Nachtrag einer Idiotin zum Internationalen Frauentag 2014

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Rätselbild: Seht ihr Gott die MUTTER?

In der Natur ist eigentlich alles ganz einfach. Der Natur geht es nur um Arterhaltung in der Vielfalt. Die Vielfalt der Arten bildet den Bios, den biologischen Lebensraum, das Netz des Lebens, das die Menschen schon in der Altsteinzeit, dem Paläolithikum überall in ihre Höhlen malten. Für die Menschenart gilt: Die menschliche Natur kann sich nur im mütterlichen Kontext, in einer Natürlichen Ordnung der Mutter optimal entwickeln, als Art an sich, und als Art innerhalb der anderen Arten. Ist diese Natürliche Ordnung der Mutter nicht mehr gewährleistet, so kommt es zu empfindlichen Störungen  und Ungleichgewichten innerhalb der Art und über einen Zeitraum von ein paar Tausend Jahren sogar – wie wir heute überall sehen können – zu einer Störung des Gesamtkosmos.

Nun wissen wir heute aus der Patriarchatskritikforschung, dass diese Störungen sich daraus entwickelten, weil der Mensch die Natürliche Ordnung seiner Art, nämlich die, dass die Mütter im Zentrum der menschlichen Lebens stehen müssen, nicht nur am Anfang des Lebens, sondern lebenslang, dass der Mensch also die naturgegebene Matrifokalität versuchte abzuschaffen und stattdessen in den Köpfen der Menschen den Vater als Dreh- und Angelpunkt der Menschenart kopf-fehl-geburtlich verankerte. Das Ergebnis dieser Kopf-Fehl-Geburt ist ganz offensichtlich eine schwer verwirrte neurotisch-traumatisierte Menschenart.

Und die Frauen? Was machen die Frauen, die von der Natur auserkorenen Wächterinnen des Lebens?

Die einen – und das ist ganz offensichtlich die Mehrheit – haben noch nicht einmal ein fehlgeleitetes patriarchales System registriert. Das sind die Leugnerinnen.

Die anderen, viele von ihnen Feministinnen, laufen der vermeintlichen Idealvorstellung hinterher, die Frauen müssten all das machen, was die Männer an krank machenden Widernatürlichkeiten schon länger machen: dann wären alle Probleme gelöst. Das sind die Gender-Queer-Mainstreamerinnen, inzwischen weit verbreitet in den Universitäten und der Politik.

Dann gibt es noch die Matriarchatsanhängerinnen, die haben schon einiges verstanden und haben sich immerhin schon auf die Suche gemacht. Sie verorten die Mütter am Anfang. Wo der Anfang allerdings liegt, bleibt dubios und irgendwie wohl fernen Kulturen verhaftet???

Ich – die Idiotin – sage: Alles ist ganz einfach: Stellt die Mütter wieder ins Zentrum, in den Focus des Lebens und der menschlichen Art, und die Verwirrung und die mit ihr verbundenen Neurosen lösen sich auf, denn Matrifokalität bringt Klarheit in den Kopf.

Aber hört ja nicht auf diese Idiotin, denn dann würde sich das Patriarchat vielleicht auflösen und das wäre doch wirklich zu schade, wo wir uns doch inzwischen alle so gut eingerichtet haben…..

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3 Gedanken zu „Nachtrag einer Idiotin zum Internationalen Frauentag 2014

  1. hallo kirsten armbruster , gerne lese ich deine texte und bücher doch nach diesem kommentar stutzte ich:“ die matriarchatsanhängerinnen haben einiges verstanden und sich immerhin schon auf die suche gemacht usw.“ Seid jahrzehnten forscht h. abendroth-göttner schon und viele deiner aussagen beziehen sich sicher auf ihre forschungen, die doch mit deinen kenntnissen konform gehen. Nur weil der matriarchatsbegriff so unterschiedlich diskutiert wird ,ist er doch inhaltlich nicht falsch, zumal er von h.g.a., am anfang die mütter heißt und nicht nur irgendeinen ursprung in dunkeln der geschichte meint ,sondern auch der geburt.Und auf dem kongress in karlsruhe, organisiert von alma mater, hat ihr beitrag über die“ mütterkulturen“doch sehr deutlich gezeigt, daß es ihr um ein gesellschaftssystem geht ,wo mütterliches verhalten und sein im mittelpunkt steht. Ich , die auch schon jahrelang die forschungen verfolge,verstehe deine herabsetzenden bemerkungen nicht. Grüße claudia

    noch eine anmerkung zur gestaltung deines blogs : die farbe deiner schrift ,blau auf blau, ist für mich schwer zu erkennen.

    • Hallo Claudia, der Matriarchatsbegriff ist auch nach der versuchten Neudefinition von HGA stark patriarchal kontaminiert und daher völlig unbrauchbar, um vorpatriarchale matrifokale Gemeinschaften zu beschreiben. In meinem Buch Gott die Mutter habe ich bereits dazu Stellung bezogen. Villeicht interessieren dich auch die sehr guten Ausführungen von Gabriele Uhlmann auf deren website zu Matrifokalität: http://www.gabriele-uhlmann.de/matrifokal.htm#Begriff
      Ansonsten bin ich ein bisschen irritiert von der Schriftsprache, die du ansprichst. Auf meinem Bildschirm ist ein blauer Hintergrund, darin ein weißes Textfeld mit einer schwarzen Schrift?? LG von Kirsten

  2. Gabriele Uhlmann:“(…) Auch durch Analogieschlüsse und mythologische Indizien ist in der Urgeschichte kein Matriarchat bzw. eine matriarchale Gesellschaft rekonstruierbar. (…)“

    Alte_r_nativ:
    Auch durch Analogieschlüsse und mythologische Indizien ist in der Urgeschichte kein Patriarchat bzw. eine patriarchale Gesellenschafft rekonstruierbar 😉 .

    Ich schätze Heide Göttner-Abendroths Arbeit, jedoch ist mir ihre Sprache zu unimäßig, zu unsinnlich. Wissen muss nicht in patriarchal angepassten „wissen_schafft_lichen“ Worten ausgedrückt werden. „Die Göttin und Heros“ z.B. drückt wieder ein beschränktes Ungleich_Gewicht aus ohne mögliche Er_Lösung!

    Wunderschön finde ich Kerstins oben abgebildetes Höhlenbild!
    Allerdings fällt mir als visuelle, unchristliche Frau sofort der Vergleich zu gotischen Kirchenportalen auf. Zugeständnis oder Unwissen der Kirchenmänner?

    Wie schon an anderer Stelle kundgetan: Das Matriarchat herr_scht nicht es frauscht!

    Kürzlich fiel mir Matrivital 😉 ein.

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