Der Feminismus dient dem Patriarchat – Unbequeme Ansichten einer Patriarchatskritikerin

Seit Simone de Beauvoir 1968 ihr Buch über das „andere“ Geschlecht veröffentlichte, versuchen Feministinnen ideologisch alles, um aus diesem Anderssein herauszukommen. Das „nicht andere“ Geschlecht ist der Mann oder, seit der Queerfeminismus hoffähig geworden ist, 36 oder noch mehr Spielarten von ihm, dem Mann.

Die Ideologie, um den Mann und seine Unterarten ideologisch durchzusetzen, ist immer strukturell gewaltinduziert und diktatorisch, und eine Variante dieser ideologischen Diktatur ist –   Überraschung:

Der Liberalismus der „freien“ westlichen Welt

Neoliberalismus, Freihandel, Globalisierung, Religionsliberalismus für die Mann-Gotttheologien mit der sich der Mann göttlich gemacht hat, Wahlfreiheit der Frauen zwischen Familie und Beruf, Flexibilität, Mobilität, Pressefreiheit, Sexuelle Freiheit und, und, und: Freisein als Ultima Ratio menschlichen Lebens! Und das menschliche Ideal des Liberalismus: der Single – auch ein Mann!

All diese „Freiheiten“ dienen in Wahrheit nur einer Ideologie:

Dem Patriarchat, der Herrschaft der Väter.

Und der Feminismus, was sagt der?

Der Feminismus ist leider auch ein Mann und richtet die Frauen (das Andere) dazu ab, mit dem Patriarchat konform zu gehen und zu werden wie das Eine: Chefin, Bundeskanzlerin, Verteidigungsministerin, Bankerin, Präsidentin , Richterin, Staatsanwältin, Ingenieurin, Arbeiterin, Pastorin, Kindergärtnerin, Altenpflegerin, Soldatin etc, etc.. Und der Feminismus, der ein Mann ist, setzt,  logischerweise, als vielleicht siebenunddreißigste Spielart des Patriarchats,  auf die Väter. Und damit der Feminismus nicht plötzlich aufwacht aus der gehirnwaschenden Ideologie des Patriarchats, wird er, gut beschäftigt und kämpft. Er kämpft zwischen allen vermeintlich dualen Fronten des Patriarchats. Er kämpft zwischen Rechts und Links (politisch gesehen), er kämpft zwischen Sexismus und Rassissmus und er kämpft seit der Französischen Revolution, welche Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit erstritt, auch  zwischen Biologie und Biologismus.  Gut beschäftigt wie er ist, der Feminismus, der Mann, kämpft er vor allem für den Liberalismus, die Toleranz, genau gesagt die Toleranz dem Patriarchat gegenüber.

Als Naturwissenschaftlerin schaue ich anders auf das Andere als Simone de Beauvoir.

Das Andere ist nämlich das Wunder der Natur: die Frau.

Die Frau mit Vulva, mit Vagina, mit Klitoris, mit Gebärmutter, mit Eierstöcken, mit Eileitern, mit energiestrotzenden Mitochondrien, mit milchgebenden nahrungsspenden Brüsten, mit der körperlichen Fähigkeit aus zwei klitzekleinen Zellen über ihre Nabelschnur ein Kind körperlich auszuformen und in diese Welt hineinzutragen, eine Tochter, einen Sohn, ein intersexuelles Kind, alles geboren von der anderen, welche die Eine ist: die Frau.

Diese Eine, die Frau, die vom Patriarchat, der Herrschaft der Väter, wie keine andere geschunden, vernachlässigt, entwürdigt,  missachtet, vergewaltigt, unsichtbar gemacht und ermordet wird, diese Eine nennen wir Mutter. Wir alle verdanken ihr unser Leben.

Diese Eine,  die Mutter, ist nie frei. Sie ist gebunden. Es ist ihre Natur.

Und, was tut der Feminismus für die Eine, die Mutter, an die alles menschliche Leben gebunden ist?  Nichts!

Kein Wunder, ist er doch nur die siebenunddreißigste Spielart des Patriarchats.

 

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