Warum ich verheiratet bin und deshalb Matrifokale Patriarchatskritikerin mit einem Politischen Mütterbewusstsein (POM) geworden bin

An english version of the text by Google translator is available above:

Wir – mein Mann und ich – sind privilegiert, beide AkademikerInnen, beide aus sogenannten „intakten “ Familien mit funktionalen Ehen stammend, selbst seit 30 Jahren konfliktfähig stabil verheiratet mit vier, inzwischen erwachsenen, gemeinsamen Kindern, die alle ihre Frau oder ihren Mann im Leben stehen. Wir haben alles richtig gemacht.

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Und trotzdem fühlt es sich falsch an, sehr falsch, denn wir haben beide ursprünglich auf der gleichen Ebene angefangen, beide gleich viel verdient, beide in einem guten Job, mit einer guten Berufsausbildung. Durch die Elternschaft hat sich  – obwohl ich auch selbstständig erwerbstätig war – eine  absurde Schere der Diskrepanz zwischen uns als Paar geöffnet – finanziell, arbeitstechnisch, gesellschaftlich anerkennungs- und  absicherungsfaktisch. Weil wir das theoretische Erfolgsmodell unserer Gesellschaft sind, können wir heute gemeinsam im Rückblick sagen: das Vater-Mutter-Kind- Ehe- oder Nichtehe- Paarungsfamilienmodell unserer Gesellschaft ist kein Erfolgsmodell.

Tatsächlich ist es ein dysfunktionales Gesellschaftssystem, das auf der Ausbeutung  von Müttern aufgebaut ist, Mütter, die mit „Liebe“ geködert und abgespeist werden, doch es ist keine Liebe. Es ist Missbrauch.

Biologistischer Missbrauch durch Missachtung mutterbiologischer Tatsachen, die auch in voller gesellschaftlicher Breite verbal mutterreduktionistisch daherkommt, denn der Mann zeugt das Kind nicht und er schwängert auch nicht die Frau, sondern er als Vater trägt, im Vergleich zur Mutter, nur einen Bruchteil zur Fortsetzung der Menschenart bei.  Siehe hierzu auch:

Biologie statt Biologismus

Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert

Der Missbrauch der Mütter äußert sich auch, und zwar im wahrsten Sinne lebensbedrohlich, in der Negierung von körpernotwendiger Fürsorgearbeit von Kindern und Alten, die im Kapitalismus – seit der Ableitung von Ökonomie von den capites einer privateigentum-penisgetriebenen Ökonomie im Zuge des  tierzüchterischen Neolithikum ab 6500 v.u.Zeitrechnung –  gesellschaftlich dogmatisiert wurde und bis heute wird,  und die ursprüngliche Matrifokale Gesamthandwirtschaft ersetzt hat.  Das Ergebnis ist weltweite Mütterarmut, aber darüber reden wir nicht, sondern sprechen lieber von Kinderarmut, was impliziert, das Kinder fertig vom Himmel fallen – ach ja – gemacht vom „lieben“ Gott, der ein „gütiger“ Vater-Sohn-Geist ist, der in die Welt hinausruft: „Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich“, verschleiernd, dass das wahre Leben nicht im Himmelreich stattfindet, sondern ganz real körpergebunden und mutterkörper-nabelschnur-entbunden auf der Erde – die im übrigen auch eine Mutter ist, und, in der Vaterhirtenlogik unserer Gesellschaft deshalb genauso missbraucht wird, wie die Menschenmütter und die Tiermütter, seit der Internalisierung des tierzüchterischen Neolithikums. Siehe hierzu auch meine beiden Streitschriften: „Mütterarmut – eine Streitschrift wider eine von Männern definierte und nur am Mann orientierte Ökonomie“ (2019) und „Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus“ (2013):

sowie:

Die Lüge, dass Mütter nicht arbeiten

Weil wir so privilegiert sind, weil wir gut ausgebildet sind, weil wir einen größeren finanziellen Spielraum hatten, konnten wir, mein Mann und ich – gemeinsam erkennen, dass viele der Probleme, mit denen wir in unserer Ehe konfrontiert waren, nicht privater Natur waren, nichts mit eigenen Defiziten oder Fehlern zu tun hatten, sondern struktureller Natur sind. Ich, als hoffnungvolle Akademikerin, die feststellen musste, dass sie durch das Muttersein ins bodenlose Abseits gestürzt war, ich nutzte meine Intelligenz und das an der Universität erworbene Wissen wissenschaftlicher Recherchetechniken und grub immer tiefer in den uns indoktrinierten Dogmen unserer Gesellschaft, bis nichts mehr übrig war, von diesem falschen Wissen, das die Mütter ihrere Stimme beraubt hatte, in der Anthropologie, in der Archäologie, in der Biologie, in der Geschichtsschreibung, in der Religion, in der Ökonomie, in der Soziologie, in der Philosophie, in der Psychologie, in der Medizin und in der Lehre an den Patriarchatsuniversitäten dieser Welt. Mein Mann ging diesen Weg mit, nicht immer gerne, aber zunehmend anerkennend. Das hat unsere Beziehung gerettet.

