Alice Schwarzer und der patriarchatskonforme Feminismus

Patriarchatskonformer Feminismus

Mein Kommentar bei zeit online noch weiter ausgeführt:

Alice Schwarzer wird seit Jahren von den Medien zur Feminismusikone hochstilisiert. Dabei berührt ihr Feminismus gar nicht den Kern des Patriarchats, nämlich, dass Mütter aus dem Zentrum der Gesellschaft hinaus gedrängt wurden und seitdem alle gesellschaftlichen Kernbereiche vom Mann als Vater her gedacht werden, sei es die Wirtschaft oder die Theologie. Das hat zur Folge, dass Emanzipation damit assoziiert ist, dass Frauen sich in ein Vätersystem bestmöglich einordnen. Je mehr Frauen das machen,was die Männer machen, desto emanzipierter gelten sie. Das ist absurd, weil ja gleichzeitig immer offensichtlicher wird, dass dieses hierarchisch-herrschaftliche Vätersystem, das Patriarchat, innerhab weniger Jahrtausende unsere Umwelt als Lebensbasis, an den Rand des Kollaps gebracht hat. Und so passt die Steueraffäre von Alice Schwarzer, die vor allem ein Zeichen für den fehlenden fürsorglichen Gemeinwohlfaktor unseres patriarchalen Gesellschaftsystems ist, sehr gut in die Denkweise dieser Fom des Feminismus. Reiche und mächtige Männer hinterziehen Steuern und reiche und mächtige Frauen machen das dann eben auch.

Alice Schwarzer, die seit Jahren die Fürsorgearbeit von Müttern und Großmüttern herabwürdigt, merkt bis heute nicht, dass sie damit vor allem dem Patriarchat in die Hände spielt. Tatsächlich reicht es in keiner Weise aus, dass Frauen nur das machen, was Männer schon machen. Was wir nämlich eigentlich brauchen, ist eine Gesellschaft, die die Einzigartigkeit der Frau, nämlich KInder zu gebären, und, sie in ihrer, unserer Spezies gemäßen besonderen Fürsorgebedürftigkeit zu versorgen, in den Mittelpunkt stellt. Das bedeutet:

Wir brauchen Matrifokalität, Mütter im Zentrum einer Gesellschaft.

Wirtschaft, Religion, Arbeitswelt müssen sich an den Müttern orientieren, denn nur sie garantieren, dass Leben weitergegeben wird, von Generation zu Generation und zwar im Gleichgewicht mit der Umwelt. Die patriarchalen Strukturen hingegen führen zu einem Ungleichgewicht der Geburten. Frauen in restriktiven patriarchalen Verhältnissen bekommen zuviel Kinder, weil es hier vor allem darum geht, die patrilineare Vaterlinie fortzuführen. Frauen in scheinbar entwickelten Ländern bekommen zu wenig Kinder, weil die Orientierung der Arbeitswelt an männlichen linearen Lebensläufen zu einem so hohen Stressfaktor führt, der der Fortführung der Generationenlinie im Wege steht. Nur eine grundlegende Patriarchatssystemkritik kann zu lebensverträglichen Veränderungen führen. Ein oberflächlicher Feminismus, der den Mann als Maß aller Dinge zum Maßstab nimmt, kann dies nicht!.

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42 Gedanken zu „Alice Schwarzer und der patriarchatskonforme Feminismus

  1. Danke Kirsten…
    ja ich habe das für mich in meiner künstlerischen Arbeit auch erkannt. In der Kunstszene wird auch eifrig dem partriarchalen Maßstäben nachgeeifert. eben mit diesem Maßstab, heute auf jeden Fall studiert zu haben… alles andere wird häufig genug herabgewürdigt und abgewertet als: „HAUSFRAUEN-MALEREI“! Dabei alle Achtung, wer neben dem Job der Familienversorgung auch noch sich der Kreativität widmet. Denn viele vergessen, dass Kreativiät nicht nur die Kunst im heutigen Sinne ist, sondern viel, viel mehr. Die Fähigkeit der Kreativität ermöglicht uns auch in Krisenzeiten zu überleben!!! Daher sehe ich sie als Überlebenswichtig an! Ebenso, dass Frauen sich ihrer wahren Kraft und ihren wahren Fähigkeiten stolz präsentieren und nicht darauf herab degradieren lassen… Sie sollen sich recken zu strecken und Raum einnehmen, der ihnen auch gebührt, denn sie lassen wachsen und sie nähren….

    • @Ursula,genau so sehe ich dies auch.Schon jahrenlang bin ich in diesem Bereich tätig,sei es in der Musik und mit dem Objekte gestalten.Also auch eine Pionierin in meinem Bereich.Ueberlebenskuenstlerin werde ich genannt.Denn nicht Teil haben dürfen am gestalten dieser Welt ist „Mist“ und gleichzeitig eine Herausforderung.Sieben Jahre war ich Musikleiterin von Laien-Halbprofis-Laien und wüsste darüber viel zu erzählen.Denn so etwas gab es „kaum“,durfte es nicht geben,usw.Raum einnehmen,anecken,recken und strecken…wachsen lassen und nähren,genau so geschah es auch bei und mit mir und Anderen.

