la naturaleza.

Para mí, viajar significa movilidad, especialmente flexibilidad en el pensamiento, una excelente forma de cuestionar las estructuras estancadas. La base para la crítica del patriarcado y la oportunidad de dejar las cosas aparentemente inmutables de la vida, los límites estrechos de la vida cotidiana, las definiciones falsas de los hombres de nuestra sociedad, que hemos recibido como dogmas desde una edad temprana.

Con estos pensamientos, me pondré en contacto contigo. Les agradezco las muchas cartas que han llenado mi cuenta de correo electrónico y mi buzón de correo, las últimas semanas, y que hasta ahora no han recibido respuesta, porque estaba viajando por las tierras de los trolls, en la interfaz entre la realidad, la naturaleza y la magia.

Gott MUTTER ist kein Spirit

Text: Dr. Kirsten Armbruster

If you scroll down, you´ll find an english version of this text translated by Deep L

Bild 1,2,3 Gott MUTTER Darstellungen zwischen Schelklingen und Geißenklösterle,         40 000 v.u.Z.; Schwäbische Alb, Deutschland; Bild 4: Schwangere Schwarze Madonna von Dijon in Erdfarben vor einem Sternenhimmel in der Kathedrale von Dijon, Bourgogne, Frankreich, Fotos: Franz Armbruster

In heutigen Zeiten ist es modern von Spiritualität zu sprechen, statt von Religion. Man hofft, sich durch die Wahl dieser Begrifflichkeit, von den vom Patriarchat durchgesetzten Theologien abzugrenzen: Theologien, die sich den körpermütterlichen Begriff Religion der Anbindung, Losbindung und Rückbindung  – denn das ist die eigentliche Bedeutung von Religion – allerdings nur widernatürlich angeeignet haben. Tatsächlich gehen wir mit dem Begriff „Spiritualität“ der patriarchalen Gehirnwäsche richtig auf den Leim. Denn der Zweck der patriarchalen Dogmen ist es ja vor allem, die Mütterlichen Realitäten der Menschenart zu verschleiern, die als Fakt die mutterkörperliche Entstehungs-Anbindung aller diversen Geschlechter-Ausprägungen der Menschenart hat. Die Natürliche Integrative Ordnung  ist nun mal die alles verbindende biologische Tatsache der Menschenart und aller Mammalia-Arten und die patriarchale Missbrauchs- Begrifflichkeit des Biologismus ändert nichts an diesen mutterbiologischen Tatsachen.

Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert

Biologie statt Biologismus

Wer einen unverstellten Blick auf die Natur hat, und nicht nur, wie heute üblich, Natur als Umwelt begreift – , wird erkennen, dass wir auf der Erde in erster Linie Körper sind. Der Körper ist die Manifestation des Menschen auf der Erde. Theologien, gleich welcher Art, aber auch die patriarchalen Geisteswissenschaften der Philosophie und der Psychologie,  versuchen genau diese biologischen und damit naturgegebenen Tatsachen zu verschleiern. Die Erfindung des Geistesdes Spirits –  als angeblich maßgebende Manifestation des Menschen auf Erden, ist das Kernstück des patriarchal-hierarchischen Dogmas, den Menschen als „Krone der  Schöpfung“ zu definieren. Die Begrifflichkeit der Schöpfung ist nämlich nichts anderes als das Hirngespinst patriarchaler Männer, die mangels eigener körperlicher Gebärfähigkeit und väterlich-biologischer Unsicherheit bei einer naturgegebenen freien Sexualität der Frau, glaubten aus dem Kopf heraus  männliche Geistes-Macht hervorzaubern zu können. Der Psychologie-Zauberer C.G.Jung nannte das die weltschöpferische Befreiung des männlichen Logos, der logischerweise, also auf Logos-Weise, nur auf der Basis des Mythologischen Muttermords erfolgen konnte.

Nun, wo wir sehen, dass der von der Natur abgetrennte Väterfirst-Männer-Logos-Geist das Leben auf der Erde so stark in Unordnung gebracht hat, dass es wirklich jeder und jede sehen kann, jetzt ist also eine gute Zeit innezuhalten und der Natur wieder zuzuhören und zwar nicht bloss als äußere Umwelt.  Die Natur hat nämlich in einem langen evolutionsbiologischen Prozess nicht auf die Männer und schon gar nicht auf die Väter gesetzt, sondern auf die Mütter und zwar auf die Körper der Mütter.

Die Menschen aus dem Paläolithikum – der Altsteinzeit – wussten das und malten deshalb die Erdhöhlen mit Mammalia-Tierarten aus, denn aus der Höhle der Bauchmutter stammten sie ja alle gemeinsam. Sie, die Menschen,  malten die Mutterhöhlen aus in den heiligen Mutterfarben Rot wie Blut, (gemeint ist damit natürlich das heilige Menstruationsblut, das einzige Blut, das ohne Verletzung fließt), Weiß wie Schnee ( in Erinnerung an die nährende weiße Muttermilch am Anfang ihres Lebens) und Schwarz wie Ebenholz (in Erinnerung an die Schwärze der Bauchmutterhöhle, die sie analog in den Erdbauchmutterhöhlen fanden, wohin sie ihre Toten brachten, was die ärchäologischen Funde der Menschheitsgeschichte zeigen). Aber nicht nur das. Als Zeichen ihrer lebenswertschätzenden Anbindung an die Mutter, malten sie viele Vulvas an die Höhlenwände und formten als Zeichen der Anbindung und der Rückbindung an die MUTTER zahlreiche Figurinen, Gott MUTTER Figurinen, denn tatsächlich war all das Ausdruck ihrer Religion.

Eine Göttin wurde Gott MUTTER erst im Laufe des tierzüchterischen Neolithikums, als Männer anfingen ihre männliche Fruchtbarkeit zu überhöhen und dazu den Männergott mit Sex- und Phalluskult und Paarungsfamilie erfanden, bis sie sich schließlich mit ihren Vatergöttern ganz der weiblichen Göttlichkeit entledigten und die Mutter zur Dienerin des HERRN degradierten.

Das Ende des Patriarchats – wie heute gerne postuliert wird – ist nicht in Sicht. Tatsächlich leben wir weltweit in einem verschärften Patriarchat, das maßgeblich durch Theologien autoritativ gestützt wird.  Befreien können wir uns nur daraus, wenn wir uns von den manipulativen Dogmen der patriarchalen Gehirnwäsche lösen. Dazu gehört, dass wir erkennen, dass der Mensch kein Geistwesen, sondern ein Körperwesen ist, Gott kein Vater und Religion nicht männlich ist, jedenfalls nicht, solange der Mensch im Körper von Müttern nabelangebunden heranwächst und von Müttern ins Leben getragen wird. Dazu gehört, zu erkennen, dass das Wort Spiritualität dogmatischer Bestandteil des Patriarchats ist und uns von dieser naturgegebenen Wahrheit abtrennt.

Gott MUTTER Darstellungen im Paläolithikum

500 000 Jahre Matrifokale Geschichte

Das Muttertabu oder der Beginn von Religion

Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus

Die höchste Form der patriarchalen Diskriminierung ist die Behauptung, dass Gott ein Vater und Religion männlich ist

Männer wollen nicht daran erinnert werden, dass sie von Müttern geboren werden – und Frauen – lächeln das weg

#GodMother -Lassen wir die Gott-Mann- Theologien hinter uns

Zeittafel der menschlichen Geschichte auf der Basis der Patriarchatskritikforschung

Rot wie Blut – Weiß wie Schnee – Schwarz wie Ebenholz – Die Religion von Gott der MUTTER

Warum der Storch bis heute die Kinder bringt

Am Anfang war Gott MUTTER

Gott MUTTER Darstellungen vom Neolithikum bis zum Mythologischen Muttermord (1)

English version tranlated by Deep L:

 God MOTHER is no Spirit

Text: Dr. Kirsten Armbruster

Nowadays it is modern to speak of spirituality instead of religion. It is hoped that the choice of this terminology will distinguish it from the theologies enforced by patriarchy: Theologies that have appropriated the body-motherly concept of religion of connection, detachment and reconnection – because that is the actual meaning of religion – but only in an unnatural way. In fact, the term „spirituality“ of patriarchal brainwashing is the right one to use. For the purpose of patriarchal dogmas is, above all, to conceal the maternal realities of the human species, which has as a fact the connection between the mother body and the origin of all the various gender characteristics of the human species. The Natural Integrative Order of the Mother is the all binding biological fact of the human species and all Mammalia species and the patriarchal abuse concept of biologism does not change these mother-biological facts.

From mother biological facts and male „seed“ – How patriarchy degrades mothers to passive vessels

Biology instead of biologism

Anyone who has an undisguised view of nature and does not just understand nature as an environment, as is usual today, will recognize that we on earth are primarily bodies. The body is the manifestation of womb-man on earth. Theologies of any kind, but also the patriarchal humanities of philosophy and psychology, try to disguise precisely these biological and thus natural facts. The invention of the spiritthe spirit – as the supposedly authoritative manifestation of man on earth is the core of the patriarchal-hierarchical dogma to define man as the „crown of creation„. The concept of creation is nothing other than the fantasy of patriarchal men who, in the absence of their own physical ability to give birth and fatherly-biological insecurity in a woman’s natural free sexuality, believed that they could conjure up male mental power from the head. The psychology wizard C.G.Jung called this the world-creative liberation of the male Logos, which logically, i.e. in the Logos way, could only take place on the basis of the mythological matricide.

Now that we see that the Father First Men logo spirit, separated from nature, has disrupted life on earth to such an extent that everyone can really see it, now is a good time to pause and listen to nature again, not just as an external environment.  In a long evolutionary-biological process, nature did not rely on the men and certainly not on the fathers, but on the mothers, namely on the bodies of the mothers.

The people from the Palaeolithic – the Palaeolithic Age – knew this and therefore painted the earth caves with Mammalia animal species, because from the cave of the belly mother they all came together. They, the humans, painted the caves in the sacred mother colors red as blood (meaning of course the sacred menstrual blood, the only blood that flows without injury), white as snow (in memory of the nourishing white mother’s milk at the beginning of their lives) and black as ebony (in memory of the blackness of the abdominal cavity, which they found analogously in the earth-bellied mother’s cavities, where they took their dead, as the archaeological finds of human history show). But that’s not all. As a sign of their attachment to their mother, they painted many vulvos on the cave walls and as a sign of their attachment and reconnection to the MOTHERS they formed numerous figurines, God MOTHER figurines, because in fact all this was an expression of their religion.

A goddess became God MOTHER only in the course of the zootechnical Neolithic, when men began to raise their male fertility and in addition invented the male god with sex and phallus cult and mating family, until they finally got rid of the female divinity completely with their father gods and degraded the mother to the servant of the LORD.

The end of patriarchy – as is often postulated today – is not in sight. In fact, we live in an intensified patriarchy throughout the world, which is decisively supported by theologies of authoritarianism.  We can only free ourselves from it if we free ourselves from the manipulative dogmas of patriarchal brainwashing. This means that we recognize that man is not a spirit being but a body being, that God is not a father and religion is not male, at least not as long as man grows up in the body of mothers tied to their navel and is carried into life by mothers. This includes recognizing that the word spirituality is a dogmatic component of patriarchy and separates us from this natural truth.

Gedanken aus dem Off

IMG-20190601-WA0002Liebe Besucherinnen, liebe Besucher, liebe Freundinnen, liebe Freunde meines Blogs,

viele haben mich die letzten zwei Wochen angeschrieben, weil ich Facebook verlassen und mein Profil dort deaktiviert habe. Viele von euch haben mir geschrieben, dass sie meine Beiträge vermissen, einige zeigten sich besorgt. Ich danke euch allen für eure durchgehend ermutigenden Mails. Ich weiß das sehr zu schätzen.

