Männer wollen nicht daran erinnert werden, dass sie von Müttern geboren werden – und Frauen – lächeln das weg

Text: Dr. Kirsten Armbruster

Scroll down and you´ll find an english translation of this text, translated by  Deep L

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Foto: Franz Armbruster

Eine nackte Frau ist ein Sexsymbol – im Patriarchat.

Sex ist die wichtigste körperliche Erfahrung des Mannes.

Deswegen werden von patriarchalen Archäologen und patriarchatsdienenden Archäologinnen – andere gibt es bisher nicht – die nackten Frauenfigurinen, welche es im Paläolithikum und auch vom Neolithikum bis zum Mythologischen Muttermord zahlreich in allen Kulturen gibt, als Venusfigurinen oder gleich als Pornodarstellungen mit einem aus heutiger Sicht belächelten, sehr merkwürdigen, offensichtlich dicken Schönheitsideal interpretiert. Dass die da in der Steinzeit aber auch nicht genügend Fitness betrieben haben, so wie heute die dünnen, dünner, am dünnsten Frauen dieser fortschrittlichen Welt! Na ja, was ist aus der Steinzeit auch zu erwarten, rückständig, wie die da waren!

Der Mann als Jäger, der Mann als Ernährer, der Mann als großartiger Künstler der Höhlenmalereien, der Mann als Schöpfer und MA-cher dieser Welt! Männlich-eitle Lobeshymnen!  Und ja, die Höhle! Natürlich ein Ort des Sexkults, denn eine Höhle ist ja da, für den Phallus – zum Reinstecken, was sonst?  Wo soll der auch hin, der arme Phallus?

Und dazu: Die allzeit, dem heterosexuellen Mann sexuell gefügige Steinzeitfrau, – das Ideal patriarchaler Männlichkeit (Homophobie eingeschlossen), denn andere als nackte Spuren hat die Steinzeitfrau ja nicht hinterlassen. Im Gegensatz zum Mann mit all den  behauenen Steinwerkzeugen, die er, der Steinzeitmann, in emsiger Fleißarbeit als „jagender Jäger einer schon immer existierenden Paarungsfamilie“ hinterlassen hat! So fleißig dieser Steinzeitmann, so dass die gesamte „Vorgeschichte“, also die Geschichte bevor der Mann die „eigentliche Geschichte“ seiner Heldentaten aufschrieb, also eben diese Steinzeitgeschichte nach jedem einzelnen Steinbeschlagunterschied in unzählige „kulturelle“ Zeitschichten, wie Acheuléen, Aurignacien, Gravettien, Magdalénien (um nur die wichtigsten zu nennen), akribisch katalogisiert werden musste. Von der Frau hingegen – keine Spuren zivilisatorischer Tätigkeit – nun,  eben nur bis auf ein paar runde Nackte.

Dass es in den Höhlen der Steinzeit um wichtigere Dinge geht als Sex- und Phalluskult– nicht denkbar, denn eine wichtigere Körpererfahrung als Sex (oder deren theologische Inversion in sexuelle Askese und Enthaltsamkeit in allen Theologien dieser Welt), kann es nicht geben, denkt der Mann, der Mittelpunkt der von ihm geschöpften Welt. Welch ein Irrtum!

Mütter machen wesentlich existentiell wichtigere körperliche Erfahrungen als Sex in dieser Welt: 

Leben im eigenen Körper nabelgebunden wachsen lassen! Dieses neu entstehende Leben mit dem eigenen Blut und jeder auf das Kind ausgerichteten Zelle des eigenen Körpers 9 Monate, jede Sekunde, zu nähren, zu schützen, im Lebensrhythmus zu wiegen, es ins Leben zu sprechen, zu singen, zu tragen. Magie im eigenen Körper – neun Monate lang, ohne Unterbrechung, ohne Pause. Vollzeit. Und dann: die alles sprengende Kraft der Geburt. Diese aus dem Körper herausdrängende Lebensmacht! Durch nichts mehr aufhaltbar! Das Stillen und Nähren auch danach.