  2. Wer die Frauenbewegung, den Kampf um Gerechtigkeit und Gleichberechtigung derart unterläuft und in dem professionellen Konkurrenzkampf, zwecks egoistischer Selbstbereicherung, den Sinn des Lebens sieht, befindet sich leider auf der patriarchalen Spur der Übervorteilung und Spaltung. Wer – so wie Schwarzer – mit der CDU liebäugelt, akzeptiert das patriarchal-konservative Mind-Set. Ein Mind-Set, das nur einer „auserwählten“ Schicht Privilegien und Immunität vor Strafverfolgung zugesteht und mit dem Finger auf die Fehler der anderen zeigt, um von den eigenen Fehlern abzulenken. Die konservative Vorstellung des Arbeits- und Wirtschaftsbegriffs hat immer in Sackgassen, Katastrophen und zu Eskalationen geführt, weil hier eine Rechnung auf Kosten des natürlichen Lebens und ohne die naturgegebene Kreisläufigkeit des Lebens gemacht wird. Die Diskriminierung, Nicht-Anerkennung und Entwertung von Mutterschaft – auch Schwarzer tut sich mit Mutterschaft schwer – im Gegensatz zur Professionalität bewirkt und beinhaltet die Spaltung jedes menschlichen Gemeinwesens. Meiner Meinung nach, wird, durch die Steuerhinterziehung von Alice Schwarzer, ihrem sogenannten „Kavaliersdelikt“, die Frauenbewegung ad absurdum geführt, denn anscheinend „sind Frauen auch nur Männer“ (in Anlehnung an „Frauen sind auch nur Männer“: von Hellmuth Karasek), wenn es um die Rechtfertigung von Unzulänglichkeiten geht.

    • Wer „…zwecks egoistischer Selbstbereicherung, den Sinn des Lebens sieht, befindet sich leider auf der patriarchalen Spur der Übervorteilung und Spaltung.“

      Irgendwann… (!) … wird reflektiert, d. h. an die Wand geworfen.

      „Die konservative Vorstellung des Arbeits- und Wirtschaftsbegriffs hat immer in Sackgassen, Katastrophen und zu Eskalationen geführt, weil hier eine Rechnung auf Kosten des natürlichen Lebens und ohne die naturgegebene Kreisläufigkeit des Lebens gemacht wird.“

      Ja, und es gibt noch einige von diesen Spezies. Die kritische Masse der Unterdrückten wird aber auch irgendwann erreicht!

  3. „Wirtschaft, Religion, Arbeitswelt müssen sich an den Müttern orientieren, denn nur sie garantieren, dass Leben weitergegeben wird, von Generation zu Generation und zwar im Gleichgewicht mit der Umwelt“

    Selten, nur ganz ganz selten habe ich so einen männerverachtenden Unsinn gehört.
    Da hat wohl Jemand in Biologie nicht richtig aufgepasst wo die Kinder herkommen.

    • @netreaper wo wachsen kinder in den ersten 9 Monaten? durch wen überlebt das Kind – er säugt es? der Samen des Mannes vermag das nicht, die daraus entstandene Frucht wurde absterben…. wer hat also im Biologieunterricht ncht aufgepasst? die Kinder kommen nicht aus dem Männerleib sondern aus den Mutterleib!

      • Wir brauchen Elternschaft! Man brauch zur Zeugung beide und zur Fürsorge auch beide! Bei manchen Kommentatoren und Innen möchte ich fragen wer geschiedene Eltern hat wenn ich diese Kommentare lese! Ich bin Lehrer und kennen den Schmerz der Kinder wenn sich ihre Eltern trennen! Es gibt keinen Ersatz zu einer Familie und Vater und Mutter! Aber ich möchte die Sippe und das Dorf natürlich nicht außen vor lassen. Aber der Kern ist der Kern wie bei Atomen!

      • „Das Kind überlebt, weil (in den meisten Fällen) der Papa die Kohle ranschafft.
        *scnr*“

        Warte bis der Papa zu dem neuen Büro für Arbeitslose gehen muss, dann fängt die echte Lach-Nummer an.

      • m(

        Also für mich sind weder Mütter noch Väter „austauschbar“. Mit dem Vaterbild das du hier vermittelst wärst du bei einem Psychotherapeuten wahrscheinlich am besten aufgehoben. Das sind Züge eines misandristischen Weltbildes.

      • Danke für den hinweis, habe mir schon eine termin reserviert. Und wie geht es dir sonst mit deinen projektionen? War ja natürlich biologisch gemeint. Bin selber vater von 4 töchtern. Aber kann ich mir sicher sein? Wurscht ich liebe sie und meine frau!