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Nun, mir geht es sehr gut. Ich hatte in Facebook – nach neun Jahren  – eine Auszeit angekündigt. Meine jüngste Tochter ist gerade mit ihrer Ausbildung fertig geworden, ein 29-jähriger Weg der Begleitung von vier Kindern ins Erwachsenenalter liegt jetzt hinter mir, eine intensive Zeit, in der ich zusätzlich berufstätig war, neun Bücher geschrieben, einen Blog  geführt, Facebookgruppen geleitet, ein Ökohaus gebaut, einen Permakulturgarten gestaltet habe und auch kommunalpolitisch tätig war. Jetzt spüre ich, dass eine Zeit des Treiben Lassens dran ist, eine Zeit ohne viel Verpflichtungen, eine Zeit des Reisens mit meinem Campingbus, gemeinsam mit meinem Mann oder auch allein. Eine schöne Zeit. Eine leichte Zeit, nachdem wir unser Haus verkauft und uns  altersgemäß, eingebettet in den Kreislauf des Lebens, von viel Ballast befreit haben. Eine Zeit in der Natur, eine Zeit des Erspürens. Ein Geschenk – diese Zeit!

Gerade komme ich  – zusammen mit meinem Mann – von einer kleinen Forschungsreise aus der Bourgogne in Frankreich zurück, angefüllt mit vielen neuen Eindrücken und besonders vielen Begegnungen mit Menschen. Unser Weg führte uns entlang der paläolithischen Stätten, die es nicht nur im südlichen Frankreich, sondern auch in der Bourgogne gibt, zu den Höhlen um die Grande Grotte d ´Arcy-sur-Cure, an dem Fluss La Cure, zwischen dem Städchen Auxerre und dem großen Maria-Magdalena-Muschelweg-Wallfahrtsort Vézelay, über den ich schon 2014 in meinem Muschelwegbuch – Auf den Spuren von Gott der MUTTER  geschrieben habe in dem Kapitel:

„Schiffsbäuche und Kirchenschiffe als Imitation der Erdbauch-Höhlen von Gott der MUTTER“.(S. 167-175)

Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas

Als ich dieses Kapitel damals schrieb, war mir aber noch nicht bewusst, wieviel mehr Wahrheit dieser Titel des Kapitels enthält, weil ich erst später entdeckte, dass es sowohl in der Provence mit ihrem berühmten Wallfahrtskult der Schwarzen Madonna von Saintes-Maries-de-la-Mer und dem ebenfalls in der Provence zu findenden Maria Magdalena Kult von der Höhle La Grande Baume, es mit der heute überfluteten Höhle Grotte Cosquer bei MA-rseille, in der viele Handabdrücke gefunden wurden, bereits paläolithische Spuren von Menschen gibt, was noch einmal mehr verdeutlicht, dass die heutige Marienverehrung auf die uralte Matrifokale Religion von Gott MUTTER aus den Höhlen des Paläolithikums zurückgeht, und, dass das  Patriarchat diese Anbindung an Gott MUTTER  zwar verdrehen und patriarchal überlagern, aber nie auslöschen konnte, weil es nicht in der Macht des Patriarchats liegt, die Natur trotz enormer Zerstörungsversuche zu verleugnen.

Nun in der Borgogne, nur wenige Kilometer vom Maria-Magdalenen-Wallfahrtsort Vézelay und dem Startpunkt des vierten Muschelwegs in Frankreich, der sogenannten Via Lemovicensis, – wie ich es bereits im ersten Band des Jacob-Muschelwegs aufgeführt habe, haben wir jetzt bei Arcy-sur-Cure den Fluss La Cure besucht mit seinen 10 aneinander gereihten paläolithischen Höhlen, wo bereits vor 200 000 Jahren Besiedlungsspuren von Menschen nachweisbar sind.

ArcyCure

Und nicht nur das, sondern in der „La Grande Grotte“ findet sich mit einer Datierung von 28 000 v.u.Z. (vor unserer Zeitrechnung) eine der ältesten Gott MUTTER Darstellungen in Frankreich, die allerdings leider nicht bei einer normalen Besichtigung der Höhle auf der Besichtigungstour steht.

Bild 1: Buchtitel mit der Zeichnung eines in den dortigen Höhlen dargestellten Mammuts; Das oben abgebildete Buch von Dominique Baffier und Michel Girard über die Höhlen von Arcy-sur-Cure ist leider nur noch im Antiquariat verfügbar ; Bild 2: Gott MUTTER Figurine von Arcy-sur-Cure, Datierung 28 000 v.u.Z. mit Spuren von rotem Ocker, Bild 3: Vulvaförmiger Eingang der Höhle Grotte de Fées; Fotos. Kirsten Armbruster

Für mich hatte der Besuch vor Ort jedoch noch eine weitere besondere Begegnung parat. Da dort in den Höhlen bis heute archäologische Ausgrabungen stattfinden, hatte ich die Gelegenheit mit mehreren der dort arbeitenden Archäologen ein längeres Gespräch zu führen und ihnen aus meinem Virtuellen Museum die  Gott MUTTER Galerie aus dem Paläolithikum zu zeigen, die wir gemeinsam anschauten.

Gott MUTTER Darstellungen im Paläolithikum

Dabei ergab sich nicht nur ein interessantes Gespräch über die falsche Interpretation der Venusfigurinen und den Begriff Venus an sich , über die Bedeutung der Höhlen, über den Beginn von Religion im Gegensatz zu Theologie, über Matrifokalität, über die Nähe von Vézelay  und das Denken von der Natur und der Biologie her. Es verblüffte sie am meisten, dass ich von der Biologie her denke und deshalb nicht nur die Höhlen insgesamt, die Gott MUTTER Figurinen, die Vulvaritzzeichnungen, aber auch die Matrifokalen Tiere – zum Beispiel die vor Ort gefundenen Zeichnungen der Mammuts, die zu den eindeutig Matrifokalen Elefantenarten gehören – anders interpretiere. Sicherlich ist es noch ein weiter Weg bis Archäologen anfangen, interdisziplinär zu denken, aber ein Gespräch, das mit Interesse aufgenommen wird, ist immerhin ein guter Anfang. Mich hat es jedenfalls sehr glücklich gemacht.

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Schlussendlich möchte ich noch zu etwas ganz Anderem Stellung nehmen. Frauen haben mich gefragt, wie ich zu dem neuen Buch des österreichischen Psychologen  Rüdiger Opelt: „Das Ende des Patriarchats: bringt Natur, Liebe, Schönheit, Frieden“ (05/2019) stehe, das er den Patriarchatskritikerinnen gewidmet hat, unter anderem mir. Ich habe das Buch nicht gelesen, und ich werde es auch nicht lesen, denn bereits die „easy-going“-Heilsversprechen des Titels lassen mich schaudern.

  Und ich weise seine Widmung zurück.

Wenn einer sich gerade erst ein paar Monate mit der Patriarchatskritik – und Matrifokalitätsforschung beschäftigt hat und nun innerhalb von einem halben Jahr schon das zweite Buch vorlegt, so ist das äußerst merkwürdig. Schon in seinem im Februar vorgelegten Buch „Die Unterdrückung der Frauen“ gibt es zahlreiche Fehler, die ich noch mit seiner großen anfänglichen Begeisterung für das Thema entschuldigt habe, ihn aber gleichzeitig eindringlich aufforderte sich tiefer mit der Materie zu beschäftigen, was er aber offensichtlich nicht für nötig hält. Misstrauisch wurde ich, als er in Facebook plötzlich kostenpflichtige Seminare zu Matrifokalen Familienaufstellungen herbeizauberte. Mein Hinweis, dass der Familienbegriff ein patriarchaler sei, und meine Empfehlung, sich intensiv mit dem ersten Band von Gerhard Bott „die Erfindung der Götter“ zu beschäftigen, wo dieser dies genau aufgeschlüsselt habe, führte dazu, dass er sich zwar dieses Buch kaufte, mir allerdings mitteilte, dass er sicher sei, dass er wesentlich mehr wüsste als Gerhard Bott. Kurz nach dem Shitstorm, den er bei vielen Frauen auslöste, weil er zudem prophezeite, dass die Zukunft der Welt aus Indien käme, ungeachtet der dort tief verwurzelten Misogynie, blockierte er mich in Facebook. Dass eine zeitlich spätere Buchwidmung und ein Blockieren  nicht zusammen passen, ist offensichtlich. Tatsächlich kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier jemand die Patriarchatskritik- und Matrifokalitätsforschung für eigene Zwecke verdreht und benutzt.

Wenn ich zudem in einer bei Amazon einsichtlichen Kapitelüberschrift seines neuen Buches den von mir geprägten Begriff „matrivivial“ lese, ( siehe Armbruster, Kirsten: Starke Mütter verändern die Welt, 2007; Das Muttertabu oder der Beginn von Religion, 2010), allerdings in einem völlig unpassenden Kontext, der da lautet:

„Neue Liebe: Die Wiedergeburt der Matrivivialität“ ,

so kann jede und jeder sofort erkennen, dass ein solcher Titel, nicht in Einklang zu bringen ist mit meinen Veröffentlichungen, sondern wohl eher dieser heute so modernen Licht-Liebe-Esoterik-Positiv-Denken-Fraktion oder einem patriarchal-dienendem Mutterbild zugeordnet werden kann, von dem ich mich immer ausdrücklich distanziert habe. Wenn ich zudem in der bei Amazon zugänglichen Einleitung den Satz lese:

Bis wir aus unserer Gehirnwäsche erwacht sind, sollten wir auf die Frauen hören“ (S.4),

dann stellt sich bei mir sofort die Frage: Und was ist danach, wenn die Frauen die Welt vor dem Patriarchat gerettet haben“???? Haben die Frauen dann ihre Schuldigkeit getan und können dann wieder in der Vergessenheit der Menschheitsgeschichte verschwinden?

Ich weiß nicht, wie andere Patriarchatskritikerinnen, denen das Buch ebenfalls gewidmet ist und die im Vorspann auch namentlich genannt werden, die Situation einschätzen.

Ich  distanziere mich jedenfalls nicht nur von dieser Widmung, sondern auch insgesamt von den Veröffentlichungen von Rüdiger Opelt.

Ich finde, dass wir im Laufe des Patriarchats genug Heilspropheten auf den Leim gegangen sind , nicht nur theologischer, sondern auch psychologischer Art wie Sigmund Freud (der mit dem Penisneid und der Hysterie), Carl Gustav Jung (der mit dem Muttermord als der weltschöpferischen Befreiung des männlichen Logos) , Erich Neumann (der mit der Angst vor der verschlingenden Mutter) oder auch Ernest Bornemann (der mit seinem missglückten Versuch, den Frauen das Patriarchat zu erklären, und die dafür einfach nicht dankbar waren).

siehe auch:

Von den Nikoläusen und Weihnachtsmännern dieser Welt – Hokus Pokus Fidibus

Matrifokale Männer und Väter

Matrifokale Frauen

 

GOTT MUTTER auf Erden

Text: Dr. Kirsten Armbruster,  Fotos: Franz Armbruster

Louro, Galizien

Louro, Galizien

GOTT MUTTER auf Erden,

die du dich zeigst in der NATUR.

Heilig warst du vom Anbeginn der Zeiten,

heilig bist du auch heute noch.

Du bist die Grundlage allen Lebens.

ERDMUTTER,

MONDMUTTER, SONNENMUTTER, STERNENMUTTER.

Symbolik der kosmischen Mutter

FELS in der Brandung der Verwirrung unserer Zeit

Du zeigst dich verlässlich kreisend – jeden TAG, jeden MONAT, jedes JAHR,

STEINMUTTER, HÖHLENMUTTER.

 Du webst das NETZ des LEBENS immer neu.

Das LEBENSNETZ

der BAUMMÜTTER, der PFLANZENMÜTTER, der TIERMÜTTER,

der MENSCHENMÜTTER.

FELS in der Brandung der Verwirrung unserer Zeit

Seit Anbeginn der Zeiten haben dich alle erkannt.

DICH,

die du alles Leben gebärst und am Ende der  rechten Zeit wieder nimmst,

DICH,

MUTTER des Lebens und des Todes,

DICH,

MUTTER der WANDLUNG.

MUTTER der WEISHEIT.

Nichts geht verloren in deiner Welt.

FELS  in der Brandung der Verwirrung unserer Zeit

Ein Tor, der Mensch, der glaubt,  deine Gesetze missachten zu können.

FELS  in der Brandung der Verwirrung unserer Zeit

Die nächste Flut,

das nächste Feuer,

der nächste Sturm

und schon ein leichtes Grummeln deines Mutterhöhlenbauchs,

nimmt IHM die Luft zu atmen,

lässt ihn verglühn in den erhitzten Weiten dieses Alls.