Möge das frei gelegte Wissen der Interdisziplinären Patriarchatskritikforschung immer mehr Menschen die Augen öffnen, Frauen und Männern und allen anderen diversen Geschlechtern, denn auch sie sind Opfer des Patriarchats, welche die binäre Paarordnung als einziges akzeptiertes Lebensmodell propagieren musste, nur damit der Vater so tun kann, als ob er – gleich wie die Mutter – 50 % zur Weitergabe menschlichen Lebens beiträgt. Fragt die Kleinsten unserer Gesellschaft – die Babys. Die wissen das auch heute noch, dass dem nicht so ist.

Mütter gehören menschenartgerecht ins Zentrum einer Gesellschaft, getragen, unterstützt und ideell und monetär gewürdigt von vielen helfenden Händen, die sich alle gemeinsam verantwortlich fühlen für das Leben.  Das ist Matrifokalität – die menschenartgerechte biologische Ordnung des Menschen. Eine Vater-Mutter-Kind-Familie ist dazu viel zu klein.

English translation of the text by Google translator:

Why I am married and became so a matrifocal critic of patriarchy, combined with a Political Motherconsciousness (POM)

We – my husband and I – are privileged, both academics, both from so-called „intact“ families with functional marriages, even for 30 years stable married with four, now grown-up, common children, all standing their woman or man in life. We did everything right.

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And yet it feels wrong, very wrong, because we both originally started on the same level, both earned the same amount, both in a good job, with good job training. Parenting has opened up an absurd gap in the discrepancy between us as a couple – financially, labor-technically, socially acceptable and secure, although I was self-employed most of the time in addition to caring. Because we are the theoretical model of success of our society, today we can say together in retrospect: the father-mother-child marriage or non-marriage mating family model of our society is not a successful model.

In fact, it is a dysfunctional social system based on the exploitation of mothers, mothers who are lured and fed with „love,“ but it is not love. It is abuse.

Biologistical abuse by disregard of mother biological facts, which comes verbalizing mother reductionist in full social latitude, because the man does not bear the child and he does not impregnate the woman, but he bears as a father, compared to the mother, only a fraction of the continuation of the human species.

Misuse of mothers also manifests itself, in the truest sense of life-threatening, in the negation of body-caring child and old care in capitalism – since the derivation of economics from the capites of a private property-penis-driven economy in the wake of the zootechnical Neolithic since 6500 before our chronology – socially dogmatic has been and continues to be today, and has replaced the original Matrifocal all-together-economy. The result is worldwide maternal poverty, but we’re not talking about that, but rather talking about child poverty, which implies that children finish falling from heaven – oh well – made by the „dear“ God, who is a „kind“ Father-Son-Spirit, who exclaims into the world, „Let the Infants come to me, for theirs is the kingdom of heaven,“ veiling that true life does not take place in the kingdom of heaven, but quite literally bodily bound and mother-body-unbound on the earth – which, by the way, is a mother too, and therefore, abused in the Father Shepherd logic of our society just as the mothers and the animal mothers have been since the internalization of the zootechnical Neolithic. See also my two pamphlets: „Mother poverty – a polemic against a man-defined and only man-oriented economy“ (2019) and „God the MOTHER – A polemic against patriarchal monotheism“ (2013):

Because we are so privileged, because we are well-educated, because we have greater financial scope, we, my husband and I, could together realize that many of the problems we faced in our marriage were not private, had nothing to do with our own deficits or mistakes, but are structural in nature. I, as a hopeful academic, who had to realize that I had fallen through motherhood in the bottomless offside, I used my intelligence and the knowledge acquired at the University of scientific research techniques and dug deeper and deeper in the indoctrinated dogmas of our society until nothing else remained, from this false knowledge that had deprived the mothers of their voice, in anthropology, in archeology, in biology, in historiography, in religion, in economics, in sociology, in philosophy, in psychology , in medicine and in teaching at the patriarchal universities of this world. My husband went this way together with me, not always happy, but increasingly appreciative. That saved our relationship.

May the released knowledge of interdisciplinary patriarchy criticism open more and more people’s eyes, women and men and all other different genders, because they too are victims of patriarchy, which had to propagate the binary pair order as the only accepted model of life, just so that the father can do so as if he – like the mother – contributes 50% to the transmission of human life. Ask the smallest of our society – the babies. They still know that this is not the case even today.

Mothers belong to the center of a society in the true sense of the word, supported, supported ideologically and financially, appreciated by many helping hands, who all feel together responsible for life. This is matrifocality – the human species-appropriate biological order of womb-man. A father-mother-child-family is far too small for that.