Männer wollen nicht daran erinnert werden, dass sie von Müttern geboren werden – und Frauen – lächeln das weg

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Eine nackte Frau ist ein Sexsymbol – im Patriarchat.

Sex ist die wichtigste körperliche Erfahrung des Mannes.

Deswegen werden von patriarchalen Archäologen und patriarchatsdienenden Archäologinnen – andere gibt es bisher nicht – die nackten Frauenfigurinen, welche es im Paläolithikum und auch vom Neolithikum bis zum Mythologischen Muttermord zahlreich in allen Kulturen gibt, als Venusfigurinen oder gleich als Pornodarstellungen mit einem aus heutiger Sicht belächelten, sehr merkwürdigen, offensichtlich dicken Schönheitsideal interpretiert. Dass die da in der Steinzeit aber auch nicht genügend Fitness betrieben haben, so wie heute die dünnen, dünner, am dünnsten Frauen dieser fortschrittlichen Welt! Na ja, was ist aus der Steinzeit auch zu erwarten, rückständig, wie die da waren!

Der Mann als Jäger, der Mann als Ernährer, der Mann als großartiger Künstler der Höhlenmalereien, der Mann als Schöpfer und MA-cher dieser Welt! Männlich-eitle Lobeshymnen!  Und ja, die Höhle! Natürlich ein Ort des Sexkults, denn eine Höhle ist ja da, für den Phallus – zum Reinstecken, was sonst?  Wo soll der auch hin, der arme Phallus?

Und dazu: Die allzeit, dem heterosexuellen Mann sexuell gefügige Steinzeitfrau, – das Ideal patriarchaler Männlichkeit (Homophobie eingeschlossen), denn andere als nackte Spuren hat die Steinzeitfrau ja nicht hinterlassen. Im Gegensatz zum Mann mit all den  behauenen Steinwerkzeugen, die er, der Steinzeitmann, in emsiger Fleißarbeit als „jagender Jäger einer schon immer existierenden Paarungsfamilie“ hinterlassen hat! So fleißig dieser Steinzeitmann, so dass die gesamte „Vorgeschichte“, also die Geschichte bevor der Mann die „eigentliche Geschichte“ seiner Heldentaten aufschrieb, also eben diese Steinzeitgeschichte nach jedem einzelnen Steinbeschlagunterschied in unzählige „kulturelle“ Zeitschichten, wie Acheuléen, Aurignacien, Gravettien, Magdalénien (um nur die wichtigsten zu nennen), akribisch katalogisiert werden musste. Von der Frau hingegen – keine Spuren zivilisatorischer Tätigkeit – nun,  eben nur bis auf ein paar runde Nackte.

Dass es in den Höhlen der Steinzeit um wichtigere Dinge geht als Sex- und Phalluskult– nicht denkbar, denn eine wichtigere Körpererfahrung als Sex (oder deren theologische Inversion in sexuelle Askese und Enthaltsamkeit in allen Theologien dieser Welt), kann es nicht geben, denkt der Mann, der Mittelpunkt der von ihm geschöpften Welt. Welch ein Irrtum!

Mütter machen wesentlich existentiell wichtigere körperliche Erfahrungen als Sex in dieser Welt: 

Leben im eigenen Körper nabelgebunden wachsen lassen! Dieses neu entstehende Leben mit dem eigenen Blut und jeder auf das Kind ausgerichteten Zelle des eigenen Körpers 9 Monate, jede Sekunde, zu nähren, zu schützen, im Lebensrhythmus zu wiegen, es ins Leben zu sprechen, zu singen, zu tragen. Magie im eigenen Körper – neun Monate lang, ohne Unterbrechung, ohne Pause. Vollzeit. Und dann: die alles sprengende Kraft der Geburt. Diese aus dem Körper herausdrängende Lebensmacht! Durch nichts mehr aufhaltbar! Das Stillen und Nähren auch danach.

Sex kann schön sein, ja! Orgiastisch und berauschend, aber es ist nichts im Vergleich zum körperlichen Lebenseinschnitt von  Schwangerschaft und Geburt.

Vergleichbar das Sterben – der Weggang aus dem Leben! Keine Bewegung mehr! Starre! Kälte.  Keine Umkehrbarkeit? Diese Fragen! Alle von uns gehen diesen Weg – den letzten, egal ob Mann, Frau, Intersexuell oder Transgender. Aktiv und letzendlich allein.

Das Leben schenken, die Geburt hingegen, kann nur eine – die MUTTER – aktiv.

 Um diese wichtigen Fragen geht es in den paläolithischen Höhlen dieser Welt. Das ist die Botschaft der nackten Frauen der Steinzeit. Es geht nicht um Sex. Es geht um die Heiligung von Mutterkörperlichkeit, um Nabelbindung, um Religion, denn Religion bedeutet nichts anderes als „Anbinden, losbinden und zurückbinden„. Und eben auch um Rückbindung – eine Hoffnung auf Wiedergeburt?

Das Patriarchat, beginnend mit der Tierzucht im Neolithikum, hat nur ein Ziel:

Die MUTTER zu verschleiern!

Alles im Patriarchat dient nur diesem einen Ziel: die verschleiernden und sexsymbolenthüllenden Kleidervorschriften als zwei Seiten derselben Medaille, die Ehe, alle Theologien, welche nur so tun, als seien sie Religionen, die Gesetzgebung von Vater Staat, die Leugnung und Un-Wert-Machung von Carearbeit, der Kapitalismus, die im Patriarchat akzeptierte Indoktrination, dass der Vater genauso wie die Mutter 50 % zur Lebensentstehung beiträgt und deshalb die Mann-Frau-Paarungsfamilie im Mittelpunkt menschlichen Lebens zu stehen hat. Alles in dieser heutigen Welt dient nur dazu, die Mutter zu verschleiern! Denn der patriarchale Mann will nicht daran erinnert werden, dass er von einer MUTTER ins Leben getragen wird. Dass nicht er, der Lebensmacher, der Schöpfer  ist, sondern dass die Natur dies nur und ausschließlich der  MUTTER anvertraut hat. Deswegen bekämpft er Natur – mit allen Mitteln.

Und wir von der patriarchalen Indoktrination vernebelten Frauen, auch wir Mütter – wir lächeln diese umfassende Leugnung und Zerstörung der Natur – einfach weg, harmoniesüchtig, wie wir von der Geißel und dem Hirtenkrummstab des Patriarchats gezüchtet und gezüchtigt wurden.

Wer sich von der Gehirnwäsche des Patriarchats befreien will, findet in meinen Büchern und in den zahlreichen Veröffentlichungen auf diesem Blog genügend nährende Nahrung: Mutternahrung, egal ob man oder frau, intersexuell oder transgender!

Von mutterbiologischen Tatsachen und männlichem „Samen“ – Wie das Patriarchat Mütter zu passiven Gefäßen degradiert

Gott MUTTER Darstellungen Paläolithikum

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Patriarchatskritik

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Gott die MUTTER – Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus

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