FELS  in der Brandung der Verwirrung unserer Zeit.

Denn

DU

GOTT MUTTER

bist der ATEM dieser Welt.

Das OM

FELS  in der Brandung der Verwirrung unserer Zeit

DU

GOTT MUTTER

bist das ALPHA und das OMEGA allen Seins

Das ALPHA der gespreizten Beine der Geburt.

Das OMEGA der MUTTERHÖHLE

 FELS  in der Brandung der Verwirrung unserer Zeit

In deinem Bauch wachsen wir heran.

Aus deinem Bauch werden wir geboren.

In deinen Bauch kehren wir zurück.

ALL-MUTTER – MUTTER ALLES SEINS

FELS  in der Brandung der Verwirrung unserer Zeit

 Wo ist der Vater, der solches vermag?

Weitere Infos unter:

500 000 Jahre Matrifokale Geschichte

Gott MUTTER Darstellungen im Paläolithikum

Gott MUTTER Darstellungen vom Neolithikum bis zum Mythologischen Muttermord (1)

Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus

Das Muttertabu oder der Beginn von Religion

Bücher von Kirsten Armbruster

Atapuerca oder 1,3 Millionen alte Menschenspuren am Muschelweg

Die Schwarze Madonna von Alt-öttinG spricht:

Muschelsternenweg von Gott MUTTER und wie das Patriarchat daraus den Jacobsweg macht

Die baskische Mythologie ist weiblich

Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland? Die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas – Teil 1

Die Mutterwurzelsilbe MANN

Rot wie Blut – Weiß wie Schnee – Schwarz wie Ebenholz – Die Religion von Gott der MUTTER

Muschelsternenweg von Gott MUTTER und wie das Patriarchat daraus den Jacobsweg macht

Die ursprüngliche Bedeutung von Anna-Orten

Drei mal Drei ist Neune – Das Mühlespiel (Neuntespiel) in den Felsritzzeichnungen der Steinzeit und die Bedeutung der Zahlen in der Kosmischen Ordnung der Mutter

Warum der Storch bis heute die Kinder bringt

Die Mutterwurzelsilbe KALL

Am Anfang war Gott MUTTER

Der Ursprung von Wallfahrten

Walpurgisnacht und der wilde Tanz der Hexen in den Mai – Plädoyer für eine Entpatriarchalisierung der Jahreskreisfeste

Meine Gedanken zu Notre Dame de Paris

Die Lüge vom Urvater

Die ursprüngliche Bedeutung von KAR-NE-Val

Hagazussa – Mit Hagazussa durch das Jahr – Eine Magische Hexengeschichte für Groß und Klein

Der Phalluskult der Bronzezeit auf den schwedischen Felsbildern in Bohuslän

Ich bin eine Hexe

Frühlingserwachen – Imbolc

Matrifokale Gedanken zu Kar-Freitag

Weder der Islam, noch das Christentum noch das Judentum gehören in eine Moderne Welt

Matrifokalität ist kein Matriarchat

Die höchste Form der patriarchalen Diskriminierung ist die Behauptung, dass Gott ein Vater und Religion männlich ist

Männer wollen nicht daran erinnert werden, dass sie von Müttern geboren werden – und Frauen – lächeln das weg

Patriarchatskritik

Die Lüge, dass Mütter nicht arbeiten

Aus dem Buch: Armbruster, Kirsten: „Mütterarmut – Eine Streitschrift wider eine von Männern definierte und nur am Mann orientierte Ökonomie, 2019, S. 43-63, überall im Buchhandel und im Internet erhätlich, Print: 8,90 €; e-book: 3,99 €

If  you scroll down, you´ll find an english version of this text, translated by Deep L:

siehe auch: Bücher von Kirsten Armbruster

Neu: MÜTTERARMUT – das Buch

#MothersToo – Gegen Mütterarmut- Internationaler Frauentag 2019

 

Die Lüge, dass Mütter nicht arbeiten

Matrifokale Gesamthandwirtschaft als menschenartgerechte Ökonomie

Matrifokale Gesamthandwirtschaft ist die Wirtschaftsform, die dem Menschen als mutterzentriertem, der kollektiven Kooperation besonders bedürftigem Lebewesen gerecht wird, und auch die Wirtschaftsform, welche den größten Teil der Menschheitsgeschichte praktiziert wurde. Alle arbeiteten gemeinsam, um die Befriedigung der Bedürfnisse des menschlichen Individuums an Nahrung, Fürsorge, Sauberkeit, Wärme, Schutz, Geborgenheit, Schönheitssinn und Lebensfreude innerhalb des Lebensraums der Natur gemeinschaftlich aufzuteilen. Die Evolution hat den emotional modernen Menschen daher, anders als uns von der Kriegsrhetorik des Patriarchats implementiert, besonders stark mit friedlichen, empathischen, altruistischen, schenkbereiten und hypersozialen Fähigkeiten ausgestattet. (Mehr dazu in: Armbruster, Kirsten: Die Evolution frisst keine Kinder – eine anthropologische Revision; http://www.kirstenarmbruster.wordpress.com: 18.01.2018). Die Evolution frisst keine Kinder – eine anthropologische Revision

Die Matrifokale Gesamthandwirtschaft als menschenartgerechte Form der Ökonomie ist eine Wirtschaft der Gesamtgesellschaft und sie ist eine Ökonomie des Körpers. Damit ist sie nicht eine Ökonomie gegen die Natur, wie die heutige auf den patriarchalen Mann zugeschnittene Ökonomie, sondern sie ist eine Ökonomie im Einklang mit der Natur und auf der Basis der Natur, denn ohne Körper und ohne Natur existiert kein menschliches Leben auf der Erde. Der Körper ist das Zentrum unseres Erdenlebens.

Damit der Körper überleben kann, bedarf es der intensiven kollektiven Fürsorge. Die Fürsorgearbeit oder Care-Arbeit ist also die eigentliche Arbeit auf die Menschenleben angewiesen ist. Und diese Arbeit – die eigentliche Arbeit – ist eine zyklische Arbeit und damit eine im Einklang mit der Natur stehende Arbeit, auch hier im Gegensatz zur patriarchalen Arbeit, welche auf exponentielles Wachstum und damit auf Ausbeutung der Natur setzt. Das bedeutet in der Konsequenz, dass die patriarchale Ökonomie, welche den ökonomischen Mann als profit-, eigennutz- und wettbewerbsorientiertes und damit lebensfernes theoretisches Mensch-Maschinen-Modell ins Zentrum katapultiert hat, nicht auf das Leben, sondern auf Tod und Zerstörung setzt. Tatsächlich verstößt diese Form der Ökonomie, die inzwischen global propagiert und praktiziert wird, nicht nur permanent gegen die physikalischen Naturgesetze, denen wir auf der Erde unterworfen sind, denn unendliches Wachstum kann es auf dieser Erde nicht geben, sondern sie verstößt gleichermaßen auch gegen die biologischen Lebensgesetze, denen der Mensch als besonders fürsorge- und gemeinschaftsbedürftiges Lebewesen nun mal unterliegt.

So ,wie die Sonne jeden Morgen im Osten aufgeht und im Westen untergeht, und damit den Tageszyklus des Lebens bestimmt, so, wie die zunehmenden und abnehmenden Wachstumsphasen von Frau Mond unseren Monatszyklus bestimmen und die Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter den Jahreszyklus, so ist auch die Fürsorgearbeit zyklisch. Katrine Marçals formuliert in ihrem hervorragenden Buch „Machonomics“ treffend: (2016, S. 33)

„Der weggefegte Staub kehrt früher oder später zurück. Die gestopften Mäuler werden schon bald wieder hungrig sein. Und die Kinder, die man eben ins Bett gesteckt hat, wachen mitten in der Nacht wieder auf. Auf das Abendessen folgt der Abwasch, auf den Abwasch die nächste Mahlzeit und mit ihr neues schmutziges Geschirr“. (Marçals, Katrine: „Machonomics“, 2016, S. 33).

Diese ökonomisch versierte Journalistin, deren Buch Pflichtlektüre werden sollte, hat die Absurdität aller heute geltenden ökonomischen Mann-Theorien als menschenuntauglich, weil körperuntauglich entlarvt. Sie schreibt:

„Folglich sind wir trotz und nicht aufgrund unseres Körpers menschlich. An seinen Körper erinnert zu werden, heißt, an die Hilflosigkeit, an die unbedingte Abhängigkeit, die einen Teil der menschlichen Existenz ausmachen, erinnert zu werden. Daran, dass der Körper aus einem anderen Körper geboren wird und als schrumpeliges Neugeborenes seiner Umwelt schutzlos ausgeliefert ist. Ein menschlicher Körper, der stirbt, wenn er nicht geliebt wird. Der alles erwartet und alles braucht. Der durch Krankheit in die Abhängigkeit zurückgeworfen wird, der altert und stirbt“. (ebenda, S. 161/162).

Ein paar Zeilen weiter setzt die Autorin ihre Analyse fort:

„Unsere ökonomischen Theorien sträuben sich, die Realität des Körpers zu akzeptieren und versuchen, ihr mit allen erdenklichen Mitteln zu entfliehen. Der Tatsache, dass Menschen klein sind, wenn sie geboren werden, zerbrechlich, wenn sie sterben, dass sie bei einer Verletzung anfangen zu bluten, ganz gleich, wer man ist, woher man kommt, was man verdient und wo man wohnt. In unseren Körpern nimmt das seinen Ursprung, was uns gemein ist. Wir zittern, wenn uns kalt ist, schwitzen, wenn wir rennen, schreien, wenn wir einen Orgasmus haben oder ein Kind gebären. Durch unsere Körper nähern wir uns einander an. Und aus genau diesem Grund löscht der ökonomische Mann ihn aus und versucht uns weiszumachen, es gäbe ihn nicht. Wir betrachten ihn von außen, wie fremdes Kapital. Und dabei sind wir allein“. (ebenda, S. 162/163).

Die weitsichtige Autorin konstatiert:

„Die ökonomischen Theorien trennen uns von unseren Körpern“. (ebenda, S. 161).

Auch hier steht am Ende wieder der Tod. Der Selbstmord durch Überarbeitung, wie er in Japan oder auch in China immer wieder dokumentiert wird und in China aufgrund seiner Häufigkeit sogar einen eigenen Namen hat, nämlich guolaosi: Tod durch Überarbeitung. (ebenda, S. 124). Und vor dem Tod die Krankheit, welche sich auch in westlichen kapitalistischen Ländern immer häufiger in psychosomatischen Symptomkomplexen wie Depressionen oder Burn Out zeigt, und in den USA mit einem epidemischen Anstieg an Drogentoten durch Opiate in Verbindung steht, welche von Ärzten gegen Schmerzen verschrieben werden. Der Mensch ist eben keine Maschine, er reagiert mit Schmerzen, er reagiert mit Krankheit, und, wenn er den Schmerz gar nicht mehr aushält, dann stirbt er – auch der auf Gier und Konkurrenz getrimmte patriarchal-ökonomische Mann: vereinzelt und einsam!

Katrine Marçals schreibt:

„Der Mensch kann nicht nur an Nahrungs- oder Wassermangel sterben – sondern auch an Einsamkeit. Ein Baby, das nie hochgenommen und nie gestreichelt wird, wird nicht überleben. Selbst dann, wenn seine materiellen Bedürfnisse gestillt sind“. (ebenda, S. 170).

Die Ökonomieexpertin führt aber weiter aus.

„Nähme man den Köper als Ursprungsort der Ökonomie ernst, zöge das weitreichende Folgen mit sich. Eine auf den gemeinsamen Bedürfnissen menschlicher Körper basierende Gesellschaft würde sich von der Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, markant unterscheiden. Hunger, Kälte, Krankheiten, unzulängliche Krankenpflege und Nahrungsmangel wären zentrale Problematiken der Ökonomie und nicht das, was sie heute sind: bedauerliche Nebenwirkungen eines Systems … Unsere ökonomischen Theorien sträuben sich, die Realität des Körpers zu akzeptieren und versuchen, ihr mit allen erdenklichen Mitteln zu entfliehen“. (ebenda, S. 162).