Sex kann schön sein, ja! Orgiastisch und berauschend, aber es ist nichts im Vergleich zum körperlichen Lebenseinschnitt von Schwangerschaft und Geburt.

Vergleichbar das Sterben – der Weggang aus dem Leben! Keine Bewegung mehr! Starre! Kälte.  Keine Umkehrbarkeit? Diese Fragen! Alle von uns gehen diesen Weg – den letzten, egal ob Mann, Frau, Intersexuell oder Transgender. Aktiv und letzendlich allein.

Das Leben schenken, die Geburt hingegen, kann nur eine – die MUTTER – aktiv.

 Um diese wichtigen Fragen geht es in den paläolithischen Höhlen dieser Welt. Das ist die Botschaft der nackten Frauen der Steinzeit. Es geht nicht um Sex. Es geht um die Heiligung von Mutterkörperlichkeit, um Nabelbindung, um Religion, denn Religion bedeutet nichts anderes als „Anbinden, losbinden und zurückbinden“. Und eben auch um Rückbindung – eine Hoffnung auf Wiedergeburt?

Das Patriarchat, beginnend mit der Tierzucht im Neolithikum, hat nur ein Ziel:

Die MUTTER zu verschleiern!

Alles im Patriarchat dient nur diesem einen Ziel: die verschleiernden und sexsymbolenthüllenden Kleidervorschriften als zwei Seiten derselben Medaille, die Ehe, alle Theologien, welche nur so tun, als seien sie Religionen, die Gesetzgebung von Vater Staat, die Leugnung und Un-Wert-Machung von Carearbeit, der Kapitalismus, die im Patriarchat akzeptierte Indoktrination, dass der Vater genauso wie die Mutter 50 % zur Lebensentstehung beiträgt und deshalb die Mann-Frau-Paarungsfamilie im Mittelpunkt menschlichen Lebens zu stehen hat. Alles in dieser heutigen Welt dient nur dazu, die Mutter zu verschleiern! Denn der patriarchale Mann will nicht daran erinnert werden, dass er von einer MUTTER ins Leben getragen wird. Dass nicht er, der Lebensmacher, der Schöpfer  ist, sondern dass die Natur dies nur und ausschließlich der  MUTTER anvertraut hat. Deswegen bekämpft er Natur – mit allen Mitteln.

Und wir von der patriarchalen Indoktrination vernebelten Frauen, auch wir Mütter – wir lächeln diese umfassende Leugnung und Zerstörung der Natur – einfach weg, harmoniesüchtig, wie wir von der Geißel und dem Hirtenkrummstab des Patriarchats gezüchtet und gezüchtigt wurden.

Wer sich von der Gehirnwäsche des Patriarchats befreien will, findet in meinen Büchern und in den zahlreichen Veröffentlichungen auf diesem Blog genügend nährende Nahrung: Mutternahrung, egal ob man oder frau, intersexuell oder transgender!

Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert

Gott MUTTER Darstellungen Paläolithikum

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Patriarchatskritik

Matrifokalität ist kein Matriarchat

Am Anfang war Gott MUTTER

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Der Jacobsweg als Muschelweg von Gott der MUTTER

Rot wie Blut – Weiß wie Schnee – Schwarz wie Ebenholz – Die Religion von Gott der MUTTER

Die Schwarze Madonna von Alt-öttinG spricht:

An english translation of this text, translated by Deep L:

Men do not want to be reminded that they are born of mothers – and women – smile that away

Text: Dr. Kirsten Armbruster

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Photo: Franz Armbruster

A naked woman is a sex symbol – in patriarchy.

Sex is the man’s most important physical experience.