      • „Also für mich sind weder Mütter noch Väter “austauschbar”. Mit dem Vaterbild das du hier vermittelst wärst du bei einem Psychotherapeuten wahrscheinlich am besten aufgehoben. Das sind Züge eines misandristischen Weltbildes.“

        Und, wenn Frauen die Missbrauch-Tour der patriarchalischen Vaterschaft für sich in Anspruch nehmen?

    • „Selten, nur ganz ganz selten habe ich so einen männerverachtenden Unsinn gehört.“

      Womöglich habe ich aufgrund der Knapheit des Satzes Einiges dazu gedichtet, aber sofern ich gut informiert bin, kommen die Kinder in die natürliche Welt mittels des Frauen-Körpers, der im Patriarchat durch die Missbrauch-Stripzieher je nach Geld-Lage ausgebeutet wird.

    • Ihr liegt beide falsch! Es brauch nämlich Vater und Mutter! Wieder spielt der andere den anderen aus! Der Mann ist ein halber Mensch und die Frau ist ein halber Mensch! Zusammen sind sie ein Ganzer Mensch! Vielleicht sollte man dies einmal so betrachten! Eigentlich sind die Kinder mehr Eltern als die Eltern denn diese kann man nicht auseinander reißen! In ihnen spiegelt sich Vater und Mutter! Darum haben die Kinder bei jeder Scheidung eine Identitätskrise und sie werden praktisch auseinander gerissen! Erwachsene sind dumm und grausam!!

      • Nun genau das passiert in matriarchal organisierten Kulturen eben nicht… es gibt keine Vaterschaft, sie ist dort völlig unnötig. Kinder gehören immer zur Mutterlinie. Es gibt Liebesbeziehungen von einer Nacht oder von lebenslang… wenn eine Liebesbeziehung auseinandergeht ist das für die Kinder unwesentlich, da sie in ihrem sozialen Umfeld bleiben. Auch der u.U. verlassenen Mann, bleibt in der Sippe seiner Mutterlinie und hat auch damit sein stabiles soziales Umfeld.
        Die Kinder haben stabile Beziehungen zu den männlichen Mitgliedern ihrer Sippe und somit ist auch das männliche Vorbild gewahrt, was ja ebenfalls dazu gehört… dort sind keine Unterhaltsklagen oder Vaterschafttest notwendig, an denen nur die Anwälte, Gerichte und Ärzte und Labore verdienen… Matriarchate sind keine von Frauen beherrschte Kultur…

      • „Nun genau das passiert in matriarchal organisierten Kulturen eben nicht… es gibt keine Vaterschaft, sie ist dort völlig unnötig.“

        Und der Fall, dass Väter eine emotionale Bindung an ihre Kinder verspüren, der kommt in matriarchal organiserten Kulturen nicht vor? Dort sind die Männer reine Zeugungsmaschinen?

        Und das ist das dann das weibliche Einfühlungsvermögen, das den Mann zum Besamer macht, ein etwas ohne Hirn und Gefühl? Ich hätte da etwas anderes erwartet,

        Man sollte die Frauen mal einige Jahre auf der einen hälfte des Planeten Wohnen lassen, und die Männer auf der anderen. Dann kann man sehen, wo sich die bessere Gesellschaft ausprägen wird. Und das „ihr seid schuld“ würde dann auch aufhören, weil man unter sich ist, und Fehler nicht mehr bei dem anderen Geschlecht suchen kann.

      • Gedankenweber, du liegst ganz richtig! Auch Männer haben den Wunsch sich zu binden und wir sind keine einfachen Maschinen, welche nur Samen produzieren. Wie soll eine Frau den Mann verstehen da sie ja Frau ist! Diese Gefühlswelt will sie ja gar nicht zu lassen, denn natürlich war der geschichtliche Weg der Frau sehr schwer aber ich möchte auch kein Soldat sein der im Krieg für seine Freiheit kämpfen muss. Der Weg beider Geschlechter war sehr schwer. Diese Diskussion ist geprägt von beiderseitigen Verletzungen und Schmerz! Wir sollten einander mal verzeihen beginnen und sehen dass jeder alleine nicht kann! Schuldzuweisungen helfen uns da nicht weiter. Wir müssen lernen uns gegenseitig zu wertschätzten und unsere verletzten Herzen heilen!

      • „Wir müssen lernen uns gegenseitig zu wertschätzten und unsere verletzten Herzen heilen!“

        Das ist eine gute Idee. Zusammen kommt man weiter, als gegeneinander.

      • „Der Mann ist ein halber Mensch und die Frau ist ein halber Mensch! Zusammen sind sie ein Ganzer Mensch!“

        Und Dir Hermann geht es gut?

  4. „Einzigartigkeit der Frau, nämlich KInder zu gebären, und, sie in ihrer, unserer Spezies gemäßen besonderen Fürsorgebedürftigkeit zu versorgen“

    Der erste Teil, nur Frauen können Kinder gebären, ist sicher richtig, wenn man technische, noch nicht ausgreifte Methoden zur Reproduktion aussen vor lässt.