Die menschenartgerechte Matrifokale Gesamthandwirtschaft erfüllt die für die menschliche Existenz erforderlichen ökonomischen Grundbedingungen: Sie ist am Körper orientiert. Sie ist kollektiv und gemeinschaftsbasiert organisiert. Sie stellt die Mütter menschenartgerecht ins Zentrum, auch in der Ökonomie. Und damit ist sie natürlich und naturbasiert und auch deshalb die Lösung für die lebenskollabierende Form des Wirtschaftens des von patriarchalen Vaterblasen getriebenen patriarchal-ökonomischen Mannes, der jede Erdung und damit jeden Realitätssinn verloren hat.

 

Die Vaterblase und der ökonomische Raubbau des Patriarchats an der Mutter

 

Die menschenwidernatürliche, auf einem puerilen Gebärneid beruhende, egomanisch-konkurrenz- und Gier getriebene, phalluswachstumsorientierte und damit naturgemäß labile Vaterblase des Patriarchats hat hingegen diese menschenartgerechte, an der Natürlichen Integrativen Ordnung der Mutter orientierte Matrifokale Gesamthandwirtschaft ersetzt durch das „Teile und Herrsche Dogma“ des Patriarchats, das auf Raub aufgebaut ist, denn privare bedeutet nichts anderes als rauben. So wird deutlich, dass die Ökonomie des Patriarchats nichts anderes ist als Raubbau:

  • Raubbau an der Mutter
  • Raubbau an der Natur
  • Raubbau an Mutter Natur

Da die Natur evolutionsbiologisch und mutterkörperbiologisch die Mütter ins Zentrum der Menschenart gesetzt hat, beruht die Ökonomie des Patriarchats erstens auf dem Raubbau an den Körpermüttern, und zwar den Menschenmüttern und den Tiermüttern und zweitens auf dem Raubbau an der mütterlichen Natur insgesamt, denn nicht zufällig sprechen wir bis heute noch von Mutter Erde oder Mutter Natur.

Diesen natürlichen Gegebenheiten auf der Erde steht eine heute scheinbar fest etablierte, patriarchal-symbolische, künstliche naturabgetrennt-logosbasierte, wie Claudia von Werlhof es nennt, alchemistische Weltkonstruktion entgegen, (Werlhof von, Claudia: West-End – Das Scheitern der Moderne als Kapitalistisches Patriarchat und die Logik der Alternativen, 2001, S. 106-129), die sowohl bei griechischen Philosophen wie Aristoteles, Platon oder Sokrates, aber auch zeitgleich in Ostasien bei Konfuzius zu finden ist und von allen Welttheologien als Wertebasis unserer heutigen globalisierten Gesellschaft gott-autoritär verstärkt und internalisiert wird und durch imperialistische Kolonisation der gesamten Welt mit Gewalt aufgezwungen wurde.

Ina Praetorius hat in ihrem Essay „Wirtschaft ist Care“ diese von ideologischen Patriarchen und von der Natur abgetrennte, inzwischen globalisierte, patriarchale Männerfiktion in folgenden Kernaussagen zusammengefasst:

  • „Es gibt zwei Sorten von Menschen, freie und unfreie, und es gibt zwei Geschlechter, Männer und Frauen.
  • Männer sind wichtiger, klüger, stärker und freier als Frauen.
  • Der Maßstab, an dem sich die Definition des Menschlichen misst, ist der einheimische erwachsene Mann.
  • Es gibt Menschen – Ehefrauen, Kinder, Sklavinnen und Sklaven – die sich legitimer Weise im Besitz anderer Menschen – Herren, Herrinnen – befinden.
  • Dass es in diesem Sinne freie und abhängige Menschen gibt, entspricht dem natürlichen beziehungsweise göttlichen Gesetz (logos) und ist somit unabänderlich“.

 (Praetorius, Ina; Wirtschaft ist Care oder: Die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen“, Heinrich-Böll-Stiftung: Schriften zu Wirtschaft + Soziales, Band 16, 2015, S. 13).

Damit sind die Frauen als Ehefrauen auf der Ebene von Sklavinnen und das ist ja der Sinn der Paarungsfamilien-Ehe: Müttersklavinnen zu schaffen, um als patriarchaler Mann einerseits von der eigentlichen Arbeit, der um den Körper herum situierten Arbeit, frei zu werden und gleichzeitig durch die Degradierung von Müttern als Sklavinnen väterliche Zugangsrechte zu erwirken auf die Früchte ihrer Körperarbeit, der Arbeit, welche ausschließlich ihr Mutterkörper fähig ist zu leisten, in einem biologisch perfekt abgestimmten Zusammenspiel aus ihrer körpereigenen Physiologie, ihrer Vulva, ihrer Vagina, ihren Eierstöcken, ihrer Gebärmutter, ihrer Eizelle, dem Zytoplasma ihrer Eizelle, den Zellorganellen im Zytoplasma ihrer Eizelle, den Genen im Zellkern dieser Eizelle, aber auch von den Genen in den maternalen Mitochondrien im Zytoplasma dieser Eizelle, der so genannten mitochondrialen DNA, anhand derer sich eine durchgehende matrilineare Genealogie bis zu unserer ältesten Ahnin in Afrika aufstellen lässt, welche die Mutter aller AfrikanerInnen und damit die Mutter aller heutigen auf der Erde lebenden Menschen ist. GenetikerInnen, wie Bryan Sykes, nennen diese genealogische Urmutter aller Menschen die mitochondriale Eva. (Sykes, Bryan; Die sieben Töchter Evas – Warum wir alle von sieben Frauen abstammen – revolutionäre Erkenntnisse der Gen-Forschung, 2003, S. 304).

Diese einzigartige Mutterkörperarbeit der Lebensentstehung wird durch das Patriarchat nicht nur durch männerzentriert-biologistische und eindeutig falsche, sogenannte wissenschaftliche aber tatsächlich bewusst irreführende Fortpflanzungsideologien unsichtbar gemacht. (Mehr dazu in: Armbruster, Kirsten: Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert“ http://www.kirstenarmbruster.wordpress.com vom 08.02.2018  Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert), sondern ebenso durch unsere Theologien, wird doch in patriarchal-monotheistischer Tradition, welche alle die fünf Bücher Mose anerkennen, behauptet, dass Gott der HERR bestimmt hat, dass eben diese Eva aus der Rippe Adams, dem angeblichen Erdling stammt, was nichts anderes bedeutet, als dass die mütterliche Körperarbeit negiert wird, nicht stattfindet, zur Unsichtbarkeit verdammt wird. Absolut lächerlich diese Vorstellung und dennoch ist dies die theologische Basis von Okzident und Orient.

Dazu passt, dass Papst Benedikt I. im Jahr 2006 in seiner Vorlesung über Glaube Vernunft und Universität auf den tiefen Einklang hinweist zwischen dem, was im besten Sinne griechisch ist und dem auf der Bibel gegründetem Gottesglauben. (Praetorius, Ina; Wirtschaft ist Care oder: Die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen“, Heinrich-Böll-Stiftung: Schriften zu Wirtschaft + Soziales, Band 16, 2016, S. 16).

Der Gott welcher die Frau durch den muthos, das in der Öffentlichkeit gesprochene Wort, jeder sichtbaren Vernunft zum Trotz, aus der Rippe des Mannes schafft, verfügt dann ja auch, dass der Mensch, gemeint ist natürlich der Mann, sich die Erde untertan machen soll. Da der patriarchale Mann gelernt hat, zu gehorchen, seinem HERRN, tut er das bis heute in einem apokalyptischen Ausmaß. Er, der patriarchale Mann stammt schließlich vom Hirten ab. Er ist gewohnt gezüchtigt und eingefangen zu werden mit der Geißel des Hirten und dessen Krummstab und er ist ja über die vielen Generationen auch gezüchtet worden auf dieses toxisch-patriarchale Männerbild des HERRN, das nicht weinen darf, nicht einmal im Angesicht des unglaublichen Ausmaßes an Zerstörung, das dieses ideologische Patriarchatskonglomerat inzwischen angerichtet hat in dieser schönen Welt.

Dieses Patriarchatskonglomerat fußt auf der Versklavung der Mütter, der Menschenmütter und der Tiermütter und auf der Versklavung der Erde, indem es die Mutter unsichtbar macht: Unsichtbar in ihrer Körperlichkeit, unsichtbar in der Menschheitsgeschichte, unsichtbar als Gott MUTTER und Ursprung von Religion und auch unsichtbar in ihrer Arbeit und ihrem elementaren Beitrag zur Ökonomie, denn nicht nur die Arbeitsleistung von Müttern in der Fürsorgearbeit wird durch Totschweigen im Bruttoinlandsprodukt (BIP) unsichtbar gemacht, sondern auch die ökonomische Leistung der Erde selbst.

Katrine Marçals schreibt in ihrem Buch „Machonomics“ (2016) dazu:

„Eines der zahlreichen Probleme des Patriarchats liegt darin begründet, dass es zu inkorrekten ökonomischen Messungen führt … Gesetzt den Fall, man möchte sich einen realistischen Überblick über den Markt verschaffen, kann man beispielsweise nicht außer Acht lassen, was die Hälfte der Menschheit tagtäglich treibt“. (ebenda, S. 168).

Die Hälfte der Menschheit, das sind diese Frauen, welche im linken politischen Spektrum zum „Nebenwiderspruch“ degradiert werden und in politisch konservativen und rechten Kreisen im Privaten verbleiben sollen. Nur, dass Ökonomie und Arbeit eben nicht männlich sind, wie Marx mit seinem ausschließlichen Blick auf Produktion schieflagig fehlinterpretierte.

Tatsächlich ist das Private der vom patriarchalen Mann markierte Raum des Raubes, wenn frau die wahre Bedeutung des Begriffs privare als rauben wieder rückinternalisiert hat und damit versteht, dass das Haus und die Arbeit, die in diesem Haus stattfindet, patriarchatsdefiniert der Ort der Sklavinnen ist, weshalb Männer natürlich keine Hausarbeit machen können und Frauen und Kinder nicht zufällig in diesem Haus des Raubes besonderer Gewalt ausgesetzt sind, so, dass auch hierfür ein Begriff geschaffen werden musste, nämlich: „Häusliche Gewalt“. Das Haus der patriarchalen Paarungsfamilie ist der gefährlichste Ort für Frauen und Kinder. Das Haus ist patriarchatsgewollt der Raum in welcher die Versklavung der Frau stattfindet, der Raum, der außerhalb der Politeia, außerhalb des öffentlichen Raums liegt, welcher dem Mann vorbehalten ist, weshalb die Politik auch keinerlei Anstalten macht, die Arbeit, die in diesen Häusern geleistet wird, weder ideell, geschweige denn monetär zu erwähnen, noch zu würdigen.

Eine der wenigen Veröffentlichungen über diese große Arbeitsleistung von Müttern in unserer Gesellschaft, die in der Politeia, kaum ins öffentliche Bewusstsein gerückt wird, wurde von Christian Leipert und Michael Opielka in ihrem Beitrag „Erziehungsgehalt 2000“ vorgestellt. Hier können wir nachlesen:

„Bilden wir ein um die unbezahlte Haushaltsproduktion erweitertes Bruttoinlandsprodukt, entfällt auf die Haushaltsproduktion je nach Berechnung des Stundenlohns ein Anteil zwischen 29-47 % des Bruttoinlandprodukts. Rund zwei Drittel der unbezahlten Arbeit wird in unserer Gesellschaft von Frauen geleistet. In der Statistik ist diese Leistung jedoch bisher unsichtbar“. (Leipert, Christian; Opielka Michael: Erziehungsgehalt 2000, 1998, bereits zitiert in Armbruster, Kirsten: Starke Mütter verändern die Welt, 2007, S. 135).

Katrine Marçals nennt in ihrem Buch „Machonomics“ Zahlen aus Kanada, welche den Anteil an unbezahlter Arbeit zwischen 30,6 und 40, 1 Prozent beziffern, wenn diese Arbeit ins BIP mit eingerechnet werden würde. (Marçals, Katrine; 2016, S. 62). Wird sie aber nicht-der Politeia sei Dank!