That is why patriarchal archaeologists and archaeologists serving patriarchies – there have been no others so far – interpret the naked female figures, which are numerous in all cultures in the Palaeolithic and also from the Neolithic to the Mythological Matricide, as Venus figures or even as pornographic representations with a very strange, obviously thick ideal of beauty smiled at from today’s point of view. That they didn’t do enough fitness in the Stone Age, just like the thin, thinner, thinnest women of this progressive world today! Well, what can we expect from the Stone Age, backward, like they were there!

The man as hunter, the man as breadwinner, the man as great artist of cave paintings, the man as creator and maker of this world! Male vain hymns of praise!  And yes, the cave! Of course a place of sex cult, because a cave is there for the phallus – to stick into, what else?  Where’s he gonna go, poor Phallus?

And to that: The Stone Age woman who is sexually submissive to the heterosexual man at all times – the ideal of patriarchal masculinity (including homophobia), for the Stone Age woman has not left behind any traces other than bare traces. In contrast to the man with all the carved stone tools that he, the Stone Age man, has left behind in industrious work as a „hunting hunter of an always existing mating family„! So diligently this Stone Age man, so that the entire „prehistory“, i.e. the history before the man wrote down the „actual history“ of his heroic deeds, i.e. precisely this Stone Age history after each individual stone fitting difference in countless „cultural“ time layers, such as Acheuléen, Aurignacien, Gravettien, Magdalénien (to name only the most important), had to be meticulously catalogued. From the woman on the other hand – no traces of civilizing activity – well, just only a few round nudes.

That the caves of the Stone Age are about more important things than sex and phallus cult is unthinkable, because there can be no more important body experience than sex (or its theological inversion into sexual asceticism and abstinence in all the theologies of this world), thinks the man, the centre of the world created by him. What a mistake!

Mothers have much more existentially important physical experiences than sex in this world: 

Let life grow in your own body corded! To nourish, to protect, to weigh in the rhythm of life, to speak it into the life, to sing it, to carry this newly emerging life with the own blood and every cell of the own body directed towards the child 9 months, every second. Magic in your own body – for nine months, without interruption, without pause. Full-time. And then: the all-explosive power of birth. This life power pushing out of the body! Nothing can stop it! Breastfeeding and feeding even after.

Sex can be nice, yeah! Orgiastic and intoxicating, but it’s nothing compared to the physical incision of pregnancy and birth.

Comparable to dying – the departure from life! Freeze! Stare! Cold.  No reversibility? These questions! All of us go this way – the last, no matter if man, woman, intersexual or transgender. Active and finally alone.

Only one – the MOTHER – can actively give life, the birth on the other hand.

 These important questions are dealt with in the Palaeolithic caves of this world. That is the message of the naked women of the Stone Age. It’s not about sex. It is about the sanctification of mother physicality, about umbilical ties, about religion, because religion means nothing else than „tying, untying and tying back„. And also about rebirth – a hope of rebirth?

Patriarchy, starting with animal breeding in the Neolithic, has only one goal:

To disguise the MOTHER!

Everything in patriarchy serves only this one goal: the veiled and sex-symbol-revealing dress regulations as two sides of the same coin, marriage, all the theologies which only pretend to be religions, the legislation of the father state, the denial and un-value-make of care work, capitalism, the indoctrination accepted in patriarchy that the father contributes just as much as the mother 50% to the creation of life and therefore the male-female mating family has to stand in the center of human life. Everything in this world today serves only to conceal the mother! For the patriarchal man does not want to be reminded that he is carried into life by a MOTHER. That not he, the maker of life, is the creator, but that nature has entrusted this only and exclusively to the MOTHER. That’s why he fights nature – with all means.

And we women clouded by the patriarchal indoctrination, we mothers too – we smile this comprehensive denial and destruction of nature – simply away, addicted to harmony, as we were bred and chastised by the scourge and the shepherd’s crook of patriarchy.

Those who want to free themselves from the brainwashing of patriarchy will find enough nourishing food in my books and in the numerous publications on this blog: Mother food, no matter if you are a woman or a man, intersexual or transgender!

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