    Der zweite Teil ist eine durch nichts belegte Behauptung. Es kann gut sein, das ein (großer?) Teil der Männer die Fürsorge nicht leisten können oder wollen, aber es gibt ganz sicher auch einen Teil der das kann. Die Bandbreite an Wesenszügen ist bei beiden Geschlechtern recht groß, und es finden sich Überlappungen.

  5. “ Das ist absurd, weil ja gleichzeitig immer offensichtlicher wird, dass dieses hierarchisch-herrschaftliche Vätersystem, das Patriarchat, innerhab weniger Jahrtausende unsere Umwelt als Lebensbasis, an den Rand des Kollaps gebracht hat.“

    Die Aussage ist so nicht haltbar, weil wir keinen Vergleich haben. D.h. wir können schlecht vom Effekt auf die Ursache schliessen – ausser dem Patriarchat bietet sich auch das Bevölkerungswachstum, die zunehmende Technisierung und das Streben nach Reichtum und Besitz (heute Kapitalismus) als Erklärung an.

    Die Behauptung wäre nur dann haltbar, wenn es eine Matriarchale Vergleuchsgruppe gäbe, in der sich alle anderen Bedingunegn gleich entwickelten wie in der Patriachalen Gruppe, und die trotz Bevölkerungswachstum, Gewinn/Machtstreben, Technisierung usw. schonender mit der Umwelt umgegangen wäre.

    Eine solche Vergleichsgruppe haben wird nicht, deshalb ist die Aussage bestenfalls eine Hypthese, eine Behauptung die als Arbeitsgrundlage dienen kann, aber weit entfernt ist von einer Tatsache.

    Ich habe nichts dagegen wenn Frauen für mehr Rechte kämpfen. Aber ich habe etwas dagegen, wenn unbelegte Behauptungen als Tatsachen präsentiert werden, um damit mehr Rechte einzufordern. Das ist nicht der richtige Weg.

    • genau und wenn das Matriarchat besser gewesen wäre hätte es nach der Theorie der Evolution Bestand gehabt. Da laut Evolution sich das besser durchsetzt! Die Familie hat sich bis jetzt an besten durchgesetzt trotz seiner Schwierigkeiten. Der Mensch ist ein Beziehungswesen und alles dreht sich um Beziehungen. Zu lernen meinen Partner und unsere Kinder selbstlos zu lieben ist die größte Herausforderung aber auch unser Lebenszweck! Wir sind nicht hier um Materielle Dinge uns anzuhäufen sonder ein großes Herz zu entwickeln vor allem zwischen Mann und Frau! Dann kann ich mit einen guten Gefühl in die andere Welt wechseln!

      • „…genau und wenn das Matriarchat besser gewesen wäre hätte es nach der Theorie der Evolution Bestand gehabt.“

        Oder wäre nicht da die böööööööööööööööse Natur am Werk, die den armen Mann und Frau in die Knie zwing.

  6. Hier einige Gedanken zu einer Post-Patriarchalen und Post-Matriachalen Gesellschaft, wenn Technik in der Lage ist das Bedürfnis des Mannes nach Sex zufredenstellend zu erfüllen, und damit Frauen aus der einmaligen Position als „Sex-Anbieter“ verdrängen kann:

    http://gedankenweber.wordpress.com/2014/02/05/die-technologische-befreiung-des-mannes-eine-dystope-fur-frauen/

    Vielleicht entspannt sich das Verhältnis zwischen Mann und Frau wieder, weil das Thema Sex dann anders gelöst wird?

    • Lieber Gedankenweber, ich musste ziemlich lachen, als ich deinen Blogpost gelesen habe. Und das sind meine Lieblingsätze: „Frauen setzen gerne zwei sehr weibliche Eigenschaften ein, um Männer zu manipulieren: Sex als Lockmittel oder Belohnung, Kinder gebären, um Männer in einer Beziehung zu halten…..Besonders in Bezug auf guten Sex ist der Mann geradezu abhängig von der Frau…..Hierbei ist mir aufgefallen, dass ein geeignet konstriertes Gynoid eine Revolution in der Beziehung der Geschlechter darstellen könnte. Auf einmal verliert die Frau die alleinige Position als Sex-Geber, und bekommt auf ureigenst weiblichem Territorium Konkurrenz. Eine Konkurrenz, die Mann sich so konstruieren kann, dass sie sowohl willig, schön anzuschauen, und mit der Rolle als Dienerin (*) zufrieden ist – da es ein konstruiertes Wesen ist, ist es sicher auch möglich, die Bedürfnisse und Wünsche des Wesen so zu gestalten, dass es sich in dieser Rolle sich am glücklichsten fühlt.

      Öh ja, was willst du jetzt damit jetzt sagen, dass Frauen berechnende Schlampen sind, die eigentlich keinen Sex (zumindest nicht mit Männern) wollen, aber den Samen, das Geld, die Ehe bzw die damit verbundene gesellschaftliche Anerkennung……Und du willst eigentlich nur in Ruhe deinen Schwanz in irgendetwas dir Unterstehendes versenken….Hm, da empfehle ich dir die griechische Antike, denn da gab es so ein Konzept schon mal, aber da hieß das „konstruierte Genoid“ eben noch Sklave, aus irgenwelchen eroberten Provinzen…
      http://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei_im_antiken_Griechenland

      • Also Die Wortwahl in deinem Kommentar ist nicht ganz mein Stil, und als Schlampen möchte ich Frauen auch nicht bezeichnen, dass trifft den Punkt nicht wirklich. Zumindest nicht den, den ich treffen wollte.