Die Zeitung „DIE WELT“ nennt für Deutschland neuere Zahlen. Tobias Kaiser schreibt dort in seinem Beitrag „Hausarbeit von Frauen mehr als eine Billion Euro wert“ vom 13.05.2017:

„Die häusliche Arbeit von Frauen leistet einen beträchtlichen Beitrag zur Wertschöpfung in Deutschland. So haben laut Berechnungen der WELT AM SONNTAG Frauen im Jahr 2013 knapp 54 Milliarden Stunden unbezahlt gearbeitet. Zwar tauchen diese Stunden in der offiziellen Statistik nicht auf, doch würde ihre Arbeit regulär entlohnt, würden dafür Bruttolöhne von mehr als einer Billion Euro fällig. Zum Vergleich: Die gesamte in der offiziellen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erfasste Wirtschaftsleistung Deutschlands lag 2013 bei 2,54 Billionen Euro. Die Berechnung beruht auf einer Untersuchung des Statistischen Bundesamtes“… (Kaiser, Tobias: DIE WELT, 13.05.2017).  

Allen diesen Statistiken ist gemein, dass sie eine hohe Arbeitsleistung von Frauen, genauer gesagt von Müttern bestätigen, was Lisa-Marie Eckart, eine offensichtlich brav-patriarchal gezüchtete Autorin bei SPIEGEL ONLINE nicht darin hindert am 27.06.2018 einen Artikel zu schreiben mit der patriarchatskonformen Mütterbashing-Überschrift:

Wenn die Mutter nicht arbeitet, bleibt das Kind arm“.

Ohne patriarchale Gehirnwäsche hätte sie schreiben müssen:

Wenn die Arbeit von Müttern nicht bezahlt wird, bleibt das Kind arm“.

Denn tatsächlich kommt ja zu der eigentlich „Eine Billion Werten Hausarbeit von Frauen“ noch ein beträchtlicher Wert an bezahlter Arbeit hinzu, welche von Frauen und eben auch von Müttern geleistet wird, denn nach der OECD Studie vom 20.2.2017 sind in Deutschland 70 Prozent der Mütter zusätzlich erwerbstätig, 30 Prozent der Mütter arbeiten sogar Vollzeit, fast 40 Prozent in Teilzeit und die durchschnittliche Wochenerwerbsarbeit von Müttern beträgt 20 Stunden. Die frauendiskriminierende Lohnlücke in Deutschland beträgt zudem 21 Prozent, auch deshalb, weil dringend benötigte Berufsfürsorgearbeit in Berufen wie ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen und AltenpflegerInnen trotz einer hohen Marktnachfrage, nicht nur miserabel bezahlt werden, sondern auch unter besonders ausbeuterischen Bedingungen stattfindet. (siehe hierzu auch: Winker, Gabriele; CARE REVOLUTION – Schritte in eine solidarische Gesellschaft“, 2015).

Dass die vom Neoliberalismus als Ökonomie-Götzen angebetete Markteffizienzhypothese gerade auch in diesem Bereich nicht funktioniert, denn sonst müsste ja eine stark gestiegene Nachfrage stark steigende Preise zur Folge haben, was aber ganz offensichtlich nicht der Fall ist, zeigt einmal mehr die Absurdität der patriarchalen Mann-Ökonomietheorien.

Diese patriarchalen Ökonomietheorien funktionieren deshalb nicht, weil sie an der Bedürftigkeit und der Abhängigkeit und letztendlich der Körperlichkeit der Menschenart vorbeigehen. Das bedeutet, dass alle diese ökonomischen patriarchalen Manntheorien realitätsfern sind. Sie sind nicht fähig, die Wirklichkeit zu erfassen. Deshalb produzieren sie auch eine Vaterblase nach der anderen. Finanzblasen, Bankenblasen, Immobilienblasen, Kriegsblasen. Allen diesen Vaterblasen ist gemein, dass sie vom Leben entfremdet und damit tief zerstörerisch sind.

Katrine Marçals analysiert treffend:

„Um wirtschaftlich florieren zu können, braucht eine Gesellschaft Menschen, Kompetenzen und Vertrauen. Das sind genau die Ressourcen, die vor allem durch unbezahlte Hausarbeit hervorgebracht werden. Glückliche und gesunde Kinder sind die Grundvoraussetzung für jede positive Entwicklung – auch die ökonomische. Der ökonomische Mann hingegen hat weder Kindheit noch Kontext. Er schießt aus der Erde wie ein Pilz. Und wenn die Theorie annimmt, dass wir alle sind wie er, bleibt ein beträchtlicher Teil der Ökonomie unsichtbar. In der Praxis ist der ökonomische Mann eine Möglichkeit, Frauen auszusperren“. (Marçals, Katrine, 2016, S. 63).

Zwei Kapitel weiter bringt Marçals das Problem des patriarchal-ökonomischen Mannes noch einmal auf den Punkt. Sie schreibt:

„Die tatsächliche Selbstwahrnehmung der Menschen hat keinen Platz in der heutigen Ökonomie. Die Theorien stützen sich lieber auf eine fiktive Figur, deren markanteste Charakteristik darin besteht, dass sie keine Frau ist“. (ebenda, S. 180).

Und der Feminismus begnügt sich damit, dafür zu kämpfen die Frauen in ein nicht funktionierendes, zerstörerisches System hineinzutreiben, anstatt das System des Patriarchats von seinen Grundfesten her zu hinterfragen und dessen lebens-, natur- und körperverachtende Strukturen zu entlarven.

Katrine Marçals ergänzt:

„Die Frau soll ihren Wert auf einem Arbeitsmarkt unter Beweis stellen, der sich noch immer vorwiegend auf den Bedürfnissen des Mannes gründet. Sie soll sich in Kategorien behaupten, die von und für Männer geschaffen wurden – auf Basis einer Wirklichkeit, die Frauen aussperrt“. (ebenda, S. 63).

Einsperren ins Private, den Raum des Raubes und ausschließen aus dem Raum der Politeia, der Öffentlichkeit, in dem Mann-Gott-Theologien und Mann-Ökonomie die ideologischen Rahmenbedingungen diktieren, in denen Gesellschaft stattzufinden hat, ist in der ideologischen Logosweltkonstruktion des Patriarchats ein und dasselbe. Es sind die zwei Seiten derselben Medaille und die Medaille, die glänzt in verführerischem Gold, ist nichts anderes als das Patriarchat, eine männerideologische Welt, in der Frauen und Kinder nur als Statisten vorgesehen und abgeschnitten sind von dem Gold, dem Geld, ohne die eine Existenz in einer privatisierten kapitalistischen Männerbesitz-Gesellschaft nicht möglich ist. Tatsächlich besitzen Frauen, ubiquitär gesehen, auch heute noch nur 1 Prozent dieses Männerbesitzkapitals, was nicht an den schlechten Leistungen der Frauen liegt, sondern am ideologischen Patriarchatskonglomerat.

Tatsächlich wird in der nicht aufgehenden Rechnung der patriarchalen Mann-Gott-Ökonomie aber nicht nur die Frau, insbesondere als Mutter ausgesperrt, sondern auch die Natur selbst, denn jedes ökonomische Handeln ist angewiesen auf die Natur. Harald Lesch und Klaus Kamphausen haben die Leistungen der Natur in ihrem Buch „Die Menschheit schafft sich ab – Die Erde im Griff des Anthropozän“ von 2018 aufgeführt und den von dem amerikanischen Professor für ökologische Ökonomie Robert Constanza bereits 1997 berechneten Wert für „Wasser, fruchtbare Böden, Ozeane voller Fisch, Lebensräume für Millionen von Tier- und Pflanzenarten, Nahrung, Rohstoffe, die Regulierung natürlicher Kreisläufe und nicht zuletzt den Erholungswert und die Schönheit der Natur“ aufgeführt. Dieser beläuft sich auf 33 Billionen Dollar jährlich, während die Summe der weltweiten Bruttoinlandsprodukte in diesem Jahr lediglich bei 18 Billionen Dollar lag“. (Lesch, Harald, Kamphausen, Klaus Die Menschheit schafft sich ab – Die Erde im Griff des Anthropozän, 2018, S. 241).

Die patriarchale Wissenschaft der Ökonomie ist offenbar nicht in der Lage, realitätsbezogen und damit wissenschaftlich zu arbeiten. Ihre Modelle sind nicht nur lebensuntauglich, sondern ganz offensichtlich verfügen sie auch nicht über die Grundkenntnisse der Mathematik. Sie berücksichtigen weder die weltweit geleistete gesellschaftliche Arbeit von Müttern und ihren wesentlichen Beitrag zur Weltökonomie, noch die Ökonomie der Natur selbst. Dieser Mütter-Raubbau, diese Mütterversklavung, die der Menschenmütter, die von Mutter Natur, aber auch der gnadenlose Raubbau an den Tiermüttern in einer skandalös-würdelosen Massentierhaltung der heutigen unökologischen Land-Wirtschaft ist ein global-ökonomischer Skandal.

Literaturverzeichnis:

 Armbruster, Kirsten: Die Evolution frisst keine Kinder – eine anthropologische Revision vom 18.01.2018 www.kirstenarmbruster.wordpress.com

Armbruster, Kirsten. Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert vom 08.02.2018 kirstenarmbruster.wordpress.com

Armbruster, Kirsten: Starke Mütter verändern die Welt – Was schiefläuft und wie wir Gutes Leben für alle erreichen, 2007

Eckart, Lisa-Marie: SPIEGEL ONLINE: Wenn die Mutter nicht arbeitet, bleibt das Kind arm: 27.06.2018

Kaiser, Tobias: DIE WELT: Hausarbeit von Frauen mehr als eine Billion Euro wert: 13.05.2017

Lesch, Harald; Kamphausen, Klaus: Die Menschheit schafft sich ab – Die Erde im Griff des Anthropozän, 2018

Marçals, Katrine: MACHONOMICS – Die Ökonomie und Frauen; 2016

Praetorius, Ina: Wirtschaft ist Care oder: Die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen“, Heinrich-Böll-Stiftung: Schriften zu Wirtschaft + Soziales, Band 16, 2015

Sykes, Bryan: Die sieben Töchter Evas – Warum wir alle von sieben Frauen abstammen – revolutionäre Erkenntnisse der Gen-Forschung; 2003

Werlhof von, Claudia: West-End – Das Scheitern der Moderne als Kapitalistisches Patriarchat und die Logik der Alternativen, 2001

Winker, Gabriele: CARE REVOLUTION: Schritte in eine Solidarische Gesellschaft; 2015

Weiterführende Literatur:

Eisler, Riane: The Real Wealth of Nations – Creating a Caring Economics; 2007, 2008

Felber, Christian: Gemeinwohlökonomie, 2014

Helfrich, Silke, Bollier, David, Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.): Die Welt der COMMONS – Muster Gemeinsamen Handelns; 2015

Mies, Maria: Patriarchat und Kapital: Frauen in der internationalen Arbeitsteilung, 1996

Mies, Maria: Krieg ohne Grenzen – die neue Kolonisierung der Welt, 2005

Mies, Maria; Shiva Vandana: Ökofeminismus: Die Befreiung der Frauen, der Natur und unterdrückter Völker – Eine neue Welt wird geboren, 2016

Ostrom; Elinor: Was mehr wird, wenn wir teilen – Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter, 2012

Scheidler, Fabian: Das Ende der MEGA MASCHINE: Geschichte einer scheiternden Zivilisation, 2016

Tazi-Preve, Mariam Irene: Das Versagen der Kleinfamilie – Kapitalismus, Liebe und Staat, 2017

Von Werlhof Claudia, Bennholdt-Thomsen, Faraclas, Nicholas (Hg.): Subsistenz und Widerstand, 2003

The english version of the text, translated by Deep L:

The lie that mothers don’t work

From the book: Armbruster, Kirsten: „Mütterarmut – Eine Streitschrift gegen eine von Männern definierten und nur am Mann orientierte Ökonomie, 2019, p. 43-63, available everywhere in bookstores and on the Internet, Print: €8.90; e-book: €3.99

see also: Books by Kirsten Armbruster

New: MOTHERARMUT – the book

#MothersToo – Against maternal poverty – International Women’s Day 2019

 

Matrifocal total agriculture as a human-type economy

Matrifocal total agriculture is the economic form that does justice to man as a mother-centered, collective cooperation of particularly needy living beings, and also the economic form that has been practiced for the greater part of human history. They all worked together to share the satisfaction of the human individual’s needs for food, care, cleanliness, warmth, protection, security, beauty and joie de vivre within nature’s habitat. Evolution has therefore, unlike us implemented by the war rhetoric of patriarchy, equipped emotionally modern man particularly strongly with peaceful, empathic, altruistic, gift-granting and hypersocial abilities. (Read more in: Armbruster, Kirsten: Evolution does not eat children – an anthropological revision; http://www.kirstenarmbruster.wordpress.com: 18.01.2018). Evolution does not eat children – an anthropological revision

The matrifocal total economy as a form of economy suitable for human beings is an economy of the total society and it is an economy of the body. Thus it is not an economy against nature, like today’s economy tailored to the patriarchal man, but it is an economy in harmony with nature and on the basis of nature, because without body and without nature there is no human life on earth. The body is the centre of our life on earth.

In order for the body to survive, intensive collective care is required. The welfare work or care work is therefore the actual work on which human lives depend. And this work – the actual work – is a cyclical work and thus a work in harmony with nature, also here in contrast to the patriarchal work, which relies on exponential growth and thus on the exploitation of nature. Consequently, this means that the patriarchal economy, which has catapulted the economic man into the center as a profit-, self-interest and competition-oriented and thus non-life theoretical man-machine model, does not focus on life, but on death and destruction. In fact, this form of economy, which is now globally propagated and practiced, not only permanently violates the physical laws of nature to which we are subjected on earth, for infinite growth cannot exist on this earth, but it also equally violates the biological laws of life to which man, as a living being in special need of care and community, is subject.

Just as the sun rises every morning in the east and sets in the west, and thus determines the daily cycle of life, just as the increasing and decreasing growth phases of the moon determine our monthly cycle, and the seasons spring, summer, autumn and winter determine the annual cycle, so too is the work of care cyclical. Katrine Marçals formulates this aptly in her excellent book „Machonomics“: (2016, S. 33)

„The dust swept away will return sooner or later. The stuffed mouths will soon be hungry again. And the children who have just been put to bed wake up in the middle of the night. Dinner is followed by washing the dishes, the next meal is followed by washing the dishes and with their new dirty dishes“. (Marçals, Katrine: „Machonomics“, 2016, p. 33).

This economically savvy journalist, whose book was to become compulsory reading, has exposed the absurdity of all economic man theories in force today as unfit for human beings because they are physically unfit. She writes:

„Consequently, we are human despite, and not because of, our bodies. To be reminded of one’s body means to be reminded of helplessness, of the absolute dependence that is part of human existence. That the body is born from another body and is at the mercy of its environment as a wrinkly newborn. A human body that dies if it is not loved. Who expects everything and needs everything. Who is thrown back into dependence by illness, who ages and dies“. (ibid., p. 161/162).

A few lines further the author continues her analysis:

„Our economic theories are reluctant to accept the reality of the body and try to escape from it by any means imaginable. The fact that people are small when they are born, fragile when they die, that they start bleeding from an injury no matter who you are, where you come from, what you deserve and where you live. What is mean to us originates in our bodies. We tremble when we are cold, sweat when we run, scream when we have an orgasm or give birth to a child. Through our bodies we approach each other. And for exactly this reason the economic man erases him and tries to make us believe that he does not exist. We look at it from the outside, like foreign capital. And we are alone in it“. (ibid., p. 162/163).

The farsighted author states:

„Economic theories separate us from our bodies.“ (ibid., p. 161).

Here, too, death stands at the end again. The suicide by overwork, as it is documented again and again in Japan or also in China and even has its own name in China due to its frequency, namely guolaosi: Death by overwork. (ibid., p. 124). And before death, the disease, which also in Western capitalist countries is increasingly manifesting itself in psychosomatic symptom complexes such as depression or burn-out, and in the USA is associated with an epidemic increase in drug deaths by opiates, which are prescribed by doctors against pain. Man is not a machine, he reacts with pain, he reacts with illness, and if he can no longer bear the pain, then he dies – even the patriarchal-economic man who is trimmed to greed and competition: isolated and lonely!

Katrine Marçals writes:

„Man can die not only from lack of food or water – but also from loneliness. A baby that’s never picked up and never stroked won’t survive. Even when his material needs are satisfied“. (ibid., p. 170).

However, the economics expert continues.

„If one took the body seriously as the place of origin of the economy, it would have far-reaching consequences. A society based on the common needs of human bodies would differ markedly from society as we know it today. Hunger, cold, disease, inadequate health care and lack of food would be central problems of the economy and not what they are today: regrettable side effects of a system … Our economic theories are reluctant to accept the reality of the body and try to „escape“ from it with all imaginable means. (ibid., p. 162).

Matrifocal total agriculture, which is suitable for human species, fulfils the basic economic conditions necessary for human existence: She’s body oriented. It is organised collectively and community-based. It places the mothers in the centre, also in the economy, in line with human needs. And thus it is natural and nature-based and therefore the solution for the life-collapsing form of economy of the patriarchal-economic man driven by patriarchal father bubbles, who has lost every grounding and thus every sense of reality.

 

The Father bubble and the economic overexploitation of the Patriarchate at the Mother

 

The unnatural, selfishness-competitive and greed-driven, pallus-growth-oriented and thus naturally unstable father bubble of the patriarchate, which is based on a puerile childbearing envy, is based on the unnatural nature of man, has however replaced this matrifocal total economy, which is oriented towards the natural integrative order of the mother, by the „sharing and domination dogma“ of the patriarchate, which is based on robbery, because privare means nothing other than robbery. Thus it becomes clear that the economy of patriarchy is nothing other than overexploitation:

  • Ruthless exploitation of the mother
  • Ruthless exploitation of nature
  • Ruthless exploitation of mother nature

Since nature has placed mothers at the centre of the human species in evolutionary biology and maternal body biology, the economy of patriarchy is based firstly on the overexploitation of the body mothers, namely the human mothers and the animal mothers, and secondly on the overexploitation of maternal nature as a whole, for it is no coincidence that we still speak today of Mother Earth or Mother Nature.

These natural conditions on earth are opposed by a seemingly firmly established, patriarchal-symbolic, artificially nature-separated-logos-based, as Claudia von Werlhof calls it, alchemical world construction (Werlhof von, Claudia: West-End – Das Scheitern der Moderne als Kapitalistisches Patriarchat und die Logik der Alternativen, 2001, S. 106-129), which can be found with Greek philosophers such as Aristotle, Plato or Socrates, but also at the same time in East Asia with Confucius, and which is God-authorarily strengthened and internalized by all world theologies as the value basis of our today’s globalized society and imposed by imperialist colonization on the entire world by force.

In her essay „Economy is Care“, Ina Praetorius summarized this patriarchal male fiction, now globalized and separated from ideological patriarchs and nature, in the following key statements:

  • „There are two kinds of people, free and non-free, and there are two sexes, men and women.
  • Men are more important, smarter, stronger and freer than women.
  • The yardstick by which the definition of the human is measured is the native adult man.
  • There are people – wives, children, slaves – who are legitimately in the possession of other people – masters, mistresses.
  • That there are free and dependent people in this sense corresponds to the natural or divine law (logos) and is therefore „unchangeable“.

 (Praetorius, Ina; Wirtschaft ist Care oder: Die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen, Heinrich Böll Foundation: Schriften zu Wirtschaft + Soziales, Vol. 16, 2015, p. 13).

Thus women as wives are on the level of slaves and that is the meaning of mating family marriage: To create mother slaves in order to become a patriarchal man on the one hand free from the actual work, the work situated around the body, and at the same time, by degrading mothers as slaves, to obtain paternal access rights to the fruits of their body work, the work which exclusively their mother body is capable of performing, in a biologically perfectly coordinated interplay of their own physiology, their vulva, their vagina, their ovaries, the genes in the nucleus of this egg cell, but also from the genes in the maternal mitochondria in the cytoplasm of this egg cell, the so-called mitochondrial DNA, on the basis of which a continuous matrilineal genealogy can be established up to our oldest ancestor in Africa, which is the mother of all Africans and thus the mother of all people living on earth today. Geneticists, such as Bryan Sykes, call this genealogical mother of all humans the mitochondrial Eve. (Sykes, Bryan; The Seven Daughters of Eve – Why we all descend from seven women – revolutionary findings of genetic research, 2003, p. 304).

This unique mother-body work of the origin of life is made invisible by patriarchy not only by male-centred biologistic and clearly false, so-called scientific but actually deliberately misleading propagation ideologies. (Read more in: Armbruster, Kirsten: „From mother-biological facts and male „seed“ – how patriarchy degrades mothers to passive vessels“ http://www.kirstenarmbruster.wordpress.com of 08.02.2018 From mother-biological facts and male „seed“ – how patriarchy degrades mothers to passive vessels), but also through our theologies, since in patriarchal-monotheistic tradition, which all recognize the five books of Moses, it is claimed that God the Lord has determined that this very Eve comes from Adam’s rib, the alleged earthling, which means nothing other than that maternal bodywork is negated, does not take place, is condemned to invisibility. Absolutely ridiculous this idea and yet this is the theological basis of Occident and Orient.

In 2006 Pope Benedict I, in his lecture on faith, reason and university, pointed out the deep harmony between what is in the best sense Greek and the faith in God founded on the Bible. (Praetorius, Ina; Wirtschaft ist Care oder: Die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen, Heinrich Böll Foundation: Schriften zu Wirtschaft + Soziales, Vol. 16, 2016, p. 16).

The God who creates the woman through the muthos, the word spoken in public, despite all visible reason, from the rib of the man, then also decrees that man, meant of course is the man, should subdue the earth to himself. Since the patriarchal man has learned to obey his Lord, he does so to this day on an apocalyptic scale. He, the patriarchal man, is descended from the shepherd. He is accustomed to being chastened and captured with the scourge of the shepherd and his crosier, and he has been bred over many generations to this toxic-patriarchal male image of the Lord, which must not cry, not even in the face of the unbelievable extent of destruction that this ideological patriarchal conglomerate has meanwhile caused in this beautiful world.

This patriarchal conglomerate is based on the enslavement of mothers, human mothers and animal mothers and on the enslavement of the earth by making the mother invisible: Invisible in their corporeality, invisible in human history, invisible as God MOTHER and origin of religion and also invisible in their work and their elementary contribution to the economy, because not only the work of mothers in caring work is made invisible by silence in the gross domestic product (GDP), but also the economic performance of the earth itself.

Katrine Marçals writes about it in her book „Machonomics“ (2016):

„One of the many problems of patriarchy is that it leads to incorrect economic measurements … If one wants to get a realistic overview of the market, one cannot ignore, for example, what half of humanity is doing every day“. (ibidem, p. 168).

Half of humanity are these women, who are degraded to a „side contradiction“ in the left-wing political spectrum and are to remain private in politically conservative and right-wing circles. Only that economy and work are not male, as Marx misinterpreted with his exclusive view of production.

In fact, the private is the space of robbery marked by the patriarchal man, when woman has re-internalized the true meaning of the term privare as robbery and thus understands that the house and the work that takes place in this house is defined patriarchally as the place of the female slaves, which is why men of course cannot do any housework and women and children are not accidentally exposed to special violence in this house of robbery, so that also for this a term had to be created, namely: „domestic violence„. The house of the patriarchal mating family is the most dangerous place for women and children. The house is patriarchally desired the space in which the enslavement of women takes place, the space that lies outside the politeia, outside the public space, which is reserved for men, which is why politics does not make any effort to mention or appreciate the work that is done in these houses, neither ideally, let alone monetarily.

One of the few publications about this great work of mothers in our society, which is hardly brought into the public consciousness in the Politeia, was presented by Christian Leipert and Michael Opielka in their contribution „Erziehungsgehalt 2000“. We can read about it here:

„If we add unpaid household production to the gross domestic product, household production accounts for between 29-47% of the gross domestic product, depending on the calculation of the hourly wage. Around two thirds of unpaid work in our society is done by women. In statistics, however, this performance is so far „invisible“. (Leipert, Christian; Opielka Michael: Erziehungsgegehalt 2000, 1998, already quoted in Armbruster, Kirsten: Starke Mütter verändern die Welt, 2007, p. 135).

In her book „Machonomics“, Katrine Marçals quotes figures from Canada that put the share of unpaid work at between 30.6 and 40.1 percent if this work were included in GDP. (Marçals, Katrine; 2016, p. 62). But won’t it be thanks to the Politeia!