        Von Geld und gesellschaftlichen Status habe ich nichts geschrieben. Allerdings sind das Punkte die für Frauen oft wichtig zu sein scheinen, aber wie gesagt, davon steht nichts in meinem Beitrag. Ich möchte das den Frauen auch nicht vorwerfen, das Ihnen die Versorgungssicherheit (Geld und hoher Status bieten Sicherheit) wichtig ist.

        Sklaven zu haben ist auch nicht richtig. Da geht es um die Unterdrückung von Menschen. Deshalb ja gerade die Idee einer technischen Lösung, damit nicht wieder Menschen leiden müssen.

        Wo ich zustimme ist, dass Frauen berechnend sind, und versuchen die Männer mehr oder weniger subtil zu beinflussen, und das geht weil Männer in Sachen Sex eben von den Frauen abhängig sind. Frauen haben mich schon mehrfach für ihre Intrigenspiele ausgenutzt, und ich habe das zu spät erkannt. Ich war da nur Mittel zum Zweck, treffen sollte es andere, es ging für mich aber trotzdem ziemlich übel aus, weil diese „anderen“ eben Freunde von mir waren.

        Ich glaube Du hast in meinen Beitrag viel hineininterpretiert was da nicht drin steht, was sich aber gut macht um den Verfasser schlecht dastehen zu lassen. Ist das nicht auch schon wieder Manipulation? Ungeliebten Personen in soziale Isolation zu verfrachten ist doch eine übliche Strategie von Frauen.

        Leider zieht das bei mir nicht. Bin Single, im moment durch meine Medikamente weitgehend asexuell, und damit aller dieser Nöte und Sorgen enthoben. Und auch deshalb, nein, ich will meinen Schwanz nicht in irgend etwas untergebenes versenken, zumindest nicht persönlich, aber ich kann mir Vorstellen, dass es Männer gibt für die diese Möglichkeit eine Art Befreiung darstellt. So wie ich es als Befreiung empfunden habe, was eigentlich eine „unwerwünschte Nebenwirkung“ ist – die Medikamte dienen zur Behandlung von Angstzuständen und Depressionen, und Senken als Nebenwirkung das sexuelle Verlangen.

        Egal. Die Entwicklung wird voranschreiten, an „Sex-Robotern“ wird bereits geforscht, und wir werden sehen was das für die Gesellschaft bedeutet. Ich bin nicht dein Feind, ich habe nur über ein mögliches Scenario geschrieben.

    • „…wenn Technik in der Lage ist das Bedürfnis des Mannes nach Sex zufredenstellend zu erfüllen, und damit Frauen aus der einmaligen Position als “Sex-Anbieter” verdrängen kann:“

      Hör doch auf! Es gab schon Versuche… – s. Alchemie

  7. Lieber Gedankenweber, wenn ich deine Gedanken so lese, so sehe ich in ihnen einen einzigen Schrei nach der Geborgenheit einer matrifokalen Sippe, denn die patriarchalen Strukturen mit ihrer Fixierung auf die Paarungs-Kleinfamilie machen einsam und damit krank. In der Natürlichen Ordnung der Mutter ist das Männliche im Mütterlichen geborgen und im matrilinearen Beziehungsnetz integriert. Sexualität ist nur ein Aspekt der Beziehung zwischen Frau und Mann und die findet außerhalb dieser matrilinearen Linie statt. Sexualität kann aber nur einen Teil der menschlichen Bedürfnisse befriedigen. In stephanieursulasblog kannst du einiges über de verlorene Geborgenheit durch den Verlust der matrilinearen Ahninnensippe nachlesen.

    • „ieber Gedankenweber, wenn ich deine Gedanken so lese, so sehe ich in ihnen einen einzigen Schrei nach der Geborgenheit“

      Gut analysiert. Das stimmt.

      „In der Natürlichen Ordnung der Mutter ist das Männliche im Mütterlichen geborgen und im matrilinearen Beziehungsnetz integriert.“

      Meine Mutter hat mich mehrfach übelst hängen lassen, und über Jahre hinweg „unten gehalten“. Nicht mal ausziehen aus der Wohnmung durfte ich ohne dass meine Mutter drohte „Wenn Du mich alleine lässte, dann bringe ich mich um“.

      Zuerst hiess es in der Familie, ich sein ein Unfall und nur durch Glück einer Abtreibung entkommen, dann wurde ich von der Mutter konditioniert, Ihr Altenpfleger zu werden – deshalb durfte ich auch nicht ausziehen, sie wollte rund um die Uhr jemand als Betreuer haben, den sie dazu auch noch schön kontrollieren kann.

      Das erste mal dass ich ein wenig Freiheit im Leben hatte kam, als meine Mutter ins Pflegeheim kam – und dennoch muss von vier geschwistern gerade ich es sein, der die Hauptlast der Pflege stemmt. So viel Freiheit ist das also immer noch nicht, wirklich frei werde ich vermutlich erst wenn meine Mutter gestorben ist.

      Ich mache das mit der Pflege, weil ich es für anstüändig und richtig halte, die Mutter zu pflegen. Aber ich persönlich habe nicht viel postives von meiner Mutter bekommen, und bin etwas skeptisch, was die matrifokale Sippe angeht.

      Aber ich stimme zu, Sippen mit kommunaler Erziehung der Kinder, ohne dass die Vaterschaft jedesmal kler war, weil es keine festen Partnerbeziehungen gab, haben funktioniert. Eben auch, weil die Vaterschaft unbekannt blieb, fühlten sich alle Männer allen Kindern etwas verpflichtet. Die eigenen waren ja auch darunter. Ich gehe hier aber von Sippen aus, in denen Mütter und Väter sich an der Erziehung beteiligen, und nicht die Väter in die Wüste geschickt werden, und dem Umagng mit dem Nachwuchs den Frauen allein bleibt.

      Bin wohl kein gutes Beispiel dafür wie mütterliche Geborgenheit gesunde Menschen schafft. Ich gebe zu einem gewissen Teil meiner Mutter die Schuld, dass ich ein Seelischer Krüppel geworden bin. Der andere teil ist aber meine Schuld, weil ich es nicht geschafft habe, mich zu einer gesunden zeit von der Mutter zu lösen.

      Aber die Einleitende Beobachtung ist korrekt, „einen einzigen Schrei nach der Geborgenheit“ – das ist es was ich schon lange und sehr vermisse. Meine Familie kann oder will mir das nicht geben, und Freunde, die Partner hätten werden können, die habe ich damit überfordert. Etwas Hoffnung habe ich immer noch, ob ich Bindungs- und bezihungsfähig bin, weiss ich nicht, aber ich vermute ich brauche jemand der bereit ist mit einem schwierigen und seelisch belasteten Menschen umzugehen, und zuerst mal zu reparieren was kapputt ist.

      Falls es wichtig ist: Mein Vater ist früh gestorben, und ich bin zu einem guten Teil als Halbweise aufgewachsen, also nur mütterlich betreut.

      Die oben skizzierte Sippenstruktur ist meiner Meinung nach eine gute Idee. Das lief in meiner Terminologie aber nicht als Matriachat sondern als Kommune, in der alle, Männlein und Weiblein, zusammenhalten, weil man nur zusammen stark ist.

    • „Die oben skizzierte Sippenstruktur ist meiner Meinung nach eine gute Idee. Das lief in meiner Terminologie aber nicht als Matriachat sondern als Kommune, in der alle, Männlein und Weiblein, zusammenhalten, weil man nur zusammen stark ist.“

      Im ehemals sozialistischen Polen mussten – wie eben in der DDR – Frauen ihre Arbeits-Leistung gesellschaftlich sehr früh erweisen. Die bedürftigen kleinen Kinder – die auch zu den Zeiten des Arbeitens der Mutter versorgt werden mussten – haben da auch einiges einstecken müssen.

  8. Lieber Gedankenweber,
    ich denke, du bist kein Einzelfall. Tatsächlich offenbart, das, was du schreibst die Unzulänglichkeit der Klein-Paarungsfamilie, wo Mutter und Vater gleichermaßen überfordert, von einem Sippenverbund abgetrennt und einsam sind, noch dazu wenn, wie in deinem Fall, der Vater so früh stirbt. Mütter im Patriarchat sind extrem geschwächt, ihre Arbeit wird nicht anerkannt, weder ideel noch monetär. Wie sollen sie unter diesen Umständen den nötigen Schutz bieten für ihren Nachwuchs, ohne Unterstützung, wahrscheinlich als Witwe auch noch immer am finanziellen Abgrund?? Ich denke deine Mutter und in Folge du selbst, ihr seid Opfer der patriarchalen Strukturen. Weil es insgesamt soviele Opfer gibt, genau deshalb haben sich schon vor vielen Jahren Frauen und Männer auf die Suche gemacht, ob unsere Lebensweise natürlich ist und ob es schon immer so war. Heute hat die Patriarchatskritikforschung frei gelegt, dass dem nicht so ist. Wesentlich Anteil daran hat übrigens ein Mann: Gerhard Bott, der mit seinem Buch „Die Erfindung der Götter“ einen Meilenstein in der kulturwissenschaftlichen Korrektur der menschlcihen Geschichte verfasst hat. Die Patriarchatskritikforschung ermöglicht einen ganz anderen Blick auf unsere Wurzeln und so geerdet auch eine ganz andere Gestaltungsmöglichkeit gesellschaftlicher Strukturen für die Zukunft.