The newspaper „DIE WELT“ mentions more recent figures for Germany. Tobias Kaiser writes there in his article „Housework of women worth more than a trillion euros“ from 13.05.2017:

„The domestic work of women makes a considerable contribution to value creation in Germany. According to calculations by WELT AM SONNTAG, women worked almost 54 billion hours unpaid in 2013. Although these hours do not appear in the official statistics, if their work were paid regularly, gross wages of more than one trillion euros would be due. By way of comparison, Germany’s total economic output recorded in the official national accounts amounted to 2.54 trillion euros in 2013. The calculation is based on a study by the Federal Statistical Office“… (Kaiser, Tobias: DIE WELT, 13.05.2017).  

What all these statistics have in common is that they confirm a high work performance of women, or more precisely of mothers, which does not prevent Lisa-Marie Eckart, an obviously well-behaved patriarchally bred author at SPIEGEL ONLINE, from writing an article on June 27, 2018 with the patriarchy-compliant Mütterbashing headline:

If the mother doesn’t work, the child stays poor.“

Without patriarchal brainwashing, she would have had to write:

If mothers don’t pay for their work, the child stays poor.“

In fact, in addition to the „one trillion values of domestic work done by women“, there is also a considerable value of paid work done by women and mothers, because according to the OECD study of 20 February 2017, 70 percent of mothers in Germany are additionally employed, 30 percent of mothers even work full-time, almost 40 percent part-time and the average weekly paid work of mothers is 20 hours. The wage gap in Germany, which discriminates against women, is also 21 percent, partly because urgently needed occupational care work in professions such as educators, nurses and geriatric nurses is not only miserably paid despite high market demand, but also takes place under particularly exploitative conditions. (see also: Winker, Gabriele; CARE REVOLUTION – Schritte in eine solidarische Gesellschaft“, 2015).

The absurdity of patriarchal man-economy theories once again shows that the market efficiency hypothesis adored by neoliberalism as an idol of the economy does not work in this area either, because otherwise a sharp rise in demand would have to result in sharply rising prices, which is obviously not the case.

These patriarchal economic theories do not work because they ignore the neediness and dependence and ultimately the corporeality of the human species. This means that all these economic patriarchal man theories are unrealistic. They are not capable of grasping reality. That’s why they produce one father bladder after another. Financial bubbles, bank bubbles, real estate bubbles, war bubbles. What all these father bubbles have in common is that they are alienated from life and thus deeply destructive.

Katrine Marçals analyses aptly:

„In order to flourish economically, a society needs people, skills and trust. These are precisely the resources that are generated primarily by unpaid housework. Happy and healthy children are the basic prerequisite for any positive development – including economic development. The economic man, on the other hand, has neither childhood nor context. He’s shooting out of the ground like a mushroom. And if the theory assumes that we are all like him, a considerable part of the economy remains invisible. In practice, the economic man is a possibility to „lock out“ women. (Marçals, Katrine, 2016, p. 63).

Two chapters further on, Marçals sums up the problem of the patriarchal-economic man. She writes:

„The actual self-perception of people has no place in today’s economy. The theories prefer to be based on a fictitious figure whose most striking characteristic is that she is not a woman“. (ibid., p. 180).

And feminism is content to fight to drive women into a non-functioning, destructive system, instead of questioning the very foundations of the patriarchal system and exposing its structures that despise life, nature and the body.

Katrine Marçals added:

„The woman should prove her worth in a labour market that is still primarily based on the needs of men. It should assert itself in categories created by and for men – on the basis of a reality that „excludes“ women. (ibid., p. 63).

To imprison into the private sphere, the space of robbery and exclude from the space of the politeia, the public sphere, in which Mann-Gott-theologies and man-economy dictate the ideological framework conditions in which society has to take place, is one and the same in the ideological logo world construction of patriarchy. They are the two sides of the same medal and the medal that shines in seductive gold is nothing more than patriarchy, a male ideological world in which women and children are intended only as extras and cut off from the gold, the money, without which an existence in a privatized capitalist male ownership society is not possible. In fact, women still own only 1 percent of this male capital, ubiquitously speaking, which is not due to the poor performance of women, but to the ideological patriarchal conglomerate.

In fact, in the unaccountable calculation of the patriarchal man-God economy not only woman, especially as mother, is excluded, but also nature itself, for every economic action depends on nature. Harald Lesch and Klaus Kamphausen listed the achievements of nature in their book „Humanity Abolishes Itself – The Earth in the Handle of the Anthropocene“ of 2018 and the value calculated by the American Professor of Ecological Economy Robert Constanza in 1997 for „water, fertile soils, oceans full of fish, habitats for millions of animal and plant species, food, raw materials, the regulation of natural cycles and, last but not least, the recreational value and beauty of nature“. This amounts to 33 trillion dollars annually, while the sum of the world-wide gross domestic products in this year was only 18 trillion dollars„. (Lesch, Harald, Kamphausen, Klaus Humanity abolishes itself – the earth in the grip of the Anthropozän, 2018, p. 241).

The patriarchal science of economics is obviously not in a position to work realistically and thus scientifically. Their models are not only unsuitable for life, but obviously they also do not have the basic knowledge of mathematics. They take into account neither the worldwide social work of mothers and their essential contribution to the world economy, nor the economy of nature itself. This overexploitation of mothers, this slavery of mothers, that of human mothers, that of mother nature, but also the merciless overexploitation of animal mothers in a scandalously dignified mass animal husbandry of today’s unecological agriculture is a global economic scandal.

Bibliography:

 Armbruster, Kirsten: Die Evolution frisst keine Kinder – eine anthropologische Revision vom 18.01.2018 www.kirstenarmbruster.wordpress.com

Armbruster, Kirsten. Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert vom 08.02.2018 kirstenarmbruster.wordpress.com

Armbruster, Kirsten: Starke Mütter verändern die Welt – Was schiefläuft und wie wir Gutes Leben für alle erreichen, 2007

Eckart, Lisa-Marie: SPIEGEL ONLINE: Wenn die Mutter nicht arbeitet, bleibt das Kind arm: 27.06.2018

Kaiser, Tobias: DIE WELT: Hausarbeit von Frauen mehr als eine Billion Euro wert: 13.05.2017

Lesch, Harald; Kamphausen, Klaus: Die Menschheit schafft sich ab – Die Erde im Griff des Anthropozän, 2018

Marçals, Katrine: MACHONOMICS – Die Ökonomie und Frauen; 2016

Praetorius, Ina: Wirtschaft ist Care oder: Die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen“, Heinrich-Böll-Stiftung: Schriften zu Wirtschaft + Soziales, Band 16, 2015

Sykes, Bryan: Die sieben Töchter Evas – Warum wir alle von sieben Frauen abstammen – revolutionäre Erkenntnisse der Gen-Forschung; 2003

Werlhof von, Claudia: West-End – Das Scheitern der Moderne als Kapitalistisches Patriarchat und die Logik der Alternativen, 2001

Winker, Gabriele: CARE REVOLUTION: Schritte in eine Solidarische Gesellschaft; 2015

Weiterführende Literatur:

Eisler, Riane: The Real Wealth of Nations – Creating a Caring Economics; 2007, 2008

Felber, Christian: Gemeinwohlökonomie, 2014

Helfrich, Silke, Bollier, David, Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.): Die Welt der COMMONS – Muster Gemeinsamen Handelns; 2015

Mies, Maria: Patriarchat und Kapital: Frauen in der internationalen Arbeitsteilung, 1996

Mies, Maria: Krieg ohne Grenzen – die neue Kolonisierung der Welt, 2005

Mies, Maria; Shiva Vandana: Ökofeminismus: Die Befreiung der Frauen, der Natur und unterdrückter Völker – Eine neue Welt wird geboren, 2016

Ostrom; Elinor: Was mehr wird, wenn wir teilen – Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter, 2012

Scheidler, Fabian: Das Ende der MEGA MASCHINE: Geschichte einer scheiternden Zivilisation, 2016

Tazi-Preve, Mariam Irene: Das Versagen der Kleinfamilie – Kapitalismus, Liebe und Staat, 2017

Von Werlhof Claudia, Bennholdt-Thomsen, Faraclas, Nicholas (Hg.): Subsistenz und Widerstand, 2003

Männer wollen nicht daran erinnert werden, dass sie von Müttern geboren werden – und Frauen – lächeln das weg

Text: Dr. Kirsten Armbruster

Scroll down and you´ll find an english translation of this text, translated by  Deep L

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Foto: Franz Armbruster

Eine nackte Frau ist ein Sexsymbol – im Patriarchat.

Sex ist die wichtigste körperliche Erfahrung des Mannes.

Deswegen werden von patriarchalen Archäologen und patriarchatsdienenden Archäologinnen – andere gibt es bisher nicht – die nackten Frauenfigurinen, welche es im Paläolithikum und auch vom Neolithikum bis zum Mythologischen Muttermord zahlreich in allen Kulturen gibt, als Venusfigurinen oder gleich als Pornodarstellungen mit einem aus heutiger Sicht belächelten, sehr merkwürdigen, offensichtlich dicken Schönheitsideal interpretiert. Dass die da in der Steinzeit aber auch nicht genügend Fitness betrieben haben, so wie heute die dünnen, dünner, am dünnsten Frauen dieser fortschrittlichen Welt! Na ja, was ist aus der Steinzeit auch zu erwarten, rückständig, wie die da waren!

Der Mann als Jäger, der Mann als Ernährer, der Mann als großartiger Künstler der Höhlenmalereien, der Mann als Schöpfer und MA-cher dieser Welt! Männlich-eitle Lobeshymnen!  Und ja, die Höhle! Natürlich ein Ort des Sexkults, denn eine Höhle ist ja da, für den Phallus – zum Reinstecken, was sonst?  Wo soll der auch hin, der arme Phallus?

Und dazu: Die allzeit, dem heterosexuellen Mann sexuell gefügige Steinzeitfrau, – das Ideal patriarchaler Männlichkeit (Homophobie eingeschlossen), denn andere als nackte Spuren hat die Steinzeitfrau ja nicht hinterlassen. Im Gegensatz zum Mann mit all den  behauenen Steinwerkzeugen, die er, der Steinzeitmann, in emsiger Fleißarbeit als „jagender Jäger einer schon immer existierenden Paarungsfamilie“ hinterlassen hat! So fleißig dieser Steinzeitmann, so dass die gesamte „Vorgeschichte“, also die Geschichte bevor der Mann die „eigentliche Geschichte“ seiner Heldentaten aufschrieb, also eben diese Steinzeitgeschichte nach jedem einzelnen Steinbeschlagunterschied in unzählige „kulturelle“ Zeitschichten, wie Acheuléen, Aurignacien, Gravettien, Magdalénien (um nur die wichtigsten zu nennen), akribisch katalogisiert werden musste. Von der Frau hingegen – keine Spuren zivilisatorischer Tätigkeit – nun,  eben nur bis auf ein paar runde Nackte.

Dass es in den Höhlen der Steinzeit um wichtigere Dinge geht als Sex- und Phalluskult– nicht denkbar, denn eine wichtigere Körpererfahrung als Sex (oder deren theologische Inversion in sexuelle Askese und Enthaltsamkeit in allen Theologien dieser Welt), kann es nicht geben, denkt der Mann, der Mittelpunkt der von ihm geschöpften Welt. Welch ein Irrtum!

Mütter machen wesentlich existentiell wichtigere körperliche Erfahrungen als Sex in dieser Welt: 

Leben im eigenen Körper nabelgebunden wachsen lassen! Dieses neu entstehende Leben mit dem eigenen Blut und jeder auf das Kind ausgerichteten Zelle des eigenen Körpers 9 Monate, jede Sekunde, zu nähren, zu schützen, im Lebensrhythmus zu wiegen, es ins Leben zu sprechen, zu singen, zu tragen. Magie im eigenen Körper – neun Monate lang, ohne Unterbrechung, ohne Pause. Vollzeit. Und dann: die alles sprengende Kraft der Geburt. Diese aus dem Körper herausdrängende Lebensmacht! Durch nichts mehr aufhaltbar! Das Stillen und Nähren auch danach.

Sex kann schön sein, ja! Orgiastisch und berauschend, aber es ist nichts im Vergleich zum körperlichen Lebenseinschnitt von Schwangerschaft und Geburt.