  9. Heijei, das sind Kommentare von den „Jungs“!
    Kirsten zu Gedankenweber:“(…) Ich denke deine Mutter und in Folge du selbst, ihr seid Opfer der patriarchalen Strukturen (…).“ Dem kann ich nur zustimmen. Meine Mutter (1920 geb., 4 Brüder) war zum Glück eine patriarchal unangepasste Frau. Suchte ihren Mann selbst aus und reichte die Scheidung ein als sie ihn während der Kriegszeit als Bigamist erwischte. War durchgehend berufstätig. Gebar 1948 meinen Bruder. 1955 mich. Beide unehelich. Beide „Väter“ hatten die mögliche Ehe vorgegaukelt. Der Beteiligte an meinem Bruder zahlte das 1. Jahr für ihn noch nicht einmal Unterhalt! Die „Vaterschaft“ hatte er durchaus anerkannt. Ohne meine Mutter wäre mein Bruder somit im 1. Lebensjahr nicht nur hospitalisiert, sondern auch verhungert.

    „Uneheliche Kinder“ war zur damaligen Zeit für Mütter eine verheerende, patriarchale Schande. Was ich erst viel später erfuhr, wurde diesen Frauen außerdem vom Jugendamt „Häufig wechselnder Geschlechtsverkehr“ unterstellt! Zum Explodieren!!! Schließlich kannte ich das Leben meiner liebe_vollen, starken Mutter!
    Mit 29 Jahren warf mein Bruder meiner Mutter zu Weihnachten seine Geburt vor! Hätte sich mal an seinen „Vater“ wenden sollen. Schließlich springen die Eizellen der Frauen niemanden an. „Männer“ müssen auf ihr Sperma aufpassen! Ich war geladen und taktete ihn – ob seines hirnrissigen Vorwurfes – ein.
    Zu einem späteren Zeitpunkt fiel es meiner Mutter sehr schwer mir zu sagen, was sie unbedingt loswerden, womit sie ihr „Gewissen“ (an dieser Stelle patriarchal geprägt) erleichtern wollte. Tief betroffen „gestand“ sie mir, während unserer (als ich in ihrer Gebärmutter war) Schwangerschaft Abtreibungsversuche unternommen zu haben. Ich nahm sie in den Arm und sagte:“Das verstehe ich doch. Ich weiß doch, wie schwer es für dich bereits mit einem unehelichen Kind war. Und vergiss nicht, ich habe deine Gebärmutter besetzt 😉 ! Ich bin verantwortlich für mein Leben, das du mir geschenkt hast.“

    Ist es also „männlich“ der Mutter die Geburt vorzuwerfen? Während „er“ dabei selbst nicht aufs eigene Sperma aufpasst?
    Und ist es „weiblich“ Abtreibungsversuche nachvollziehen zu können?
    Sicher jedes defizitäre Wesen empfindet eine mögliche Abtreibung als zusätzliches Defizit.
    Sich selbst von Anfang an als ungewollt!
    Mit Führerscheinwunsch und Erwachsenenalter kann ich zwar über Freitod nachdenken, aber meiner Mutter nicht die Verantwortung für mein Leben aufdrücken.
    Jede Frau, jede Mutter hat das Recht über ihre Gebärmutter und das damit zusammenhängende Folgeleben selbst zu entscheiden.

    Sodele und hier noch mein Text zur „Heilen, patriarchalen Familie – Vater-Mutter-Kinder unter realistischer, geschichtlicher Betrachtung“:

    Ich behaupte, dank der Emanzipation der Frau, der Feminisierung der Gesellschaft gibt es heute ein geringeres Gewaltpotential als zu Zeiten der weit verbreiteten, traditionell patriarchalen, unheilen Familie. Letztere produzierte Heere von Soldaten sowie eine Unzahl von Kriegen! Noch nie hatten wir im westlichen Europa im Angesicht des Patriarchats fast 70 Jahre „Waffenstillstand“ bzw. „Frieden“ (1945 – 2015).

    „Der große Ploetz“ gepaart mit gesundem Realitätsbewusstsein – ein Buch des Grauens. Als Grundlage für „unsere Geschichte“ lediglich ab Mitte des 18. Jahrhunderts bis 1945 betrachtet, in 189 Jahren keine Generation im westlichen Europa ohne Kriegsangst, -gewalt und Kriegsfolgen. Zerstörung von Leib, Seele, Acker, Heim und Herd: Massenmorde an Frauen, Kindern, Babys, Männern, Tieren und Natur. Folter, Vergewaltigung, Plünderung, Judenverfolgung bis -vernichtung. „Der Mensch/“Mann“ als Krone der Schöpfung“? Wohl eher als Krone der Zerstörung.

    Krieg ist der staatliche Auftrag zum Morden. Von 1756 bis 1945 in 189 Jahren mindestens 17 Kriege im westlichen Europa (siehe Anhang). Durchschnittlich alle 11 Jahre ein Krieg. Wer sollte da „heil“ leben können? Nicht zu vergessen die Zeiten der nicht aufgeführten Revolutionen, die ebenfalls nicht gewaltlos abliefen.