Vergleichbar das Sterben – der Weggang aus dem Leben! Keine Bewegung mehr! Starre! Kälte.  Keine Umkehrbarkeit? Diese Fragen! Alle von uns gehen diesen Weg – den letzten, egal ob Mann, Frau, Intersexuell oder Transgender. Aktiv und letzendlich allein.

Das Leben schenken, die Geburt hingegen, kann nur eine – die MUTTER – aktiv.

 Um diese wichtigen Fragen geht es in den paläolithischen Höhlen dieser Welt. Das ist die Botschaft der nackten Frauen der Steinzeit. Es geht nicht um Sex. Es geht um die Heiligung von Mutterkörperlichkeit, um Nabelbindung, um Religion, denn Religion bedeutet nichts anderes als „Anbinden, losbinden und zurückbinden“. Und eben auch um Rückbindung – eine Hoffnung auf Wiedergeburt?

Das Patriarchat, beginnend mit der Tierzucht im Neolithikum, hat nur ein Ziel:

Die MUTTER zu verschleiern!

Alles im Patriarchat dient nur diesem einen Ziel: die verschleiernden und sexsymbolenthüllenden Kleidervorschriften als zwei Seiten derselben Medaille, die Ehe, alle Theologien, welche nur so tun, als seien sie Religionen, die Gesetzgebung von Vater Staat, die Leugnung und Un-Wert-Machung von Carearbeit, der Kapitalismus, die im Patriarchat akzeptierte Indoktrination, dass der Vater genauso wie die Mutter 50 % zur Lebensentstehung beiträgt und deshalb die Mann-Frau-Paarungsfamilie im Mittelpunkt menschlichen Lebens zu stehen hat. Alles in dieser heutigen Welt dient nur dazu, die Mutter zu verschleiern! Denn der patriarchale Mann will nicht daran erinnert werden, dass er von einer MUTTER ins Leben getragen wird. Dass nicht er, der Lebensmacher, der Schöpfer  ist, sondern dass die Natur dies nur und ausschließlich der  MUTTER anvertraut hat. Deswegen bekämpft er Natur – mit allen Mitteln.

Und wir von der patriarchalen Indoktrination vernebelten Frauen, auch wir Mütter – wir lächeln diese umfassende Leugnung und Zerstörung der Natur – einfach weg, harmoniesüchtig, wie wir von der Geißel und dem Hirtenkrummstab des Patriarchats gezüchtet und gezüchtigt wurden.

Wer sich von der Gehirnwäsche des Patriarchats befreien will, findet in meinen Büchern und in den zahlreichen Veröffentlichungen auf diesem Blog genügend nährende Nahrung: Mutternahrung, egal ob man oder frau, intersexuell oder transgender!

Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert

Gott MUTTER Darstellungen Paläolithikum

#GodMother -Lassen wir die Gott-Mann- Theologien hinter uns

Patriarchatskritik

Matrifokalität ist kein Matriarchat

Am Anfang war Gott MUTTER

Gott MUTTER Darstellungen vom Neolithikum bis zum Mythologischen Muttermord (1)

Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus

Bücher von Kirsten Armbruster

Der Jacobsweg als Muschelweg von Gott der MUTTER

Rot wie Blut – Weiß wie Schnee – Schwarz wie Ebenholz – Die Religion von Gott der MUTTER

Die Schwarze Madonna von Alt-öttinG spricht:

An english translation of this text, translated by Deep L:

Men do not want to be reminded that they are born of mothers – and women – smile that away

Text: Dr. Kirsten Armbruster

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Photo: Franz Armbruster

A naked woman is a sex symbol – in patriarchy.

Sex is the man’s most important physical experience.

That is why patriarchal archaeologists and archaeologists serving patriarchies – there have been no others so far – interpret the naked female figures, which are numerous in all cultures in the Palaeolithic and also from the Neolithic to the Mythological Matricide, as Venus figures or even as pornographic representations with a very strange, obviously thick ideal of beauty smiled at from today’s point of view. That they didn’t do enough fitness in the Stone Age, just like the thin, thinner, thinnest women of this progressive world today! Well, what can we expect from the Stone Age, backward, like they were there!

The man as hunter, the man as breadwinner, the man as great artist of cave paintings, the man as creator and maker of this world! Male vain hymns of praise!  And yes, the cave! Of course a place of sex cult, because a cave is there for the phallus – to stick into, what else?  Where’s he gonna go, poor Phallus?

And to that: The Stone Age woman who is sexually submissive to the heterosexual man at all times – the ideal of patriarchal masculinity (including homophobia), for the Stone Age woman has not left behind any traces other than bare traces. In contrast to the man with all the carved stone tools that he, the Stone Age man, has left behind in industrious work as a „hunting hunter of an always existing mating family„! So diligently this Stone Age man, so that the entire „prehistory“, i.e. the history before the man wrote down the „actual history“ of his heroic deeds, i.e. precisely this Stone Age history after each individual stone fitting difference in countless „cultural“ time layers, such as Acheuléen, Aurignacien, Gravettien, Magdalénien (to name only the most important), had to be meticulously catalogued. From the woman on the other hand – no traces of civilizing activity – well, just only a few round nudes.

That the caves of the Stone Age are about more important things than sex and phallus cult is unthinkable, because there can be no more important body experience than sex (or its theological inversion into sexual asceticism and abstinence in all the theologies of this world), thinks the man, the centre of the world created by him. What a mistake!

Mothers have much more existentially important physical experiences than sex in this world: 

Let life grow in your own body corded! To nourish, to protect, to weigh in the rhythm of life, to speak it into the life, to sing it, to carry this newly emerging life with the own blood and every cell of the own body directed towards the child 9 months, every second. Magic in your own body – for nine months, without interruption, without pause. Full-time. And then: the all-explosive power of birth. This life power pushing out of the body! Nothing can stop it! Breastfeeding and feeding even after.

Sex can be nice, yeah! Orgiastic and intoxicating, but it’s nothing compared to the physical incision of pregnancy and birth.

Comparable to dying – the departure from life! Freeze! Stare! Cold.  No reversibility? These questions! All of us go this way – the last, no matter if man, woman, intersexual or transgender. Active and finally alone.

Only one – the MOTHER – can actively give life, the birth on the other hand.

 These important questions are dealt with in the Palaeolithic caves of this world. That is the message of the naked women of the Stone Age. It’s not about sex. It is about the sanctification of mother physicality, about umbilical ties, about religion, because religion means nothing else than „tying, untying and tying back„. And also about rebirth – a hope of rebirth?

Patriarchy, starting with animal breeding in the Neolithic, has only one goal:

To disguise the MOTHER!

Everything in patriarchy serves only this one goal: the veiled and sex-symbol-revealing dress regulations as two sides of the same coin, marriage, all the theologies which only pretend to be religions, the legislation of the father state, the denial and un-value-make of care work, capitalism, the indoctrination accepted in patriarchy that the father contributes just as much as the mother 50% to the creation of life and therefore the male-female mating family has to stand in the center of human life. Everything in this world today serves only to conceal the mother! For the patriarchal man does not want to be reminded that he is carried into life by a MOTHER. That not he, the maker of life, is the creator, but that nature has entrusted this only and exclusively to the MOTHER. That’s why he fights nature – with all means.

And we women clouded by the patriarchal indoctrination, we mothers too – we smile this comprehensive denial and destruction of nature – simply away, addicted to harmony, as we were bred and chastised by the scourge and the shepherd’s crook of patriarchy.

Those who want to free themselves from the brainwashing of patriarchy will find enough nourishing food in my books and in the numerous publications on this blog: Mother food, no matter if you are a woman or a man, intersexual or transgender!

See more:

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Die höchste Form der patriarchalen Diskriminierung ist die Behauptung, dass Gott ein Vater und Religion männlich ist

Gott MUTTER im Paläolithikum

Gott MUTTER vom Neolithikum bis zum Mythologischen Muttermord (1)

500 000 Jahre Matrifokale Geschichte

Am Anfang war Gott MUTTER

Rot wie Blut – Weiß wie Schnee – Schwarz wie Ebenholz – Die Religion von Gott der MUTTER

 

 

 

 

 

 

Von den Nikoläusen und Weihnachtsmännern dieser Welt – Hokus Pokus Fidibus

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Text: Dr. Kirsten Armbruster: Naturwissenschaftlerin – Patriarchatskritikerin – Autorin – Bloggerin – Mutter; Foto: Franz Armbruster

Wir sind im Patriarchat darauf konditioniert unsere Wünsche an Männer zu richten. Schon als Kind schreiben wir Wunschzettel an den Nikolaus, den Weihnachtsmann, das Christkind – was auch immer letzteres sein soll. Wir lernen, dass in der Regel der Vater mehr Kapital erwirtschaften kann als die Mutter. Das heißt, die Erfüllung unserer Geldwünsche richten wir an ihn, den Vater, wenn abhanden gekommen – wie auch immer – an den Staat, der auch ein Vater ist, denn der steht für das Vaterland. Im Beruf sind wir wieder überproportional abhängig von einem Mann – als Chef. Wir wenden uns besonders vertrauensvoll an einen Chefarzt, der auch meistens ein Mann ist, an einen Politiker, der in dem emanzipierten Deutschland auch zu zwei Dritteln ein Mann ist. Und natürlich wenden wir uns an Gott, der in jedem Fall ein Mann ist, denn der Mutter wurde ja mit dem Mythologischen Muttermord die Göttlichkeit entzogen. Und natürlich wenden wir uns mit unseren Wunschzetteln an die Priester, Pfaffen und Gurus dieser Welt des MA- chbaren Scheins. Der Reflex funktioniert, weil gut konditioniert.

Aber wer ist der Nikolaus – der Weihnachtsmann, dem wir vertrauensvoll unsere Wünsche übereignen, auf dass Er MAcht mit Hokus Pokus Fidibus, was wir nicht schaffen, wir die Mütter, denen im Patriarchat die Macht weg-gezüchtigt wurde? Steckt hinter dem Nikolaus in seinen Mutterfarben – Rot wie Blut – Weiß wie Schnee – Schwarz wie Ebenholz – wirklich Coca Cola?

Nein – der Nikolaus und der Weihnachtsmann stehen, wie kaum ein anderer, für die widernätürliche Aneignung der Lebens-MAchungskräfte der Mütter durch das Patriarchat. Die heiligen Mutterfarben finden wir nämlich schon in den Höhlenmalereien der Steinzeit, wo es um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens geht, um den Kreislauf des Lebens, um das Werden und Vergehen, die Geburt und den Tod.

Mehr dazu in Rot wie Blut – Weiß wie Schnee – Schwarz wie Ebenholz – Die Religion von Gott der MUTTER

und in Warum der Storch bis heute die Kinder bringt

Wer sich nicht an die Steinzeit zurückbindet, der versteht den Ursprung von Religion nicht, was nichts anderes ist als Anbinden, Losbinden und Rückbinden an die LebensMAchungskräfte der Natur, welche den Müttern anvertraut ist.

Mehr dazu in: 500 000 Jahre Matrifokale Kultur- und Religionsgeschichte

und unter: Die höchste Form der patriarchalen Diskriminierung ist die Behauptung, dass Gott ein Vater und Religion männlich ist

und unter der Gott MUTTER Galerie des Paläolithikums: Gott MUTTER Darstellungen Paläolithikum

Wer die Botschaft der Höhlen der Steinzeit nicht versteht, geht dem Hokus Pokus der Nikoläuse und Weihnachtsmänner dieser patriarchalen Welt auf den Leim.

Rot wie Blut – Weiß wie Schnee – Schwarz wie Ebenholz sind die einst heiligen Mutterfarben und das ist kein Hokus-Pokus-Märchen dieser Welt, sondern die Realität des Lebens, in die alle von uns hineingeboren werden.

Geht den Nikoläusen dieser Welt nicht weiter auf den Leim!

Weiterführende Literatur:

Armbruster, Kirsten – Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus, 2013

Armbruster, Kirsten: Das Muttertabu oder der Beginn von Religion, 2010

Armbruster, Kirsten: Der Jacobsweg – Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland – die Wiederentdeckung der Wurzeln Europas, Teil 1, 2013

Armbruster, Kirsten: Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER – Die Wiederentdeckung der matrifokalen Wurzeln Europas, 2014