    Parallel dazu immer noch die Hexen- bzw. Frauenverfolgung dank Christianisierung und somit zur Verfestigung des Patriarchats. 1775 wird nach meinen Informationen die letzte (?) „Hexe“ in Deutschland verbrannt: Anna Schwegelin in Kempten.
    Erst 1813 fehlen in Bayern die Tatbestände Ketzerei, Hexerei und Zauberei.
    Zur Er-Innerung:“Im 13. Jahrhundert schien Europa dem Christentum gewonnen, ohne dass überall von einer tieferen Erfassung christlichen Glaubens und Sitte gesprochen werden könnte.“ (Brockhaus Enzyklopädie; somit 400 Jahre nach Kaiser Karl dem Kleinen bzw. patriarchal Großem)
    Dies galt`s durch allgegenwärtige Bedrohung und Gewalt zu verändern. 1487 der „Hexenhammer“ (Malleus Maleficarum) als Bestseller. Im 15. Jahrhundert 9 Auflagen. Bis zum 17. Jahrhundert insgesamt 29 Auflagen, damit das meistgedruckte Werk der Frühzeit des Buchdruckes. Und nicht etwa die Bibel. Außer Kriegen weiterer alltäglicher Horror für Alle: Frauen, Mütter, Kinder, Gefährten, Tiere, Pflanzen. Für alle Wesen der Erde.

    Rund 55 Millionen Ermordete (ohne China, Ploetz) als Ergebnis des 2. Weltkrieges:
    Allein in der Sowjetunion 20, 6 Mio., davon 7 Mio. Zivilist/innen.
    In Polen 4,52 Mio., davon 4,2 Mio. Zivilist/innen.
    Jugoslawien: 1,69 Mio., davon 1,28 Mio. Zivilist/innen.
    Niederlande: 210.000, davon 198.000 Zivilist/innen.
    Belgien: 88.000, davon 76.000 Zivilist/innen.
    Griechenland: 160.000, davon 140.000 Zivilist/innen
    Frankreich: 810.000, davon 470.000 Zivilist/innen
    Alle weiteren sind im „Ploetz“ auf Seite 802 zu finden.

    Der Friedensnobelpreis 2011 ging an drei Frauen (Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf, Liberias Menschenrechtlerin Leymah Gbowee, Journalistin Tawakkul Karman aus dem Jemen). Der Kommentar des Komiteechefs Thorbjorn Jagland:“Wir haben ein wichtiges Signal gesendet, dass es ohne Einbeziehung der Frauen keine Demokratie und keine friedliche Entwicklung geben kann.“ zeigt, dass die positive Wirkung der Feminisierung der Gesellenschaft langsam ins Bewusstsein sickert.
    Als erste Frau wurde die Pazifistin Bertha von Suttner 1905 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Sie wurde durch ihren 1889 erschienenen Antikriegsroman „Die Waffen nieder“ berühmt. Auf internationalen Friedenskonferenzen warnte sie vor den Gefahren von Krieg und Militarismus und setzte sich für Abrüstung ein. 1904 wurde sie während einer Vortragsreise durch die USA von Präsident Theodore Roosevelt im Weißen Haus empfangen.“ (Mindener Tageblatt, 8./9. Okt. 2011)
    1892 inspirierte Bertha von Suttner den schwedischen Industriellen und Nobelpreisstifter Alfred Nobel bei einem Treffen in Zürich zur Stiftung eines Friedenspreises.

    Was nicht nur im westlichen Europa existiert und weiterhin zu verändern gilt, ist der Krieg der patriarchal identifizierten Männer in Form der häuslichen und der sexuellen Gewalt gegen Frauen und Kinder.

    Anhang:
    Garantiert unvollständige Kriegsliste von 1756 bis 1945 im westlichen Europa nach „Ploetz“:

    1756 – 1763 Siebenjähriger Krieg (Doppelkrieg), der als Schlesischer Krieg (Schauplatz Deutschland) in Europa, als See- und Kolonialkrieg auf allen Meeren geführt wurde.

    1787 – 1792 Österreicher und Russen gegen Türken (Russlands 2. Türkenkrieg)

    1792 – 1805 5 Koalitionskriege (Frankreich gegen Österreich, Preußen, GB, Niederlande, Portugal, Spanien etc.)
    1812 – 1815 Napoleon gegen Russland (1813 Völkerschlacht-ung bei Leipzig, 1814 auf frz. Boden)
    1848 – 1849 Preußen gegen Dänemark

    1854 – 1856 Britisch-Französischer Krieg gegen Russland

    1859 Italienischer Einigungskrieg

    1864 Krieg Österreich und Preußen gegen Dänemark

    1866 Deutscher Krieg (Preußen gegen Österreich, Bayern, Württemberg, Sachsen etc., insgesamt 13)
    1870 – 1871 Deutsch-Französischer Krieg

    1914 – 1918 1. Weltkrieg

    1939 – 1945 2. Weltkrieg

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